BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 1 von 9 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 81

Besonders (eigentlich)Serbien sollte diesen Beispiel folgen

Erstellt von Albanesi2, 17.10.2005, 20:13 Uhr · 80 Antworten · 3.068 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    07.05.2005
    Beiträge
    4.214

    Besonders (eigentlich)Serbien sollte diesen Beispiel folgen

    http://derstandard.at/?url=/?id=2212022

    Kroatien will nach Österreich geflüchtete Donauschwaben entschädigen
    Vertreter der deutschsprachigen Volksgruppe erwartet 10.000 Anträge - ÖVP-Vertriebenensprecher: "Beispielgebend"

    Zagreb/Wien - Die kroatische Regierung will die nach dem Zweiten Weltkrieg nach Österreich geflüchteten "Donauschwaben", die von den kommunistischen Machthabern enteignet worden waren, bald entschädigen. Dies sagte Nikola Mak (Nikolaus Mack), Vertreter der deutschen und österreichischen Minderheit im kroatischen Parlament, am Montag gegenüber der APA in Zagreb. "Ich erwarte die Bestätigung des Abkommens bis Ende dieses Jahres." ÖVP-Vertriebenensprecher Norbert Kapeller bezeichnete das Abkommen als "beispielgebend für viele andere Staaten".

    Das Abkommen soll die Entschädigung aller in den Jahren 1944 und 1945 enteigneten natürlichen Personen und deren Erben ermöglichen, sofern sie nicht bereits in Österreich entschädigt wurden. Hintergrund sei das im August 2002 novellierte kroatische0 Entschädigungsgesetz. Demnach erhalten nach dem Zweiten Weltkrieg enteignete jugoslawische Staatsbürger, die Österreicher geworden sind, Reparationen. Das Gesetz knüpft die Auszahlung von Entschädigungen aber auf den Abschluss eines bilateralen Abkommens mit Österreich.

    Schon im Jahr 2002 begannen in dieser Frage die Verhandlungen zwischen kroatischen und österreichischen Rechtsexperten. Im April dieses Jahres wurden die Gespräche auf technischer Ebene abgeschlossen. Die Regierung in Zagreb billigte den Vertrag am 22. September und jetzt muss noch das Parlament das Abkommen bestätigen. Drei Monate nach der Ratifizierung durch die Parlamente Österreichs und Kroatiens tritt das Abkommen in Kraft. Danach gibt es sechs Monate Zeit, um Anträge zu stellen. Mak erwartet bis zu 10.000 Anträge. "Das wird schon die zweite oder dritte, vielleicht auch die vierte Generation sein, wo die jungen Leute nicht mehr so großes Interesse haben."

    Noch heuer Ratifizierung

    Kapeller sagte am Montag, das Abkommen werde noch heuer vom Nationalrat ratifiziert werden. Er hielt sich vorige Woche gemeinsam mit SPÖ-Vertriebenensprecher Werner Kummerer und dem Grünen Abgeordneten Wolfgang Pirklhuber in Kroatien auf. Gegenüber der APA forderte er Tschechien und Slowenien auf, dem kroatischen Beispiel zu folgen und sich den "dunklen Kapiteln" in ihrer Vergangenheit genauso zu stellen, wie dies auch Österreich tue. Als Gegenleistung der kroatischen Regierung für die österreichische Unterstützung beim Beginn von EU-Beitrittsverhandlungen Anfang Oktober will Kapeller das Abkommen nicht sehen. Er wies aber darauf hin, dass die beiden Staaten einander schon seit längerem "gewogen" seien.

    In Kroatien waren die Donauschwaben bis 1944 die größte Minderheit. Es wird geschätzt, dass dort das Vermögen von mehr als 155.000 Donauschwaben nach dem Zweiten Weltkrieg enteignet wurde. Grund dafür waren die Beschlüsse des AVNOJ (Antifaschistischer Rat der Volksbefreiung Jugoslawiens) vom 20. November 1943, auf Basis derer die Angehörigen der deutschen Volksgruppe ihre Bürgerrechte und ihren Besitz verloren. Später gab es noch eine geheime Entscheidung über die Deportation der Donauschwaben aus dem damaligen Jugoslawien.

    Nikolaus Mack misst dem Abkommen vor allem große moralische Bedeutung bei, weil Kroatien damit das Unrecht anerkenne, das den Donauschwaben nach 1945 zugefügt worden sei: "Die Entschädigung ist vor allem eine moralische Frage." (APA)

  2. #2

    Registriert seit
    07.05.2005
    Beiträge
    4.214
    Donauschwaben
    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
    Die Donauschwaben ist ein Sammelbegriff für die nach Südosteuropa ausgewanderten Deutschen. Große Siedlungsgebiete gab es in der Batschka, in der Schwäbischen Türkei, in Banat, in Sathmar. Diese Gebiete gehörten zur Österreich-Ungarischen Monarchie. Nach dem Trianoner Friedensvertrag (1920) kamen die von Deutschen bewohnten Gebiete: das Banat teils zu Rumänien, teils zu Serbien, deshalb nennt man es heute das Rumänische oder das Serbische Banat, die Batschka zu Jugoslawien, heute Serbien und Kroatien, ein Teil blieb in Ungarn, Sathmar zu Rumänien. Das Siedlungsgebiet um Budapest befindet sich in Ungarn und die Schwäbische Türkei liegt in Südungarn. Da die Entwicklung in den Ländern, zu denen die deutschen Siedlungsgebiete in Südosteuropa nach dem Zerfall der Monarchie und nach dem Friedensvertrag von Trianon kamen, unterschiedlich war, kann man die Donauschwaben auf keinen Fall als eine einheitliche Volksgruppe betrachten. Die Donauschwaben bestehen aus den Ungarndeutschen, Sathmarer Schwaben, Banater Deutschen, Deutschen aus Jugoslawien.

    Noch während des Zweiten Weltkrieges flüchteten viele vor der Roten Armee oder wurden zwischen 1945 bis 1948 vertrieben. Die Deutschen aus Jogoslawien wurden in Lagern unter unmenschlichen Verhältnissen zusammengetrieben oder getötet. Die Deutchen in Ungarn wurden in dem Zeitraum von 1945 bis 1948 enteignet und nach Deutschland vertrieben. Die Deutschen in Rumänien wurden nicht vertrieben, dagegen in Rumänien deportiert. Sie verließen Rumänien ab 1970 bis 1990 und kamen in die Bundesrepublik. Vor allen nach der Vertreibung, aber auch bereits ab 1920 wanderten viele Donauschwaben in die USA, nach Brasilien, Kanada und Australien aus.

    Die meisten Donauschwaben wanderten nach den Türkenkriegen aus Schwaben, Franken, Bayern, Österreich, Elsass-Lothringen in die entleerten Länder im Osten des Balkans ein.

    Die meisten Donauschwaben wurden als Folge des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland oder Österreich vertrieben. Die Auswanderung der Rumäniendeutschen wurde noch bis 1989 gefördert.

    Die donauschwäbischen Rückwanderer pflegen in vielen Vereinen Sprache und Brauchtum.

    Man unterscheidet sechs donauschwäbische Hauptsiedlungslandschaften:

    Südwestliches Ungarisches Mittelgebirge
    Schwäbische Türkei - Slawonien-Syrmien
    Batschker Land - Banat - Sathmar.
    Ihr Wappen zeigt die deutschen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold und die donauschwäbischen Stammesfarben Weiß-Grün. Die Donau als Schicksalsstrom, auf dem die Ahnen mit Ulmer Schachteln abwärts fuhren, auf beiden Seiten ihres Mittellaufes. Das Wappen zeigt die Festung Temeschburg inmitten fruchtbaren Ackerlandes, das die Donauschwaben mit der Pflugschar urbar gemacht haben - ein Symbol der kaiserlichen, deutschen Wehranlage und Militärgrenze gegen die Türken. Sie wird flankiert vom Halbmond, dem weltlichen Symbol des Islam - Zeichen der im 17./18. Jahrhundert zurückweichenden türkischen Bedrohung des Abendlandes - und von der aufgehenden strahlenden Sonne: Weiß ist Symbol der friedlichen Gesinnung der Donauschwaben, grün als Farbe der Hoffnung und für das zur Kornkammer gewordene Neuland ihrer Heimat.

    In ganz Rumänien, Ungarn und Jugoslawien zählte die deutschsprachige Minderheit 1918 etwa 1,5 Millionen Menschen. Davon wurde - grob gesprochen - ein Drittel um 1945 vertrieben (vor allem aus Jugoslawien, weniger aus Rumänien); je ein Sechstel wanderte um 1920 und (teilweise gegen "Kopfgeld") 1960 bis ca. 1995 in westliche Länder aus, ein Drittel blieb. Nur in Ungarn lebt die Minderheit wirklich - dort nennt sie sich nun Ungarndeutsche und hat sich Rechte erworben.

    In Rumänien blieb fast nur die ältere Generation. Wer sich aber im Banat, dem Grenzgebiet zu Ungarn und Serbien mit der Hauptstadt Temesvar, umsieht, kann ihre Spuren nicht übersehen. In kleinen Orten trifft man Leute, die rasch von Deutsch auf Rumänisch oder Serbisch wechseln können und mit EU-Politik vertraut sind. Am Stuck von manchem renoviertem Haus ist der deutsche Familienname bemalt, und von den drei Kirchen kleiner Orte ist die katholische nur selten verfallen.

    So verständlich manche Reaktion 1944/45 war, Rumänien spürt den Aderlass von 800.000 auf 75.000 Deutsche sehr - und bedauert Ceausescus "2. Welle" längst. Die Aussiedler- und Vertriebenenverbände wollen helfen, unterliegen aber Sparplänen des deutschen Kulturministers. Er wollte etwa das Siebenbürger Kulturinstitut Gundelsheim dem Ulmer Donauschwäbischen Zentralmuseum angliedern - wegen "veränderter historischer Lage seit der Zeitenwende in Osteuropa". Politiker und Zeitungen warnten vor falschem Sparen, Betroffene sind demotiviert und verweisen auf völlig verschiedene Geschichte und Traditionen der beiden Volksgruppen. Inzwischen werden die Unterschiede auch von Rumänien akzeptiert.

    Die Donauschwaben in Rumänien sind also nun eine Minderheit unter einem Prozent, aber kulturell lebendig. Auf ihre frühere Bausubstanz achtet man. Die Ungarn und Székler machen ca. sieben Prozent der Gesamtbevölkerung von 22 Millionen aus, die Roma etwa drei Prozent.

  3. #3

    Registriert seit
    07.05.2005
    Beiträge
    4.214
    Die Albaner , Kroaten und Bosnier sollten auch Föderungen stellen an Serbien ...für die Morde und für die Sachschäden die sie auch verursacht haben..wenn nicht jetzt dann bald...

  4. #4
    Avatar von lupo-de-mare

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    11.988
    Zitat Zitat von Albanesi2
    Die Albaner , Kroaten und Bosnier sollten auch Föderungen stellen an Serbien ...für die Morde und für die Sachschäden die sie auch verursacht haben..wenn nicht jetzt dann bald...
    Vergiß mal Eines nicht, das die bisher Völkerrechts widrig geklauten und besetzten Grundstücke, Hotels, Appartment Häuser, Firmen etc..

    ein Mega Vermögen ausmacht und das Straßen Netz, oder die Strom Versorgungs Leitungen.

    Und die Albaner können gar Nichts erwarten von den Serben, denn sie leben jetzt in besseren Häusern, als früher und sind somit erheblich entschädigt worden vom Verursacher: Und das war die kriminelle NATO und West Staaten.

  5. #5

    Registriert seit
    07.05.2005
    Beiträge
    4.214
    Vielleicht wurde all das mit denn Geld von denn Diktator Milosevic finanziert , die ja der Westen beschlagnahmt hat ...

  6. #6
    Avatar von lupo-de-mare

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    11.988
    Zitat Zitat von Albanesi2
    Vielleicht wurde all das mit denn Geld von denn Diktator Milosevic finanziert , die ja der Westen beschlagnahmt hat ...
    So weit wie ich weiss, wurden von diesen Quellen nur ein paar Millionen beschlagnahmt und reicht mal für die Reise Spesen der dussligen UN Leute für ein paar Monate.

  7. #7
    Avatar von Sousuke-Sagara

    Registriert seit
    30.08.2005
    Beiträge
    7.770
    Als ob Serbien zur Zeit keine anderen Sorgen hätte...

  8. #8
    Mare-Car
    Zitat Zitat von Albanesi2
    Die Albaner , Kroaten und Bosnier sollten auch Föderungen stellen an Serbien ...für die Morde und für die Sachschäden die sie auch verursacht haben..wenn nicht jetzt dann bald...
    Ob es dir gefällt oder nicht, Serbien hat eine reine weste.

  9. #9

    Registriert seit
    11.12.2004
    Beiträge
    1.484
    Zitat Zitat von Albanesi2
    Die Albaner , Kroaten und Bosnier sollten auch Föderungen stellen an Serbien ...für die Morde und für die Sachschäden die sie auch verursacht haben..wenn nicht jetzt dann bald...
    O weh, das kann ganz schön teuer werden Shiftar, Kroaten haben 750 000 Serben in KZs umgebracht. Skipetaren 50 000 im Kosovo, SS Handzar 250 000 in Bosnien...

  10. #10

    Registriert seit
    11.12.2004
    Beiträge
    1.484
    Und Skipetare, überleg Du dir mal wie die Skipetaren den Schaden im ganzen zivlisierten Westeuropa wieder zurückzahlen. die kriminellen Banden...

    Wenn man nur mal die Kosten der mit Skipetaren überfüllten Deutschen Gefängnisse zusammenrechnet ...

    Unterdrückung ... NJATO ...

Seite 1 von 9 12345 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 396
    Letzter Beitrag: 23.07.2014, 01:05
  2. Antworten: 154
    Letzter Beitrag: 09.03.2011, 20:15
  3. Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 14.10.2010, 09:55
  4. An denen sollte Mann sich ein Beispiel nehmen
    Von Absent im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 26
    Letzter Beitrag: 25.05.2009, 03:35