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Die „Bombe Kosovo“ tickt

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 26.10.2005, 01:23 Uhr · 49 Antworten · 1.685 Aufrufe

  1. #1
    jugo-jebe-dugo

    Die „Bombe Kosovo“ tickt

    Unmittelbar vor dem im November erwarteten Beginn der Verhandlungen über den künftigen völkerrechtlichen Status der südserbischen Provinz Kosovo stehen sich Pristina und Belgrad unversöhnlich gegenüber. Die überwältigende Mehrheit der Serben tritt energisch gegen eine Abspaltung der ihnen historisch und emotional so bedeutenden Provinz ein, die seit 1999 von der UNO (UNMIK) verwaltet wird. Für die Albaner kommt hingegen nur eine Abspaltung von Serbien und damit Unabhängigkeit in Frage.


    Sollte ihr „historischer Traum“ nicht realisiert werden, drohen die Albaner - mehr oder weniger offen - mit neuer Gewalt. Diese würde sich wohl nicht nur gegen die verbliebenen Serben in der Provinz, sondern vor allem gegen die internationalen Soldaten und Polizisten richten. Eine Mehrheit der Kosovo-Albaner ist sich laut einer neuesten Umfrage sicher, dass ein neuer Krieg ausbrechen wird, sollte die internationale Gemeinschaft ihnen nicht die gewünschte Unabhängigkeit gewähren. Albanische Kriegsveteranen warnten in einem Brief an die UNMIK: „Wir sind überzeugt, dass es keine weiteren Spielchen mehr mit dem Schicksal Kosovos geben wird“ - sonst drohe neue Gewalt.

    Als Signal und „Warnung“ können - auch wenn die UNMIK zu beschwichtigen versuchte - die neuesten Aktivitäten der „Armee für die Unabhängigkeit des Kosovo“ (UPK) gedeutet werden. Der ehemalige Belgrader Kosovo-Beauftragte und Chef der Sozialdemokratischen Partei, Nebojsa Covic, warnte, die UPK wolle „zusätzlichen Druck“ auf die UNMIK, die internationale Schutztruppe KFOR sowie die im Kosovo lebenden Nicht-Albaner vor Beginn der Status-Gespräche ausüben. Für Covic gibt es keinen Zweifel, wie die UPK-Aktivitäten im Westen des Kosovo zu deuten sind: „Wenn es keine Unabhängigkeit gibt, wird es neue Konflikte, wird es einen neuen Krieg geben.“

    Unter diesen von diametral entgegen gesetzten Interessen bestimmten Vorzeichen sollen also noch im November die Verhandlungen über den Kosovo-Status beginnen. Der UNO-Sicherheitsrat nahm eine entsprechende Empfehlung von Generalsekretär Kofi Annan zur Aufnahme von Status-Gesprächen an. Die brisanten Verhandlungen dürften zunächst in Form einer „Shuttle-Diplomatie“ nach dem Treffen der Kontaktgruppe (USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien) am 2. November in New York beginnen.

    Die Ausgangslage: Die Serben pochen auf ihr historisches Recht, die Albaner machen das ethnische Recht geltend. Geht es um das Kosovo, gibt es weder in Pristina noch in Belgrad gemäßigte politische Kräfte. Klar ist, dass es keine für beide Seiten zufrieden stellende Lösung geben kann und dass gleichzeitig jede „Lösung“ weit reichende Folgen für künftige Generationen in Südosteuropa - und damit ganz Europa - haben wird.

    Sollte die Provinz tatsächlich in die volle Unabhängigkeit entlassen werden, dann wird das für die Serben identitätsstiftende Kosovo, oft als „Seele des serbischen Volkes“ bezeichnet, in Belgrad immer auf der politischen Agenda bleiben. Durchaus realistisch erscheint ein Szenario, nach dem in einiger Zeit Politiker - vor allem im rechten parteipolitischen Spektrum angeführt von den Radikalen - zur „Rückeroberung“ des Kosovo aufrufen.

    Eine mögliche Variante, diesen Kräften zumindest für längere Zeit den Wind aus den Segeln zu nehmen, wäre eine Teilung der Provinz. Der von Serben dominierte Nordteil würde bei Serbien bleiben, der weitaus größere, von Albanern bewohnte Teil in die Unabhängigkeit entlassen. Eine Variante, der - vor dem Hintergrund, dass ein friedliches Miteinander zwischen Serben und Albanern im Kosovo praktisch nicht möglich ist - am Ende des Tages vielleicht doch Pristina und Belgrad zustimmen könnten. Doch diese Option scheint derzeit in der internationalen Gemeinschaft nicht durchsetzbar.

    Auch wenn UNO, EU, USA oder Russland - unter anderem angesichts der Komplexität der Problematik - nicht gerade mit kreativen Lösungsvorschlägen auftrumpfen können, scheint derzeit eine im Westen propagierte „bedingte Unabhängigkeit“ am wahrscheinlichsten: Das Kosovo würde nicht alle Attribute der Eigenstaatlichkeit, sondern eine Art „Fahrplan“ erhalten, nach dem innerhalb eines festgelegten Zeitraums bestimmte Bedingungen erfüllt werden müssten. Die internationale Gemeinschaft könnte also weiter auf den Faktor Zeit setzen. Doch Belgrad will, so betonten alle Politiker unisono, keine wie auch immer geartete Unabhängigkeit akzeptieren. Und ob sich die Albaner „nur“ mit einer „bedingten Unabhängigkeit“ zufrieden geben würden, bleibt abzuwarten. Die „Bombe Kosovo“ tickt weiter.

    http://www.dolomiten.it/nachrichten/...=f&ArtID=68964


    Sie drohen wieder mit Terror falls sie nicht Unabhängig werden.Ich würde den jetzt erst recht keine Unabhängigkeit geben.Terror darf man nicht siegen lassen.

  2. #2
    jugo-jebe-dugo
    UN-Sicherheitsrat gibt grünes Licht für Beginn der Kosovo-Gespräche
    Bekenntnis zur Errichtung eines multi-ethnischen und demokratischen Kosovo bekräftigt - Beginn der Shuttle-Diplomatie nach dem 2. November

    New York - Der UN-Sicherheitsrat hat am Montag einstimmig für die Aufnahme der Verhandlungen über die Zukunft des Kosovo gestimmt. Ziel müsse es sein, ein multi-ethnisches und demokratisches Kosovo zu schaffen, das zur Stabilität in der Region beitrage, hieß es in einer Erklärung am UN-Sitz in New York.

    Die 15 Mitglieder des Gremiums der Vereinten Nationen (UN) folgten mit ihrer Entscheidung einer Empfehlung von UN-Generalsekretär Kofi Annan. Er will noch in dieser Woche einen Sonderbeauftragten ernennen, der in den Verhandlungen vermitteln soll. Dabei werde es wahrscheinlich um den früheren finnischen Präsidenten Martti Ahtisaari handeln, sagte Annan. Die serbische Provinz Kosovo wird seit dem Krieg von 1998/1999 von den UN verwaltet. Die Kosovo-Albaner streben die Unabhängigkeit an.


    Kostunica lehnt Unabhängigkeit erneut ab

    Kosovos Ministerpräsident Bajram Kosumi hatte die Unabhängigkeitsforderung in einem Brief an den UN-Sicherheitsrat zuletzt noch einmal bekräftigt. Serbiens Ministerpräsident Vojislav Kostunica dagegen lehnte eine Unabhängigkeit des Kosovo erneut ab. Einige westliche Regierungen streben Diplomaten zufolge einen Kompromiss an und wollen eine "bedingte Unabhängigkeit" für die Provinz ins Gespräch bringen.

    Gerade weil die Positionen der Regierungen in Belgrad und Pristina so weit auseinander lägen, sei ein international organisierter Verhandlungsprozess notwendig, betonte der UN-Verwalter für das Kosovo, Sören Jessen-Petersen. "Und je schneller das passiert, umso besser ist das für die Bürger und die Region." Der UN-Sondergesandte für das Kosovo, Kai Eide, sagte, die Klärung des endgültigen Status' werde die anhaltende Instabilität in der Region beenden. Von einer Einigung würden am Ende beide Seiten profitieren.

    Es wird erwartet, dass Ahtisaari - falls als Vermittler ernannt - in einer ersten Phase zwischen Belgrad und der Provinzhauptstadt Pristina pendeln wird, bevor es zu direkten Gesprächen zwischen der serbischen Regierung und Vertretern der albanischen Bevölkerungsmehrheit des Kosovo in Wien kommen soll.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2221695

  3. #3
    Avatar von Monte-Grobar

    Registriert seit
    16.06.2005
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    4.906
    Ich sag mal, bereitet die Panzer vor. Bald gehts los!

  4. #4
    Feuerengel
    Zitat Zitat von Monte-Grobar
    Ich sag mal, bereitet die Panzer vor. Bald gehts los!
    Dies kann man auch anderes Regeln.

  5. #5

    Registriert seit
    21.07.2005
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    253
    Ich sehe da eigentlich keine Lösung, daher sollten wir uns auf eine neue, mögliche Situation einstellen, in etwa vergleichbar mit Israel und Gaza.

    Weitreichende Autonomie ja, Unabhängigkeit defintiv nein ! .Anders kann die Entscheidung eigentlich nicht lauten.

    Im Kosovo werden daraufhin seitens der Albaner Unruhen ausbrechen, man wird die serbische Bevölkerung terrorisieren, sich erneut an Kirchen und Klöstern vergreifen, und sich auch mit der UNMIk anlegen.Die Unmik, EU und USA werden ihre Strategie grundlegend ändern müssen, und werden dann unter Umständen auch darüber nachdenken, den Kompaß um 180 Grad zu drehen.
    Und die Albaner aus dem Kosovo werden dann bestimmt nicht haltmachen, Selbstmordattentäter zu aktivieren, die dann in grossen Städten wie Beograd oder Novi Sad Busse in die Luft jagen usw. Ich traue denen das zu !

    Auf die Reaktion der USA muß man besonders gespannt sein, zumal diese in Urosevac mit Camp Bondsteel eine riesige Bastion aufgebaut haben.

  6. #6
    Feuerengel
    Zitat Zitat von Baltimora
    Ich sehe da eigentlich keine Lösung, daher sollten wir uns auf eine neue, mögliche Situation einstellen, in etwa vergleichbar mit Israel und Gaza.

    Weitreichende Autonomie ja, Unabhängigkeit defintiv nein ! .Anders kann die Entscheidung eigentlich nicht lauten.

    Im Kosovo werden daraufhin seitens der Albaner Unruhen ausbrechen, man wird die serbische Bevölkerung terrorisieren, sich erneut an Kirchen und Klöstern vergreifen, und sich auch mit der UNMIk anlegen.Die Unmik, EU und USA werden ihre Strategie grundlegend ändern müssen, und werden dann unter Umständen auch darüber nachdenken, den Kompaß um 180 Grad zu drehen.
    Und die Albaner aus dem Kosovo werden dann bestimmt nicht haltmachen, Selbstmordattentäter zu aktivieren, die dann in grossen Städten wie Beograd oder Novi Sad Busse in die Luft jagen usw. Ich traue denen das zu !

    Auf die Reaktion der USA muß man besonders gespannt sein, zumal diese in Urosevac mit Camp Bondsteel eine riesige Bastion aufgebaut haben.
    Da könntest du zu 70 % Recht haben.
    Das mit den Attentäter könnte hinkommen das mit den Kirchen, ne.
    Das mit den Kirchen hat unserem Staat eh mehr als 4,5 Mio. gekostet.
    Attentate würden bestimmt organisiert nur nicht so wie die Hamas es tut.
    Deshalb sollte Kosova unabhängig werden. Nur so kann der Frieden zu
    uns stoßen... andernfalls würden die Serben eh wieder anfangen die Albaner zu dominieren. Sie zu terrorisieren wie sie ees schon immer gerne taten. Es ist schrecklich aber was soll man machen?

    Kosova die Unabhängigkeit rauben ist nicht korrekt da die Albaner die Mehrheit bilden, eigene Regierung, eigenen Presidenten und,und,und.

    Die Serben wollen Kosova nur, weil Kosova das Herz des Balkan ist.
    Im Kosova kann man alles sehr gut verwalten. Nebenbei ist ja dieses Land das reichste Land in EUROPA an Bodenschätze (sogar mehr als Russland & Kasachstan zusammen...) Kein Wunder das ihr Serben sowas von gierig darauf seid. Ihr habt es auf unser heiliges Land/Gold abgesehen!





    Davon habe ich mindestens 30 Steine... :wink:
    *Nebenbei sehr riesig!!!

    Ich hole mir das Gold meines Landes zurück!

    Ich werde sie für meine albanischen Brüder zurück holen.

  7. #7
    Avatar von lupo-de-mare

    Registriert seit
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    11.988
    Zitat Zitat von Gjergj
    Zitat Zitat von Monte-Grobar
    Ich sag mal, bereitet die Panzer vor. Bald gehts los!
    Dies kann man auch anderes Regeln.
    Genau!

  8. #8
    Avatar von Secondos

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    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    Zitat Zitat von Gjergj
    Zitat Zitat von Monte-Grobar
    Ich sag mal, bereitet die Panzer vor. Bald gehts los!
    Dies kann man auch anderes Regeln.
    Genau!
    ja, mit bildung und ev. somit diese aggressive und kompromisslose haltung der albanischen gehirnwäscher dämmen.

  9. #9
    Avatar von Monte-Grobar

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    Zitat Zitat von Gjergj
    Zitat Zitat von Baltimora
    Ich sehe da eigentlich keine Lösung, daher sollten wir uns auf eine neue, mögliche Situation einstellen, in etwa vergleichbar mit Israel und Gaza.

    Weitreichende Autonomie ja, Unabhängigkeit defintiv nein ! .Anders kann die Entscheidung eigentlich nicht lauten.

    Im Kosovo werden daraufhin seitens der Albaner Unruhen ausbrechen, man wird die serbische Bevölkerung terrorisieren, sich erneut an Kirchen und Klöstern vergreifen, und sich auch mit der UNMIk anlegen.Die Unmik, EU und USA werden ihre Strategie grundlegend ändern müssen, und werden dann unter Umständen auch darüber nachdenken, den Kompaß um 180 Grad zu drehen.
    Und die Albaner aus dem Kosovo werden dann bestimmt nicht haltmachen, Selbstmordattentäter zu aktivieren, die dann in grossen Städten wie Beograd oder Novi Sad Busse in die Luft jagen usw. Ich traue denen das zu !

    Auf die Reaktion der USA muß man besonders gespannt sein, zumal diese in Urosevac mit Camp Bondsteel eine riesige Bastion aufgebaut haben.
    Da könntest du zu 70 % Recht haben.
    Das mit den Attentäter könnte hinkommen das mit den Kirchen, ne.
    Das mit den Kirchen hat unserem Staat eh mehr als 4,5 Mio. gekostet.
    Attentate würden bestimmt organisiert nur nicht so wie die Hamas es tut.
    Deshalb sollte Kosova unabhängig werden. Nur so kann der Frieden zu
    uns stoßen... andernfalls würden die Serben eh wieder anfangen die Albaner zu dominieren. Sie zu terrorisieren wie sie ees schon immer gerne taten. Es ist schrecklich aber was soll man machen?

    Kosova die Unabhängigkeit rauben ist nicht korrekt da die Albaner die Mehrheit bilden, eigene Regierung, eigenen Presidenten und,und,und.

    Die Serben wollen Kosova nur, weil Kosova das Herz des Balkan ist.
    Im Kosova kann man alles sehr gut verwalten. Nebenbei ist ja dieses Land das reichste Land in EUROPA an Bodenschätze (sogar mehr als Russland & Kasachstan zusammen...) Kein Wunder das ihr Serben sowas von gierig darauf seid. Ihr habt es auf unser heiliges Land/Gold abgesehen!





    Davon habe ich mindestens 30 Steine... :wink:
    *Nebenbei sehr riesig!!!

    Ich hole mir das Gold meines Landes zurück!

    Ich werde sie für meine albanischen Brüder zurück holen.
    Euer Land?, es war niemals euer Land. Tausende Serbische Soldaten sind vor ca 700 Jahren dort gestorben und haben ihr Leben für uns gelassen, und du behauptest es ist euer Land?. Frechheit!!!!

  10. #10
    jugo-jebe-dugo
    Las den Trottellabern brate,wir wissen das Kosovo unsere Geschichte ist und wir geschichtlichen Anspruch auf das Land haben. Da können die noch so von Mehrheit labern.

    Unser Milos Obilic ist nicht um sonst 1389 gestorben.

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