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BiH: Serben wollen internationalen Vertreter loswerden

Erstellt von Kozarčanin, 23.10.2007, 20:35 Uhr · 516 Antworten · 15.641 Aufrufe

  1. #251
    cro_Kralj_Zvonimir
    3.Entinitäten und die Sache ist geritzt!
    Oder das Land in Kantone umformen wie in der Federacija aber keine ethnisch gemischten Kantone!

  2. #252
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von cro_Kralj_Zvonimir Beitrag anzeigen
    3.Entinitäten und die Sache ist geritzt!
    Oder das Land in Kantone umformen wie in der Federacija aber keine ethnisch gemischten Kantone!
    Genau darum gehts ja. Auch bei der Polizeireform und anderen Sachen. Man baziert gezielt auf die Mischung. Meine Meinung: Je grösser die Mischung, desto mehr Unzufriedenheiten, weil das eine Volk in einer Region domminant ist und es neben bei viele Leute gibt, die sich nicht zu diesem Volk (und auch deren Entscheidungen) zählen.

    Ich wäre sogar für 5 Provinzen, welche grosse Selbstädnigkeit geniessen. Die sollten eben möglichst nach ethnischen Grenzen basieren, da sich dadurch die Anzahl unzufriedener Leute sehr gering hält.

  3. #253
    Avatar von Lepoto

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    Zitat Zitat von Kozarčanin Beitrag anzeigen
    immer wenn es etwas nachvorne geht, stellen sich die serben in den weg und heulen rum.
    alle wollen nach vorne.
    die frage ist nur was "nach vorne" heisst.

    offensichtlich haben serben das grössere problem damit bevormundet zu werden als alle andern.
    das war schon immer so, und wird's vermutlich auch bleiben. und das ist auch gut so

  4. #254
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    der zürich vertritt die politik von kustu und der ist ein nationalist.
    Nein, ich vertrete ganz und gar nicht die Politik von Kostunica!!! Ich bin nicht für eine Unabhängigkeit der RS! Noch bin ich ein Nationalist und werde es auch niemals sein!!! Anscheinend jeder der nicht 100% gegen das serbische Volk ist (auch wenn er selber Serbe ist) ist für dich automatisch ein Fascho oder Ähnliches. - So kommt mir fast irgendwie vor bei dir.

    Und es ist schon fast bemitleidenswert. Wenn du keine Argumente hast, gehst du immer auf die Person der User los. Ist ja fast schon erbärmlich.

    Ich nimm mir die Zeit, die momentane Situation in BiH genau zu schildern und versuche das Problem einigermassen zu erklären (auch aus der Sicht des serbischen Volkes) und du gehst überhaupt nicht auf die Sachen ein, sondern kommst mit irgendwelchen radikalen Vorwürfen und persöhnlichen (aggressiven) Unterstellungen ohne jeden Zusammenhang, anstatt mit kompetenten Argumenten zum Thema.

  5. #255

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    1.) Die erhaltung des Friedensvertrages, was den Frieden und die Sicherheits des Landes garantiert, hat oberste Priorität!!!

    2.) Wieso sollte ein Staat mit einer Autonomie nicht funktionieren? Erklär mir bitte die wirtschaftlichen Aspekte und zeig mir Beispiele aus anderen Ländern, wo das aus genau diesem Grund nicht funktioniert?
    Die Bosniaken verfolgen weiterhin ihr altes Kriegsziel: Zentralstaat BiH unter Sarajevo. Und natürlich sind die Serben da eine Bremse. Keine wirtschaftliche aber eine politische Bremse aus der Sicht der Bosniaken.

    3.) Ja ich weiss. Auch Serben verfolgen ihr altes Kriegsziel: Die Unabhängigkeit der RS. Auch diese werden sie genau so wenig erreichen!!! Keines der 3 ehem. Kriegsziele darf erreicht werden!

    Ich bin gegen die Unabhängigkeit der RS, weil sie das Gleiche verursachen würde, wie ihre Abschaffung!!!



    Bei allen 3 Seiten herrscht momentan 0 Akzeptanz, 0 Toleranz und Sturköpfigkeit auf alten Ideen. Und das ist das Problem.
    ich sehe das nicht als frieden an was ich da seit 12 jahren sehe, eher als einen waffenstillstand, leider....
    und du siehst doch selbst das dieser staat seit kriegsende, seit 12 jahren immernoch nicht funktioniert.

    BiHs kriegsziel nummer 1 war die grenzen zu verteidigen, was ihnen gelungen ist!

    ein gesamtstaat wäre der richtige weg.
    wenn die rs und fbih bleibt, dann bleibt es in 20 jahren alles so wie es jetzt ist.
    man sollte die entitäten auflösen und gemeinsam in einem staat zu leben. natürlich am anfang würde es probleme geben, vorallem beim serbischen teil der bevölkerung, aber diese probleme würden auch nicht lange anhalten.

  6. #256

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    Zitat Zitat von Kozarčanin Beitrag anzeigen
    immer wenn es etwas nachvorne geht, stellen sich die serben in den weg und heulen rum.

    um BiH auf den richtigen weg zu bringen, ein gesunder normaler staat zu werden, dann darf dieses land keine entitäten haben!! das ist doch wie ne rassentrennung.

    die serben sollen einsehen das die rs niemals die unabhängigkeit bzw. anschluss an serbien erreichen wird! aber wie wir alles wissen, die hoffnung stirbt zuletzt.
    Deshalb RS unabhängig machen und ihr könnt in euren BiH leben ohne Entität. :icon_smile:

  7. #257
    Avatar von Lepoto

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    Zitat Zitat von Kozarčanin Beitrag anzeigen
    BiHs kriegsziel nummer 1 war die grenzen zu verteidigen, was ihnen gelungen ist!
    ja, aber ohne serben und kroaten. und das ist ihnen nicht gelungen. konnte es auch gar nicht.

  8. #258

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    Bosnische Serben pfeifen auf die EU


    Tausende bosnische Serben demonstrierten gestern in Banja Luka für die serbische Teilrepublik. Anlass ist ein Plan des Hohen Repräsentanten, die Verwaltung effektiver zu machen. Die Regierung in Belgrad argumentiert mit dem Kosovokonflikt
    AUS SARAJEVO ERICH RATHFELDER


    Tausende von Serben haben sich am Montagnachmittag in der Hauptstadt des serbischen Teilstaats in Bosnien und Herzegowina, Banja Luka, versammelt. Die Demonstranten riefen lautstark zur Verteidigung der "Republika Srpska" auf, die sie durch die Politik der internationalen Gemeinschaft bedroht sehen. Am späten Nachmittag wollte das serbisch-bosnische Parlament sogar darüber entscheiden, ob die serbischen Parteien weiter in den Institutionen des mit Bosniaken und Kroaten gebildeten Gesamtstaates bleiben.

    Auslöser für die Proteste war ein Zehnpunkteplan des Hohen Repräsentanten der Internationalen Gemeinschaft, des Slowaken Miroslav Lajcák, vom 19. Oktober. Er zielt darauf ab, die Arbeit der gemeinsamen Regierung, des sogenannten Ministerrats, zu vereinfachen. Bisher hatten die Vertreter der drei "konstitutiven" Nationen, Bosniaken, Serben und Kroaten, die Möglichkeit, jeglichen Beschluss zu sabotieren, was von serbischer Seite oftmals geschehen ist. Mit der Reform sollten die Verfahrensweisen vereinfacht werden, ohne jedoch die Rechte der einzelnen nationalen Gruppen grundsätzlich in Frage zu stellen.

    Trotzdem erhob sich gleich nach Bekanntwerden des Plans von serbischer Seite ein Sturm der Entrüstung. Der Ministerpräsident der Republika Srpska, Milorad Dodik, attackierte Lajcák in beleidigender Form, der Premierminister Serbiens, Vojislav Koðtunica, nannte Bosnien sogar in einem Atemzug mit dem Kosovokonflikt. Die internationalen Mächte wollten Serbien nicht nur Kosovo wegnehmen, sondern auch die Serben Bosniens und Herzegowinas ihrer Rechte berauben, erklärte er.

    Die Lage in Bosnien sei so gefährlich wie seit Beendigung des Krieges 1995 nicht mehr, schätzen verschiedene ausländische Diplomaten die Situation ein. Deutlich wurde gestern zum Beispiel Außenminister Frank-Walter Steinmeier, als er Dodik aufforderte, er solle lieber konstruktiv an der Lösung der zu bewältigenden Aufgaben beitragen, als sich allen Reformen entgegenzustellen, die den Menschen dienten.

    Seit Anfang 2006 sind die Auseinandersetzungen zwischen den Volksgruppen schärfer geworden. Dodik gewann in der serbischen Volksgruppen die Wahlen im Herbst 2006 mit der Parole, er werde niemals die serbische Teilrepublik aufgeben. Vorausgegangen waren Debatten über eine neue Verfassung, die mit Blick auf die Integration in die EU die Institutionen des Zentralstaats, wie das Parlament und den Ministerrat, stärken und die Macht der Teilrepubliken einschränken sollte. Seither verhinderte Dodik sogar eine von Polizeiexperten und der EU vorgeschlagene Polizeireform.

    Die internationale Gemeinschaft regierte mit Druck. Mehrmals drohte Lajcák in den letzten Wochen an, die sogenannten Bonn Powers anzuwenden, die es ihm ermöglichen, obstruktive Politiker abzusetzen und Gesetze zu oktroyieren. Offenbar zeigte dies eine gewisse Wirkung. Am Sonntag erklärte sich Dodik bei einem Treffen mit den Parteiführern aus allen Volksgruppen in Mostar bereit, eine Absichtserklärung über die Polizeireform zu unterschreiben.

    Aus diplomatischen Quellen hieß es, Dodik erhalte Rückenstärkung aus Belgrad und auch aus Moskau. Koðtunica laviere zwischen der Perspektive EU und einer Anbindung Serbiens an Russland. Extreme serbische Nationalisten fordern seit langem die Vereinigung der serbischen Teilrepublik in Bosnien mit Serbien. Nach Umfragen zieht die Mehrheit der serbischen Bevölkerung in Bosnien dabei mit.

  9. #259

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    Zitat Zitat von Slobi Beitrag anzeigen
    Deshalb RS unabhängig machen und ihr könnt in euren BiH leben ohne Entität. :icon_smile:
    maul halten cedo
    rs ist teil BiHs und wird es auch immer bleiben.

  10. #260

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    Zitat Zitat von Lepoto Beitrag anzeigen
    ja, aber ohne serben und kroaten. und das ist ihnen nicht gelungen. konnte es auch gar nicht.
    das ziel war die grenzen zu verteidigen, sonbst gabs erstmal keine ziele.
    vielleicht kamen die ziele erst später, gegen die serben, denn mit den kroaten hat man gegen ende des krieges seite an seite gekämpft.

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