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Blickpunkt Balkan

Erstellt von Melek, 08.05.2009, 21:52 Uhr · 4 Antworten · 503 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    24.02.2009
    Beiträge
    1.553

    Blickpunkt Balkan

    Blickpunkt Balkan Albanien erhält 250-Millionen-Euro-Kredit

    Die Deutsche Bank und die griechische Alpha-Bank haben Albanien zur Finanzierung seines Investitionsprogramms einen 250-Millionen-Euro-Kredit bewilligt. Für 150 Millionen Euro soll eine Verbindungsstraße nach Kosovo gebaut werden. Der Baubeginn ist für Juni geplant. Der verbleibende Teil des Kredites soll dem Land helfen, die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise zu überwinden. Der Kredit werde dem Land helfen, krisenbedingte Haushaltsverluste auszugleichen, verlautete es aus albanischen Regierungskreisen. In diesem Jahr erwartet das Land ein Haushaltsdefizit von 4,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes.

    Mazedonier unbeeindruckt von Wirtschaftskrise

    Die Weltwirtschaftskrise hat bisher nur geringe Auswirkungen auf das Verbraucherverhalten in Mazedonien. Das wurde auf einer vom Marktforschungsinstitut GFK in Skopje organisierten Konferenz bekannt gegeben. Für etwa ein Drittel aller mazedonischen Haushalte habe sich seit Krisenausbruch nichts verändert, 17 Prozent der mazedonischen Haushalte gehe es besser, als vorher, belegen die während der Konferenz vorgestellten Daten. Experten gehen davon aus, dass 60 Prozent der Mazedonier ihr jetziges Verbraucherverhalten auch künftig beibehalten werden. Allerdings seien die Erwartungen für die Zukunft weniger rosig, was vor allem auf die Panikmache der Medien zurückzuführen sei. Laut GFK-Analysten fürchten sich die Mazedonier am meisten vor steigenden Arbeitslosenzahlen.

    Symbolischer Streik öffentlicher Bediensteter in Rumänien

    Mehr als 74.000 öffentliche Bedienstete streikten am 5. Mai in Rumänien symbolisch für mehr Lohn. Laut Angaben der Gewerkschaft „Sed Lex“ fordern die Angestellten im öffentlichen Dienst eine Aufstockung des Lohnfonds um 30 Prozent sowie eine weitere Angleichung von Mindest- und Höchstlohn im Sektor. Mehr als die Hälfte der 760.000 öffentlichen Bediensteten erhalten monatlich weniger als 240 Euro Brutto. Die Angestellten demonstrierten ihre Unzufriedenheit mit weißen Armbinden.

    Studenten aus der Balkanregion wollen in der EU studieren

    Überraschend viele Studenten aus der Westbalkanregion wollen in EU-Staaten studieren, informierte die belgische Baudouin-Stiftung über die Ergebnisse einer Umfrage. Mehr als 70 Prozent der albanischen und 53 Prozent der montenegrinischen Studenten würden gern in der EU studieren. In Bosnien-Herzegowina sind es 32,4 Prozent, in Serbien 28,7 Prozent. Als Haupthindernisse für ein Studium in der EU nennen die Studenten langwierige und entmutigende Verfahren, die nur schwache Unterstützung seitens europäischer Universitäten sowie den Mangel an Geld und Studieninformationen.

    Vereinbarung zwischen Gazprom und Serbiagaz

    In der kommenden Woche wollen das serbische Staatsunternehmen Serbiagaz und der russische Konzern Gazprom in Sotschi einen Vertrag über die Südstrom-Pipeline unterzeichnen, zitierte die ITAR-TASS eine Aussage des serbischen Energieministers Petar Skundric. Vertraglich geregelt werden sollen die Konditionen für die Gründung und Tätigkeit eines Gemeinschaftsunternehmens, verantwortlich für den Bau des künftig durch Serbien verlaufenden 400 km langen Abschnitts des Gaspipeline.

    Rauchverbot in Kroatien

    Die kroatischen Behörden haben dem blauen Dunst den Kampf angesagt. In einer Kampagne verweisen sie auf das Rauchverbot in Gaststätten. Bei Zuwiderhandlung droht Privatpersonen eine Strafe von 180 Euro, Inhabern von Restaurants, Cafes und Bars von 15.000 Euro. Das Rauchverbot wird von Restaurantbesitzern und Händlern stark kritisiert. Sie sind der Meinung, dass diese Maßnahmen in Krisenzeiten geschäftsschädigend seien. Seit vergangenem Jahr darf in kroatischen Schulen, Krankenhäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen nicht mehr geraucht werden.

    Serbische Nationalbank will Lohnkürzungen anfechten

    Die Serbische Nationalbank will vor dem Verfassungsgericht die von der Regierung beschlossenen Lohnkürzungen anfechten. Die Lohnkürzungen in allen staatlichen Institutionen Serbiens sind Teil einer mit dem Internationalen Währungsfonds vereinbarten Sparstrategie als Voraussetzung für die Gewährleistung eines 3-Milliarden-Euro-Kredits. Um die Haushaltslöcher zu stopfen, plant die Regierung in Belgrad zudem die Entlassung Tausender Beamter sowie Steuererhöhungen.

    Zusammengestellt von Atanas Zenow
    Übersetzung: Christine Christov


    BNR ? Radio Bulgarien ? Bulgarien - Europa ?

  2. #2
    ökörtilos
    immer diese ellenlangen Zeitungsartikel........

  3. #3

    Registriert seit
    19.09.2008
    Beiträge
    16.600
    auf alle fälle das mit Mazedonien stimmt nicht

    IMF: Macedonia To Fall into Recession :: BalkanInsight.com

  4. #4
    Yunan
    Ist eine ehrliche Frage:Wie hoch ist die Arbeitslosenzahl in FYROM?Ich meine,wenn sie sehr hoch ist,dann machen ein paar Prozent mehr oder weniger doch auch nichts mehr aus oder?

  5. #5

    Registriert seit
    19.09.2008
    Beiträge
    16.600
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Ist eine ehrliche Frage:Wie hoch ist die Arbeitslosenzahl in FYROM?Ich meine,wenn sie sehr hoch ist,dann machen ein paar Prozent mehr oder weniger doch auch nichts mehr aus oder?
    wie es in "BalkanInsight" steht, 33%

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