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BiH: Serben wollen internationalen Vertreter loswerden

Erstellt von Kozarčanin, 23.10.2007, 20:35 Uhr · 516 Antworten · 15.590 Aufrufe

  1. #181
    Avatar von meko

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    Zitat Zitat von Turcin-Ipo Beitrag anzeigen
    Er wäre ein exzellenter Berater, aber es Braucht aber jemanden der den Mumm hat Krieg zu führen falls sich die RS unabhängig erklärt. Komsic mit seiner Kriegserfahrung wäre genau richtig... und als Katholik könnten die Serben ihr Jihad-Mujahedin-Gottesstaat-Argument nicht einsetzen.
    gutes argument!

  2. #182

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    Zitat Zitat von Turcin-Ipo Beitrag anzeigen
    Er wäre ein exzellenter Berater, aber es Braucht aber jemanden der den Mumm hat Krieg zu führen falls sich die RS unabhängig erklärt. Komsic mit seiner Kriegserfahrung wäre genau richtig... und als Katholik könnten die Serben ihr Jihad-Mujahedin-Gottesstaat-Argument nicht einsetzen.
    er ist atheist.

  3. #183
    Avatar von meko

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    im prinzipp stand er damals für beide völker, moslems und kroaten ein (dayton), ich glaube dass er es schaffen könnte!
    das wird aber nicht passieren! der wird nicht präsident!

    Egal ob serbe, kroate, oder moslem es sollte bald einen präsidenten geben, denn nur als eine nation können wir vorankommen. da müssen mir hier alle zustimmen!

  4. #184

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    Bosnien: Nach Selbstblockade droht das politische Chaos


    Belgrad. SDA/DPA/baz. Nach jahrelanger Selbstblockade von Muslimen, Serben und Kroaten in Bosnien-Herzegowina droht die Dauerkrise des Staates nun in politisches Chaos zu münden.
    Im serbischen Landesteil soll am Montag das Regionalparlament in einer Sondersitzung tagen. Dabei könnte der Rückzug aller serbischen Minister und Abgeordneten auf gesamtstaatlicher Ebene beschlossen werden, was zur Unregierbarkeit in Bosnien führen würde.
    Daneben soll der internationale Vertreter, der slowakische Diplomat Miroslav Lajcak, der bisher fast unumschränkte Machtbefugnisse hatte, in seinen wichtigsten Vorrechten beschnitten werden.
    Lajcak will Gesamtstaat stärken
    Anlass des Aufbegehrens der bosnischen Serben ist der Versuch Lajcaks, die schwerfällige Regierung und das Parlament in Sarajevo handlungsfähig zu machen und damit die frühere jugoslawische Teilrepublik aus ihrer Starre zu befreien.
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    Mit seinem spektakulären Schritt will Lajcak den Gesamtstaat auf Kosten der beiden Landeshälften und der ebenfalls sehr eigenständigen 15 Kantone und Regionen stärken.
    Die Serben, mit 34 Prozent die zweitgrösste Gruppe der rund vier Millionen Einwohner, fühlen sich mit den neuen Regelungen überstimmt und sehen ihre Interessen verraten und verkauft.
    Die Muslime (48 Prozent) und die Kroaten (17 Prozent) im anderen Landesteil haben dagegen applaudiert. Doch obwohl die Wellen der Empörung bei den Serben hochschlagen, bleibt Lajcak hart. Eine Rücknahme seiner Anordnung komme nicht in Frage.
    Mit Anschluss an Serbien gedroht
    Wichtige Schützenhilfe bekamen die bosnischen Serben von der benachbarten «Mutterrepublik» Serbien. Das Ausland wolle seinem Land die abtrünnige Albaner-Provinz Kosovo mit Gewalt entreissen und den Brüdern in Bosnien ihre Eigenständigkeit nehmen, liess der serbische Regierungschef Vojislav Kostunica mitteilen.
    «Es besteht ein grundsätzlicher Zusammenhang» und ganz Serbien werde sich mit aller Kraft «der Abschaffung der Serbenrepublik» in Bosnien widersetzen. Sozialistenchef Ivica Dacic hat die staatliche Anerkennung der bosnischen Serbenrepublik durch Belgrad gefordert.
    Schon früher hatte der Regierungschef der bosnischen Serben, Milorad Dodik, mit einem Unabhängigkeitsreferendum und dem Anschluss an die «Mutterrepublik» Serbien gedroht.
    Schlüsselreformen stecken fest
    Auch zwölf Jahre nach dem Ende des Bürgerkrieges (1992-1995) sind sich die drei Völker spinnefeind und blockieren sich und damit das Land nach Kräften. Obwohl der Westen bereits Milliarden ins Land gepumpt hat und Hundertschaften von Experten und Diplomaten geholfen haben, geht offenkundig nur wenig voran.
    Das Parlament in Sarajevo hat in diesem Jahr gerade mal drei Reformgesetze verabschiedet. Immer neue Verhandlungen in Washington, Brüssel und Sarajevo haben die Schlüsselreformen bei der Polizei und der Verfassung nicht weiter gebracht.
    Rund 70 Prozent des Staatshaushaltes werden für die Verwaltung ausgegeben, der Rest fliesst in Sozialprogramme. Entsprechend katastrophal sehen Infrastruktur
    und Wirtschaft aus.


    baz.ch - Basler Zeitung Online

  5. #185
    bosmix

    Miroslav Lajčak o napetostima u zemlji

    BOSNA I HERCEGOVINA


    Lažu da sam protiv Srba!
    U nastojanju da smiri uzavrelu političku situaciju u zemlji, visoki predstavnik Miroslav Lajčak u subotu je pozvao domaće političare da se ostave demagogije i vještačkih pitanja, te okrenu zajedničkom konstruktivnom rješavanju realnih problema.


    Prva - Oslobodjenje

  6. #186
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.086
    hier ein kommentar zur situation;


    Aktuell




    Bosnien-Herzegowina

    Schwerste Krise seit Kriegsende droht

    VON NORBERT MAPPES-NIEDIEK


    Bosnien droht die schwerste Krise seit dem Ende des Krieges vor zwölf Jahren. Laut einer Ankündigung des starken Mannes der bosnischen Serben, Milorad Dodik, sollen sich alle serbischen Amts- und Mandatsträger aus den Organen Bosnien-Herzegowinas zurückziehen. Über einen entsprechenden Antrag soll heute in Banja Luka das Parlament der Teilrepublik Srpska entscheiden.

    Die Drohung der bosnischen Serben schlägt international hohe Wellen: Der EU-Außenbeauftragte Javier Solana und sogar UN-Generalsekretär Ban Ki Moon haben vor dem Schritt gewarnt. Der US-Botschafter in Sarajewo drohte mit einer "schnellen und kraftvollen Reaktion" seines Landes.




    Anlass für die Ankündigung Dodiks ist eine Verfügung des "Hohen Repräsentanten" in Sarajewo, Miroslav Lajcak, die von den Serben als Bedrohung ihrer Autonomie verstanden wird. Lajcak hatte vorige Woche zwei Gesetzesänderungen erlassen, um Blockaden der bosnischen Organe durch Vertreter einer Volksgruppe zu erschweren. Zum einen soll das Parlament künftig schon beschlussfähig sein, wenn die Hälfte der Abgeordneten anwesend ist. Zum anderen sollen an Stelle abwesender Minister deren Vertreter im Ministerrat mitstimmen dürfen. Diese Verfügung gilt als heikel, weil die stellvertretenden Minister immer einer anderen Volksgruppe entstammen als die Ressortchefs.

    Unterstützung für Dodiks harte Reaktion kommt aus Belgrad. Serbiens Premier Vojislav Kostunica sagte, neben Kosovo sei auch die Erhaltung der bosnisch-serbischen Republik Srpska "Priorität serbischer Politik". Politiker der nichtserbischen Volksgruppen in Bosnien werteten die Worte als Einmischung. Kostunica solle "die Finger von Bosnien lassen" und sich um Serbiens eigene Probleme kümmern, sonst kriege er "eins auf die Finger", drohte das kroatische Mitglied im Staatspräsidium, Zeljko Komsic. Serbiens Staatspräsident Boris Tadic bat Lajcak, seine Maßnahmen zu "überdenken".



    Copyright © FR-online.de 2007
    Dokument erstellt am 28.10.2007 um 17:04:02 Uhr
    Letzte Änderung am 28.10.2007 um 20:42:13 Uhr
    Erscheinungsdatum 29.10.2007

  7. #187
    Avatar von Zurich

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    18.089
    Sollen sie doch einfach so lassen wie es ist. Es war ja auch ruhig bis jetzt und mit der Wirtschaft gings auch bergauf. Wieso allso die ganzen Umkrempelungen? Führt ja nur zu Unruhen.

    Alles so lassen wie es ist:
    * Keine Unabhängigkeit für die RS
    * Keine Abschaffung dieser serbischen Autonomie

    Kaum sind 12 Jahre vorbei, schon rüttelt man am Friedensvertrag. Das ist einfach nicht richtig und sehr gefährlich für die Sicherheit in BiH.

  8. #188
    Avatar von Cigo

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    7.854
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Sollen sie doch einfach so lassen wie es ist. Es war ja auch ruhig bis jetzt und mit der Wirtschaft gings auch bergauf. Wieso allso die ganzen Umkrempelungen? Führt ja nur zu Unruhen.

    Alles so lassen wie es ist:
    * Keine Unabhängigkeit für die RS
    * Keine Abschaffung dieser serbischen Autonomie

    Kaum sind 12 Jahre vorbei, schon rüttelt man am Friedensvertrag. Das ist einfach nicht richtig und sehr gefährlich für die Sicherheit in BiH.
    wieso?drohen die serben mal wieder mit krieg?!

    lajcak versucht was in bih zum wohle aller zu bewegen,was man von den pappnasen ashdown,schilling und petritsch nicht behaupten kann.und wer er der meinung ist man müsse was ändern,dann soll er es doch machen,denn sonst passiert nichts in bih

  9. #189
    Avatar von Knutholhand

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Kaum sind 12 Jahre vorbei, schon rüttelt man am Friedensvertrag. Das ist einfach nicht richtig und sehr gefährlich für die Sicherheit in BiH.
    Wenn wir zu Dritt einen Vertag aushandeln und zwei nach einiger Zeit sehen das der Vertrag „für n Arsch“ war, sollte man da nicht den Vertrag überarbeiten. Man muss ja schließlich allen Gerecht werden. Aber in einer Diktatur kannst natürlich machen was du willst. Da scheißt du auf die Zwei anderen und „kackst“ in deren Haus.

    MfG

    P.s. 12 Jahre ohne große Sperenzchen sind doch ganz gut für den Balken.

  10. #190
    Avatar von meko

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    mir gefällt die aussage vom komsic, well done zlatko!

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