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BOTSCHAFTER SORGT FÜR AUFREGUNG

Erstellt von skenderbegi, 12.04.2007, 13:24 Uhr · 66 Antworten · 2.673 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von skenderbegi

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    In Serbien liegen die Nerven blank

    Anscheinend können sich die Serben mit der de-facto-Realität eines unabhän gigen Kosovo nicht abfinden: Mit einer Äusserung zum Kosovo hat der deutsche Botschafter die Regierung in Belgrad gegen sich aufgebracht.

    Sie bereitete am Donnerstag eine offizielle Reaktion auf die Bemerkung von Botschafter Andreas Zobel vor. Darauf zu bestehen, dass das Kosovo ein Teil Serbiens sei, könne Serbien destabilisieren, hatte Zobel während einer von einer Nichtregierungsorganisation organisierten Diskussionsrunde am Dienstag erklärt und Belgrad aufgefordert, einen UN-Plan zur Unabhängigkeit der Provinz zu akzeptieren.

    Serbien hat dies wiederholt abgelehnt. Zobel erwähnte die halbautonome Provinz Vojvodina und die Region Sandzak, in der eine starke muslimische Minderheit lebt. Die Äusserungen stiessen bei zahlreichen serbischen Politikern auf Protest. Sie seien «fahrlässig und undiplomatisch», sagte der Vorsitzende der liberalen Sozialdemokraten, Zarko Korac. Es sei derzeit nicht ratsam, die Grenzfrage wieder aufs Tapet zu bringen.

    Die deutsche Botschaft erklärte, die Äusserungen Zobels seien missverstanden und aus dem Zusammenhang gerissen worden. Zobel habe zu keinem Zeitpunkt gesagt, dass Ungarn die Frage der Vojvodina aufgreifen würde. Ein Berater von Ministerpräsident Vojislav Kostunica, Vladeta Jankovic, sagte, er hoffe, Zobels Bemerkungen spiegelten nicht die Haltung der Bundesregierung.
    http://www.20min.ch/news/ausland/story/17024238

  2. #22
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Befehl223 Beitrag anzeigen
    Ja, Skanderbeg war ja auch 1912 am Werk, nicht wahr!? Du wirst sicherlich wissen, wie tief serbische Truppen in Albanien standen, also ist dieses banale und nichts aussagende Paradigma umsonst.

    Kindchen, bei Dir klingelt es wohl die ganze Zeit, was!?
    hier eine quelle und paar auszüge davon in sachen geschichte ;

    http://www.uni-weimar.de/architektur...olzrichter.htm

    Version 1
    -Serbenfürst Lazar wird von den Osmanen zur Unterwerfung aufgefordert, entscheidet sich
    aber nach einem Traum für das ewige, himmlische Königreich.
    -Nach heldenhaftem Kampf verlieren die Serben durch Verrat von Lazars Schwager Brankovic.
    -Der junge Held und Märtyrer dringt ins Türkenlager ein und tötet Sultan Murad.
    -Lazar verflucht im Tode jeden, der nicht für Freiheit und Unabhängigkeit kämpft.
    -Für 500 Jahre hält das Gedenken an Lazar die Nation zusammen.

    Version 2
    -Osmanen erobern den Balkan ab 1354; 1371 zerbricht das Serbische Großreich
    -Lazar führt eine in sich uneinige Koalition von Serben, Bosniern und Albanern.
    -Auch auf türkischer Seite kämpfen Serben, es gibt aber keinen Beleg für einen Verrat.
    -Sultan Murad wird von einem ungarischen Ritter im Kampf getötet.
    -Die Schlacht endet unentschieden, beide Parteinen ziehen sich zurück, allerdings
    sind die Reserven der Serben erschöpft.
    -Lazars Sohn Stefan unterwirft sich sofort, Brankovic kämpft noch bis 1392

    Historiker bevorzugen die zweite, nüchternere Version. Serbische Nationalisten hingegen
    bevorzugen die erstgenannte und konstruierten einen Mythos herum.


    In den Jahren von 1804 bis 1815 kommt es zu weiteren heftigen Aufständen der Serben gegen
    die Osmanische Herrschaft. Dabei wurde quasi die Unabhängigkeit erreicht. Die Serben sehen
    dies aber nicht als Erfüllung des Mythos an (Dreyer 9). In der Folge dehnen die Serben ihr
    Territorium schrittweise nach Süden aus (siehe Karte 2).

    Karte 2

    Im Verlauf des 19. Jahrhunderts werden die Konflikte zwischen den Serben und den Albanern
    (die es auch vorher schon gab genauso wie Konflikte der Serben untereinander und der Albanern
    untereinander) zunehmend politisiert. Dabei spielt das an Kraft gewinnende nationalstaatliche
    Denken eine bedeutende Rolle (Malcolm xxix). Dabei stand bei den meisten Völkern Europas
    unter Fremdherrschaft (die Polen und Balten unter den Russen, die Serben unter den Türken und
    die Kroaten unter den Österreichern) ein ethnischer Nationalismus nach Vorbild Deutschlands als
    Ziel fest (Ignatieff 4f.).
    Die Amselfeldschlacht wird dabei seitens der Serben mystifiziert als ein Ereignis das die Nation
    definiert (siehe auch Dreyer, 4ff.).

    In den Jahren 1877 und 78 kommt es durch
    den stärker werdenden Druck zu einem Massenauszug von Albanern und anderen Muslimen aus
    serbisch und montenegisch gehaltebnen Gebieten. Die neuerlichen Veränderungen machten den
    Albanern bewußt, dass die Serben eine potentielle Gefahr darstellen (Malcolm xxx).
    Im Jahre 1912 wird auch das Kosovo von der Serbischen Expansion erfasst und wird damit zu
    einem Teil Serbiens.
    Aus albanischer Sicht wird das Inkrafttreten von Serbisch-montenegrischen Gesetzen (und
    Umwandlung in Yugoslavische Gesetze 1918) als Kolonisation und Eroberung durch europäische
    Christen (parallel zu Tschetschenen und Russen, Algerier und Franzosen) empfunden (Malcolm
    xxx).

    Aus serbischer Sicht handelte es sich gemäß des Mythos um einen Befreiungskrieg um die
    Serben des Kosovo von der (feindlichen, fremden, imperialen) osmanischen /türkischen
    Herrschaft zu befreien (ebd.).
    Das spezielle Problem in diesem Falle war, dass, anders als bei vielen Eroberungen bei denen
    die Besetzer keine geschichtliche Verbundenheit mit dem neuerworbenen Gebiet hatten, es
    historische Berechtigungen für jede der beiden Sichtweisen gab. Jede der Versionen ist von
    ihrem Standpunkt aus in gewisser Weise gerechtfertigt - es ist nur eine Frage wie weit man in die
    Geschichte zurückgreift und auf welche Epoche man sich beruft.


    In den 1920er Jahren macht die Belgrader Regierung erste ernsthafte Versuche den Anteil der
    Serben in der Region zu erhöhen. Von serbischen Kolonisten, die im Kosovo ankamen gibt es
    Berichte, nach denen ihnen ihre Volksgenossen (die Kosovo-Serben) fast ebenso fremd waren
    wie die Albaner. So sehr hatte sich der Lebensstil der Bewohner des Kosovo, unabhängig von
    der ethnischen Herkunft, angeglichen (Malcolm xxix).
    Diese Ansiedlung von Serben wurde von den Albanern nicht geduldet und es kam zu einer Reihe
    von Ausschreitungen und Vertreibungen (Malcolm 278), da die Ansiedlung oftmals mit der
    Enteignung der bisherigen Besitzer einherging. Dabei bekamen die Kosovo-Albaner häufig
    Unterstützung durch die Kosovo-Serben, die den neuen Siedlern zum Teil auch feindlich
    gegenüber eingestellt waren, da die neuen Siedler oftmals mehr Land zugeteilt bekamen als
    die alteingesessenen Serben besaßen (Malcolm 281).


    In der gesamten Zeit zwischen den beiden Weltkriegen wurden etwa 200.000 Hektar Land ent-
    eignet, das sind etwa (je nach Quelle) 50 - 75% der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche des
    Kosovo (Malcolm 281).
    Neben der Vertreibung der bisherigen Bevölkerung kam es auch zum Bau neuer rein serbischer
    Kolonien. Diese wurden Vorwiegend an strategisch wichtigen Punkten, so z.B. entlang der
    Hauptverbindungsstraßen, gegründet (Malcolm 279). Von 1919 bis 1928 stieg der Anteil der
    Serben aufgrund dieser Maßnahmen von 24% auf 38% der Bevölkerung (Malcolm 382).


    Neben der Ansiedlung von Serben wurde die albanische Sprache und Kultur auch zunehmend
    unterdrückt. So gab es um 1930 fast keine Schulen mehr in denen die albanische Sprache
    gelehrt wurde (Malcolm 267).Die Moscheen der Albaner wurden geschlossen und zu Ställen und
    Lagern der serbischen Besatzungsmacht umgewandelt (Malcolm 285).
    Belgrad machte desweiteren Anstalten die Islamischen Einrichtungen im Kosovo zu slavisieren
    indem Bosnier (ebenfalls islamischen Glaubens wie die Albaner aber Slaven wie die Serben)
    diese Einrichtungen übernahmen; auch dies Vorgehen wurde aber von den Albanern nicht
    akzeptiert (Malcolm 269).
    Darüber hinaus gibt es auch aus dieser Zeit Berichte über willkürliche Verhaftungen und
    Misshandlungen der Albaner seitens der Polizei (Malcolm 270). Da einige Albaner schon seit
    einiger Zeit den Serben bewaffnet Widerstand geleistet und Terrorakte ausgeübt hatten gab dies
    der Staatsführung die Rechtfertigung für ihre drakonische Vorgehensweise gegeüber den
    Albanern (Malcolm272). Insgesamt ist zu sehen, dass viele Umstände der damaligen Zeit starke
    Parallelen zur Situation während der 1980er Jahre aufweisen.

  3. #23
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Befehl223 Beitrag anzeigen
    Ja, Skanderbeg war ja auch 1912 am Werk, nicht wahr!? Du wirst sicherlich wissen, wie tief serbische Truppen in Albanien standen, also ist dieses banale und nichts aussagende Paradigma umsonst.

    Kindchen, bei Dir klingelt es wohl die ganze Zeit, was!?
    nachzug in geschichte;

    1912-1913 1912 und 1913 nahm Serbien aktiv an den Balkankriegen teil, einer militärischen Auseinandersetzung zwischen den christlichen Balkanstaaten und dem Osmanischen Reich. Der erste Balkankrieg war motiviert durch das Ziel, das türkische Makedonien aufzuteilen. Nach dem die Türkei 1913 eine Niederlage erlit, vermittelten die Großmächte - die Türkei musste alle ihre europäischen Besitzungen bis auf einen Gebietsstreifen um Konstantinopel (Linie Enos-Midia) aufgeben. Albanien wurde erstmals zu einem unabhängigen Fürstentum erklärt. Dadurch wurde die Strategie Serbiens, einen eigenen Adriahafen zu erlangen, durchkreuzt.

    Der Streit um die Aufteilung Makedoniens zwischen Serbien und Bulgarien führte zu dem zweiten Balkankrieg. Bulgarien, das die Hauptlast des Krieges getragen hatte, wurde nach einem Angriff auf Serbien aus Mekdonien vertrieben. Nachdem Rumnien mit Ansprüchen auf die Süddobrudscha in den Krieg eingriff, trat Bulgarien im Frieden von Bukarest (1913) den Großteil der vorherigen Gewinne, nämlich das nördliche Makedonien an Serbien, die Süddobrudscha mit Silistra an Rumänien und die ägäische Küste an Griechenland ab. Serbien erhielt neben Makedonien auch die Bezirke Sanjak Novi Pazar und Kosovo-Mitohijan.

    Der Friede von Bukarest brachte jedoch keine Entspannung der Lage, da den Serben weiter der Zugang zur Adria verwehrt wurde.
    1914-1918 Die Situation war am 28.Juni 1914 bereits äußerst angespannt, als der österreichische Thronfolger, Erzherzog Franz Ferdinand, und seine Frau von dem serbischen Nationalisten Gavrilo Princip in Sarajevo (Bosnien und Herzegowina) ermordet wurden. Österreich erklärte Serbien daraufhin den Krieg, marschierte im August in das Land ein und löste so den 1.Weltkrieg aus. 1914 wird Serbien in der deutschen Öffentlichkeit als Drahtzieher für den Mord am österreichischen Thronfolger angesehen. "Serbien muß sterbien" ist in den ersten Kriegswochen in Österreich wie in Deutschland eine gängige Straßenparole. Die Serben konnten die Angreifer bis Oktober 1915 abwehren, bis Bulgarien ebenfalls in Serbien einmarschierte. Im Dezember war das Land von den Mittelmächten besetzt.

    Das 1915 in London gegründete Jugoslawische Komitee und die serbische Regierung unter dem Minsterpräsidenten Nikola Paiç erließen 1917 die Deklaration von Korfu, ein Fortsetzung des 1844 von Garasanin entworfenen großserbischen Programms.
    1918-1941 In Agram (Zagreb) proklamierte im November 1918 ein Nationalrat den Zusammenschluss der Volksgruppen mit dem Königriech Serbien und Montenegro. Am 1. Dezember 1918 verkündete Prinzregent Alexander aus der Dynastie der Karadjordjes das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen (Kraljevaina SHS). Diverse internationalen Verträgen (Saint-Germain, Trianon, Neuilly, Rapallo) gewann das neue Königreich Gebiete hinzu, verlor zugleich Fiume an Italien. Alexander Karadjordjes wurde 1921 König.

    http://www.fifoost.org/jugoslaw/land/geschichte.php

    Wolfgang Petritsch /Robert Pichler: Kosovo-Kosova. Der lange Weg zum Frieden. Mit einem Beitrag von Martin Prochazka und internationalen Lösungsvorschlägen. 2. erweiterte und aktualisierte Auflage. Klagenfurt/Celovec. Wieser-Verlag 2005. ISBN 3851295986. 411 Seiten, Euro 25.-

    Rezensiert von: Rüdiger Rossig (Berlin)



    Der lange Weg zum Frieden“ richtig gut aufgearbeitet: Eine Struktur war erkennbar, zudem verzichteten die Autoren auf einen Beitrag zur Geschichte des Kosovo vor der Bildung der heutigen Balkanstaaten. Wo nötig, wird auf die Literaturhinweise hinten im Buch verwiesen, wo auch Kaser mehrfach erwähnt wird. Ansonsten behandelt die erste Auflage des Kosovo-Buches der beiden Autoren die Entwicklung der Region seit Beginn des Zwanzigsten Jahrhunderts – also den Zeitraum, in dem der aktuelle Konflikt auch wirklich spielt – und lässt die ja nur angeblich Jahrhunderte alte Erbfeindschaft zwischen Albanern und Serben außen vor zu lassen. Statt eines Aufsatzes über Mittelalter und osmanische Zeit, der letztendlich nur ein paar Jahreszahlen referiert und ansonst nationalistische Mythen reproduziert hätte, wird auf 50 Seiten die Entwicklung Kosovos seit der serbischen Besetzung 1912/13 erläutert. Der Hauptteil der Arbeit behandelt den albanisch-serbischen Konflikt seit Machtantritt Milosevićs und dem Beginn der Jugoslawien-Kriege 1991/92. Der Schwerpunkt liegt auf der Periode zwischen Februar 1998 und März 1999, also der militärischen Eskalation in Kosovo dank der Kosovo-Befreiungsarmee UCK und den serbischen Militär- und Polizeikräften bis zum Scheitern der Konferenz von Rambouillet, an die sich eine zusammenfassende analytische Beschreibung der Politik der internationalen Gemeinschaft vor Ausbruch des Krieges anschließt.

    http://www.oei-berlin.de/rezension.a...pe=Rezensionen

  4. #24

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    11.391
    wie befehl 1234 schon schrieb, wurde damals das gebiet des Kosovo und Nordalbanien befreit, süd-albanien wurde von den griechen befreit.
    die dortige bevölkerung erfreute sich der serbisch/griechischen Befreiung. die albaner wurden, wie von den "Osmanen" behandelt, dass heißt: mord,vertreibung ,vergewaltigung,verbrennung,kreuzigung (nur in Rahovec,Kosova über 1000 albaner).
    das was mit den albanischen gebieten nach der aufteilung durch die griechen und serben passierte, wurde später auch mit den Polen gemacht, während der aufteilung zwischen dem deutschen und rußland reich.
    die damaligen polen wurden auch befreit, mit ausschwitz usw...

    danke serbien, danke griechenland, danke osmanisches reich, danke rußland und deutsches reich für die "befreiung"!

    PS:@befehl1234, du machst dich lächerlich

  5. #25

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    3.795
    Durch den Hitler-Stalin-Pakt wurde Polen zwischen uns und der Sowjetunion aufgeteilt, und nicht zwischen uns und dem Russischen Reich, denn das gabs seit der Oktoberrevolution 1917 nicht mehr. Das Königreich Polen wurde allerdings schon im 18. Jahrhundert aufgeteilt, und zwar zwischen Preußen, uns und dem Russischen Reich, damals jedoch ohne Vertreibungen.

  6. #26
    cro_Kralj_Zvonimir
    In Serbien liegen die Nerven blank

    Anscheinend können sich die Serben mit der de-facto-Realität eines unabhän gigen Kosovo nicht abfinden: Mit einer Äusserung zum Kosovo hat der deutsche Botschafter die Regierung in Belgrad gegen sich aufgebracht.

    Sie bereitete am Donnerstag eine offizielle Reaktion auf die Bemerkung von Botschafter Andreas Zobel vor. Darauf zu bestehen, dass das Kosovo ein Teil Serbiens sei, könne Serbien destabilisieren, hatte Zobel während einer von einer Nichtregierungsorganisation organisierten Diskussionsrunde am Dienstag erklärt und Belgrad aufgefordert, einen UN-Plan zur Unabhängigkeit der Provinz zu akzeptieren.

    Serbien hat dies wiederholt abgelehnt. Zobel erwähnte die halbautonome Provinz Vojvodina und die Region Sandzak, in der eine starke muslimische Minderheit lebt. Die Äusserungen stiessen bei zahlreichen serbischen Politikern auf Protest. Sie seien «fahrlässig und undiplomatisch», sagte der Vorsitzende der liberalen Sozialdemokraten, Zarko Korac. Es sei derzeit nicht ratsam, die Grenzfrage wieder aufs Tapet zu bringen.

    Die deutsche Botschaft erklärte, die Äusserungen Zobels seien missverstanden und aus dem Zusammenhang gerissen worden. Zobel habe zu keinem Zeitpunkt gesagt, dass Ungarn die Frage der Vojvodina aufgreifen würde. Ein Berater von Ministerpräsident Vojislav Kostunica, Vladeta Jankovic, sagte, er hoffe, Zobels Bemerkungen spiegelten nicht die Haltung der Bundesregierung.

    http://www.20min.ch/news/ausland/story/17024238

  7. #27
    Avatar von skenderbegi

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    Reden

    Zitat Zitat von Befehl223 Beitrag anzeigen
    Ja, Skanderbeg war ja auch 1912 am Werk, nicht wahr!? Du wirst sicherlich wissen, wie tief serbische Truppen in Albanien standen, also ist dieses banale und nichts aussagende Paradigma umsonst.

    Kindchen, bei Dir klingelt es wohl die ganze Zeit, was!?
    schau mal hier was für dich ;

    http://img.stern.de/_content/50/70/507039/sah3_400.jpg

    ich denke du wirst das schon richtig verstehen...

  8. #28

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    der botschafter sollte erschossen werden

  9. #29

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    Zitat Zitat von lepotan Beitrag anzeigen
    der botschafter sollte erschossen werden
    Und du lebendig mit ihm begraben werden, nachdem du von 10 serbischen Freiern anal penetriert wurdest.

  10. #30

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    Zitat Zitat von Balkan_Hass Beitrag anzeigen
    Und du lebendig mit ihm begraben werden, nachdem du von 10 serbischen Freiern anal penetriert wurdest.
    ich geh gleich zum türkengeschäft soll ich noch jemandem baklava mit nehmen?

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