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Bewerber mit türkischen Namen benachteiligt

Erstellt von Prizren, 12.02.2010, 03:40 Uhr · 18 Antworten · 954 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von skorpion

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    3.739
    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    es sind nicht nur Türken sondern (fast) alle mit ausländischen Namen.
    Tendenziell hast Du da sicher recht, aber ich denke, es wird da schon differenziert geschaut. Abgesehen mal von solchen Jokes, wie daß man mit einem polnischen Namen einen schweren Stand in der Kfz-Branche hat, ist Ausländer nicht gleich Ausländer.

    Englischsprachige Namen sind schon fast von Vorteil, wer von da kommt, ist schon fast der Messias.

    Skandinavische Namen sind auch eher förderlich, als hinderlich (hier im Norden würden sie eh überhaupt nicht auffallen).

    Ost-Asiaten können zwar nicht richtig sprechen, sind aber immer freundlich und fleißig (und sie lassen sich willig ausbeuten).

    Niederländer, Franzosen u. ä. werden vielleicht nicht richtig ernst genommen, aber akzeptiert.

    Italiener, Spanier, Portugiesen, Griechen usw. sind harmlos, aber faul.

    Osteuropäer sind alle kriminell, Muslime sogar Terroristen.

    Und wer noch dunklere Haut hat und Namen, deren Herkunft unklar sind, kann offenbar nicht mit Messer und Gabel essen, einen Wasserhahn nicht bedienen und nicht weiter als bis 3 zählen. Aber für Drecksarbeit ist er gut genug. Auf der dunklen Haut fällt der Dreck ja auch praktischerweise nicht so auf.

    In jedem Fall gilt jedoch: Kennst Du einen, kennst Du alle.

    Und der Wahnsinn hat System. Bei der Ausländerbehörde in Berlin wurde nach Herkunft getrennt. EU-Bürger extra ist ja noch nachvollziehbar, aufgrund unterschiedlicher Rechtsgrundlagen. Der Rest der Welt war dann grob geteilt in "Herrenmenschen" (Norwegen, Island, Schweiz, USA, Kanada, Australien, Neuseeland usw.) und "Kanacken" (Osteuropa, Orient, Afrika, Rest der Welt). Ich habe eigentlich nur auf die Hinweistafeln für Südafrika gewartet, schön getrennt nach "weiß" und "sonstige".

  2. #12
    Avatar von Der_Freak

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    Im Allgemeinen hatte ich auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz auch das Gefühl, dass Schweizer schneller fründig wurden als Ausländer mit denselben Qualifikationen.

  3. #13
    Avatar von Clint

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    Sicherlich gibt es auch diskriminierung, aber aufgrund der mangelnden qualifikation landen eben viele bewerbungen von migranten im papierkorb.

  4. #14
    Emir
    Kommt auf die Firma an ....

  5. #15
    Avatar von Hundz Gemajni

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    wir ausländer müssen besser sein als deutsche/schweizer/österreicher, merkt euch das...

  6. #16
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von Prizren Beitrag anzeigen
    Sie sind hochqualifiziert, Deutsch ist ihre Muttersprache. Einziges Manko der fiktiven Bewerber einer Studie: ihr türkischer Name.
    So ein Schwachsinn! Die sprechen doch alle türkisch zu Hause. Ich sehe das zwar nicht negativ, denn jeder hat das Recht seine eigene Sprache zu sprechen. Aber die Behauptung dass ihre Muttersprache "deutsch" wäre ... diese Behauptung stinkt einfach. Ganz zu schweigen dass viele türkische Kopftuchmütter kein Wort deutsch können, wie sollen die dann mit ihren Kindern auf deutsch kommunizieren?

  7. #17
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    8.141
    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    So ein Schwachsinn! Die sprechen doch alle türkisch zu Hause. Ich sehe das zwar nicht negativ, denn jeder hat das Recht seine eigene Sprache zu sprechen. Aber die Behauptung dass ihre Muttersprache "deutsch" wäre ... diese Behauptung stinkt einfach. Ganz zu schweigen dass viele türkische Kopftuchmütter kein Wort deutsch können, wie sollen die dann mit ihren Kindern auf deutsch kommunizieren?
    Wirklich Schwachsinn der Satz.

    Aber warscheinlich denkt der Schreiber vielleicht an die jüngeren die praktisch perfekt Deutsch können und die 3.Generation in Deutschland bilden. Ihr Muttersprache hingegen wird türkisch bleiben. Ausser sie würden assymiliert werden..

  8. #18
    Avatar von schnüffel-hundi-hund

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    1.805
    Weiss nicht was das Gejaul soll. Wenn Bewerber mit turkischen Namen nun 14% weniger positive Antworten erhalten (ich mein 14% sind auch nicht die Welt) heisst dies auch, dass sie ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt auf jeden Fall bekommen, nur halt nicht ganz so einfach wie Bewerber mit z.B. deutschen Namen. Sollte eigentlich niemanden ueberraschen. Fuer "Einheimische" (bloeder Begriff ich weiss) ist es allerdings mittlerweile auch nicht mehr ganz so einfach nen Job zu finden. Denke mal diese Quote muss man sogar positiv bewerten.
    Wieviele Tuerken kennt ihr denn so, die es im Ausland zu was gebracht haben ?
    Ich seh in Deutschland verdammt viele mit BMW oder Benz rumfahren, in der Heimat mindestens 1 fettes Haus.
    Das ganze Gejammer ist sowas von geheuchelt und obendrein wird es sich eher zum Nachteil auswirken, weil es allen zum Hals heraus haengt. Insgesamt hat man in Deutschland noch sehr gute Voraussetzungen was zu erreichen, auch als Tuerke.
    Habs schon mehrmals hier im Forum irgendwo erwaehnt, es gibt in deutschen Parlamenten um die 80 Abgeordnete mit tuerkischem Migrationshintergrund...

    14 % weniger positive Antworten.
    Wenn ein Herman 100 Bewrebungen verschickt und dabei 5 positive Antworten erhaelt, waeren es bei Ali halt nur 4,paar zerquetschte. Das ist natuerlich Grund genug den Kopf in den Sand zu stecken ^^

    Die Welt ist nirgendwo absolut gerecht, sie war es nie und wird es auch niemals werden, aber es gibt viele, viele Laender in denen es deutlich ungerechter zugeht als in BRD.

    Ueberlegt mal bitte kurz, ob in dem Balkanstaat wo ihr oder eure Eltern her stammen, Romas z.B. die gleichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt bekommen wie alle anderen und lasst euch dabei nochmal diese 14 % durch den Kopf gehen...

  9. #19
    Avatar von Ottoman

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    Beiträge
    5.958
    beweis dafür das die deutschen doch fremden feindlich sind...

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