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In Bosnien-Herzegowina wird am Sonntag neu gewählt

Erstellt von James_Bond_003, 25.09.2006, 16:48 Uhr · 56 Antworten · 2.291 Aufrufe

  1. #41
    Grasdackel
    Zitat Zitat von lupo-de-mare
    Zitat Zitat von AK47
    Da ist niemand dabei der das Land weiterbringt.
    Wie in anderen Balkan Regionen.

    Die Richtigen und Klugen sind ausgewandert und der Schrott der korrupten Cliquen, teilt sich die Beute.
    Ist aber kein Balkanspezifisches Problem.

  2. #42
    Grasdackel
    Können die Bosnier auch in Deutschland wählen ?

  3. #43
    Avatar von Dobričina

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    Beiträge
    10.907
    Zitat Zitat von AK47
    Können die Bosnier auch in Deutschland wählen ?
    wer die Staatsbürgerschaft hat :wink: oder meinst was anders?

  4. #44
    Avatar von Monte-Grobar

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    4.906
    Zitat Zitat von rake17
    Zitat Zitat von AK47
    Können die Bosnier auch in Deutschland wählen ?
    wer die Staatsbürgerschaft hat :wink: oder meinst was anders?

    Ja wasn sonst...können ja schlecht mit deutscher Staatsbürgerschaft wählen ^^

  5. #45
    Avatar von Musa

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    36
    Hintergrund: Keine großen Änderungen zu erwarten
    Bosniaken, Serben und Kroaten dürften wieder für ihre jeweils nationalistischen Parteien stimmen

    Sarajevo - Die Wahlen in Bosnien-Herzegowina am Sonntag dürften das bisherige politische Kräfteverhältnis im Land bestätigen. Die Bosniaken (48 Prozent der Bevölkerung), Serben (34 Prozent) und Kroaten (15 Prozent) werden wieder für ihre jeweils nationalen Parteien stimmen, sagen alle Meinungsforscher voraus. Gewählt wird das dreiköpfige Staatspräsidium, das Bundesparlament, die Volksvertretung der beiden Landesteile sowie die Parlamente in den zehn "Kantone" genannten Landkreisen. 2,7 Millionen Wähler sind zur Abstimmung aufgerufen.

    Elf Jahre nach dem Bürgerkrieg (1992-1995) wird bei den Bosniaken (Moslems) ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der bisher stärksten Partei SDA (Partei der Demokratischen Aktion) des inzwischen gestorbenen Staatspräsidenten Alija Izetbegovic und der SBiH (Partei für Bosnien und Herzegowina) des Kriegs-Außenministers Haris Silajdzic vorausgesagt. Beide treten für einen einheitlichen bosnischen Staat ein, wobei Silajdzic radikalere Positionen mit der Forderung nach einer Auflösung des serbischen Landesteils vertritt.

    Klarer Sieg erwartet

    Bei den Serben wird ein klarer Sieg der SNSD (Unabhängige Sozialdemokraten) des serbisch-bosnischen Ministerpräsidenten Milorad Dodik erwartet. Auf dem zweiten Platz dürfte die extrem nationalistische SDS (Serbische Demokratische Partei) landen, die das Land unter dem immer noch flüchtigen Radovan Karadzic maßgeblich in den Bürgerkrieg geführt hatte.

    Dodik hatte zuletzt vor wenigen Tagen mit einem Referendum für die Unabhängigkeit der Serben gedroht und hatte mit Belgrad einen "Vertrag über spezielle Beziehungen" geschlossen. Die Muslime (Bosniaken) waren dagegen vergeblich Sturm gelaufen. Der frühere deutsche Postminister Christian Schwarz-Schilling als internationaler Aufseher in Bosnien hatte Dodik im Fall eines Referendums mit Absetzung gedroht.

    Die lange Ton angebende kroatische HDZ (Kroatische Demokratische Gemeinschaft) als Ableger der Regierungspartei im benachbarten "Mutterland" Kroatien ist zerfallen. Dennoch erwarten die beiden Nachfolgeparteien einen klaren Sieg unter ihren Landsleuten.

  6. #46
    Avatar von Musa

    Registriert seit
    29.09.2006
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    36
    Parlaments- und Präsidentenwahlen ohne Zwischenfälle
    Nationalistische Kräfte dürften bestätigt werden - Fünfter Urnengang seit Kriegsende gilt als richtungsweisend

    Sarajevo - Die Wahlen in Bosnien-Herzegowina, die von der andauernden ethnischen Teilung des Landes zwischen Muslimen (Bosniaken), Serben und Kroaten bestimmt wird, ist bis Sonntagmittag ohne Zwischenfälle verlaufen. Das berichtete die Zentrale Wahlkommission in Sarajevo. Rund 2,7 Millionen Wähler sind aufgerufen, die Staatsspitze, das Bundesparlament, die Parlamente der beiden Landesteile sowie die Vertretungen in zehn Landkreisen zu bestimmen.

    Alle Prognosen sagen voraus, dass die bisherigen politischen Kräfte bestätigt werden. Danach werden sich alle drei Volksgruppen wieder für die Vertreter ihrer jeweiligen nationalen Parteien aussprechen. Die tiefe Spaltung des Landes, die schon seit vielen Jahren den Aufschwung verhindert, wäre so besiegelt. Obwohl Bosnien-Herzegowina nach dem Bürgerkrieg (1992-1995) pro Kopf der Bevölkerung mehr internationale Gelder erhalten hat als Deutschland durch den Marshallplan nach dem Zweiten Weltkrieg, steht es vor dem Bankrott.

    36 Parteien

    Im Rennen sind 36 Parteien, acht Bündnisse und zwölf unabhängige Kandidaten mit mehr als 700 Listen und rund 7.200 Kandidaten. 2,7 Millionen Wahlberechtigte können ihre Stimme bis 19.00 Uhr in 4.299 Wahllokalen abgeben. Alle Prognosen gehen davon aus, dass die Bosniaken (Muslime), Serben und Kroaten ihre jeweils nationalen Parteien bestätigen werden. Auch im Präsidium ist jede Volksgruppe vertreten.

    "Alte Themen"

    Der Wahlkampf war von nationalistischen Tönen, wechselseitigen Vorwürfen der Kriegsverbrechen und heftigen Debatten über die Existenzberechtigkeit der Republika Srpska geprägt. Dieser Disput über "alte Themen" überschattete aktuelle Probleme wie den bescheidenen Lebensstandard, die hohe Arbeitslosigkeit und die längst fällige Verfassungsreform.

    Die Abstimmung ist vor allem deshalb richtungsweisend, weil der internationale Beauftragte die Schließung seines Büros für das kommende Jahr angekündigt hat. Seit dem Kriegsende hatte er so manch eine Entscheidung zu fällen, über die sich die lokalen Politiker nicht einigen konnten. Derzeit hat das Amt der Deutsche Christian Schwarz-Schilling inne. Nach dem Ende seiner Tätigkeit sollen die heimischen Politiker die Verantwortung für das Land zur Gänze übernehmen.

    Der Wahlverlauf am Sonntag wird von 4.735 ausländischen Beobachtern und 29 heimischen nichtstaatlichen Organisationen verfolgt.

    Die Republikswahlkommission hat erste Teilergebnisse der Stimmabgabe für das Staatspräsidium gegen Mitternacht in Aussicht gestellt. Andere Wahlergebnisse sollen erst am Montag vorliegen.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2606761

  7. #47
    Grasdackel
    Zitat Zitat von Monte-Grobar
    Zitat Zitat von rake17
    Zitat Zitat von AK47
    Können die Bosnier auch in Deutschland wählen ?
    wer die Staatsbürgerschaft hat :wink: oder meinst was anders?

    Ja wasn sonst...können ja schlecht mit deutscher Staatsbürgerschaft wählen ^^
    Kuzite ko srbi.

    Ich fragte ob ihn auch die Möglichkeit habt auch in Deutschland zu wählen, oder müßt ihr zur Wahl extra nach Bosnien.

  8. #48
    Avatar von Sousuke-Sagara

    Registriert seit
    30.08.2005
    Beiträge
    7.770
    Zitat Zitat von Musa
    Parlaments- und Präsidentenwahlen ohne Zwischenfälle
    Nationalistische Kräfte dürften bestätigt werden - Fünfter Urnengang seit Kriegsende gilt als richtungsweisend

    Sarajevo - Die Wahlen in Bosnien-Herzegowina, die von der andauernden ethnischen Teilung des Landes zwischen Muslimen (Bosniaken), Serben und Kroaten bestimmt wird, ist bis Sonntagmittag ohne Zwischenfälle verlaufen. Das berichtete die Zentrale Wahlkommission in Sarajevo. Rund 2,7 Millionen Wähler sind aufgerufen, die Staatsspitze, das Bundesparlament, die Parlamente der beiden Landesteile sowie die Vertretungen in zehn Landkreisen zu bestimmen.

    Alle Prognosen sagen voraus, dass die bisherigen politischen Kräfte bestätigt werden. Danach werden sich alle drei Volksgruppen wieder für die Vertreter ihrer jeweiligen nationalen Parteien aussprechen. Die tiefe Spaltung des Landes, die schon seit vielen Jahren den Aufschwung verhindert, wäre so besiegelt. Obwohl Bosnien-Herzegowina nach dem Bürgerkrieg (1992-1995) pro Kopf der Bevölkerung mehr internationale Gelder erhalten hat als Deutschland durch den Marshallplan nach dem Zweiten Weltkrieg, steht es vor dem Bankrott.

    36 Parteien

    Im Rennen sind 36 Parteien, acht Bündnisse und zwölf unabhängige Kandidaten mit mehr als 700 Listen und rund 7.200 Kandidaten. 2,7 Millionen Wahlberechtigte können ihre Stimme bis 19.00 Uhr in 4.299 Wahllokalen abgeben. Alle Prognosen gehen davon aus, dass die Bosniaken (Muslime), Serben und Kroaten ihre jeweils nationalen Parteien bestätigen werden. Auch im Präsidium ist jede Volksgruppe vertreten.

    "Alte Themen"

    Der Wahlkampf war von nationalistischen Tönen, wechselseitigen Vorwürfen der Kriegsverbrechen und heftigen Debatten über die Existenzberechtigkeit der Republika Srpska geprägt. Dieser Disput über "alte Themen" überschattete aktuelle Probleme wie den bescheidenen Lebensstandard, die hohe Arbeitslosigkeit und die längst fällige Verfassungsreform.

    Die Abstimmung ist vor allem deshalb richtungsweisend, weil der internationale Beauftragte die Schließung seines Büros für das kommende Jahr angekündigt hat. Seit dem Kriegsende hatte er so manch eine Entscheidung zu fällen, über die sich die lokalen Politiker nicht einigen konnten. Derzeit hat das Amt der Deutsche Christian Schwarz-Schilling inne. Nach dem Ende seiner Tätigkeit sollen die heimischen Politiker die Verantwortung für das Land zur Gänze übernehmen.

    Der Wahlverlauf am Sonntag wird von 4.735 ausländischen Beobachtern und 29 heimischen nichtstaatlichen Organisationen verfolgt.

    Die Republikswahlkommission hat erste Teilergebnisse der Stimmabgabe für das Staatspräsidium gegen Mitternacht in Aussicht gestellt. Andere Wahlergebnisse sollen erst am Montag vorliegen.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2606761
    Welcome back, son!

  9. #49
    Nedd
    da hat er wieder etwas zu bannen

  10. #50
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

    Registriert seit
    02.09.2006
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    8.141
    Auf dem zweiten Platz dürfte die extrem nationalistische SDS (Serbische Demokratische Partei) landen, die das Land unter dem immer noch flüchtigen Radovan Karadzic maßgeblich in den Bürgerkrieg geführt hatte.
    Ich kann nicht mehr

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