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Der blutige Traum von einem Großserbien

Erstellt von Vukovarac, 30.06.2011, 21:42 Uhr · 182 Antworten · 12.565 Aufrufe

  1. #141
    Avatar von Domoljub

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    4.883
    Zitat Zitat von Serbian Eagle Beitrag anzeigen
    Jovi

    lesen
    Mit was für Quellen du Argumentierst....einfach lächerlich. Du hast dir folgendes wirklich verdient:


  2. #142

    Registriert seit
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    44
    Zitat Zitat von Komandant Mark Beitrag anzeigen
    NEIN !!!!!

    Chetniks mit Hilfe der Yugoarmee fingen die ganze Scheisse an ,sodass eine friedliche Abspaltung restlicher Staaten nicht möglich war .

    Wie Alissa sagt ,man wurde gezwungen in den Krieg zu ziehen .

    Hätte damaliges Serbien oder rest Yugoslavien zugelassen ,dass man friedlich seine Unabhängigkeit ausruft ,WIE in Mazedonien ,käme es nie zum Krieg .


    Slobo wollte ein serbo-nationales Staat schaffen ,d.h ,da wo NUR ein Serbe wohnte ,sollte gleich Serbien Flagenmäßig präsent sein .

    Das hat Hitler nicht geschafft ,genau wie Napoleon ,also warum sollte Slobo besseres Glück haben .

    Wie kann man nur solche lügen verbreiten???

  3. #143
    Avatar von Cobra

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    64.188
    Zitat Zitat von Beograd1981 Beitrag anzeigen
    Wie kann man nur solche lügen verbreiten???
    Dann klär uns doch mal auf

  4. #144

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    44
    Zitat Zitat von Glavasevic Beitrag anzeigen
    Nach dem Rückzug der jugoslawischen Volksarmee aus Slowenien rückten die serbischen Minderheiten Kroatiens in den Fokus. Bald fiel der Startschuss zu einer Welle „ethnischer Säuberungen“.

    Sarajewo/Split. 1991 gab es Jugoslawien nicht mehr. Die Volksarmee fiel auseinander. Massenhaft desertierten Slowenen, Kroaten, Albaner und bosnische Muslime, die Serben übernahmen die Kontrolle. Und ihnen fiel alles Gerät der fünftgrößten Armee Europas zu.

    Slowenien war aus dem Spiel, jetzt war Kroatien im Fokus. Am 5.Juli zogen sich die Resttruppen der Volksarmee aus Slowenien zurück und kamen nach Kroatien. Die Realisierung des alten Traums des serbischen Nationalismus, Großserbien zu schaffen, rückte näher. Nicht der Erhalt Jugoslawiens war nun das Ziel der serbischen Nationalisten. Mit dem Rückzug aus Slowenien entstand eine andere Option. In Kroatien gab es eine serbische Minderheit, die in einigen Gemeinden die Mehrheit stellte: der Keim von Großserbien.
    Angesichts der militärischen Überlegenheit der Serben wurden ihre Forderungen Mitte 1991 immer entschiedener. Der Nationalist Vojislav Šešelj höhnte, Kroatien werde so groß sein, wie man von Zagrebs Kirchturm sehen könne.
    Für mich war es nach der Unabhängigkeitserklärung Kroatiens zunächst nicht möglich, nach Knin, ins Hauptquartier der serbischen Streitkräfte und die Hauptstadt der „Republik Serbische Krajina“ zu kommen. Die serbischen Gebiete wurden abgeriegelt. Im Juli kam es zu Scharmützeln in Ostslawonien, im August konnte ich Flüchtlinge aus dem kroatischen Dorf Kijevo in Split treffen. Die traumatisierten Menschen berichteten von Artillerieangriffen, das Dorf, wurde „dem Erdboden gleichgemacht“. Kijevo war eines der ersten Opfer der „ethnischen Säuberungen“.
    Nach den Erfahrungen in Bosnien zeigte sich die Militärtaktik noch klarer: Eine Stadt, ein Dorf, eine Region mit Artillerie anzugreifen, die Bewohner zur Flucht zu zwingen und Bodentruppen zu schicken, die töten, was sich noch bewegt. „Zerstören und töten“ hieß die Militärdoktrin der jugoslawischen Armee und ihres regionalen Kommandeurs in Knin, Ratko Mladić, der später in Bosnien traurige Berühmtheit erlangen sollte. Mit ihrer Überlegenheit gelang es ihr, bis Herbst 1991, fast ein Drittel des kroatischen Territoriums zu erobern. Dort lebende Minderheiten wurden vertrieben, viele ihrer Häuser zerstört, Kirchen gesprengt. Im Herbst hatte der Krieg schon mehr als 10.000 Opfer gefordert.

    Konflikt wurde eingefroren

    Die Kroaten hatten der Feuerwalze kaum etwas entgegenzusetzen. Anfangs waren nur die Polizeikräfte einsatzbereit, und die vielen Freiwilligen, die mit Jagdflinten und selbst organisierten Waffen an die Fronten eilten. Tudjman hatte im Gegensatz zu den Slowenen darauf verzichtet, die Unabhängigkeitserklärung militärisch abzusichern.
    Wir Journalisten mussten nun das Gebiet verlassen – oder Kriegsreporter werden. Das hieß, nicht mehr naiv zu sein, nicht mehr zu glauben, ein Presseausweis schütze. Mein slowenischer Kollege Ervin und ich wurden Ende August bei Glina südlich von Zagreb von einem Hubschrauber angegriffen. Wir sprangen aus dem Auto, retteten uns in ein Wäldchen, der Leihwagen ging in Flammen auf. Egon Scotland von der Süddeutschen hatte weniger Glück, er kam in der gleichen Region um.
    Zwar wurden auf internationalen Druck immer wieder Waffenstillstände ausgerufen, doch die Serben brachen sie sofort. Zu verlockend war die Aussicht, weiteres Terrain zu erobern. Erst mit der Anerkennung Kroatiens und Sloweniens durch die EG-Staaten (außer Griechenland) am 15. Jänner 1992 beruhigte sich die Lage. Der Waffenstillstand hielt, UN-Truppen rückten in die von Serben besetzten Gebiete ein. Der Krieg in Kroatien war erst einmal eingefroren. Erst im Sommer 1995 sollte sich das Blatt wenden. Kroatien eroberte die besetzten Gebiete zurück.
    ("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.07.2011)


    Der blutige Traum von einem Großserbien « DiePresse.com

    wie oft werden diese LÜGEN noch in die welt gesetzt?

  5. #145
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von Beograd1981 Beitrag anzeigen
    Wie kann man nur solche lügen verbreiten???

    welche Lügen ?



  6. #146

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    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Dann klär uns doch mal auf

    das habe ich schon in einem anderen thread,aber ich widerlege gerne die lüge von kommandant mark:


    Die Anklage hatte vor Monaten mit ihren Zeugen eine ganze Phalanx von Politikern und Sachverständigen auftreten lassen, die dem Angeklagten eine serbisch-nationalistische beziehungsweise groß-serbische Gesinnung nachsagten und "Groß-Serbien" als das entscheidende Ziel seiner Politik
    bezeichneten. Allerdings sahen sich alle außerstande, auch nur eine groß-serbische Verlautbarung des Angeklagten zu zitieren, geschweige denn eine solche Ausrichtung seiner Politik mit Dokumenten zu belegen.
    Ungeachtet dessen gehörte "das Streben nach Groß-Serbien" als strategisches Motiv des Angeklagten weiterhin zum Kern der Anklage - bis zum 15. Dezember 2004.
    An diesem Tag erklärt Ankläger Geoffrey Nice völlig überraschend, er wolle vom Ausdruck "Groß-Serbien" Abstand nehmen,zumal ihn der Angeklagte so auch nicht verwendet habe.
    Also wird ein semantischer Trick bemüht: "Not at all",antwortet Ankläger Nice auf die Frage des Richters, man bleibe dabei, nur werde man statt des Begriffs "Groß-Serbien" nun den Ausdruck "alle Serben in einem Staat" verwenden. Mit anderen Worten, wenn Milosevic schon kein "Groß-
    Serbien" als politisches Ziel nachgewiesen werden kann, ersetzt man es durch den Vorwurf, er habe "alle Serben in einem Staat" sehen wollen, was das auch immer bedeuten mag. Diese Formulierung
    lässt sich im Vokabular des Angeklagten nachweisen. Nur meinte er mit diesem Staat immer eindeutig Jugoslawien. Da lebten "alle Serben in einem Staat".

  7. #147

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    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
    welche Lügen ?



    die über ein angebliches grosserbien.

  8. #148
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von Beograd1981 Beitrag anzeigen
    die über ein angebliches grosserbien.

    man sollte Slobo ein Denkmal setzen in Sarajevo, Pristina ,Agram und Laibach.




  9. #149
    Avatar von Vukovarac

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    Zitat Zitat von Beograd1981 Beitrag anzeigen
    wie oft werden diese LÜGEN noch in die welt gesetzt?
    ....xaxaxaxa ^^

  10. #150

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    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
    man sollte Slobo ein Denkmal setzen in Sarajevo, Pristina ,Agram und Laibach.




    du hast dir mit deinen lügen schon längst ein denkmal gesetzt!

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