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In Bosnien hungern eine Million Menschen

Erstellt von Kingovic, 17.10.2011, 05:05 Uhr · 41 Antworten · 3.031 Aufrufe

  1. #11

    Registriert seit
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    2.144
    Die Leute bekommen das was sie waehlen.

  2. #12
    Avatar von Singidun

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    10.113
    Überall das Gleiche in den ehemaligen jugoslawischen Staaten, die Politiker bereichern sich, das Volk hungert.

  3. #13
    Avatar von Plavi-Safir

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    Ich hätte nix anderes erwartet.Die Mehrheit wählt eine Partei die "ihr" Volk repräsentiert.Aber genau die machen nix!
    Sie müssen verstehen,dass nur eine gemeinsame Partei etwas bewirken kann.

  4. #14
    Avatar von Indianer

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    Zitat Zitat von Singidunum Beitrag anzeigen
    Überall das Gleiche in den ehemaligen jugoslawischen Staaten, die Politiker bereichern sich, das Volk hungert.
    und wer hat sie gewählt?
    oder werden sie von geburtwegen politiker.



    ach, ja
    vielleicht sollten sie noch mehr kirchen, moscheen und denkmähler in bosnien bauen.

    aber klar schuld sind andere.

  5. #15
    Avatar von Yu-Rebell

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    Zitat Zitat von Plavi-Safir Beitrag anzeigen
    Ich hätte nix anderes erwartet.Die Mehrheit wählt eine Partei die "ihr" Volk repräsentiert.Aber genau die machen nix!
    Sie müssen verstehen,dass nur eine gemeinsame Partei etwas bewirken kann.
    Wenn die mal lernen, dass Nation und Religion nicht das gleiche sind, werden die so eine Partei wählen. Nur bis dorthin werden noch viele Jahre vergehen. Schade um die bosnische Jugend...

  6. #16
    Ado

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    8.973


    !!!

  7. #17

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    Zitat Zitat von Singidunum Beitrag anzeigen
    Überall das Gleiche in den ehemaligen jugoslawischen Staaten, die Politiker bereichern sich, das Volk hungert.
    Die Politiker sind nichts anderes als das Spiegelbild jener Leute die sie wählen. Natürlich bereichern sich Politiker auf dem Balkan, dass ist keine neue Message. Fakt ist doch, dass auf dem Balkan jeder bescheisst.

    Wer also Unfug bei seinem Stromzähler, seinem Wasseranschluss oder dem "10-er" bei der Polizeikontrolle praktiziert, sollte sich nicht wundern das genau das gleiche auch auf den "höheren" Ebenen passiert, nur eben in einer anderen Quantität.

    Das verheerendste Beispiel ist das medizinische System in BiH: In den Krankenhäusern gibt es nur eine Grundversorgung. Die gleichen Ärzte dort betreiben aber privat Praxen und Privatkliniken und lassen den Patienten wissen, dass ihnen hier und dort besser geholfen wird.....bei privater Bezahlung versteht sich. Somit wurde das System der offenen Bestechung nur transformiert. Statt des berühmten Couverts, erfolgt die faktische Bestechung nun ganz legal.

    Keine einzige Partei nimmt sich dieses Problems an (Was auch keinen wundert, da die gleichen Ärzte ja in den Parteien in Spitzenpositionen sitzen) und vom Volk gibt es keinen Druck der zu einer Parteigründung führen würde, welche das korrupte System aktiv bekämpft.

    Leid tun mir hier nur die Kinder, die häufig Opfer dieses Systems werden. Würde sich hier die Dijaspora nicht in manchen Fällen zusammenrotten und spenden, würden viele Kinder ihren nächsten Geburtstag nicht mehr erleben. Um die tut es mir aufrichtlig leid...der Rest hat bekommen was er verdient und muss damit leben.

    P.S.: Das Problem lässt sich nicht mit einer Einheitspartei oder Anti-Nationalen Partei lösen. Das beste Beispiel ist doch hier die SNSD oder die SDP, beide formell keine "nationalen" Parteien und dennoch blüht dort Korruption und Vetternwirtschaft

  8. #18
    Avatar von Yu-Rebell

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    3.269
    Zitat Zitat von LordVader Beitrag anzeigen
    Die Politiker sind nichts anderes als das Spiegelbild jener Leute die sie wählen. Natürlich bereichern sich Politiker auf dem Balkan, dass ist keine neue Message. Fakt ist doch, dass auf dem Balkan jeder bescheisst.

    Wer also Unfug bei seinem Stromzähler, seinem Wasseranschluss oder dem "10-er" bei der Polizeikontrolle praktiziert, sollte sich nicht wundern das genau das gleiche auch auf den "höheren" Ebenen passiert, nur eben in einer anderen Quantität.

    Das verheerendste Beispiel ist das medizinische System in BiH: In den Krankenhäusern gibt es nur eine Grundversorgung. Die gleichen Ärzte dort betreiben aber privat Praxen und Privatkliniken und lassen den Patienten wissen, dass ihnen hier und dort besser geholfen wird.....bei privater Bezahlung versteht sich. Somit wurde das System der offenen Bestechung nur transformiert. Statt des berühmten Couverts, erfolgt die faktische Bestechung nun ganz legal.

    Keine einzige Partei nimmt sich dieses Problems an (Was auch keinen wundert, da die gleichen Ärzte ja in den Parteien in Spitzenpositionen sitzen) und vom Volk gibt es keinen Druck der zu einer Parteigründung führen würde, welche das korrupte System aktiv bekämpft.

    Leid tun mir hier nur die Kinder, die häufig Opfer dieses Systems werden. Würde sich hier die Dijaspora nicht in manchen Fällen zusammenrotten und spenden, würden viele Kinder ihren nächsten Geburtstag nicht mehr erleben. Um die tut es mir aufrichtlig leid...der Rest hat bekommen was er verdient und muss damit leben.

    P.S.: Das Problem lässt sich nicht mit einer Einheitspartei oder Anti-Nationalen Partei lösen. Das beste Beispiel ist doch hier die SNSD oder die SDP, beide formell keine "nationalen" Parteien und dennoch blüht dort Korruption und Vetternwirtschaft
    Das mit dem Gesundheitssystem in BiH ähnelt sehr dem deutschen Gesundheitssystem. Privat und Krankenkassen Patient.

    Vor dem Krieg haben alle nationalistischen Parteien ( HDZ,SDS und SDA ) mit Parteiprogrammen geworben, in denen die dem Volk eine Zukunft versprachen in der Honig und Milch fliessen werden, nur die SDP sagte dass die das von jetzt auf nachher nicht versprechen können, aber dass es mit denen an der Macht keinen Krieg geben wird. Und was hat das dumme Volk gewählt, die Lügner. Nur in Brcko war dies nicht der Fall gewesen und bei uns haben die ein wirklich großes Problem gehabt um auch da den Krieg anzufangen.

  9. #19

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    1.858
    Zur Info. Die Zuggeselltschaft der RS hat einen Kredit von der europäischen bank bekommen,für entwicklung und so,aber die chefs haben sich das geld aufgeteilt,währedn die arbeiter für einen lohn für 350KM arbeiten.Dann haben sie das Unternhemen so weit in rote Zahlen geholt,dass sie heute 150MioKM schulden hat und 700 Arbeiter zuviel.

  10. #20
    Avatar von IbishKajtazi

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    04.08.2011
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    3.420
    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    über solche aussagen könnte ich mich nur kaputt lachen.
    es wollten viele firmen invetieren.
    aber wer will schon 2 jahre auf eine genehmigung warten und unsummen dafür bezahlen.
    ich bin jetzt seit drei jahren bei einem projekt dabei, welches immer noch, eigentlich im anfangsstadium sich befindet.
    da hat dayton rein garnichts damit zu tun.

    und es ist ein gigantisches projekt, mit tausenden neuen arbeitsplätzen.

    aber was soll man da sagen, als daß sie einfach zu blöd dafür sind.
    Ich hätte vllt. näher erklären sollen, was ich damit meinte. Also: Dayton hat die heutige Staatsstruktur, welche im höchsten Maße kontraproduktiv und koruptionfördernd ist, begründet. Und solange diese Staatsstruktur -die Aufteilung in Entitäten, Kantonen etc- erhalten bleibt -und wenn es nach der RS geht, bleibt sie für immer so- wird Bosnien auch nicht in der Lage sein, weiterzukommen.

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