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Bosniens Serben proben Aufstand gegen Sarajevo

Erstellt von Lopov, 01.11.2007, 03:03 Uhr · 354 Antworten · 12.049 Aufrufe

  1. #211
    The Rock
    Zitat Zitat von Tesla Beitrag anzeigen
    Ja die Woerter meinte ich auch gar nicht, aber ich finde sie trotzdem komisch, da ich an die Serbischen (Tanjir, tačno, ko etc.) gewoehnt bin und da eure ja nichts neues, sondern nur etwas umgećndertes sind, klingts halt komisch.

    Ausserdem spricht man als bosn. Serbe eh ein MischMasch aus Serbisch und Kroatisch, manchmal erscheint mir auch ein Serbisches Wort neu. Die meisten bosn. Serben sagen ZRAK statt VAZDUH, OVISITI statt ZAVISITI, etc.

    Ajo in BiH ist sowieso alles gemischt. Wobei ich sagen muss in der Hercegovina und in Slawonien spricht man am ehesten dialektfreies Kroatisch. In Zagorje "kaj bus ti bum i ja" und Dalmatien "ke nova mestre kolko ces pomidore".... ^^

  2. #212

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    Zitat Zitat von Lonsdale Beitrag anzeigen
    Ajo in BiH ist sowieso alles gemischt. Wobei ich sagen muss in der Hercegovina und in Slawonien spricht man am ehesten dialektfreies Kroatisch. In Zagorje "kaj bus ti bum i ja" und Dalmatien "ke nova mestre kolko ces pomidore".... ^^
    oha ich hab beides nicht verstanden haha

  3. #213

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    Zitat Zitat von lepotan Beitrag anzeigen
    oha ich hab beides nicht verstanden haha
    Also Zagorski geht manchmal, hatte nen Kollegen von dort, aber bei Dalmatinski habe ich nur Tomaten verstanden...

  4. #214

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    Buš = Budeš

    Hab mal meinen Kollegen gefragt, ob er auch mitspielen mag (Basketball) er meinte nur: BUM, man damals wars voll lustig, jetzt weiss ich, dass er eigentlich "Ja, ich will" meinte

  5. #215
    Avatar von Livanjka_Ffm

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    185
    haha BUM was soll das sein woher kam der typ her??

  6. #216

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    Zitat Zitat von Livanjka_Ffm Beitrag anzeigen
    haha BUM was soll das sein woher kam der typ her??
    Eben aus dem Zagorje.

  7. #217

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    Zitat Zitat von Kozarčanin Beitrag anzeigen
    (...)

    wie ich schon immer sagte, wenn jemanden es nicht passt das BIH als dreieck bleibt, (...)
    LOL, der Ausdruck war hammergeil, mussich mir merken...

  8. #218
    Samoti
    Zitat Zitat von Deda Mraz Beitrag anzeigen
    darf ich dich mal was offtopic fragen?

    ich kannte den sandzak bis vor diesem forum gar nicht. *rotwerd*
    ist das thema erst brisant seit der trennung serbien - mne oder
    ist es gar nicht brisant dort?
    wie gehts euch da unten eigentlich?
    wohnen da lauter muslime? - immer schon? oder seit dem krieg?
    wo fühlt ihr euch zugehörig? (als wer fühlt ihr euch?)
    wie reden ihr? sto-kaj-ca/i-e-j?
    ne sehr friedlich. (wo ich herkomme also dem mne teil des sandzaks).
    viele. insgesamt stellt man die mehrheit im sandzak.
    zugehörigkeit ist verscheiden.
    die mehrheit sieht sich selbst als bosniakisch ..... aber es gibt auch viele leute, so wie ich, die sich als staatsbürger des landes sehen. also in erster linie montenegriner und in zweiter bosniake/moslem.
    ijekavski redet man bei uns. im serbischen sandzak reden aber sicher - so wie alle serbienserben - ekavski.
    kajekavski wird nur in zagreb und umgebung gesprochen (auch in slo) und man kann sagen, dass wir schon immer da waren, wo wir heute sind. keine zugereisten, sondern ansässige. (ungeachtet von der konfession)

  9. #219

    Registriert seit
    16.10.2007
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    600
    Zitat Zitat von Samoti Beitrag anzeigen
    ne sehr friedlich. (wo ich herkomme also dem mne teil des sandzaks).
    viele. insgesamt stellt man die mehrheit im sandzak.
    zugehörigkeit ist verscheiden.die mehrheit sieht sich selbst als bosniakisch ..... aber es gibt auch viele leute, so wie ich, die sich als staatsbürger des landes sehen. also in erster linie montenegriner und in zweiter bosniake/moslem.
    ijekavski redet man bei uns. im serbischen sandzak reden aber sicher - so wie alle serbienserben - ekavski.
    kajekavski wird nur in zagreb und umgebung gesprochen (auch in slo) und man kann sagen, dass wir schon immer da waren, wo wir heute sind. keine zugereisten, sondern ansässige. (ungeachtet von der konfession)
    Ja und man muss erwähnen das der Sandzak(serbisch Raska-Oblast) das erste Siedlungsgebiet der Serben ist und ihnen seit dem gehört sprich seit dem 5/6 Jahrhudnert. Das die Moslems auf dem gebiet auch immer lebten ist klar nur warn sie noch vor 600 Jahren Serben sprich waren noch alle zusammen ein Volk,ein Glaube eine Einheit.


    ps: Im serbischen Sandzak reden sie auch ijekavisch zum Teil aber das Wort bre wird auch genau so benutzt sogar bei Muslimen.

  10. #220
    Avatar von Livanjka_Ffm

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    185
    Serbien zieht Bosnien in Kosovo-Krise

    von Norbert Rütsche (Sarajewo)

    Der Rücktritt von Ministerpräsident Nikola Spiric hat Bosnien-Herzegowina in eine der größten Krisen seit dem Ende des Krieges 1995 gestürzt. Das Land droht nun zum Spielball in den Verhandlungen über die Unabhängigkeit des Kosovo zu werden.

    Serbien kündigte am Wochenende die Unterstützung separatistischer Serben in Bosnien an, sollte der Westen der Unabhängigkeit des Kosovo zustimmen. Serbische Führer und Vertreter der albanischen Mehrheit im Kosovo werden sich heute zu Verhandlungen über den Status der Provinz in Wien treffen.
    Wenn der Kosovo die Unabhängigkeit bekomme, habe auch die bosnische Teilrepublik Republika Srpska das Recht, sich von Bosnien-Herzegowina abzuspalten, sagte der serbische Ministerpräsident Vojislav Kostunica. Er warf Miroslav Lajcak, dem Hohen Repräsentanten der internationalen Staatengemeinschaft, vor, auf eine Abschaffung der serbisch dominierten Republika Srpska hinzuarbeiten.

    Streitfall Kosovo: Muslimische Albaner beten in einer Geschäftsstraße der Provinzhauptstadt Pristina.

    Kostunica stellte damit erstmals offen eine Verbindung zwischen der Kosovo-Frage und der Lage der Serben in Bosnien-Herzegowina her. Seine Drohung gibt dem Kosovo-Konflikt eine gefährliche regionale Dimension. Vielen Vertretern der internationalen Gemeinschaft bereitet diese Verknüpfung große Sorgen. Der Kommandant der EU-Friedenstruppe Eufor in Bosnien-Herzegowina, der Bundeswehradmiral Hans-Joachim Witthauer, sagte der FTD: "Eine überwachte Unabhängigkeit des Kosovo haben wir gerade noch im Griff. Wenn aber Bosnien-Herzegowina auseinanderbricht, dann ist die Büchse der Pandora wirklich geöffnet."

    Witthauer spielte damit auf die zahlreichen schwelenden ethnischen Konfliktherde im westlichen Balkan an. Er warf Russland vor, für die aktuelle Krise in Bosnien-Herzegowina verantwortlich zu sein: "Der Herrscher des Verfahrens sitzt in Moskau. Dort liegt auch der Schlüssel zur Lösung der balkanischen Fragen", sagte Witthauer. Als Grund für seinen Rückzug gab der bosnische Ministerpräsident Spiric an, er sei vom Hohen Repräsentanten Lajcak, der mit weitreichenden Vollmachten ausgestattet ist, entmachtet worden. "In diesem Land regieren Ausländer, und das ist nicht gut für das Land und seine Bürger", sagte Spiric in seiner Rücktrittserklärung am Freitag.
    Lajcak hatte im Oktober verschiedene Maßnahmen angeordnet, um im Ministerrat und dem gesamtstaatlichen Parlament einfache Entscheidungen herbeiführen zu können. Die Beschlussfassung sollte nicht mehr allein durch das Fernbleiben von Ministern oder Abgeordneten blockiert werden können. Vor allem Vertreter der serbischen Volksgruppe hatten damit immer wieder die Arbeit der Institutionen behindert.

    Fragiles Konstrukt
    Geteilt Bosnien-Herzegowina besteht seit dem Dayton-Vertrag von 1995 aus zwei Teilrepubliken, der Föderation Bosnien-Herzegowina und der kleineren Republika Srpska, in der rund 1,4 der 4 Millionen Bewohner des Landes leben. Nur die Außen- und Verteidigungspolitik, die Geldpolitik sowie die Außenwirtschaftsbeziehungen werden zentral entschieden.
    Gelenkt Die Durchführung des Dayton-Abkommens überwacht der Hohe Repräsentant der Uno. Er besitzt weitgehende Befugnisse und kann Minister entlassen oder Gesetze erlassen. An seiner Änderung des Abstimmungsverfahrens in der Zentralregierung gab es heftige Kritik der bosnischen Serben.

    Die bisherigen Minister bleiben mit einem "technischen Mandat" im Amt, bis eine neue Regierung gebildet wird. Dies dürfte ohne Beteiligung der Partei von Nikola Spiric, dem bosnisch-serbischen "Bund der Unabhängigen Sozialdemokraten" (SNSD), aber kaum gelingen. SNSD-Chef Milorad Dodik ist gleichzeitig Ministerpräsident der Republika Srpska und regiert dort mit absoluter Mehrheit. Mit dem auf serbischer Seite alles dominierenden SNSD in der Opposition wäre eine Regierungsbildung auf gesamtstaatlicher Ebene auch nach Neuwahlen faktisch unmöglich, zumal Dodiks Partei dabei gestärkt werden dürfte. Eine Blockade des Landes scheint programmiert. Dodik allerdings bekannte sich im Gespräch mit der FTD zur Zugehörigkeit zu Bosnien-Herzegowina: "Sofern die Republika Srpska darin Platz hat, wollen wir ein Teil Bosnien-Herzegowinas sein. Das Kosovo hat darauf keine Auswirkungen."
    Bevölkerungsgruppen im KosovoRussland ist immer weniger bereit, im Kosovo und in Bosnien-Herzegowina die von der EU und den USA dominierten Positionen mitzutragen. Das zeigte sich in der vergangenen Woche bei der Sitzung der wichtigsten Mitglieder des mit der Umsetzung des Daytoner Abkommens betrauten Friedensimplementierungsrats (PIC) in Sarajewo. Russland behielt sich vor, in der Abschlusserklärung "seine tiefste Besorgnis" bezüglich der jüngsten Maßnahmen des Hohen Repräsentanten auszudrücken, während alle anderen anwesenden PIC-Mitglieder diese klar unterstützten.
    Am 21. November wird sich zeigen, ob Russland dem Taten folgen lässt. An diesem Tag entscheidet der Uno-Sicherheitsrat über die Verlängerung des Eufor-Mandats. In höchsten Eufor-Kreisen gibt es Befürchtungen, Russland könnte dies mit seinem Veto verhindern.

    Aus der FTD vom 05.11.2007
    © 2007 Financial Times Deutschland, © Illustration: AFP, FTD.de

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