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Boris Tadic im Interview

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 05.01.2006, 10:59 Uhr · 6 Antworten · 977 Aufrufe

  1. #1
    jugo-jebe-dugo

    Boris Tadic im Interview

    "Wäre fast krankhafte Bedingung"
    Serbischer Präsident sieht Unabhängigkeit des Kosovo nicht als Voraussetzung für EU-Beitritt seines Landes


    Von WZ-Korrespondent Igor Fiatti

    Boris Tadic im Interview: Karadzic soll sich stellen.
    Europäische Integration und Lösung des Kosovo-Problems als Prioritäten.


    "Wiener Zeitung":Nach der Festnahme des kroatischen Ex-Generals Ante Gotovina wartet die internationale Gemeinschaft auf die Auslieferung der ehemaligen Führer der bosnischen Serben, Radovan Karadzic und Ratko Mladic. Fühlen Sie sich unter Druck?

    Boris Tadic: Nach Gotovinas Verhaftung gelten wir als das einzige Land, das nicht mit dem Tribunal in Den Haag kooperiert. Das ist ein großes Problem für Serbien, und wir wollen es mit aller Kraft lösen. Das ist die Voraussetzung dafür, dass wir unsere Ziele erreichen. Wir brauchen aber auch Hilfe.

    "Wiener Zeitung":Was geschieht, wenn Karadzic und Mladic nicht verhaftet werden?

    Boris Tadic:Das wäre eine Katastrophe. Sie müssen nach Den Haag gehen. Das ist ein vitales Interesse Serbiens. Ich fordere Karadzic und Mladic nochmals auf, sich zu stellen. Sie würden damit einen Beitrag zur Zukunft des Staats und der Nation leisten.

    "Wiener Zeitung":Welche Lösung schlägt Belgrad für das Kosovo vor?

    Boris Tadic:Belgrad will die Provinz nicht selbst regieren. Wir respektieren das legitime Recht der Albaner auf Autonomie. Wir respektieren aber auch das Recht der Serben in Kosovo, in einer Union mit Serbien zu leben. Es geht dabei vor allem um Kompetenzen in der Sicherheit, der Justiz, Gesundheit und Bildung. Die institutionellen Bindungen zwischen Belgrad und dieser serbischen Entität in Kosovo sind die Voraussetzung für das Überleben der Serben in der Provinz. Das ist der serbische Vorschlag.

    "Wiener Zeitung":Der albanische Vorschlag sieht anders aus. . .

    Boris Tadic:Er sieht die völlige Unabhängigkeit der Provinz vor. Diese Lösung ist für uns nicht akzeptabel. Ich fürchte, dass eine solche Unabhängigkeit einen Präzedenzfall bilden würde, der nicht nur Serbien-Montenegro destabilisieren könnte, sondern die gesamte Region. Ich bin gegen die Destabilisierung anderer Staaten.

    "Wiener Zeitung":Die Serben in Kosovo leben in Ghettos. Die Albaner sind de facto bereits unabhängig. Ist Belgrad bereit, diese Tatsache anzuerkennen, um schneller der EU beitreten zu können?

    Boris Tadic:Serbien ist ein Teil Europas. Der Verlust eines Teils seines Staatsgebiets kann nicht die Bedingung für den Beitritt eines demokratischen Landes zur Europäischen Union sein. Das wäre eine seltsame und fast krankhafte Bedingung. Serbien wird seine Reformen fortsetzen und auf jeden Fall EU-Mitglied werden. Seine Voraussetzungen für einen Beitritt sind vielleicht sogar besser als bei anderen Ländern des Balkans. Aber ein Beitritt zur EU kann für Serbien nicht den Verlust des Kosovo kompensieren.

    "Wiener Zeitung":Montenegro wird im April über die Unabhängigkeit von Belgrad abstimmen. Was erwarten Sie vom Referendum?

    Boris Tadic:Ich erwarte, dass die Bürger Montenegros ihre Meinung über die Union mit Serbien sagen. Aber die Entscheidung muss auf eine absolute Mehrheit gestützt sein. Wenn sich eine Mehrheit der Bevölkerung für die eine oder andere Lösung ausspricht, werde ich als erster entweder die Unabhängigkeit Montenegros oder die Erhaltung des Bundesstaats anerkennen. Aus praktischen Gründen bin ich persönlich für die Erhaltung des Bundesstaats. Aber die Entscheidung steht nur den Montenegrinern zu.

    "Wiener Zeitung":Sind die neunziger Jahre ein Jahrzehnt der Niederlagen für Serbien gewesen?

    Boris Tadic:Ohne Zweifel. Wir haben eine militärische und auch eine wirtschaftliche Niederlage erlebt. Mein Volk hat Gebiete verlassen, in denen wir seit Jahrhunderten gelebt haben. Aus Kroatien sind 300.000 Serben geflüchtet, zwei Drittel der Serben haben Kosovo und Bosnien verlassen. Eine halbe Million gut ausgebildeter junger Menschen ist inzwischen in den Westen auswandert. Das ist eine große Niederlage.

    "Wiener Zeitung":Kann Serbien daraus auch etwas lernen?

    Boris Tadic:Ja. Im letzen Jahrhundert hat Serbien in vielen Kriegen gekämpft. In beiden Weltkriegen waren wir Alliierte der westlichen Länder und haben dabei riesige Verluste gehabt. Am Ende des Jahrhunderts aber haben wir gegen unsere ehemaligen Alliierten gekämpft. Das ist widernatürlich. Solange ich Präsident bin, werde ich nicht erlauben, dass sich so etwas wiederholt. Und ich bin sicher, dass auch meine Nachfolger das nicht erlauben werden. Wir wollen wieder die Alliierten der westlichen Länder sein.

    http://www.wienerzeitung.at/DesktopD...wzo&cob=213825


    Wie recht er doch hat.

  2. #2

    Registriert seit
    01.01.2006
    Beiträge
    2.357

    Re: Boris Tadic im Interview

    Zitat Zitat von Deki
    "Wäre fast krankhafte Bedingung"
    Serbischer Präsident sieht Unabhängigkeit des Kosovo nicht als Voraussetzung für EU-Beitritt seines Landes


    Von WZ-Korrespondent Igor Fiatti

    Boris Tadic im Interview: Karadzic soll sich stellen.
    Europäische Integration und Lösung des Kosovo-Problems als Prioritäten.


    "Wiener Zeitung":Nach der Festnahme des kroatischen Ex-Generals Ante Gotovina wartet die internationale Gemeinschaft auf die Auslieferung der ehemaligen Führer der bosnischen Serben, Radovan Karadzic und Ratko Mladic. Fühlen Sie sich unter Druck?

    Boris Tadic: Nach Gotovinas Verhaftung gelten wir als das einzige Land, das nicht mit dem Tribunal in Den Haag kooperiert. Das ist ein großes Problem für Serbien, und wir wollen es mit aller Kraft lösen. Das ist die Voraussetzung dafür, dass wir unsere Ziele erreichen. Wir brauchen aber auch Hilfe.

    "Wiener Zeitung":Was geschieht, wenn Karadzic und Mladic nicht verhaftet werden?

    Boris Tadic:Das wäre eine Katastrophe. Sie müssen nach Den Haag gehen. Das ist ein vitales Interesse Serbiens. Ich fordere Karadzic und Mladic nochmals auf, sich zu stellen. Sie würden damit einen Beitrag zur Zukunft des Staats und der Nation leisten.

    "Wiener Zeitung":Welche Lösung schlägt Belgrad für das Kosovo vor?

    Boris Tadic:Belgrad will die Provinz nicht selbst regieren. Wir respektieren das legitime Recht der Albaner auf Autonomie. Wir respektieren aber auch das Recht der Serben in Kosovo, in einer Union mit Serbien zu leben. Es geht dabei vor allem um Kompetenzen in der Sicherheit, der Justiz, Gesundheit und Bildung. Die institutionellen Bindungen zwischen Belgrad und dieser serbischen Entität in Kosovo sind die Voraussetzung für das Überleben der Serben in der Provinz. Das ist der serbische Vorschlag.

    "Wiener Zeitung":Der albanische Vorschlag sieht anders aus. . .

    Boris Tadic:Er sieht die völlige Unabhängigkeit der Provinz vor. Diese Lösung ist für uns nicht akzeptabel. Ich fürchte, dass eine solche Unabhängigkeit einen Präzedenzfall bilden würde, der nicht nur Serbien-Montenegro destabilisieren könnte, sondern die gesamte Region. Ich bin gegen die Destabilisierung anderer Staaten.

    "Wiener Zeitung":Die Serben in Kosovo leben in Ghettos. Die Albaner sind de facto bereits unabhängig. Ist Belgrad bereit, diese Tatsache anzuerkennen, um schneller der EU beitreten zu können?

    Boris Tadic:Serbien ist ein Teil Europas. Der Verlust eines Teils seines Staatsgebiets kann nicht die Bedingung für den Beitritt eines demokratischen Landes zur Europäischen Union sein. Das wäre eine seltsame und fast krankhafte Bedingung. Serbien wird seine Reformen fortsetzen und auf jeden Fall EU-Mitglied werden. Seine Voraussetzungen für einen Beitritt sind vielleicht sogar besser als bei anderen Ländern des Balkans. Aber ein Beitritt zur EU kann für Serbien nicht den Verlust des Kosovo kompensieren.

    "Wiener Zeitung":Montenegro wird im April über die Unabhängigkeit von Belgrad abstimmen. Was erwarten Sie vom Referendum?

    Boris Tadic:Ich erwarte, dass die Bürger Montenegros ihre Meinung über die Union mit Serbien sagen. Aber die Entscheidung muss auf eine absolute Mehrheit gestützt sein. Wenn sich eine Mehrheit der Bevölkerung für die eine oder andere Lösung ausspricht, werde ich als erster entweder die Unabhängigkeit Montenegros oder die Erhaltung des Bundesstaats anerkennen. Aus praktischen Gründen bin ich persönlich für die Erhaltung des Bundesstaats. Aber die Entscheidung steht nur den Montenegrinern zu.

    "Wiener Zeitung":Sind die neunziger Jahre ein Jahrzehnt der Niederlagen für Serbien gewesen?

    Boris Tadic:Ohne Zweifel. Wir haben eine militärische und auch eine wirtschaftliche Niederlage erlebt. Mein Volk hat Gebiete verlassen, in denen wir seit Jahrhunderten gelebt haben. Aus Kroatien sind 300.000 Serben geflüchtet, zwei Drittel der Serben haben Kosovo und Bosnien verlassen. Eine halbe Million gut ausgebildeter junger Menschen ist inzwischen in den Westen auswandert. Das ist eine große Niederlage.

    "Wiener Zeitung":Kann Serbien daraus auch etwas lernen?

    Boris Tadic:Ja. Im letzen Jahrhundert hat Serbien in vielen Kriegen gekämpft. In beiden Weltkriegen waren wir Alliierte der westlichen Länder und haben dabei riesige Verluste gehabt. Am Ende des Jahrhunderts aber haben wir gegen unsere ehemaligen Alliierten gekämpft. Das ist widernatürlich. Solange ich Präsident bin, werde ich nicht erlauben, dass sich so etwas wiederholt. Und ich bin sicher, dass auch meine Nachfolger das nicht erlauben werden. Wir wollen wieder die Alliierten der westlichen Länder sein.

    http://www.wienerzeitung.at/DesktopD...wzo&cob=213825


    Wie recht er doch hat.
    Karadzic und Mladic werden sich nie stellen 8)

  3. #3
    Avatar von Monte-Grobar

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    16.06.2005
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    4.906
    Die sollen sich aber stellen, hab nen Bild von Mladic in Montenegro gemacht, leider darf ich dazu keine weiteren Angaben geben.

  4. #4

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    Zitat Zitat von Monte-Grobar
    Die sollen sich aber stellen, hab nen Bild von Mladic in Montenegro gemacht, leider darf ich dazu keine weiteren Angaben geben.

  5. #5
    Mare-Car

  6. #6
    Avatar von TigerS

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    7.474
    Mladic in Militärkasernen in Serbien
    Einer der meist gesuchten Kriegsverbrecher des ehemaligen Jugoslawien und früherer Militärführer der bosnischen Serben, Ratko Mladic, versteckt sich weiterhin in Militärkasernen in Serbien.
    Dies sagte die Sprecherin der Chefanklägerin des Haager UNO-Kriegsverbrechertribunals für das frühere Jugoslawien (ICTY), Florence Hartmann, gegenüber der Belgrader Tageszeitung „Vecernje novosti“ (Dienstag-Ausgabe). Die Anklage habe seit 2001 von ihren Quellen immer wieder diese Information erhalten, so die Sprecherin von Carla del Ponte.


    Gegenüber dem US-Sender „Voice of America“ setzte sich Hartmann in der Sendung in serbischer Sprache unterdessen für die Anwendung des so genannten Bosnien-Modells auf serbische ICTY-Angeklagte ein. Dabei geht es um die Beschlagnahmung des gesamten Eigentums und die Einfrierung der Bankkonten von Angeklagten, die sich auf der Flucht befinden.


    Mladic habe bis Mitte November in Serbien eine Militärpension erhalten. Ein Sohn von ihm habe die Pension bis dahin monatlich abgeholt, berichteten Zeitungen am Dienstag in Belgrad laut der Deutschen Presseagentur (dpa) unter Berufung auf Verteidigungsminister Zoran Stankovic. Rund 1.500 weitere frühere Soldaten und Offiziere der bosnischen Serben-Armee beziehen nach Darstellung des Ministers ebenfalls Militärpensionen in Serbien, obwohl sie außerhalb Serbiens eingesetzt waren.

    Die Unterstützungen für Angehörige der bosnisch-serbischen Armee dürfte die vom UNO-Tribunal verfolgte Anklage unterstützen, Belgrad habe den Militärapparat der bosnischen Serben kontrolliert. Diese Frage spielt eine große Rolle bei der Klage von Bosnien-Herzegowina gegen Serbien auf Kriegsentschädigungen.

    Wie der serbisch-montenegrinische Verteidigungsminister am Dienstag laut der Nachrichtenagentur Tanjug sagte, seien die Zahlungen an Mladic erst durch eine Untersuchung bekannt geworden und mittlerweile gestoppt worden. „Es gab Gesetzesverstöße bei der Zahlung von Mladic’ Pension. Bis das gelöst ist, wird sie nicht ausgezahlt“, sagte Zoran Stankovic, ohne Details zu nennen.

    Kritiker der Regierung könnten die Zahlungen auch als Beweis dafür ansehen, dass Mladic hochrangige Unterstützer im serbischen Militär hat. Der Sohn des Ex-Generals wurde Stankovic zufolge im Jahr 2002 ermächtigt, die Pension zu beheben. Damals tauchte der ehemalige Militärführer der bosnischen Serben unter, um einer Festnahme zu entgehen. Vom ICTY wurde er 1995 unter anderem wegen Völkermordes in der einstigen ostbosnischen Moslem-Enklave Srebrenica angeklagt. Bei dem Massaker kamen rund 7.8000 Menschen zu Tode. Zudem soll er sich wegen der Belagerung Sarajevos verantworten, bei der mehr als 10.000 Menschen - die meisten Zivilisten - ums Leben kamen.

    Mladic’ Auslieferung ist eine der wichtigsten Bedingungen, die Serbien auf dem Weg in Richtung NATO und EU zu erfüllen hat. Die Regierung in Belgrad hat mehrfach den Verdacht zurückgewiesen, seinen Aufenthaltsort zu

  7. #7

    Registriert seit
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    2.357
    Zitat Zitat von TigerS
    Mladic in Militärkasernen in Serbien
    Einer der meist gesuchten Kriegsverbrecher des ehemaligen Jugoslawien und früherer Militärführer der bosnischen Serben, Ratko Mladic, versteckt sich weiterhin in Militärkasernen in Serbien.
    Dies sagte die Sprecherin der Chefanklägerin des Haager UNO-Kriegsverbrechertribunals für das frühere Jugoslawien (ICTY), Florence Hartmann, gegenüber der Belgrader Tageszeitung „Vecernje novosti“ (Dienstag-Ausgabe). Die Anklage habe seit 2001 von ihren Quellen immer wieder diese Information erhalten, so die Sprecherin von Carla del Ponte.


    Gegenüber dem US-Sender „Voice of America“ setzte sich Hartmann in der Sendung in serbischer Sprache unterdessen für die Anwendung des so genannten Bosnien-Modells auf serbische ICTY-Angeklagte ein. Dabei geht es um die Beschlagnahmung des gesamten Eigentums und die Einfrierung der Bankkonten von Angeklagten, die sich auf der Flucht befinden.


    Mladic habe bis Mitte November in Serbien eine Militärpension erhalten. Ein Sohn von ihm habe die Pension bis dahin monatlich abgeholt, berichteten Zeitungen am Dienstag in Belgrad laut der Deutschen Presseagentur (dpa) unter Berufung auf Verteidigungsminister Zoran Stankovic. Rund 1.500 weitere frühere Soldaten und Offiziere der bosnischen Serben-Armee beziehen nach Darstellung des Ministers ebenfalls Militärpensionen in Serbien, obwohl sie außerhalb Serbiens eingesetzt waren.

    Die Unterstützungen für Angehörige der bosnisch-serbischen Armee dürfte die vom UNO-Tribunal verfolgte Anklage unterstützen, Belgrad habe den Militärapparat der bosnischen Serben kontrolliert. Diese Frage spielt eine große Rolle bei der Klage von Bosnien-Herzegowina gegen Serbien auf Kriegsentschädigungen.

    Wie der serbisch-montenegrinische Verteidigungsminister am Dienstag laut der Nachrichtenagentur Tanjug sagte, seien die Zahlungen an Mladic erst durch eine Untersuchung bekannt geworden und mittlerweile gestoppt worden. „Es gab Gesetzesverstöße bei der Zahlung von Mladic’ Pension. Bis das gelöst ist, wird sie nicht ausgezahlt“, sagte Zoran Stankovic, ohne Details zu nennen.

    Kritiker der Regierung könnten die Zahlungen auch als Beweis dafür ansehen, dass Mladic hochrangige Unterstützer im serbischen Militär hat. Der Sohn des Ex-Generals wurde Stankovic zufolge im Jahr 2002 ermächtigt, die Pension zu beheben. Damals tauchte der ehemalige Militärführer der bosnischen Serben unter, um einer Festnahme zu entgehen. Vom ICTY wurde er 1995 unter anderem wegen Völkermordes in der einstigen ostbosnischen Moslem-Enklave Srebrenica angeklagt. Bei dem Massaker kamen rund 7.8000 Menschen zu Tode. Zudem soll er sich wegen der Belagerung Sarajevos verantworten, bei der mehr als 10.000 Menschen - die meisten Zivilisten - ums Leben kamen.

    Mladic’ Auslieferung ist eine der wichtigsten Bedingungen, die Serbien auf dem Weg in Richtung NATO und EU zu erfüllen hat. Die Regierung in Belgrad hat mehrfach den Verdacht zurückgewiesen, seinen Aufenthaltsort zu
    Ich pisse auf die Zionistische EU und die Terrororganisation NATO 8)

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