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Bosnien ist von innerem Frieden weit entfernt

Erstellt von orthodox, 02.10.2008, 18:03 Uhr · 125 Antworten · 3.921 Aufrufe

  1. #121

    Registriert seit
    08.09.2008
    Beiträge
    121
    Rumänien? Ich glaub da hat jemand verschlafen Naja hättest du da Kasachstan geschriben wär schon richtig

  2. #122
    Die Psychologin
    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    natürlich lese ich das
    eigentlich wollte ich nichts schreiben,aber dein wirres gerede ist nicht zu ertragen:

    Naja musst aber zugeben, das er wirklich schlimmer ist!!!!

    Wie gesagt, gegenüber ihm bin ich der Frieden in Person....

  3. #123

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    6.421
    [h1]Nato über wachsende Spannungen in Bosnien-Herzegowina besorgt[/h1]


    17:02 | 15/ 10/ 2008
    BRÜSSEL, 15. Oktober (RIA Novosti). Die Nato-Mitgliedsstaaten sind über die wachsenden Spannungen in Bosnien-Herzegowina besorgt.
    "Es wurde einen Anstieg ethnischer und nationalistischer Spannungen in Bosnien-Herzegowina gemeldet, was die Nato-Mitglieder besorgt", sagte Nato-Sprecher James Appathurai am Mittwoch.
    Ihm zufolge trifft sich am Mittwoch Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer mit dem Premierminister von Bosnien-Herzegowina, Nikola Spiric, um die dortige Lage detailliert zu besprechen.
    Das politische System in Bosnien-Herzegowina ist durch das Dayton-Abkommen von 1995 geregelt. Das Land wird von einem Präsidium regiert, das aus jeweils einem Vertreter der Moslems, Kroaten und Serben besteht. Doch die Hoheitsgewalt mit praktisch unbegrenzten Befugnissen hat der slowakische Diplomat Miroslav Lajcák im Amt des Hohen Repräsentanten der internationalen Gemeinschaft.

  4. #124

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    187
    Zitat Zitat von pravoslavac-sa-balkana Beitrag anzeigen
    Also ein krieg wird sicherlich nicht wieder kommen. Solange die EU ihren einfluss in BiH hat, was sicherlich noch sehr lange so bleiben wird.

    Wo bitteschön siehst du einen fortschritt im kosovo? Kosovo ist ethnisch komplett getrennt, kein serb kann sich frei im kosovo bewegen, die albaner hingegen können sich nicht nur im kosovo frei bewegen, sondern auch in ganz serbien. Dem kosovo blüht eine spaltung.

    Also ich finde nicht, dass sich BiH spalten sollte, aber wenn du den kosovo als masstab nimmst, ja dan gute nacht.
    In kosovo blüht eine Spaltung, das es nur ein Traum bleiben wird und nichts weiter.

  5. #125
    Avatar von Yutaka

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    4.998
    Im blockierten Bosnien herrschen Streit und Frust

    Niemals zuvor seit dem Ende des Bürgerkrieges vor 13 Jahren ist in Bosnien-Herzegowina so viel Klartext geredet worden. Das Land scheint trotz massiver Hilfe blockiert zu sein und niemand kennt einen Ausweg.


    Der Europarat und die EU, der Internationale Bosnien-Beauftragte Miroslav Lajcak sowie von den Botschaftern der USA, Grossbritannien, Deutschland und der Niederlande teilen die Einschätzung: Trotz vieler Milliarden Euro Hilfen, trotz zehntausender Soldaten und tausender ziviler Aufbauhelfer ist das Balkanland blockiert, steckt in einer Sackgasse.
    Und das Schlimmste ist, dass niemand einen Ausweg kennt. Enttäuschung macht sich breit. EU-Kommissar Olli Rehn sagte es in der vergangenen Woche in der Hauptstadt Sarajevo, Lajcak in dieser Woche in der Serben-Hochburg Banjaluka.
    Schwieriges Zusammenleben
    Es ist wie zu Beginn des Bürgerkrieges (1992-1995). Die muslimischen Bosnier, die knapp die Hälfte der vier Millionen Einwohner stellen, und die Serben mit einem Drittel stehen sich unversöhnlich gegenüber, sehen die jeweils andere Landeshälfte als «feindliches Ausland» an.
    Mit tatkräftiger Unterstützung des 15-prozentigen kroatischen Bevölkerungsanteils blockiert der nationalistische Streit dieser drei Völker alles. Auf Bundesebene funktionieren weder Regierung noch Gerichte, weil die «Föderation» aus muslimischen Bosniern und Kroaten sowie die «Serbenrepublik» fast unbegrenzt selbstständig sind.
    Ausländische Investitionen sind im Blockadeklima der beiden Landesteile Mangelware. Der komplizierte Staatsaufbau mit seinen zwei Landeshälften, zehn Kantonen und dem muslimisch-serbischen Gemeinschaftsdistrikt der Stadt Brcko im Norden verschlingt fast alle Staatseinnahmen, so dass für Investitionen kein Geld übrig bleibt.
    Serben lassen Muskeln spielen
    Die Serben haben in dieser Woche in ihrem Parlament in Banjaluka noch mal ihre Muskeln spielen lassen: Keine Verfassungsreform mit Abtretung von Zuständigkeiten der «Serbenrepublik» an den Gesamtstaat. Das ist aber die Voraussetzung für eine weitere Annäherung Bosniens an Brüssel.
    Schlimmer noch. Die vordergründigen Zugeständnisse bei der Polizeireform - ebenfalls eine Brüsseler Vorgabe - sollen wieder rückgängig gemacht werden. Und: Die Serben könnten sich vom Gesamtstaat abspalten und der «Mutterrepublik» Serbien anschliessen.
    Weder die Abtrennung der Serben noch die Abschaffung ihres eigenen Landesteils komme in Frage, wiederholen die ausländischen Politiker gebetsmühlenartig. Er sei «schon ein wenig müde», bekannte Bosnien-Aufseher Lajcak. Die EU-Verteidigungsminister bereiten unterdessen enttäuscht den Abzug ihrer letzten 2125 von einst 35 000 Soldaten vor.
    Kriminalität und Korruption gedeihen
    Nach rund 100 000 namentlich bekannten Toten und mehreren hunderttausend Verletzten im Krieg herrscht überall Stillstand. Die Infrastruktur ist marode, die soziale Not gross - Besserung ist nicht in Sicht.
    In einem Klima des gegenseitigen Hasses und Misstrauens gedeihen einzig die Kriminalität und die alles beherrschende Korruption. Schon vor drei Jahren hatte ein eigens eingerichteter Parlamentsausschuss auf Bundesebene festgestellt, dass von den damals 5,5 Milliarden Euro Hilfsgelder 2 Milliarden «verschollen» sind.



    20minuten.ch - Im blockierten Bosnien herrschen Streit und Frust - Ausland

  6. #126
    Avatar von meko

    Registriert seit
    15.05.2007
    Beiträge
    10.778
    Zitat Zitat von Yutaka Beitrag anzeigen
    Im blockierten Bosnien herrschen Streit und Frust

    Niemals zuvor seit dem Ende des Bürgerkrieges vor 13 Jahren ist in Bosnien-Herzegowina so viel Klartext geredet worden. Das Land scheint trotz massiver Hilfe blockiert zu sein und niemand kennt einen Ausweg.


    Der Europarat und die EU, der Internationale Bosnien-Beauftragte Miroslav Lajcak sowie von den Botschaftern der USA, Grossbritannien, Deutschland und der Niederlande teilen die Einschätzung: Trotz vieler Milliarden Euro Hilfen, trotz zehntausender Soldaten und tausender ziviler Aufbauhelfer ist das Balkanland blockiert, steckt in einer Sackgasse.
    Und das Schlimmste ist, dass niemand einen Ausweg kennt. Enttäuschung macht sich breit. EU-Kommissar Olli Rehn sagte es in der vergangenen Woche in der Hauptstadt Sarajevo, Lajcak in dieser Woche in der Serben-Hochburg Banjaluka.
    Schwieriges Zusammenleben
    Es ist wie zu Beginn des Bürgerkrieges (1992-1995). Die muslimischen Bosnier, die knapp die Hälfte der vier Millionen Einwohner stellen, und die Serben mit einem Drittel stehen sich unversöhnlich gegenüber, sehen die jeweils andere Landeshälfte als «feindliches Ausland» an.
    Mit tatkräftiger Unterstützung des 15-prozentigen kroatischen Bevölkerungsanteils blockiert der nationalistische Streit dieser drei Völker alles. Auf Bundesebene funktionieren weder Regierung noch Gerichte, weil die «Föderation» aus muslimischen Bosniern und Kroaten sowie die «Serbenrepublik» fast unbegrenzt selbstständig sind.
    Ausländische Investitionen sind im Blockadeklima der beiden Landesteile Mangelware. Der komplizierte Staatsaufbau mit seinen zwei Landeshälften, zehn Kantonen und dem muslimisch-serbischen Gemeinschaftsdistrikt der Stadt Brcko im Norden verschlingt fast alle Staatseinnahmen, so dass für Investitionen kein Geld übrig bleibt.
    Serben lassen Muskeln spielen
    Die Serben haben in dieser Woche in ihrem Parlament in Banjaluka noch mal ihre Muskeln spielen lassen: Keine Verfassungsreform mit Abtretung von Zuständigkeiten der «Serbenrepublik» an den Gesamtstaat. Das ist aber die Voraussetzung für eine weitere Annäherung Bosniens an Brüssel.
    Schlimmer noch. Die vordergründigen Zugeständnisse bei der Polizeireform - ebenfalls eine Brüsseler Vorgabe - sollen wieder rückgängig gemacht werden. Und: Die Serben könnten sich vom Gesamtstaat abspalten und der «Mutterrepublik» Serbien anschliessen.
    Weder die Abtrennung der Serben noch die Abschaffung ihres eigenen Landesteils komme in Frage, wiederholen die ausländischen Politiker gebetsmühlenartig. Er sei «schon ein wenig müde», bekannte Bosnien-Aufseher Lajcak. Die EU-Verteidigungsminister bereiten unterdessen enttäuscht den Abzug ihrer letzten 2125 von einst 35 000 Soldaten vor.
    Kriminalität und Korruption gedeihen
    Nach rund 100 000 namentlich bekannten Toten und mehreren hunderttausend Verletzten im Krieg herrscht überall Stillstand. Die Infrastruktur ist marode, die soziale Not gross - Besserung ist nicht in Sicht.
    In einem Klima des gegenseitigen Hasses und Misstrauens gedeihen einzig die Kriminalität und die alles beherrschende Korruption. Schon vor drei Jahren hatte ein eigens eingerichteter Parlamentsausschuss auf Bundesebene festgestellt, dass von den damals 5,5 Milliarden Euro Hilfsgelder 2 Milliarden «verschollen» sind.



    20minuten.ch - Im blockierten Bosnien herrschen Streit und Frust - Ausland

    guter bericht,..
    trifft den nagel auf den kopf!

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