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Die bösen Amis verlassen den Irak - die Iraker bitte sie zu bleiben!

Erstellt von Cobra, 20.08.2010, 08:28 Uhr · 109 Antworten · 4.761 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Cobra

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    08.06.2009
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    64.188

    Die bösen Amis verlassen den Irak - die Iraker bitte sie zu bleiben!

    Der Irakkrieg dauerte mehr als sieben Jahre lang – und man konnte vieles darin sehen: ein Milliardengrab, ein Symbol für die Arroganz des Westens. Aber auch ein Labor für Demokratie, das wichtigste Schlachtfeld im Kampf gegen den Terror, das erste freie Land der arabischen Welt, ein Projekt der Hoffnung für Millionen Iraker, die unter Ex-Diktator Saddam Hussein († 69) gelitten haben.Nun ist der Irak-Krieg, die „Operation Iraqi Freedom“, vorbei, sieben Jahre nachdem US-Truppen am 20. März 2003 Richtung Bagdad stürmten.
    In der Nacht zu Donnerstag verließen die letzten amerikanischen Kampfeinheiten das Zweistromland, ein langer Konvoi gepanzerter Fahrzeuge rollte über die Grenze nach Kuwait.

    Viele Iraker bitten die US-Soldaten zu bleiben!





    Zurück im Irak bleiben 50 000 GIs, die ausbilden und beraten, der irakischen Armee zur Seite stehen sollen.
    Für alle, die diesen Krieg erlebt haben – Soldaten, Diplomaten, Reporter – bleiben die Erinnerungen an all die Menschen, die nicht lebend aus dem Irak zurück gekehrt sind. 4733 tote Soldaten. Die meisten von ihnen zerrissen von heimtückisch verstecken Sprengsätzen. Viele von ihnen im Gefecht gefallen, einige von Terroristen verschleppt und ermordet. Viel zu viele, die sich von Kriegsbildern und Erinnerungen gepeinigt selbst das Leben nahmen.


    WAS HAT DER KRIEG GEBRACHT?
    Für die Buchhalter der Politik bleiben die enormen Kosten zurück, die dieser Krieg den USA aufgebürdet hat. Die niedrigsten Schätzungen liegen bei 740 Milliarden Dollar. Realistischere Rechnungen gehen von einer Summe zwischen einer und drei Billionen Dollar aus.
    Für alle aber bleibt die Frage: „Mission accomplished?“ Was hat dieser Krieg wirklich gebracht? Leben wir heute sicherer, sind die Iraker heute freier nach sieben Jahren des Kampfes? Und: Ist dieser Krieg wirklich schon vorbei?


    Als der ehemalige US-Präsident George W. Bush, der den Einmarsch in den Irak befahl, gefragt wurde, wie die Geschichte über ihn und den Irak-Krieg urteilen werde, antwortete er: „Wir werden dann alle tot sein.“ Ein scheinbar banaler Satz, der die wichtigste Erkenntnis trotzdem perfekt auf den Punkt bringt: Es ist unmöglich, schon heute zu sagen, ob der Krieg im Irak ein Erfolg war. Ob er es wert war, geführt zu werden.


    Seit 2006, als der Irak nur noch ein grausames Bürgerkrieg-Schlachtfeld war, hat sich die Lage immerhin deutlich verbessert!
    DAS LEBEN IST ZURÜCK
    US-General David Petraeus, der die Wende im Irak brachte und heute die Truppen in Afghanistan befehligt, erinnert sich an die dunkelsten Tage in Bagdad: „Es gab drei Autobombenanschläge und 60 Feuerüberfälle jeden Tag. Mehrere Male am Tag explodierte diese Stadt.“ Tausende Zivilisten kamen damals jeden Monat um, im Schnitt fielen drei US-Soldaten jeden Tag. Vermummte al-Qaida-Kämpfer beherrschten die Straßen, die Geschäfte waren meist geschlossen, Bagdad glich einer Geisterstadt.
    Heute ist das Leben in die Städte zurück gekehrt. Die Märkte sind voll mit Menschen und Waren, Kinder gehen wieder zur Schule, die letzten Wahlen verliefen ohne einen großen Anschlag. Im ganzen Land öffneten die Wahllokale pünktlich, Millionen Frauen gaben ihre Stimme ab. Die Zahl der Anschläge ist um mehr als 90 Prozent gefallen. Die mächtigen al-Qaida-Terrorfürsten sind tot oder im Gefängnis.

    Vom 30. September an will Lufthansa wieder Flüge nach Bagdad anbieten – noch vor drei Jahren versuchten Terroristen nahezu täglich, landende Flugzeuge mit Raketen abzuschießen.
    Gut 40 freie Tageszeitungen erscheinen in Bagdad – undenkbar unter dem Terrorregime Saddam Husseins. Im irakischen Parlament wird leidenschaftlich über die Zukunft des Landes gestritten, Oppositionelle verschwinden nicht mehr in den gefürchteten Folterkellern eines blutrünstigen Regimes.


    GEFÄHRLICHER WEG
    Der Irak ist auf dem Weg in die Demokratie. Aber der Weg ist immer noch steil und gefährlich, denn die Kräfte des Terrors haben sich noch nicht geschlagen gegeben!
    • Im Vergleich zu 2008 und 2009 hat sich die Sicherheitslage wieder deutlich verschlechtert. Im Juli 2010 starben 535 Iraker durch Gewalt – der blutigste Monat seit 2008
    • Obwohl bereits Anfang März gewählt wurde, streiten die Parteien im Parlament noch immer über eine neue Regierungskoalition – der Irak schlingert de facto ohne gewählte Regierung dahin
    Auch sieben Jahre nach dem Einmarsch gibt es noch immer kein Gesetz, das die Verteilung des irakischen Öl-Reichtums unter den verschiedenen Volksgruppen (Sunniten, Schiiten, Kurden) regelt. „Im Streit um die Öl-Milliarden liegt das größte Risiko für einen erneuten Bürgerkrieg im Irak“, sagte ein US-Diplomat in Bagdad.
    • Auch sieben Jahre nach dem Sturz Saddams gibt es in der Hauptstadt Bagdad noch immer keine zuverlässige Elektrizitäts- und Trinkwasserversorgung. Strom gibt es nur einige Stunden am Tag. Ein Zustand, den viele Irakis als unerträglich betrachten, weil selbst der Despot Saddam Hussein die Stromversorgung immer sicherstellte.
    Viele hochrangige irakische Militärs glauben nicht daran, dass die irakische Armee ohne Hilfe der amerikanischen Kampfeinheiten für Sicherheit im Land sorgen kann. Der irakische General Babakir Zebari forderte kürzlich von US-Präsident Barack Obama, die Truppen länger als geplant im Land zu lassen. „Es wird noch zehn Jahre dauern, bis wir selber für unsere Sicherheit sorgen können“, meint General Zebari.


    US-Präsident Obama aber will bis 2011 auch die letzten Soldaten nach Hause geholt haben. Es ist eines der wichtigsten Versprechen aus seinem Wahlkampf, mit dem er die Stimmen kriegsmüder Amerikaner gewann.
    Doch in den USA, selbst in Obamas eigener Partei, fordern nun immer mehr einflussreiche Politiker, die Truppen länger im Irak zu lassen, um die Fortschritte der letzten Jahre nicht zu gefährden.
    „Wenn wir Afghanistan verlieren“, schreibt die „New York Times“, „dann verlieren wir bloß Afghanistan. Aber wenn wir den Irak verlieren, dann verlieren wir die ganze Region, den ganzen Mittleren Osten.“ Schon Obamas Vorgänger George W. Bush schrieb sich in die unrühmlichen Seiten der Geschichtsbücher, indem er viel zu früh erklärte: „Mission accomplished!“
    Der Krieg im Irak mag offiziell vorbei sein. Aber der Kampf um eine bessere Zukunft geht weiter. Viele Iraker haben Angst – sie wollen nicht, dass die Amerikaner gehen. Sie sagen „Ami, don't go home!“

  2. #2
    Avatar von Ilan

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    10.225
    Was sagen denn unsere Forums-Islamisten?

  3. #3
    Magic
    ...und hinterlasen mehr als 100.000 Tote Irakische Zivilisten,tolle Leistung der Friedensmacht aber sind die Iraker warscheinlich selber schuld da sie Moslems sind und die Amerikaner wegen Moslems ganze 3000 Tote zu erleiden hatten in New York,was Saddam natürlich geplant hatte während die Amis unter Bush natürlich nichts damit zu tun hatten

  4. #4
    Avatar von Cobra

    Registriert seit
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    64.188
    Zitat Zitat von Magic Beitrag anzeigen
    ...und hinterlasen mehr als 100.000 Tote Irakische Zivilisten,tolle Leistung der Friedensmacht aber sind die Iraker warscheinlich selber schuld da sie Moslems sind und die Amerikaner wegen Moslems ganze 3000 Tote zu erleiden hatten in New York,was Saddam natürlich geplant hatte während die Amis unter Bush natürlich nichts damit zu tun hatten
    Liefer mal eine Quelle dafür das amerikanische Soldaten 100.000 irakische Zivilisten ermordet haben!
    Manchmal weist du echt nicht was du redest!

  5. #5
    Magic
    Zitat Zitat von dobrinje Beitrag anzeigen
    Liefer mal eine Quelle dafür das amerikanische Soldaten 100.000 irakische Zivilisten ermordet haben!
    Manchmal weist du echt nicht was du redest!
    natürlich,ich weiß nicht was ich rede,waren ja vielleicht "nur" 80.000

    Irak-Statistik: Forscher errechnen 100.000 zivile Opfer - Kritiker zweifeln - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

  6. #6
    Avatar von Vatrena

    Registriert seit
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    10.717
    Zitat Zitat von Magic Beitrag anzeigen
    ...und hinterlasen mehr als 100.000 Tote Irakische Zivilisten,tolle Leistung der Friedensmacht aber sind die Iraker warscheinlich selber schuld da sie Moslems sind und die Amerikaner wegen Moslems ganze 3000 Tote zu erleiden hatten in New York,was Saddam natürlich geplant hatte während die Amis unter Bush natürlich nichts damit zu tun hatten
    Nicht nur das!

    Vor allem fragen wir uns alle ja eins....! Wo sind nur die ganzen Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins, immerhin war das ja der Grund für unsere Supermacht, den IIraik anzugreifen!

  7. #7
    Magic
    Zitat Zitat von Vatrena Beitrag anzeigen
    Nicht nur das!

    Vor allem fragen wir uns alle ja eins....! Wo sind nur die ganzen Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins, immerhin war das ja der Grund für unsere Supermacht, den IIraik anzugreifen!
    Die wurden warscheinlich regelgerecht entsorgt,weiß aber nicht wo, manche sagen in Bondsteel,andere vermuten das sie mit Saddam vergraben wurden, vielleicht erfahren wir näheres in einer weiteren folge von X-Factor

  8. #8
    Avatar von Cobra

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    64.188
    Zitat Zitat von Magic Beitrag anzeigen
    Du solltest den Bericht mal lieber selbst lesen bevor du so einen, von Hass geblendeten, Scheiss von dir gibst!

    Forscher haben errechnet?

    Nach den Berechungen der Autoren?

    Das Timing der Veröffentlichung wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl ist kein Zufall. Les Roberts, einer der Autoren von der Johns Hopkins University, hatte darauf bestanden, dass die brisanten Ergebnisse noch vor der Wahl am 2. November publik gemacht werden

    Zweifel an der Seriosität der Umfrage

    Ob eine solche Methode tatsächlich realistische Zahlen liefern kann ist fraglich. Schließlich wurde das irakische Volk bislang kaum von Demoskopen erforscht. Auch die im Lande lebenden verschiedenen Volksgruppen, Schiiten, Sunniten, Kurden, mit teilweise gegensätzlichen Interessen, erschweren eine repräsentative Umfrage.


    Andere unabhängige Schätzungen kamen zudem auf weit geringere Opferzahlen




    Da musst du schon was anständiges liefern, nicht so einen Kirmesscheiss!

  9. #9
    Avatar von Vatrena

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    Zitat Zitat von Magic Beitrag anzeigen
    Die wurden warscheinlich regelgerecht entsorgt,weiß aber nicht wo, manche sagen in Bondsteel,andere vermuten das sie mit Saddam vergraben wurden, vielleicht erfahren wir näheres in einer weiteren folge von X-Factor
    :

    So....und was soll man jetzt zu diesem ganzen Bullshit hier noch sagen.....?

    Einfach lächerlich jene die um jeden Preis die amerikanische Sache als Gerecht und Friedensbringend verkaufen wollen!

    Jede Supermacht hat nur Interessen, nur hat sie George W. Bush am unglaubwürdigsten verkauft!

    Der Irak wurde belagert und das Chaos haben die USA und ihre Verbündeten mit ins Land gebracht! Künstliches Chaos erzeugen und sich unentbehrlich machen! Ist nur ein Riesen Zufall, daß es dann ausgerechnet dort enorme Ölquellen gibt!

  10. #10
    Magic
    Zitat Zitat von dobrinje Beitrag anzeigen
    Du solltest den Bericht mal lieber selbst lesen bevor du so einen, von Hass geblendeten, Scheiss von dir gibst!

    Forscher haben errechnet?

    Nach den Berechungen der Autoren?

    Das Timing der Veröffentlichung wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl ist kein Zufall. Les Roberts, einer der Autoren von der Johns Hopkins University, hatte darauf bestanden, dass die brisanten Ergebnisse noch vor der Wahl am 2. November publik gemacht werden

    Zweifel an der Seriosität der Umfrage

    Ob eine solche Methode tatsächlich realistische Zahlen liefern kann ist fraglich. Schließlich wurde das irakische Volk bislang kaum von Demoskopen erforscht. Auch die im Lande lebenden verschiedenen Volksgruppen, Schiiten, Sunniten, Kurden, mit teilweise gegensätzlichen Interessen, erschweren eine repräsentative Umfrage.


    Andere unabhängige Schätzungen kamen zudem auf weit geringere Opferzahlen

    Da musst du schon was anständiges liefern, nicht so einen Kirmesscheiss!

    Ich von hass geblendet,hass gegen wen?
    man hört öfter aus verschiedenen quellen das es um die 100.000 waren und das obwohl die Amis die Medien gut im griff haben,ich habe sie nicht gezählt,gerade du solltest mir keinen hass vorwerfen Gringo
    warte mal vielleicht waren es ja die serben die das alles ins rollen brachten

    hat keinen sinn mit dir darüber zu diskuttieren und habe gerade besseres zu tun als mich jetzt auf kindergarten niveau hier rumzustreiten,dafür gibts doch andere threads,frag bei black jack nach aber andermal wenn ich zeit habe gerne.

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