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Bosniens Serben proben Aufstand gegen Sarajevo

Erstellt von Lopov, 01.11.2007, 03:03 Uhr · 354 Antworten · 12.035 Aufrufe

  1. #171

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    Mir sind im Augenblick sowohl das Südkosovo als auch Bosnien scheißegal! Der Südkosovo soll weg, was will Serbien mit den ganzen Albanenr dort? 2.000.000 sind es heute, in 50 Jahren gibt es dann in SRB mehr Albaner als Serben!!! Und was die Bosniaken und Kroaten mit ihrem Teil Bosniens amchen, juckt mich auch nicht! Sie sollen uns einfach in unserem Teil in Ruhe lassen und am besten wäre es, unser Teil schließt sich Serbien an. Ist ja so, als hätte man die DDR an Polen angeschlossen und nicht an die BRD!

  2. #172
    Avatar von Grobar

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    Zitat Zitat von Tesla Beitrag anzeigen
    Ich bin für den Zusammenschluss...
    Konfoederation also?

  3. #173

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    Zitat Zitat von Antonius Beitrag anzeigen
    kennedy hat selber gesagt, dass jeder angriff von kuba auf die USA umfangreiche vergeltungsschläge nachsich ziehen würde. war für die russen wohl unmissverständlich, dass sie damit gemeint waren.
    es kam zum kompromiss: die raketen wurden von kuba abgezogen, und die amerikanischen raketen aus der türkei.



    Mensch, ich behaupte ja nicht, dass Kroatien eine militärische Großmacht ist

    Die Offenive "oluja" war ja sehr erfolgreich, war ja auch zu erwarten als die JNA abzog.
    In Bosnien war es ja nicht der fall.

    Außerdem.
    Die NATO hatte die Luftüberlegenheit, serbische stellungen wurden einfach weggebombt.
    Und hätte sich serbien doch eingemischt, wäre genau das selbe passiert wie ende der 90er.
    Genau, es war der Kompromiss! Viele verkaufen es als Sieg der USA!

    Informiere dich mal etwas genauer über den Luftkrieg der NATO gegen Serbien, wie erfolgreich dieser denn war! Wenn man das Zerstören von Brücken, Krankenhäusern, Zügen und Wohnblocks als Erfolg ansieht, dann war die NATO wirklich sehr erfolgreich. Militärisch hat sie nicht sonderlich viel erreicht. Derr Herr im Kosovo war bis zum Kriegsende Slobodan Milosevic. Erst durch den Friedensvertrag von Kumanovo erlaubte man eine UNO Mission im Kosovo...leider hält sich heute keiner mehr an diesen Vertrag, denn dieser Vertrag sichert die Zugehörigkeit des Kosovos zu Serbien und erlaubt auch die Rückkehr der serb. Armee ins Kosovo!

  4. #174

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    Zitat Zitat von Grobar Beitrag anzeigen
    Konfoederation also?
    Jesi dosadan ko proliv! Natürlich nicht! RS als Teil Serbiens, so wie die Vojvodina oder Sumadija...

  5. #175
    Lance Uppercut
    Zitat Zitat von Tesla Beitrag anzeigen
    Dasselbe gilt für die RS mein Freund!

    Und künftih darfst Du dir selbst die Antwort geben, wenn du dich fragst, warum die Krajina Serben die Unabhängigkeit vonKroatien wollten!

    Genau das meine ich, ihr misst all zu gern mit zweierlei Maß!

    Als die Serben in Kroatien und BiH um ihre Rechte beschnitten wurden und die Unabhängigkeit wollten, gab man sie ihnen nicht.
    ja. sie waren nicht mehr ein "teilvolk" kroatiens, aber ihnen wurde weitreichende autonomie gewährt, was die krajinaserben ablehnten.
    ihnen war anscheinend ein utopisches großserbien lieber....

    jetzt könnte man sagen, dass genau das selbe im kosovo der fall ist, ja.... wenn man außer acht lässt, dass da die albaner in der absoluten mehrheit sind


    Zitat Zitat von Tesla Beitrag anzeigen
    Seit dem Dayton Abkommen, hat man ihn so oft gebrochen und die Autonomie der RS gekürzt, kein Wunder, dass der Kunststaat BiH auf gerade diesem Weg ins Verderben gleitet.
    Kein wunder, wenn zumeist es die politiker der RS sind, die sich überall quer stellen und die politischen aktivitäten bosniens zum erliegen bringen.

  6. #176

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    Daumen hoch "Bosnien ist ein Symbol für Europa"

    [h1]"Bosnien ist ein Symbol für Europa"[/h1]
    Haris Silajdzic, Vertreter der Bosniaken im Staatspräsidium Bosniens und Herzegowinas, wirft den Serben vor, die aktuelle innenpolitische Krise künstlich zu erzeugen


    taz: Herr Silajdzic, Bosnien und Herzegowina schlittert in eine politische Krise mit unabsehbaren Folgen. Der serbische Vorsitzende des Ministerrats, das heißt der Regierung, ist am vergangenen Mittwoch zurückgetreten, die Serben wollen die gemeinsamen Institutionen verlassen.


    Haris Silajdzic: Es wird von serbischer Seite eine künstliche Krise erzeugt. Wenn Sie durch das Land fahren, merken Sie kaum etwas von Spannungen. Mit der Wirtschaft geht es aufwärts, auch wenn wegen der Kriegsfolgen viele Menschen noch sehr arm sind. Nach unserer Verfassung müsste jetzt sogar die gesamte Regierung zurücktreten. Aber die Verfassung sieht auch vor, dass die Regierung kommissarisch weitermachen muss, bis eine Lösung gefunden ist. Und ich werde darauf drängen, dass die Verfassung eingehalten wird.


    Der Ministerpräsident der serbischen Teilrepublik, Milorad Dodik, droht mit einem Referendum in der serbischen Teilrepublik, wenn Kosovo unabhängig wird. Er will dann den serbischen Teilstaat aus Bosnien und Herzegowina herauslösen. Serbien und Russland unterstützen offenbar diese Politik. Man spricht von einem neuen Ost-West-Gegensatz.

    Was sollen wir tun? Wir sind ein kleines Land, das keinen Einfluss auf die große Politik hat. Es ist leider schon immer das Schicksal Bosniens gewesen, an der Schnittstelle unterschiedlicher Interessen zu liegen. Wir Bosniaken können nur sagen, was wir wollen: Wir wollen niemanden bedrohen und ein friedliches Zusammenleben aller Volksgruppen in einem demokratischen Staat.


    Worum geht es bei der politischen Auseinandersetzung wirklich?

    Der Streit dreht sich um die Frage individueller und kollektiver Rechte. In der serbischen Teilrepublik beharren viele auf den kollektiven Rechten der Volksgruppen. Das halten wir für problematisch und mit europäischen Werten für nicht vereinbar. Wir bestreiten nicht die Rechte der Volksgruppen auf kulturelle und religiöse Identität, doch kann kein moderner demokratischer Rechtsstaat auf kollektiven Rechten begründet werden, sondern er muss jedem einzelnen Bürger Rechtssicherheit und Teilhabe am Staat und an der Gesellschaft verschaffen. Was soll man davon halten, wenn es Angehörigen von Minderheiten wie den Juden verwehrt wird, Präsident dieses Landes zu werden, weil sie nicht zu den drei großen Volksgruppen der Bosniaken, Serben oder Kroaten gehören. Dies entspricht nicht europäischen Rechtsnormen.
    Wie sieht Ihr Zukunftskonzept aus?

    Es geht darum, die Existenz des Staates zu sichern. Es mag Spannungen und Konfrontationen der großen Mächte in der Welt geben, aber seit dem letzten Krieg hat sich die Lage in unserer Region auch verändert. Damals dachte der serbische Präsident Slobodan Miloðevic, er könnte unbehelligt von außen tun, was er wollte.


    Starke politische Kräfte in Serbien haben die Ziele der Miloðevic-Politik bisher nicht aufgegeben und streben nach wie vor nach einem großen Serbien.

    Miloðevic konnte damals noch seine Armeen losschicken. Das geht heute nicht mehr. Aber natürlich haben wir auch jetzt noch verrückte Leute hier in der Region, die Unheil anrichten können. Die Frage ist: Wollen wir in einem Europa mit unterschiedlichen Kulturen friedlich zusammenleben oder nicht. Der europäische Einigungsprozess beantwortet die Frage mit Ja. Die Zukunft liegt im Zusammenleben. So ist Bosnien auch ein Symbol für Europa. Deshalb sollte Europa seine Werte hier in Bosnien verteidigen. Dies ist unser Standard, sollte Europa sagen. Warum müssen Kinder in unterschiedliche Schulen gehen, nur weil sie unterschiedliche Religionen haben? Das geht nicht. Europa muss vor allem in Krisensituationen zu seinen eigenen Werten stehen.


    Wie geht es nun weiter?

    Die wirkliche Arbeit in Bosnien wird nach der Entscheidung über das Kosovo beginnen. Nach dem 10. Dezember wird es die Unabhängigkeitserklärung Kosovos geben, dann werden einige Länder Europas und die USA den neuen Staat anerkennen. Ich warne vor allzu großer Hysterie, was mögliche Konsequenzen angeht. Diese Stimmung will die serbische Führung erzeugen, um in Europa Angst zu verbreiten und die Anerkennung Kosovos zu behindern. Wir wollen in die EU, wir wollen in die Nato. Das ist nicht nur die Lösung für Bosnien und Herzegowina, sondern auch für Serbien und die gesamte Region. Wir alle hier sollten unsere Energie darauf richten, diese Ziele zu erreichen.



    taz, die tageszeitung :: "Bosnien ist ein Symbol für Europa": Bosniaken-Vertreter Silajdzic

  7. #177
    Avatar von Grobar

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    Zitat Zitat von Tesla Beitrag anzeigen
    Jesi dosadan ko proliv!
    ......firma dankt!...

    Zitat Zitat von Tesla Beitrag anzeigen
    Natürlich nicht! RS als Teil Serbiens, so wie die Vojvodina oder Sumadija...
    Dazu muesste man aber Bosnien spalten so wie die Seperatisten Jugoslawien gespalten haben.
    Das lehne ich ab.

  8. #178

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    Zitat Zitat von Tesla Beitrag anzeigen
    Mir sind im Augenblick sowohl das Südkosovo als auch Bosnien scheißegal! Der Südkosovo soll weg, was will Serbien mit den ganzen Albanenr dort? 2.000.000 sind es heute, in 50 Jahren gibt es dann in SRB mehr Albaner als Serben!!! Und was die Bosniaken und Kroaten mit ihrem Teil Bosniens amchen, juckt mich auch nicht! Sie sollen uns einfach in unserem Teil in Ruhe lassen und am besten wäre es, unser Teil schließt sich Serbien an. Ist ja so, als hätte man die DDR an Polen angeschlossen und nicht an die BRD!
    dieser teil denn du als euren ansiehst gehört dir nicht mehr als mir du volltrottel.

    sucht euch schleunigst einen psyhologen, vielleicht kriegt er diesen ewigen traum aus euren scheiss köpfen raus.

    wie ich schon immer sagte, wenn jemanden es nicht passt das BIH als dreieck bleibt, der nicht einsehen will das er in BIH lebt, der soll einfach seine koffer packen und über die grenze zum "mutterland".
    dann kann der derjenige endlich sagen das er ein srbijanac ist.
    BiH gehört nicht serbien und punkt, es bleibt wie es ist.

  9. #179
    Avatar von Livanjka_Ffm

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    [h1]„Die Serben erzeugen in Bosnien eine künstliche Krise“[/h1]
    04.11.2007 | 18:02 | Vonunserem Korrespondenten ERICH RATHFELDER (Die Presse)
    Interview. Haris Silajdziz, Mitglied im bosnischen Staatspräsidium, wirft Belgrad vor, Angst vor unabhängigem Kosovo zu schüren.
    Die Presse: Bosnien schlittert in eine politische Krise mit unabsehbaren Folgen. Der serbische Vorsitzende des Ministerrates ist zurückgetreten, die Serben wollen die gemeinsamen Institutionen verlassen.
    Haris Silajdziz: Natürlich ist die Lage nicht einfach. Aber es ist eine künstliche Krise, die von serbischer Seite erzeugt wird. Wenn Sie durch das Land fahren, merken Sie kaum etwas von einer Spannung. Mit der Wirtschaft geht es aufwärts, auch wenn wegen der Kriegsfolgen viele Menschen noch sehr arm sind.
    Gemäß unserer Verfassung musste jetzt sogar die gesamte Regierung zurücktreten. Aber laut Verfassung muss die Regierung auch kommissarisch weitermachen, bis eine Lösung gefunden worden ist. Und ich werde darauf drängen, dass die Verfassung eingehalten wird.
    Das Ganze überschreitet aber die Dimension einer normalen Regierungskrise. Der Ministerpräsident der serbischen Teilrepublik Milorad Dodik droht mit einem Referendum, mit dem Ziel, die Republika Srpska abzuspalten. Russland unterstützt jetzt offenbar diese Politik.
    Silajdziz: Was sollen wir tun? Wir sind ein kleines Land, das keinen Einfluss auf die große Politik hat. Es ist leider schon immer das Schicksal Bosniens gewesen, im Schnittpunkt unterschiedlicher Interessen zu liegen.
    In Banja Luka (Anm.: Hauptstadt der serbischen Teilrepublik) wurde jetzt während einer Parlamentssitzung gesagt, der Hohe Repräsentant Miroslav Lajcák wolle die Republika Srpska in Bosnien und Herzegowina integrieren.
    Das ist absurd. Dieses Gebiet gehörte immer zu Bosnien. Man kann nicht einfach einen Teil Bosniens herausbrechen und sagen, das ist mein Teil.

    Was ist die Lösung?
    Silajdziz: Wir wollen in einem demokratischen Staat zusammen mit den anderen Volksgruppen leben. In der serbischen Teilrepublik beharren viele auf den kollektiven Rechten der Volksgruppen. Das halten wir für problematisch und nicht mit europäischen Werten vereinbar. Wir bestreiten nicht die Rechte der Volksgruppen auf kulturelle und religiöse Identität. Doch kein moderner demokratischer Rechtsstaat kann auf kollektiven Rechten begründet werden, sondern nur auf den Rechten jedes einzelnen Bürgers.
    Die Frage ist, wollen wir in einem Europa mit unterschiedlichen Kulturen leben oder nicht? Der europäische Einigungsprozess beantwortet die Frage. Die Zukunft liegt im Zusammenleben. So ist Bosnien auch ein Symbol für Europa. Deshalb sollte Europa seine Werte hier in Bosnien verteidigen.
    Wie geht es nun weiter?
    Silajdziz: Die wirkliche Arbeit in Bosnien wird nach der Entscheidung über die Zukunft des Kosovo beginnen. Nach dem 10. Dezember wird es die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo geben, dann werden die USA und einige Länder Europas den neuen Staat anerkennen. Ich warne vor allzu großer Hysterie über mögliche negative Konsequenzen. Diese Stimmung will Serbien erzeugen, um in Europa Angst zu verbreiten und die Anerkennung des Kosovo zu behindern.
    Wir wollen in die EU, wir wollen in die Nato, das ist nicht nur die Lösung für Bosnien und Herzegowina, sondern für die gesamte Region. Wir alle hier sollten unsere Energie darauf richten, diese Ziele zu erreichen.
    ("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.11.2007)

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  10. #180

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