Blickpunkt Balkan

Der bulgarische Film „Eastern Plays“ des Regisseurs Kamen Kalew wird im Rahmen des offiziellen Programms des internationalen Filmfestivals in der türkischen Antalya gezeigt. Das Fest „Goldene Orange“ findet vom 10. bis zum 17. Oktober im bekannten Urlaubsort am Mittelmeer statt. Dabei werden 16 türkische und 12 ausländische Titel, sowie 26 Kurz- und 25 Dokumentarfilme gezeigt. Der Film des bulgarischen Regisseurs läuft in der Sparte Weltkino. „Eastern Plays“ wird im Festprogramm als eine der akklamiertesten neuen bulgarischen Produktionen annonciert. Auch die bekannten türkischen Darsteller Saadet Aksoy und Hatice Aslan spielen im Film. „Eastern Plays“ wurde beim letzten Filmfestival in Cannes außerhalb des offiziellen Wettbewerbs gezeigt.

EBWE und Serbien unterzeichnen Vertrag über einen Kredit in Höhe von 150 Millionen Euro für den Korridor Nr. 10

Die serbische Finanzministerin Diana Dragutinowitsch und der Infrastrukturdirektor der EBWE Thomas Meyer haben in Belgrad einen Vertrag über einen Kredit in Höhe von 150 Millionen Euro für den Bau eines Teils von Korridor Nr. 10 unterschrieben. Serbien bekommt den Kredit für die Finanzierung des Baus der Strecke von Pirot bis Dimitrowgrad und von Carwena Reka bis Tschiflik, die eine Gesamtlänge von 30 Kilometer hat. Serbien hat Auslandskapital in Höhe von 1,2 Milliarden Euro für den Bau von Korridor Nr. 10 in Richtung Belgrad – Ungarn und Belgrad – Nis herangezogen.

Zum zweiten Jahr in Folge findet die Autoausstellung in Bukarest nicht statt

Die Vereinigung der Autohersteller und der Autoimporteure in Rumänien hat sich dazu entschlossen, die geplante Autoausstellung wegen der stark zurückgegangenen Verkaufszahlen in der Branche zu streichen. Aus dem selben Grund fand die Autoshow auch im letzten Jahr nicht statt. Es wurde stattdessen beschlossen, die Internationale Autoausstellung in Bukarest erst im Jahr 2011 zu veranstalten.

Treffen des albanischen Premiers Sali Berisha mit Vertretern der Weltbank

Nach Angaben der albanischen Presse, hat Albanien vor, viele ausländische Direktinvestitionen in die Region heranzuziehen. Bei einem Treffen mit Vertretern der Weltbank hat der albanische Premierminister Sali Berisha die Schwerpunkte seiner Regierung dargestellt. Dabei spielen die Reformen im Land eine Schlüsselrolle. Dies soll auch die albanische Wirtschaft ankurbeln. Bei den Gesprächen mit der Weltbank wurden verschiedene Möglichkeiten für die Verbesserung der Geschäftsbedingungen im Land diskutiert. Auch die schwache Landeswährung, die in der letzten Zeit im Vergleich zu dem Euro stark gefallen ist, beschäftigt die Zeitungen in Tirana. Der albanische Premierminister hat bei einem internationalen Treffen mit verschiedenen Banken betont, dass der Euro bald als Landeswährung in Albanien eingeführt werden muss. Experten meinen aber, dass die Wirtschaft des Landes dafür noch nicht bereit ist.

Griechenland hat im Jahr 2008 am meisten von den EU-Geldern profitiert

Laut einem Bericht der EK, hat Griechenland 6,3 Milliarden Euro Fördermittel mehr von der EU bekommen, als es an Beiträgen in die Union eingezahlt hat. Die Mittel wurden vor allem in der Landwirtschaft, für Infrastrukturprojekte, für Straßenbau und im Umweltbereich genutzt. Gleich nach Griechenland im Bericht der Europäischen Kommission kommt Polen, als Land, das sehr viele Mittel aus dem EU-Haushalt für das Jahr 2008 bekommen hat.

NATO-Generalsekretär Anders Rasmussen hofft auf baldige Lösung des Namenproblems

Der NATO-Generalsekretär Anders Rasmussen hofft auf eine baldige Lösung des Problems im Streit zwischen Athen und Skopje über den Namen des Staates Mazedonien, weil das noch die einzige Hürde auf dem Weg des Landes zur NATO-Mitgliedschaft ist. Dies berichtete der mazedonische Fernsehsender A1. Das Thema wurde auch bei dem Treffen zwischen Rasmussen und dem mazedonischen Präsidenten George Iwanow in New York diskutiert. Der NATO-Generalsekretär äußerte seine Zufriedenheit mit der mazedonischen Beteiligung an verschiedenen NATO-Friedensmissionen. Der mazedonische Staatschef betonte seinerseits, dass die NATO-Mitgliedschaft nach wie vor die wichtigste Priorität seines Landes ist.