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Bosnische Regierungspartei empört über Karadzic-Auszeichnung

Erstellt von Emir, 14.07.2010, 03:18 Uhr · 56 Antworten · 2.115 Aufrufe

  1. #41

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    Zitat Zitat von dobrinje Beitrag anzeigen
    sicher waren sie das.
    waren sie ja auch. nur wenn alle nicht-serben desertieren......

  2. #42

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    593
    Es sollte aber jedem klar sein, dass dies nur der Provokation dient (also die Verleihung eines Ordens an einen solchen Menschen/Unmenschen). Und wie ich leider sehe, hat es sein Ziel auch nicht verfehlt.....

  3. #43
    Avatar von multibosna1

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    64
    Zitat Zitat von ivan2805 Beitrag anzeigen
    Da bekommt so ein feiges Stück Scheisse für seine Unmenschlichkeit noch einen Orden..
    ja...das ist ein verbrechen mann sollte diese Partei einsperren ... und Wenns nach mir ginge.... sofort erschießen

  4. #44

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    Zitat Zitat von dobrinje Beitrag anzeigen
    In demokratischen Abstimmung bitte!

    In Kroatien und Slowenien haben sich über 90% der Bürger für die Unabhängigkeit entschieden und trotzdem kamen serbische PAnzer und angerollt und serbische Flugzeuge angeflogem, also erzähl mir bitte nichts!
    Super Beispiel. Sowohl Slowenien als auch Kroatien haben auf die Jugoslawische Verfassung einen Dreck gegeben und sich auf die Unterstützung des Westens verlassen. In Bosnien hat diese Ignoranz gegenüber den Serben leider zur Teilung des Staates geführt. Da kann man noch so nach Belgrad schielen. An diesen Abstimmungen war nichts demokratisch weil Demokratie nicht zwangläufig bedeutet, die Mehrheit entscheidet. Im übrigen waren es zu dem Zeitpunkt jugoslawische Panzer und keine serbischen.

  5. #45

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    122
    Zitat Zitat von multibosna1 Beitrag anzeigen
    ja...das ist ein verbrechen mann sollte diese Partei einsperren ... und Wenns nach mir ginge.... sofort erschießen

    Wie sperrt man denn eine Partei ein? Und hier ist also jemand für die Todesstrafe anders denkender. Ja alles lauter Demokraten hier.

  6. #46
    Avatar von Cobra

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    64.180
    Zitat Zitat von terrorzicke Beitrag anzeigen
    Super Beispiel. Sowohl Slowenien als auch Kroatien haben auf die Jugoslawische Verfassung einen Dreck gegeben und sich auf die Unterstützung des Westens verlassen. In Bosnien hat diese Ignoranz gegenüber den Serben leider zur Teilung des Staates geführt. Da kann man noch so nach Belgrad schielen. An diesen Abstimmungen war nichts demokratisch weil Demokratie nicht zwangläufig bedeutet, die Mehrheit entscheidet. Im übrigen waren es zu dem Zeitpunkt jugoslawische Panzer und keine serbischen.
    Ach Kind, gib Ruhe! Liest du den Müll den du schreibst auch mal?

  7. #47

    Registriert seit
    05.04.2010
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    122
    Zitat Zitat von dobrinje Beitrag anzeigen
    Ach Kind, gib Ruhe! Liest du den Müll den du schreibst auch mal?
    Du kannst das ja gerne als Müll betitteln, tatsache beleibt, dasss Bosnien ein geteieltes Land ist in dem Menschen wie Karadzic ausgezeichnet werden, von einem Teil der Gesellschaft. Und deshalb kann Bosnien nicht funktionieren. Da können einige noch so darauf pochen, dass dieser Staat "demokratisch" entstanden ist, das interessiert die dortigen Serben einen Dreck. Und sie wissen, dass sie nicht soviel zu verlieren haben, wenn der Staat scheitert. Deshalb können sie auch alles blokieren und sabotieren. Und die anderen können sich weiterhin darüber ärgern.

  8. #48
    Avatar von skorpion

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    3.739
    Hier scheint einiges ein bißchen aus dem Ruder zu laufen...

    Sicher war die Auszeichnung eine offene Provokation, ich würde sogar soweit gehen, daß das ihr einziger Zweck war, denn ansonsten hat sich die Politik der bosnischen Serben ja auch ohne Karadžić längst gut eingespielt, er war ja lange genug weg. Brauchen tut ihn also niemand.

    Wie man anhand der Reaktionen sehen kann, ist der Plan voll aufgegangen, es hat eine breite Front der Empörung gegeben- und das zurecht. Auch wenn Karadžič de jure noch nicht rechtskräftig verurteilt ist und somit als unschuldig anzusehen ist, ist seine Rolle in diesem Spiel relativ offensichtlich und es bedarf wohl keiner prophetischen Begabung, um absehen zu können, wie das Verfahren gegen ihn enden wird. Die Ehrung eines Kriegsverbrechers (ganz gleich auf welcher Seite er steht oder stand) ist gleichbedeutend mit einer Zustimmung zu seinen Taten.

    Auf der anderen Seite stehen sich die historischen Betrachtungsweisen auf beiden Seiten aber eben auch diametral gegenüber. Während die Föderation und der Westen in erster Linie an die Grausamkeiten des Krieges denken, steht der Name Radovan Karadžić auf serbischer Seite in erster Linie für den Kampf gegen eine staatliche Unabhängigkeit BiHs, die von Seiten der Serben nicht gewollt war und die als "Abspaltung vom Mutterland" empfunden wurde. Die Wahl der Mittel in diesem Kampf steht dabei eher im Hintergrund, bzw. es findet aktive Verdrängung und Relativierung statt.

    Geblieben ist ein gespaltener Staat, den weite Teile seiner Bevölkerung so nicht auf der Landkarte sehen wollen. Dieses Hauptproblem ist bislang immer noch ungelöst und daran wird sich die Zukunft des Landes entscheiden, so oder so. Entweder gelingt es, den serbischen Bevölkerungsteil für die bosnische Idee zu begeistern oder man wird eine Teilung vollziehen müssen, damit man sich selbst und der eigenen Zukunft nicht ständig im Wege steht, denn das jetzige Staatskonstrukt ist doch, vorsichtig formuliert, ziemlich labil.

    Ich weiß nicht, was die bosnische Verfassung zum Thema verfassungsfeindliche Organe sagt und wer auf Basis welcher Rechtsnormen ein Parteienverbot initiieren und durchsetzen kann, aber jede Demokratie tut gut daran, für ein solches Verbot sehr hohe Hürden aufzubauen. Eine Problemlösung indes ist ein solches Verbot nicht. Die Partei ist ja nur ein Zusammenschluß einer größeren Gruppe von Menschen, die in bestimmten Punkten einer Meinung sind. Und sie wird gewählt von weiteren Menschen, die ebenfalls weitgehend dieser Meinung sind, die aber politisch nicht in dem Maße aktiv sind. Das Verbot der Institution verhindert aber nicht die Verbreitung dieser Meinung. Es wird eben eine neue Partei gegründet oder mit mehr Radikalität im Untergrund weitergekämpft. Eigentlich kann man sagen, daß ein Parteienverbot nur dem Verfassungsschutz die Arbeit erschwert (falls es in BiH eine vergleichbare Institution gibt).

    Unabhängig von diesen pragmatischen Aspekten zeugt es nebenbei auch nicht von großem Demokratieverständnis, wenn man eine weitverbreitete Meinung schlicht verbietet. Wenn BiH sich als Staat und seine Einwohner als eigenständiges, gemeinsames Volk betrachtet, dann sind auch die separatistisch orientierten Serben in der RS Teil dieses Volkes. Sie haben das Recht, eine politische Meinung zu haben, sich zu organisieren und diese Meinung gemeinsam zu vertreten- auch wenn diese Meinung vom Rest der Bevölkerung als unerträglich empfunden wird. Letzten Endes ist dieser Staat genauso entstanden: der überwiegende Teil der Bevölkerung einer damaligen Teilrepublik hat per Referendum abgestimmt und entschieden, daß man dem Gesamtstaat nicht weiter angehören will. (Und um es gleich vorwegzunehmen: Bei dieser Frage spielt es keine entscheidende Rolle, wie es zur Existenz der RS gekommen ist.)

    Abschließend möchte ich nur kurz anfügen, daß ich inhaltlich nicht die Meinung von Dodik & Co. teile; mir geht es hier nur um rechtliche und verfahrenstechnische Aspekte, falls das nicht klar genug geworden sein sollte.


  9. #49
    Avatar von Ludjak

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    Zitat Zitat von terrorzicke Beitrag anzeigen
    Du kannst das ja gerne als Müll betitteln, tatsache beleibt, dasss Bosnien ein geteieltes Land ist in dem Menschen wie Karadzic ausgezeichnet werden, von einem Teil der Gesellschaft. Und deshalb kann Bosnien nicht funktionieren. Da können einige noch so darauf pochen, dass dieser Staat "demokratisch" entstanden ist, das interessiert die dortigen Serben einen Dreck. Und sie wissen, dass sie nicht soviel zu verlieren haben, wenn der Staat scheitert. Deshalb können sie auch alles blokieren und sabotieren. Und die anderen können sich weiterhin darüber ärgern.
    Nix neues !

  10. #50
    Avatar von Ludjak

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    Zitat Zitat von terrorzicke Beitrag anzeigen
    Super Beispiel. Sowohl Slowenien als auch Kroatien haben auf die Jugoslawische Verfassung einen Dreck gegeben und sich auf die Unterstützung des Westens verlassen. In Bosnien hat diese Ignoranz gegenüber den Serben leider zur Teilung des Staates geführt. Da kann man noch so nach Belgrad schielen. An diesen Abstimmungen war nichts demokratisch weil Demokratie nicht zwangläufig bedeutet, die Mehrheit entscheidet. Im übrigen waren es zu dem Zeitpunkt jugoslawische Panzer und keine serbischen.
    Somit serbisch-montenegrinische ????

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