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Braucht man die NATO noch?

Erstellt von Zurich, 30.08.2008, 18:10 Uhr · 50 Antworten · 3.030 Aufrufe

  1. #31
    Grasdackel
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Das wird nicht passieren, weil Serbien eh kein Militär hat und Nikolic eh nur leere Sprüche macht.
    Ausserdem genoss die SRS nur wegen der Kosovo-Frage in den letzen Jahren wieder unterstützung.

    Aber das ist ein anderes Thema.

    Serbien hat sich entgültig für Europa entschieden und das wird auch so bleiben! Und von Bedrohung kann so oder so nicht die Rede sein.


    Schaummer mal.

  2. #32
    Ghostbrace
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Also ich mach mir oft Gedanken über den Sinn dieser Organisation. In meinen Augen ist es nichts anderes als ein Stellvertreter-Wort für USA. Und es ist ihr Instrument für Aussenpolitische Interessen.
    Das stimmt doch überhaupt nicht.

    Die NATO ist in ihrer Geschichte zwei mal in Aktion getreten. Das erste Mal war während des Jugoslawienkrieges. Das zweite Mal nach den Anschlägen auf das World Trade Center, und der anschliessenden Bekämpfung von Terrorismus.

    Dass die NATO eben nicht ein Instrument der USA ist, lässt sich am Irak Krieg sehr schön sehen.

    Der Kalte Krieg ist vorbei, der Warschauer Pakt aufgelöst, doch die NATO existierte weiter und da sehe ich ein grosses Problem. Nicht allzuletzt im Bezug auf Georgien.
    Bush selbst hatte Russland vorgeworfen einen 2. Kalten Krieg zu provozieren. Ausserdem sagte er: "Die Zeit der Block- und Satellitenstaaten ist vorbei". Aber dann Frage ich mich, was der Sinn der NATO ist und warum er sie unbedingt in den Osten um Russland ausweiten möchte und dort sgoar Raketenschutzschilder aufbauen will (Wettrüsten also).
    1. Auch ohne die Sowjet Union gibt es noch genung Gefahrenquellen auf der Welt, gegen die man sich schützen sollte.

    2. Niemand zwingt die neuen Mitgliedsstaaten NATO-Mitglied zu sein. Sie entscheiden es aus freien Stücken. Von dem her ist zu sagen, die NATO erweitere sich nach Osten hin, falsch. Es müsste viel mehr heissen: Der Osten rückt näher zur NATO.

    Die NATO wurde während dem Kalten Krieg gegründet und war ein Notfall-Militärpakt für rein Defensive angelegenheiten. Heute ist davon absolut nichts zu spüren. Die NATO ist von ihren Gründungs-Idealien völlig abgewichen und ist heute eher eine Auswärts- und Offensiv-Organisation, als eine Heimische Defensiv-Organisation.
    DIe NATO tut nix anderes, als Gefahrenquellen zu bekämpfen.

    Und ausserdem provozieren die USA mit ihrer Auswärtspolitik, indem sie die NATO missbrauchen, einen 2. Kalten Krieg.
    Wie und wo missbrauchen denn die USA die NATO?

    Und wenn die Russen auf irgendeiner Art und Weise darauf regieren
    Jaja, der Russe, der denkt, er hätte ein Recht auf irgendwelche Einflussgebiete.


    Und Moskau lässt sich dann automatisch auf das Spielchen ein und macht automatisch den selben Scheiss.
    Auf welches 'Spielchen'? Was geht es Russland an, ob Georgien und Ukraine Mitglieder der NATo sein wollen?

    Und die leidensttrageneden sind wieder einmal mehr die Europäer, die zwischen den Fronten stehen.
    Also bei mir hat sich noch nicht viel verändert. Ich musste noch kein Leid tragen.

    Ich bin für ein total unabhängiges, blockfreies und selbstständiges Europa, ohne NATO!!! Die NATO soll Geschichte werden genau so wie der Warschauer Pakt. Geht das weiter so, wird sich im Osten ein neuer Militär-Packt bilden und dann haben wir wieder den Scheiss, wie im letzen Jahrhundert.
    Du setzt die NATO mit dem Warschauer Pakt gleich?
    Titos Idee ist für mich der einzige Garant für Frieden ziwschen Ost und West!!!! => Bewegung der blockfreien Staaten ? Wikipedia
    Keine NATO und keinen "Ost-Packt"!!!
    Für blockfreie Staaten benötigt es aber Blöcke

    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Ich denke das genau die NATO die russiche Politik heute gestalltet (wie in Georgien neustens).
    Was hat denn die NATO dort getan? Die Georgier wollen Mitglied dieser Organisation sein, und Russland hatte was dagegen. Warum fragst du dich nicht, warum Russland seinen Nachbarvölkern das Recht auf Selbstbestimmung aberkennt?

    Der Kalte Krieg ist vorbei und das sollten die USA endlich mal zur Kenntnis nehmen.
    Falsch, das sollten die paranoiden Russen endlich mal zur Kenntnis nehmen.

    Die heutige NATO ist eine komplett andere, als die des Kalten Krieges. Sie arbeitet sehr eng mit Russland zusammen. Die NATO stellt keinerlei Bedrohung für Russland dar. Dem entsprechend sind Theorien einer 'Umzigenlung durch die NATO' schwachsinnig. Das wissen die Machthaber in Russland selber. Wenn sie es dennoch behaupten, hat das ganz andere Motive.

    Nach dem Ende des kalten Krieges hat Russland nichts gemacht. Die NATO trieb hingegen ihre Politik fort. Und das ist das Problem. - Bis heute noch.
    Die NATO hat keine Politik. Jedes Mitgliedsland in der NATO ist freiwillig dort, und sie könnten auch jeder Zeit austreten.

    Ohne NATO, keine Gegenreaktionen aus Russland.
    Schwachsinn.

    Es geht eher darum, dass die ehemals unter russischem Einfluss stehenden Völker die Nähe zum Westen suchen, und dagegen hat Russland etwas. Ob NATO oder nicht, ist untergeordnet.

    Und sollten es die Russen doch von alleine tun, könnte man eventuell wieder die NATO gründen, aber dann wären klar die Russen die Übeltäter des Ganzen.
    Wenn die Russen was getan haben, dann ist es schon zu spät für die NATO

    Doch ich sah nach dem Ende des Kalten Krieges keinen Grund für die weitere Exitenz der NATO.
    Ohne die NATO wäre Kosovo heute ethnisch reines serbisches Gebiet. Schliesslich war es die NATO, die Milosevic Einhalt geboten hat.

    Keine NATO, keine Satellitenstaaten, keine Blöcke, keine Spannungen mit Russland, kein 2. kalter Krieg!
    Was haben denn Satellitenstaaten mit NATO zu tun?
    PS: Zudem vermute ich, dass die Republikaner dieses Mal einmal mehr die NATO missbraucht haben. Der Zeitpunkt des neuen Konfliktes mit Russland kommt ausgerechnet vor den Wahlen. Und genau diesen Konflikt brauchen sie, um an der Macht zu bleiben und ihre imperialistische Aussenpolitik fortzusetzen.
    Falls diese durch und durch provokative und äußerst reisserische Theorie Putins stimmen sollte, dann haben die USA nicht die NATO, sondern Georgien missbraucht.

    Insgesamt muss ich sagen, ist deine NATO-Kritik ziemlich lasch, undurchdacht. Ich habe schon bessere gesehen.

  3. #33
    Avatar von Zurich

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    18.089
    Zitat Zitat von acttm Beitrag anzeigen
    Ich spiel nicht mit Fragen. Ausserdem können wir nur spekulieren.
    Ich wäre für die Abschaffung vom ganzen Militär auf der Welt. Und natürlich will ich Frieden in Europa.

    Die US-Politik wird sich zum Glück sowieso ändern wenn Obama wirklich President wird.
    Ja gut, ich hoffe ebenfalls auf Obama. Aber da stellt sich die Frage, wie sehr er was aussenpolitisch verändern kann.

    Und ich wünsche mir eine Welt ohne Weltmächte, und wenn, dann die UNO als alleinige Weltmacht, die das sagen hat, und nicht ein Staat, der sich gegen andere Durchsetzt und X internationale Richtlinien nicht respektiert. Angefangen mal bei der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls.

  4. #34

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    5.790
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Ja gut, ich hoffe ebenfalls auf Obama. Aber da stellt sich die Frage, wie sehr er was aussenpolitisch verändern kann.

    Und ich wünsche mir eine Welt ohne Weltmächte, und wenn, dann die UNO als alleinige Weltmacht, die das sagen hat, und nicht ein Staat, der sich gegen andere Durchsetzt und X internationale Richtlinien nicht respektiert. Angefangen mal bei der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls.
    Wunschdenken und Realität sind nicht das gleiche. Weltmächte braucht es wie du schon sagst nicht. Eine Welt mit Staaten die gleichberechtigt sind.

  5. #35
    Avatar von Zurich

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    18.089
    Zitat Zitat von Gargamel Beitrag anzeigen
    Das stimmt doch überhaupt nicht.

    Die NATO ist in ihrer Geschichte zwei mal in Aktion getreten. Das erste Mal war während des Jugoslawienkrieges. Das zweite Mal nach den Anschlägen auf das World Trade Center, und der anschliessenden Bekämpfung von Terrorismus.
    Und diese beiden Ereignissse passierten nach dem Ende des Kalten Krieges. Und entsprachen nicht den NATO-Gründungskriterien.



    Zitat Zitat von Gargamel Beitrag anzeigen
    1. Auch ohne die Sowjet Union gibt es noch genung Gefahrenquellen auf der Welt, gegen die man sich schützen sollte.
    Wer? USA, die in der Welt ziemlich viel Mist bauen und sich den Hass auf sich ziehen? Oder das unschuldige Europa?



    Zitat Zitat von Gargamel Beitrag anzeigen
    2. Niemand zwingt die neuen Mitgliedsstaaten NATO-Mitglied zu sein. Sie entscheiden es aus freien Stücken. Von dem her ist zu sagen, die NATO erweitere sich nach Osten hin, falsch. Es müsste viel mehr heissen: Der Osten rückt näher zur NATO.
    Doch! Zwingen vielleicht nicht, aber die NATO baut sich gezielt nach Osten aus. Mit Perspektiven, Angeboten und Untestzünung gewisser Parteien, die darauf eingehen. Dass die NATO dabei nichts macht und die anderen ganz 100% von alleine kommen... das ist falsch! Sie doch mal, wie sie jetzt Serbien plötzlich mit "Brot und Zurcker" locken. So geht das.



    Zitat Zitat von Gargamel Beitrag anzeigen
    DIe NATO tut nix anderes, als Gefahrenquellen zu bekämpfen.
    Nun... was eine Gefahrenquelle ist, ist eben eine Intepretationssache.



    Zitat Zitat von Gargamel Beitrag anzeigen
    Wie und wo missbrauchen denn die USA die NATO?
    Zum Beispiel in Afghanistan. Oder die NATO-Osterweiterung, die einer Umschliessung Russlands (natürlich duch europäische Staaten) gleicht. Frage: Wieso verdammt noch mal schon wieder auf Konfrotationskus gehen, wenn der kalte Krieg vorbei ist?
    Das alles gleicht mir einer Rechnung, den die USA mit Russland haben und Europa da mitspielen muss.



    Zitat Zitat von Gargamel Beitrag anzeigen
    Jaja, der Russe, der denkt, er hätte ein Recht auf irgendwelche Einflussgebiete.
    Und was machen die Amerkianer die ganze Zeit??? Ach ja... sie machen ja munter weiter. Die dürfens ja!



    Zitat Zitat von Gargamel Beitrag anzeigen
    Auf welches 'Spielchen'? Was geht es Russland an, ob Georgien und Ukraine Mitglieder der NATO sein wollen?
    Durch die NATO erweitet die USA sein Macht- und Einflussgebiet. Das sind "Spielchen", die man im Kalten Krieg "spielte" und welche längt hätten aufhören müssen!!!!!!!! Dass sich Russland, als grösstes Land der Welt und vielleicht als 2. Weltmacht, nicht gefallen lässt, ist einfach nur logisch.
    Die USA möchten einfach die alleinige Weltmacht sein und das tun was sie wollen. Und das ist das Problem auf dieser Welt! Wird dieses Wunschbild bedroht, baut man sich Instrumente wie die NATO um diese Interessen zu schützen!



    Zitat Zitat von Gargamel Beitrag anzeigen
    Was hat denn die NATO dort getan? Die Georgier wollen Mitglied dieser Organisation sein, und Russland hatte was dagegen. Warum fragst du dich nicht, warum Russland seinen Nachbarvölkern das Recht auf Selbstbestimmung aberkennt?
    Georgien ist hier nicht mehr als eine Schachfigur. Die USA haben sie die ganze Zeit aufgerüstet, trotz Spannungen in Südossetien und Abchasien! Und aussgerechnet Georgien, auf diesem hochsensiblen Gebiet!
    Und ich dachte Einflüsse durch Grossmächte und Aufrüstungen seien vorbei. Eben anscheinend nicht!



    Zitat Zitat von Gargamel Beitrag anzeigen
    Falsch, das sollten die paranoiden Russen endlich mal zur Kenntnis nehmen.

    Die heutige NATO ist eine komplett andere, als die des Kalten Krieges. Sie arbeitet sehr nahe mit Russland zusammen. Die NATO stellt keinerlei Bedrohung für Russland dar. Dem entsprechend sind Theorien einer 'Umzigenlung durch die NATO' schwachsinnig. Das wissen die Machthaber in Russland selber. Wenn sie es dennoch behaupten, hat das ganz andere Motive.
    Nein es ist eben nicht so. Das ist Oberflächenpolitik und das was gezeigt wird. Tiefer wird aber eine völlig andere Politik betrieben. Deine Aussage könnte man mit der hier gleich stellen: "Die USA greifen doch den Irak an, wegen den Massenvernichtungswaffen! Und ja, die gibt es und die sind bewiesen. Um Öl und Machtstellung im Nahen Osten gehts nicht!" - So das sind die Berichte von CNN, über CBS bis ABC kurz vor dem Irak-Krieg.

    Das eine ist das, was berichtet und gesagt wird, das andere ist was anderes, was man tut und es unübersehbar ist (und man schweigt doch).

    Fakt ist: Russland hielt sich an den Rüsstungsvertrag und hat keine Interessen, dass die USA ihn jetzt plötzlich brechen und mit der ehem. Feindorganisation (welche ja keine 18 Jahre her ist) sie mit Satelitenstaaten umzingelt! Wärst du ein Russe, würdest du so was als Bedrohung und Verarschung des Friednesvertrags ansehen!

    Man muss das zur Kenntnis nehemen. Und niemand weiss das besser, als der Betroffene selbst! Macht man aber munter weiter, giesst man unnötig Öl ins Feuer und gefärdet den Frieden!



    Zitat Zitat von Gargamel Beitrag anzeigen
    Die NATO hat keine Politik. Jedes Mitgliedsland in der NATO ist freiwillig dort, und sie könnten auch jeder Zeit austreten.
    Doch die NATO hat eine Politik. Und klar wird niemand irgendwo gezwungen. Das sage ich auch nicht. Aber das Dasein dieser Kalt-Krieg-Organisation gefährdet nun mal die Beziehungen zwischen Ost und West und das ist nun mal fakt! Man geht dadurch automatisch in Konfrotationsstellung.



    Zitat Zitat von Gargamel Beitrag anzeigen
    Es geht eher darum, dass die ehemals unter russischem Einfluss stehenden Völker die Nähe zum Westen suchen, und dagegen hat Russland etwas. Ob NATO oder nicht, ist untergeordnet.
    Eben... es geht wieder um Ost- und West. Und die Welt dachte 1990, das wäre vorbei!



    Zitat Zitat von Gargamel Beitrag anzeigen
    Wenn die Russen was getan haben, dann ist es schon zu spät für die NATO
    Und wie willst du das wissen? Es ist eh alles Konjuktiv. Das ist so, als ob du den Friedensvertrag nicht unterzeichnen möchtest, weil du dem anderen nicht traust. Oder du tust es doch, aber nur formell, um zu sehen, wie er nachgibt um später weiter zu machen, als ob nichts geschehen wäre.



    Zitat Zitat von Gargamel Beitrag anzeigen
    Ohne die NATO wäre Kosovo heute ethnisch reines serbisches Gebiet. Schliesslich war es die NATO, die Milosevic Einhalt geboten hat.
    Den USA bzw. NATO ging es dort werde um Milosevic, noch um Albaner. Was sie wollten, sieht man heute: Ein NATO-Protektorat.



    Zitat Zitat von Gargamel Beitrag anzeigen
    Was haben denn Satellitenstaaten mit NATO zu tun?Falls diese durch und durch provokative und äußerst reisserische Theorie Putins stimmen sollte, dann haben die USA nicht die NATO, sondern Georgien missbraucht.
    Wenn ich NATO meine, dann meine ich die USA, das habe ich hier ziemlich am Anfang des Threades geschrieben. Und um die geht es auch! Um die Amis und Machtpolitik. Die NATO ist bloss ein Instrument.



    Zitat Zitat von Gargamel Beitrag anzeigen
    Insgesamt muss ich sagen, ist deine NATO-Kritik ziemlich lasch, undurchdacht. Ich habe schon bessere gesehen.
    Tja schön für dich... Ich geh jetzt in den Ausgang. Machs gut!

  6. #36
    Avatar von Zurich

    Registriert seit
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    18.089
    Zitat Zitat von acttm Beitrag anzeigen
    Wunschdenken und Realität sind nicht das gleiche. Weltmächte braucht es wie du schon sagst nicht. Eine Welt mit Staaten die gleichberechtigt sind.
    Gut, da sind wir wenigstens einer Meinung!

  7. #37

    Registriert seit
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    1.201
    Ich bin ja nun wahrlich nicht jemand, der für eine russophile Politik, die momentan von einem kleinen Giftzwerg namens Medvedev ausgeht, einsteht. Doch wer glaubt, die NATO sei ein rein militärischer Schutz für ihre Mitgliedstaaten, hat echt nicht die amerikanische Aussenpolitik der letzten Jahre begriffen. Echt nicht!

  8. #38
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    7.770
    Die freie Welt ist bedroht...jedoch nicht von Menschen...

    Die NATO ist nur eine Scheinorganisation, die in Wirklichkeit nach dem Fall des Warschauer Paktes aufgelöst wurde - unter Ausschluss der Öffentlichkeit versteht sich. De facto schützten uns die Damen und Herren der MIB.




    Staaten wie Nordkorea, der Iran, Kuba, Weißrussland und Birma werden von diesem außerirdischen Pack kontrolliert. Wir sind die Nächsten.

    Ja! Wir brauchen die MIB, die sich in der Öffentlichkeit als NATO ausgibt.

    So, jetzt schaut bitte auf den Stab, den ich hier hab'. Uuuund lächeln...
    8)


    *ZAPP!*

    Ihr habt noch nie was von einer MIB gehört und ich hab' euch noch nie was davon erzähl. Es gibt auch weiterhin eine NATO und wir brauchen sie als Schutz vor Schurkenstaaten wie Nordkorea und dem Iran.

  9. #39
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    7.770
    Viel interessanter ist die Frage ob wir sowas wie eine UN brauchen, zumindest so wie sie in ihrer jetzigen Form ist...

  10. #40
    Ghostbrace
    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Und diese beiden Ereignissse passierten nach dem Ende des Kalten Krieges. Und entsprachen nicht den NATO-Gründungskriterien.
    Die Intervenierung in Jugoslawien ist tatsächlich ein wenig problematisch.

    Afghanistan hingegen war schon eher ein Beispiel, um zu zeigen, wofür die NATO überhaupt da ist. Denn die USA wurden am 11. September angegriffen, was den Bündnisfall ausgelöst hat. Aber ganz lupenrein war auch das nicht, da der Angriff durch eine nichtstaatliche Organisation erfolgte, man aber dennoch einen Staat, den man als 'Zentrum' des Terrorismus vermutete, zur Rechenschaft zog.

    Wer? USA, die in der Welt ziemlich viel Mist bauen und sich den Hass auf sich ziehen? Oder das unschuldige Europa?
    Nordkorea z.B.

    Doch! Zwingen vielleicht nicht, aber die NATO baut sich gezielt nach Osten aus. Mit Perspektiven, Angeboten und Untestzünung gewisser Parteien, die darauf eingehen. Dass die NATO dabei nichts macht und die anderen ganz 100% von alleine kommen... das ist falsch! Sie doch mal, wie sie jetzt Serbien plötzlich mit "Brot und Zurcker" locken. So geht das.
    Man lockt Serbien aber nicht in die NATO, sondern in die EU.

    Die georgische Bevölkerung beispielsweise steht mit 75%iger Mehrheit hinter dem NATO-Beitritt.

    Nun... was eine Gefahrenquelle ist, ist eben eine Intepretationssache.
    Nein, ist es nicht.

    Zum Beispiel in Afghanistan.
    Die Invasion in Afghanistan war eigentlich ein Projekt der gesamten NATO, trotzdem sind es die Amerikaner, die im Süden die Drecksarbeit erledigen.

    Oder die NATO-Osterweiterung, die einer Umschliessung Russlands (natürlich duch europäische Staaten) gleicht. Frage: Wieso verdammt noch mal schon wieder auf Konfrotationskus gehen, wenn der kalte Krieg vorbei ist?
    Du sagst es doch: Der Kalte Krieg ist vorbei.Wieso denkt Russland dennoch, die NATO stelle eine Bedrohung dar?

    Das alles gleicht mir einer Rechnung, den die USA mit Russland haben und Europa da mitspielen muss.
    Ist es nicht eher andersrum? Schliesslich hat Russland den Kalten Krieg verloren, nicht die USA. Es sind wenn schon dann die Russen, die auf eine Revanche aus sind.

    Und was machen die Amerkianer die ganze Zeit??? Ach ja... sie machen ja munter weiter. Die dürfens ja!
    Hier geht es um die NATO. Wenn du die Ammis kritisieren willst, dann mach dafür einen seperaten Thread auf.

    Durch die NATO erweitet die USA sein Macht- und Einflussgebiet. Das sind "Spielchen", die man im Kalten Krieg "spielte" und welche längt hätten aufhören müssen!!!!!!!!
    Die NATO spielt keine Spielchen. Georgien hat sich entschieden sich politisch dem Westen zu nähern, und Russland sah das als Einladung ihre 'Stärke' zu demonstrieren.

    Dass sich Russland, als grösstes Land der Welt und vielleicht als 2. Weltmacht, nicht gefallen lässt, ist einfach nur logisch.
    Warum ist das denn 'einfach nur logisch'?

    Die USA möchten einfach die alleinige Weltmacht sein und das tun was sie wollen.
    Naja, das sind sie ja eigentlich jetzt schon.

    Und das ist das Problem auf dieser Welt! Wird dieses Wunschbild bedroht, baut man sich Instrumente wie die NATO um diese Interessen zu schützen!
    Wie du an einer anderen Stelle schon richtig geschrieben hast, wurde die NATO als Präventivmaßnahme gegen eine potentielle Sowjetinvasion ins Leben geufen, und nicht, um den USA dienlich zu sein.

    Georgien ist hier nicht mehr als eine Schachfigur. Die USA haben sie die ganze Zeit aufgerüstet, trotz Spannungen in Südossetien und Abchasien! Und aussgerechnet Georgien, auf diesem hochsensiblen Gebiet!
    Und du denkst also, Russland hat die Militäroperation einfach mal so spontan ausm Ärmel geschüttelt?

    Natürlich nicht. Eine Militäroperation diesen Umfanges benötigt monatelang Planung.

    Hier mal ein wenig 'Hintergrund'-politik, nuuuuur für dich: Du hast Recht. Den USA geht es im Kaukasus um die Pipeline. Um irgendeine 'Umzingelung' oder ähnlicher geht es gar nicht. Sowas haben die Ammis gar nicht nötig. Die könnten mit den vorhandenen Sützpunkten schon so ziemlich jeden Fleck auf der Erde angreifen.

    Die Russen wollen sich in der Energieversorgung ein Monopol gegenüber Europa aufbauen, und die Ammis, besorgt um ihre wichtigstes Einflussgebiet auf dem eurasischen Kontinent, sind dabei es zu verhindern. Dass es den Russen ankotzt ist natürlich klar. Schliesslich verhindern die USA Russlands Plan, bis an den Atlantik zu kommen. Die Russen habens schon damals nicht geschafft, und sie werden wieder verlieren, die Flaschen, hehe 8)
    USA ist und bleibt das einzige Land, das von Ozean zu Ozean reicht 8)

    Den USA geht es nicht darum, neue Einflussgebiete zu gewinnen. Was wollen die auch mit irgendwelchen unwichtigen, kleinen Völkern wie den Georgiern? Es geht darum, die alten beizubehalten!

    Aber darum geht es her nicht. Es geht in diesem Thread über Sinn und Unsinn der NATO.

    [quote]
    Und ich dachte Einflüsse durch Grossmächte und Aufrüstungen seien vorbei. Eben anscheinend nicht!

    Du als Balkanese müsstest ja eigentlich wissen, das dass nicht der Fall ist.

    Nein es ist eben nicht so. Das ist Oberflächenpolitik und das was gezeigt wird. Tiefer wird aber eine völlig andere Politik betrieben. Deine Aussage könnte man mit der hier gleich stellen: "Die USA greifen doch den Irak an, wegen den Massenvernichtungswaffen! Und ja, die gibt es und die sind bewiesen. Um Öl und Machtstellung im Nahen Osten gehts nicht!" - So das sind die Berichte von CNN, über CBS bis ABC kurz vor dem Irak-Krieg.
    Was hat Irak mit NATO zu tun?!
    Warum erwähnst du FOX-News nicht?!
    Woher kennst du den Unterschied zwischen Oberflächen- und 'Hintergrund'-politik?!
    Bist du wirklich so arrogant?!
    Und heisst das, in Wirklichkeit arbeitet die NATO gar nicht mit Russland zusammen?!
    Und was geschieht in der nächsten Folge von 'Alles was zählt'?

    Das eine ist das, was berichtet und gesagt wird, das andere ist was anderes, was man tut und es unübersehbar ist (und man schweigt doch).
    Zum Glück gibt es dich Zürich, wenigstens einer, der dieses Schweigen bricht. ZUM GLÜCK!

    Fakt ist: Russland hielt sich an den Rüsstungsvertrag und hat keine Interessen, dass die USA ihn jetzt plötzlich brechen und mit der ehem. Feindorganisation (welche ja keine 18 Jahre her ist) sie mit Satelitenstaaten umzingelt! Wärst du ein Russe, würdest du so was als Bedrohung und Verarschung des Friednesvertrags ansehen!
    Was hat das mit der NATO zu tun?

    Du solltest aufhören, USA und NATO als ein und das selbe zu betrachten.

    Man muss das zur Kenntnis nehemen. Und niemand weiss das besser, als der Betroffene selbst! Macht man aber munter weiter, giesst man unnötig Öl ins Feuer und gefärdet den Frieden!
    Öhm..den Satz versteh ich nicht ganz.

    Doch die NATO hat eine Politik. Und klar wird niemand irgendwo gezwungen. Das sage ich auch nicht. Aber das Dasein dieser Kalt-Krieg-Organisation gefährdet nun mal die Beziehungen zwischen Ost und West und das ist nun mal fakt! Man geht dadurch automatisch in Konfrotationsstellung.
    Tut sie überhaupt nicht.

    Russland hat es sich nach 60 Jahren Sowjet Union mit seinen heutigen Nachbarn ordentlich verscherzt. Denn diese Nachbarn wollen heute fast alle die Nähe zum westen suchen, und mit Russland so wenig wie möglich zu tun haben.

    Eben... es geht wieder um Ost- und West. Und die Welt dachte 1990, das wäre vorbei!
    Es geht hier überhaupt nicht um West und Ost. Das stellen die Russen so dar. Es geht um Selbstbestimmungsrecht der Völker.

    Und wie willst du das wissen? Es ist eh alles Konjuktiv. Das ist so, als ob du den Friedensvertrag nicht unterzeichnen möchtest, weil du dem anderen nicht traust. Oder du tust es doch, aber nur formell, um zu sehen, wie er nachgibt um später weiter zu machen, als ob nichts geschehen wäre.
    Deine Gleichnisse sind äußerst merkwürdig.

    Jedenfalls ist es die NATO die Russland aus Europa raus hält.

    Den USA bzw. NATO ging es dort werde um Milosevic, noch um Albaner. Was sie wollten, sieht man heute: Ein NATO-Protektorat.
    Um was es ihnen ging, ist doch scheissegal (Wobei die Gründe eine etwas höhere Rangordnung haben, als nur ein 'NATO-Protektorat').

    Fakt ist, dass die 'Nebenwirkungen' einen Diktator abgeschafft und zwei Völkermorde verhindert haben.

    Wenn ich NATO meine, dann meine ich die USA, das habe ich hier ziemlich am Anfang des Threades geschrieben.
    Und genau da liegt dein Fehler.

    Und um die geht es auch! Um die Amis und Machtpolitik. Die NATO ist bloss ein Instrument.
    Wäre es wirklich so, wären Ukraine und Georgien doch schon längst in der NATO.

    Tja schön für dich... Ich geh jetzt in den Ausgang. Machs gut!
    Ich hoffe du hattest Spaß!

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