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Bosnische OSZE-Beauftragte: Den Nationalisten ein Dorn im Auge

Erstellt von Emir, 10.03.2010, 23:48 Uhr · 26 Antworten · 1.417 Aufrufe

  1. #1
    Emir

    Daumen hoch Bosnische OSZE-Beauftragte: Den Nationalisten ein Dorn im Auge

    von Damir Imamović | 10. März 2010, 17:33

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    • Dunja Mijatović setzt sich seit Jahren gegen Verhetzung ein.




    Bosnierin Dunja Mijatović ist OSZE-Beauftragte für Medienfreiheit

    "Wenn wir an Versammlungen, die Bosnien-Herzegowina betreffen, teilnehmen, geht es fast immer um etwas Negatives. In diesem Moment war ich aber stolz, eine Bosnierin zu sein", erinnert sich Dunja Mijatović im Gespräch mit dem Standard an den Augenblick, an dem sie im Namen der etablierten europäischen Staaten aufgefordert wurde zu sprechen. Als erste Frau und als erste Person, die keinem EU-Mitgliedstaat angehörte, war sie 2007 zur Vorsitzenden der Dachorganisation europäischer Regulierungsbehörden (Epra) gewählt worden. Ihr Mandat wurde 2009 einstimmig erneuert.
    Die hartnäckige und selbstbewusste Kämpferin für Medienfreiheit aus Bosnien-Herzegowina (BiH) ist seit heute, Donnerstag Beauftragte für Medienfreiheit der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), nachdem es bis gestern keinen Einspruch von einem der Mitgliedsländer gegeben hatte.
    Mijatović begann ihre Karriere bei der Unabhängigen Medien-Kommission in Bosnien, ab 2001 führte sie die Rundfunkregulierungsbehörde in Bosnien. Sie studierte in Sarajevo und Bologna und schloss im Fach Europawissenschaften an der London School of Economics mit einer Arbeit zum Thema "Internet und Meinungsfreiheit" ab. In ihrer Heimat wird Mijatović geschätzt, weil sie die Dinge beim Namen nennt. Für ihre Mitbürger, die genug von der Ethnopolitik im Land haben, ist die Kämpferin gegen Nationalismus und Verhetzung eine wichtige Symbolfigur für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und eines friedlichen Miteinanders der Menschen.


    Nicht serbisch genug
    Aus demselben Grund ist sie den nationalistischen Politikern ein Dorn im Auge. Der Regierungschef der Republika Srpska (RS), Milorad Dodik bezeichnete sie als eine "nicht ausreichend große Serbin" , um die Abteilung für Rundfunk bei der Regulierungsbehörde in BiH leiten zu können.
    Es war wohl gerade ihre bosnische Herkunft, die Mijatovićs Bewusstsein für die Notwendigkeit eines ständigen Kampfes für eine freie und unabhängige Presse geschärft hat. Im bosnischen Krieg wurden die Medien "instrumentalisiert, um Hass zu schüren und zu Gewalt und letztendlich auch ethnischen Säuberungen anzustacheln" , sagte Mijatović am Mittwoch in Wien. Sie selbst weigert sich strikt, Informationen über ihren politischen oder familiären Hintergrund preiszugeben und will damit wohl zeigen, dass für sie die professionelle Arbeit zählt und nicht der in BiH allzu oft hochgespielte ethnische oder politische Hintergrund einer Person.
    "Mein gesamtes Leben, habe ich mit einem Ziel vor Augen gearbeitet - der Etablierung von Medienfreiheit" , sagt Mijatović. Zu Beginn ihrer Karriere hätten viele gedacht, das sie auf einer "mission impossible" sei. Heute, nach Jahren des Kampfes würde sie selbst sagen, "dass die Mission zwar nicht erfüllt, aber möglich ist" .




    Als OSZE-Beauftragte für Medienfreiheit will sich Mijatović gegen Verhetzung, Gesetze für Medienfreiheit und rechtliche und physische Sicherheit von Journalisten einsetzen. Als eine große Herausforderung für die Pressefreiheit sieht sie die "neuen Medien" . Die Frage sei, wie Gesellschaften "auf die wirtschaftliche, politische und kulturelle Globalisierung" reagieren würden, so Mijatović. (Damir Imamović aus Sarajevo, DER STANDARD, Printausgabe 11.3.2010)




    Den Nationalisten ein Dorn im Auge - Bosnien-Herzegowina - derStandard.at ? International

  2. #2
    Avatar von Ravna_Posavina

    Registriert seit
    29.10.2009
    Beiträge
    7.028
    Nicht ausreichend große Serbin

    Sramota......Kako ga nije stid :

  3. #3
    Avatar von DZEKO

    Registriert seit
    09.08.2009
    Beiträge
    55.022
    ma jebes dodika

  4. #4
    Lopov
    Zitat Zitat von Ravna_Posavina Beitrag anzeigen
    Nicht ausreichend große Serbin

    Sramota......Kako ga nije stid :
    Ein weiterer Beweis, was für ein Troll dieser Bauer ist:

    Vollster Respekt für diese Frau Solche Leute braucht unser Land Bosnien und Herzegowina.

  5. #5
    Emir
    Der Regierungschef der Republika Srpska (RS), Milorad Dodik bezeichnete sie als eine "nicht ausreichend große Serbin" , um die Abteilung für Rundfunk bei der Regulierungsbehörde in BiH leiten zu können.
    Er soll sich mal an die eigene Nase fassen, er hat eingesehen wie er sich benehmen muss um die meisten Stimmen zu bekommen.
    So zu denken ist schon richtig arm aber dann es noch öffentlich zu sagen ....


  6. #6
    Avatar von Ravna_Posavina

    Registriert seit
    29.10.2009
    Beiträge
    7.028
    Zitat Zitat von Lopov Beitrag anzeigen
    Ein weiterer Beweis, was für ein Troll dieser Bauer ist:

    Vollster Respekt für diese Frau Solche Leute braucht unser Land Bosnien und Herzegowina.
    Ich verstehe nur nicht wie ihn die Leute wählen können....pa ono je sramota za cijeli srpski narod u bosni i hercegovini da ih predstavlja onakva budala...

  7. #7
    Emir
    Zitat Zitat von Ravna_Posavina Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nur nicht wie ihn die Leute wählen können....pa ono je sramota za cijeli srpski narod u bosni i hercegovini da ih predstavlja onakva budala...
    Wieso verstehst du das net? Schau dich doch nur mal im Forum um. Djuka, Igel, Sonja, Mannheimer, Slavic, Govnjak, supersrbin und und und würden für Dodik alle tun.

    Auf der anderen Seite ist es doch kein Meter besser.

    Die Leute würden nicht einmal Wasser kaufen, das nicht serbisch/bosnisch/kroatisch ist, wenn es nicht von "Ihren" Leuten hergestellt worden ist. Genauso mit Kippen,Mrezu, itd.

  8. #8
    Mačak
    Zitat Zitat von Ravna_Posavina Beitrag anzeigen
    Nicht ausreichend große Serbin

    Sramota......Kako ga nije stid :
    Das traurige ist ja...dieser Spruch wirkt sogar auf "einige" Leute...

  9. #9
    Lopov
    Echt traurig, was aus unserer schönen Heimat geworden ist. Aber solange es Leute wie diese Frau gibt, gibt es Hoffnung. Am Ende siegt immer das Gute ...

    Nedaj se Bosno!!!

  10. #10
    Emir
    Zitat Zitat von Flaschengeist Beitrag anzeigen
    Das traurige ist ja...dieser Spruch wirkt sogar auf "einige" Leute...
    Gut das du " " gesetzt hast

    Zitat Zitat von Lopov Beitrag anzeigen
    Echt traurig, was aus unserer schönen Heimat geworden ist. Aber solange es Leute wie diese Frau gibt, gibt es Hoffnung. Am Ende siegt immer das Gute ...

    Nedaj se Bosno!!!
    Ist doch überall so. Hast aber Recht, zum Glück gibt es diese Menschen genauso wie der letzte Film,d er die Probleme mit den Vehabijas anspricht.

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