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Bosnien: Siljadzic gewinnt

Erstellt von TigerS, 02.10.2006, 19:47 Uhr · 69 Antworten · 1.463 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von TigerS

    Registriert seit
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    Bosnien: Siljadzic gewinnt

    Bosnien: Siljadzic gewinnt
    Kroaten stimmten für Sozialdemokraten
    Sarajewo/Belgrad - Trotz einer nationalistischen Wahlkampagne verliefen die Wahlen in Bosnien und Herzegowina (BiH) ruhig. Gewählt wurde das dreiköpfige, aus je einem Bosniaken, Serben und Kroaten bestehende Staatspräsidium, das Bundesparlament, sowie die Parlamente der zwei Entitäten - der moslemisch-kroatischen Föderation und der "Republika Srpska" (RS) - und die Volksvertretungen in den zehn Kantonen der Föderation. In der RS wurde gleichzeitig der Präsident gewählt. Die Wahlbeteiligung lag knapp unter 53 Prozent.

    Das Rennen für den bosniakischen Vertreter im Präsidium gewann Haris Siljadzic , Chef der "Partei für BiH" (SbiH), vor dem bisherigen Amtsinhaber, Sulejman Tihic von der "Partei der demokratischen Aktion" (SDA). Siljadzic setzte sich für eine Verfassungsänderung ein, die ein Zusammenwachsen Bosniens in einen "funktionsfähigen" Staat ermöglichen sollte.

    Für die größte Überraschung sorgte der Kroate Zeljko Komsic, Kandidat der "Sozialdemokratischen Partei" (SDP). Laut inoffiziellen Medienberichten soll er in einem Kopf an Kopf Rennen für das Präsidium seinen Kontrahenten von der - unter den bosnischen Kroaten bisher unantastbaren - nationalistischen "Kroatischen Demokratischen Gemeinschaft" (HDZ), geschlagen haben. Nationalistische kroatische Gruppen protestierten gleich, Komsiæ könne nicht kroatische Interessen vertreten, da auch Mitglieder anderer Volksgruppen für ihn gestimmt hätten.

    In der RS siegte das "Bündnis unabhängiger Sozialdemokraten" von Premier Milorad Dodik. Die ultranationalistische "Serbische demokratische Partei" (SDS) wurde mit den eigenen Waffen geschlagen: Dodik hatte mit einem Unabhängigkeitsreferendum gedroht, falls Sarajevo die Befugnisse der RS einschränken sollte. Ein vor der Wahl abgeschlossenes Abkommen über "spezielle Beziehungen" zwischen Serbien und der RS sicherte ihm den Sieg. (Andrej Ivanji/DER STANDARD, Printausgabe, 3.10.2006)



    http://derstandard.at/?url=/?id=2609064

  2. #2
    Avatar von Dobričina

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    ich hab doch gesagt Silajdzic wird gewinnen

  3. #3
    Gast829627
    bald ist unsere republika srpska free .....frei von den faschos aus sarajevo....gut das dizalica gewonnen hat in der föderation er wird der rep.srpksa den weg in die unabhängikeit ebnen :!:

  4. #4
    Avatar von Yutaka

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    Nationalisten gewinnen in Bosnien

    Sarajevo - Die nationalistischen Parteien der Muslime, Serben und Kroaten haben die Wahlen in Bosnien-Herzegowina am Sonntag gewonnen. (ht/sda)

    Gemässigte bürgerliche Parteien kamen nicht zum Zuge. Bei der muslimischen Bevölkerungsmehrheit verkündete der frühere Kriegsaussenminister Haris Silajdzic für seine Partei SBiH den Sieg. Bei den Serben als der zweitgrössten Bevölkerungsgruppe gewann die SNSD des bosnisch-serbischen Ministerpräsidenten Milorad Dodik.

    Silajdzic und Dodik vertreten ganz gegensätzliche Positionen. Der muslimische Führer will den serbischen Landesteil zu Gunsten eines einheitlichen Zentralstaates auflösen. Dodik hatte in diesem Fall mit einer Abspaltung und dem Anschluss an das benachbarte «Mutterland» Serbien gedroht.

    Absolute Mehrheit im Serbenlager

    Bei den gut eine Million zählenden serbischen Wählern hatte Dodik nach seiner Drohung mit einem Abspaltungsreferendum auf allen Ebenen die absolute Mehrheit errungen. Sein Hauptgegner, die nationalistische SDS des als Kriegsverbrecher gesuchten Radovan Karadzic, erkannte am Montag den Dodik-Sieg an.

    Erste Analysen begründeten das gute Abschneiden von Silajdzic mit dessen Forderung nach Aufhebung des serbischen Teilstaates. Der radikalere Silajdzic hat nach Teilergebnissen die bisher unter den Muslimen Ton angebende SDA des inzwischen gestorbenen ersten Staatspräsidenten Alija Izetbegovic abgelöst.

    Von den gut vier Millionen Einwohnern Bosniens sind 48 Prozent Muslime, 34 Prozent Serben und 15 Prozent Kroaten.

    Selbstblockade

    Offizielle Angaben der Zentralen Wahlkommission über die Abstimmung von 2,7 Millionen Wahlberechtigten gab es zunächst nicht. Gewählt wurde das dreiköpfige Staatspräsidium, das Bundesparlament, die Parlamente der zwei Teilstaaten sowie die Vertretungen in zehn Landkreisen und der Präsident des serbischen Landesteils.

    Nach dem Bürgerkrieg (1992-1995) war eine komplizierte Staatsverwaltung errichtet worden, die heute den weitaus grössten Teil des Staatshaushaltes aufzehrt. Die jetzt bestätigten nationalistischen Parteien waren schon in der Vergangenheit für die Selbstblockade des Landes verantwortlich.

    Staat vor Bankrott

    Obwohl Bosnien pro Kopf der Bevölkerung mehr ausländische Hilfen erhalten hatte als Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg durch den Marschallplan, steht das Land vor dem Bankrott.



    Nun Nun was gibts da für Auswege? Der Beste Wohl Bosnien aufzuteilen, RS nach Serbien und eine Einheit bilden,der Rest naja keine Ahnung...

  5. #5
    Gast829627
    sehr guter vorschlag titty twister ........ :P

  6. #6
    Avatar von Dobričina

    Registriert seit
    24.03.2006
    Beiträge
    10.910
    Zitat Zitat von Legija
    bald ist unsere republika srpska free .....frei von den faschos aus sarajevo....gut das dizalica gewonnen hat in der föderation er wird der rep.srpksa den weg in die unabhängikeit ebnen :!:
    über deine beiträge muss man manchmal wirklich lachen

  7. #7
    Nedd
    ---

  8. #8
    Avatar von Shqiptari-i-Vertet

    Registriert seit
    13.08.2006
    Beiträge
    178

    Re: Nationalisten gewinnen in Bosnien

    Zitat Zitat von T1tt0l4r00c4
    Sarajevo - Die nationalistischen Parteien der Muslime, Serben und Kroaten haben die Wahlen in Bosnien-Herzegowina am Sonntag gewonnen. (ht/sda)

    Gemässigte bürgerliche Parteien kamen nicht zum Zuge. Bei der muslimischen Bevölkerungsmehrheit verkündete der frühere Kriegsaussenminister Haris Silajdzic für seine Partei SBiH den Sieg. Bei den Serben als der zweitgrössten Bevölkerungsgruppe gewann die SNSD des bosnisch-serbischen Ministerpräsidenten Milorad Dodik.

    Silajdzic und Dodik vertreten ganz gegensätzliche Positionen. Der muslimische Führer will den serbischen Landesteil zu Gunsten eines einheitlichen Zentralstaates auflösen. Dodik hatte in diesem Fall mit einer Abspaltung und dem Anschluss an das benachbarte «Mutterland» Serbien gedroht.

    Absolute Mehrheit im Serbenlager

    Bei den gut eine Million zählenden serbischen Wählern hatte Dodik nach seiner Drohung mit einem Abspaltungsreferendum auf allen Ebenen die absolute Mehrheit errungen. Sein Hauptgegner, die nationalistische SDS des als Kriegsverbrecher gesuchten Radovan Karadzic, erkannte am Montag den Dodik-Sieg an.

    Erste Analysen begründeten das gute Abschneiden von Silajdzic mit dessen Forderung nach Aufhebung des serbischen Teilstaates. Der radikalere Silajdzic hat nach Teilergebnissen die bisher unter den Muslimen Ton angebende SDA des inzwischen gestorbenen ersten Staatspräsidenten Alija Izetbegovic abgelöst.

    Von den gut vier Millionen Einwohnern Bosniens sind 48 Prozent Muslime, 34 Prozent Serben und 15 Prozent Kroaten.

    Selbstblockade

    Offizielle Angaben der Zentralen Wahlkommission über die Abstimmung von 2,7 Millionen Wahlberechtigten gab es zunächst nicht. Gewählt wurde das dreiköpfige Staatspräsidium, das Bundesparlament, die Parlamente der zwei Teilstaaten sowie die Vertretungen in zehn Landkreisen und der Präsident des serbischen Landesteils.

    Nach dem Bürgerkrieg (1992-1995) war eine komplizierte Staatsverwaltung errichtet worden, die heute den weitaus grössten Teil des Staatshaushaltes aufzehrt. Die jetzt bestätigten nationalistischen Parteien waren schon in der Vergangenheit für die Selbstblockade des Landes verantwortlich.

    Staat vor Bankrott

    Obwohl Bosnien pro Kopf der Bevölkerung mehr ausländische Hilfen erhalten hatte als Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg durch den Marschallplan, steht das Land vor dem Bankrott.



    Nun Nun was gibts da für Auswege? Der Beste Wohl Bosnien aufzuteilen, RS nach Serbien und eine Einheit bilden,der Rest naja keine Ahnung...
    wenn die serben aus Rs mit serbien zusammen sein wollen sollen sich die serben verpissen und mal ruhe geben sie sollen die bosnier in ruhe lassen die serben soll sich nach serbien verpissen wenn sie mit serbien zusammen sein woll also verpisst euich serben zurück nach serbien

  9. #9
    Gast829627
    Zitat Zitat von rake17
    Zitat Zitat von Legija
    bald ist unsere republika srpska free .....frei von den faschos aus sarajevo....gut das dizalica gewonnen hat in der föderation er wird der rep.srpksa den weg in die unabhängikeit ebnen :!:
    über deine beiträge muss man manchmal wirklich lachen

    danke


    du bist der einzige aus der föderation der ne dauer visa für die rep srpska bekommt :!:

  10. #10
    Avatar von Yutaka

    Registriert seit
    13.01.2006
    Beiträge
    4.998
    sehr guter vorschlag titty twister ........ Very Happy Razz
    Danke danke, naja denke ist sicherlich der beste Ausweg, einen anderen Weg bez. den bisherigen sehe ich als ziemlich aussichtslos aus da jede Nationalität dort eigene Interessen vertritt und Zusammen kaum mal was Zustande kommt.

    Die 15000 Kroaten könnten nach Kroatien übergesiedelt werden, was jedoch mit den muslimischen Bosnier geamcht wird hm keine Ahnung.


    wenn die serben aus Rs mit serbien zusammen sein wollen sollen sich die serben verpissen und mal ruhe geben sie sollen die bosnier in ruhe lassen die serben soll sich nach serbien verpissen wenn sie mit serbien zusammen sein woll also verpisst euich serben zurück nach serbien
    Das wollen ja die Serben im RS ja auch, Referendum abstimmen und RS und Serbia zusammentun, kann ja nur besser werden als schlechter.

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