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Berlin auf Unabhängigkeitserklärung Kosovos vorbereitet

Erstellt von lulios, 27.01.2008, 16:19 Uhr · 96 Antworten · 2.845 Aufrufe

  1. #11

    Registriert seit
    12.05.2007
    Beiträge
    3.057
    Zitat Zitat von Princip_Grahovo Beitrag anzeigen
    Die eigentliche Malaise des Kosovo ist seine innere Verfassung und die desolate wirtschaftliche Lage. Dies bescheinigte das Berliner Institut für Europäische Politik jüngst dem Verteidigungsministerium in einer unter Verschluss gehaltenen Expertise. Sie verweist auf die enge Verzahnung zwischen politischer Elite und organisierter Kriminalität. Sie spricht von systematischer Korruption in der Justiz; Richter und Staatsanwälte verdienen nur 150 Euro monatlich. Und sie referiert die ökonomischen Daten. So beträgt das Import-Export-Verhältnis 27 zu eins und die Jugendarbeitslosigkeit 75 Prozent. Das Institut scheut sich nicht, die Arbeit von KFOR und der UN-Verwaltung Unmik zu kritisieren. Hier herrsche vielfach „Führungsversagen durch OK-Reporting“.
    Die militärisch und zivil Verantwortlichen beschönigten systematisch die Verhältnisse. Das Institut wirft die Frage auf, ob das Kosovo lebensfähig ist - und antwortet mit Nein.
    Bei den Lagevorträgen, die Jung zu hören bekam, spielten diese Probleme nur am Rande eine Rolle. Man sehe „derzeit keine Krisen“, hieß es. Im Zweifel habe man „das Potenzial, sie zu beherrschen“. Kommandeur Kather räumte freilich ein: „Die organisierte Kriminalität ist das Schlüsselproblem.“ Ohne Rechtsstaatlichkeit keine Auslandsinvestitionen. Ohne Auslandsinvestitionen keine wirtschaftliche Erholung. Und ohne wirtschaftliche Erholung keine politische Stabilität. Auch im Falle der Unabhängigkeit wäre der Westen weiter gefordert.

    Kosovaren drängen auf Unabhängigkeit - Kölner Stadt-Anzeiger
    Und was hat das mit dem Thema zu tun? Versuchst wohl wieder mal vom Thema abzulenken...

    Kosova wird unabhängig!

    Desweiteren, was verlangt man von einer Region, die noch vor 8 Jahren zu 90% in Schutt und Asche gelegt worden ist durch den Krieg?

    In diesen 8 Jahren ist sehr viel geleistet worden, Städte die zu 90% zerstört worden sind, sind wieder aufgebaut, man findet nur noch vereinzhelte kaputte Häuser...

    Ausserdem hängt die wirtschaftliche Entwicklung des Kosova vom Status ab, Niemand investiert in eine Region, bei dem dessen Status noch nicht geklärt ist...

    [h1]"Alles wartet auf den Status"[/h1]
    [h2]Die politische Zukunft des Kosovo ist unsicher, dennoch ist das Interesse ausländischer Investoren groß[/h2]
    Die Zukunft des Kosovo – ob unabhängig oder als Teil Serbiens – ist unsicher wie eh und je. Dabei ist das Interesse ausländischer Investoren an dem mit Bodenschätzen reichen Land groß.***Mehr zum ThemaLösung
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    Wien – Ob nach den Wahlen Serbiens am Sonntag schnell eine Lösung für den Kosovo gefunden werden kann, ist fraglich. Doch das Land hätte auch wirtschaftlich eine sichere Zukunft bitter nötig – und gute Chancen, schnell auch Großinvestoren anzuziehen. Reich an Bodenschätzen
    Vor allem rund um die reichen Bodenschätze ranken sich die Hoffnungen der Kosovaren: Unter den Hügeln und Bergen lagern Edelmetalle wie Zink, Blei, Nickel, Chrom und Gold. Und nach einem 2005 abgeschlossenen geologischen Gutachten dürften mehr Rohstoffe als angenommen im Boden lagern.
    Besonders im Fokus sind die Vorkommen an Braunkohle, von welcher der Kosovo über die drittgrößten Reserven Europas verfügt. Diese riesigen Braunkohlereserven können in der Regel kostengünstig einfach, nämlich im Tagbau, abgebaut werden. Mehrere Konsortien und Energiefirmen scharren in den Startlöchern, wenn es darum geht, die zwei maroden Braunkohlekraftwerke des Kosovo zu modernisieren oder ein dringend notwendiges weiteres Kraftwerk zu bauen. Die deutschen Stromriesen RWE und EnBW haben daran bereits Interesse angemeldet, ebenso der tschechische Versorger ÈEZ und die italienische Enel.
    Verhältnisse müssen geklärt sein
    Bevor die dringend notwendige Modernisierung der Energieinfrastruktur in Angriff genommen wird, "muss der politische Status feststehen. Und im Bergbau müssen die Besitz- und Rechtsverhältnisse geklärt sein", erklärt der Balkan-Außenwirtschaftsexperte der Wirtschaftskammer, Georg Krauchenberg. Diese Unsicherheiten brächten es mit sich, dass das grundsätzlich große Interesse ausländischer Investoren auf die lange Bank geschoben wird. "Es gibt etwa überhaupt keine Anfragen von österreichischen Firmen", sagt Krauchenberg, und zwar auch deshalb, weil man sich zum derzeitigen Zeitpunkt gegenüber Serbien nicht exponieren wolle. Kujtim Dobruna, der in Wien die Investment Promotion Agency of Kosovo betreibt, spricht von 600 potenziellen Investoren aus dem deutschsprachigen Raum. Noch heuer, erklärt er, soll die Entscheidung für das Kohlekraftwerk, genannt "Kosova C", getroffen werden, für das ein Investitionsvolumen von 3,5 Mrd. Euro veranschlagt wird.




    derStandard.at

  2. #12
    Popeye
    Deutschland dürfte Kosovo-Unabhängigkeit unterstützen Wochenendzusammenfassung
    © AP
    (PR-inside.com 27.01.2008 16:16:38) AusdruckenPer e-Mail empfehlenBerlin (AP) Die Bundesregierung wird sehr wahrscheinlich die Anfang Februar erwartete Unabhängigkeitserklärung der abtrünnigen serbischen Provinz Kosovo akzeptieren. Außenminister Frank-Walter Steinmeier sagte am Wochenende im Deutschlandfunk: «Wir wissen, dass Lösungen, die wir uns im Verhandlungsweg erhofft hätten, nicht mehr zu Stande kommen. Deshalb werden wir uns zu einer Unabhängigkeitserklärung verhalten, und zwar so, wie das die große, große Mehrheit der europäischen Mitgliedstaaten auch tun wird.
    Die
    meisten EU-Staaten und auch die USA unterstützen die Bestrebungen der Kosovo-Albaner. Russland und Serbien lehnen die völlige Unabhängigkeit der seit dem Kosovo-Krieg 1999 unter UN-Verwaltung stehenden Provinz indes ab.
    Steinmeier sagte, eine vereinbarte Lösung zwischen Kosovo und Serbien wäre die bessere, die richtigere gewesen. «Aber wenn sie nicht zu Stande kommt, weil beide Seiten nicht bereit sind, die verbliebenen Differenzen zu überbrücken, dann sind wir eben jetzt nicht mehr in der Lage, Geschichte aufzuhalten, sondern wir müssen uns zu dem verhalten, was jetzt stattfinden wird.» Die EU ist nach seinen Worten weiter in der Pflicht, im Kosovo Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten, um eine Rückkehr zur Gewalt auszuschließen.
    - Bitte Sperrfrist beachten

  3. #13

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    Zitat Zitat von FREEAGLE Beitrag anzeigen
    Und was hat das mit dem Thema zu tun? Versuchst wohl wieder mal vom Thema abzulenken...

    Kosova wird unabhängig!

    Desweiteren, was verlangt man von einer Region, die noch vor 8 Jahren zu 90% in Schutt und Asche gelegt worden ist durch den Krieg?

    In diesen 8 Jahren ist sehr viel geleistet worden, Städte die zu 90% zerstört worden sind, sind wieder aufgebaut, man findet nur noch vereinzhelte kaputte Häuser...

    Ausserdem hängt die wirtschaftliche Entwicklung des Kosova vom Status ab, Niemand investiert in eine Region, bei dem dessen Status noch nicht geklärt ist...
    Und ich dachte dass es hier um Kosovo-Unabhängigkeit geht?

    Und das passt, denn Kosovo ist nicht überlebensfähig: Berliner Institut (Wissenschaft)

    Man was bist Du für ein Mod.

  4. #14

    Registriert seit
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    3.057
    Zitat Zitat von Princip_Grahovo Beitrag anzeigen
    Und ich dachte dass es hier um Kosovo-Unabhängigkeit geht?

    Und das passt, denn Kosovo ist nicht überlebensfähig: Berliner Institut (Wissenschaft)

    Man was bist Du für ein Mod.
    In diesem Thread geht es darum, dass Deutschland die Unabhängigkeit Kosovas anerkennt, nichts weiter!

    Deine Versuche immer vom eigentlichen Thema abzulenken, sind wieder mal gescheitert!

    P.S. Kosova ist sehr wohl überlebensfähig!

  5. #15

    Registriert seit
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    11.391
    berlin hat milliarden schulden und überlebt,
    serbien hat milliarden-schulden und ünd wird kosova noch einiges bezahlen müssen,




    mal gucken wem es besser ergehen wird!

  6. #16

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    2.195
    klar du weisst das besser als ein ganzes Institut.
    Und wie soll es nach der Unbhängigkeit überleben???

    Das ist ja die zentrale frage oder?

  7. #17

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    wie lebt es denn seit 1999?

    von serbien???



    wir leben schon seit 1999 ohne euch, und es geht uns viel besser!

  8. #18

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    Zitat Zitat von ZhivkoPisi Beitrag anzeigen
    berlin hat milliarden schulden und überlebt,
    serbien hat milliarden-schulden und ünd wird kosova noch einiges bezahlen müssen,




    mal gucken wem es besser ergehen wird!
    Du willst doch nicht ernsthaft eine Industrieweltmacht mit dem kleinen Kosovo vergleichen?

    mach dich net lächerlich


    Kredite gibt man dem der sie zurückzahlen kann, schon mal daran gedacht?

    Schon mal richtung Afrika geschaut was auch mit vielen vielen Krediten aus den Ländern geworden ist?

  9. #19
    alamo
    Die Sig ist echt geil

    Und wie sich "Prinzip LMA" aufgregt ist mindestens genauso schön


    FREE KOSOVA !!!

  10. #20

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    Zitat Zitat von Princip_Grahovo Beitrag anzeigen
    klar du weisst das besser als ein ganzes Institut.
    Und wie soll es nach der Unbhängigkeit überleben???

    Das ist ja die zentrale frage oder?
    Schau du lieber, dass DEIN Land sich nicht weiter isoliert und die national, chauvanistischen Kräfte nicht wieder an die Macht kommen und euch in die Milosevic-Ära zurück katupultieren! Aber zum Glück, hat das Kosova und seine Bevölkerung nichts mehr mit seinem Nachbarn Serbien zu tun, faktisch sowieso schon, doch nun wird Kosova auch rechtlich von seinem ehemaligen Peiniger getrennt!

    Versteh es doch endlich, über 90% der kosovarischen Bevölkerung wollen nichts mehr mit Serbien zu tun haben! Und Serbien sollte sich endlich von seiner kolonialistischen Politik verabschieden!

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