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Bürger verhindern Abschiebung von Flüchtlingsfamilie

Erstellt von Styria, 25.02.2010, 17:37 Uhr · 5 Antworten · 590 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Styria

    Registriert seit
    26.06.2009
    Beiträge
    3.231

    Bürger verhindern Abschiebung von Flüchtlingsfamilie

    Eine für Donnerstag früh geplante Abschiebung einer in Röthis (Bezirk Feldkirch) lebenden kosovarischen Flüchtlingsfamilie ist nach Protesten von Einheimischen und des Bürgermeisters vorerst verschoben worden. Die vierköpfige Familie mit Kindern im Alter von drei und fünf Jahren sollte gegen 4.00 Uhr von zu Hause abgeholt werden, bestätigte Bürgermeister Norbert Mähr. Nach Interventionen von Mähr in der Nacht wurde die Familie in ihrem Haus belassen.
    Infobox

    Infopics: Die Vorarlberger Bilder des Tages


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    Als die Polizisten die Familie abholen wollten, hatten sich rund 30 Bürger sowie Mähr vor dem Haus der Familie versammelt. Nach Telefonaten des Bürgermeisters mit den Behörden wurde die Aktion abgebrochen. "Die Beamten vor Ort waren sehr kooperativ, es ist alles friedlich verlaufen", sagte Mähr. Geplant war, die Familie zunächst ins Anhaltezentrum Bludenz zu bringen. Für 8.00 Uhr war für die Familie ein Flug mit Abflughafen Zürich gebucht.
    Für humanitäres Bleiberecht eingesetzt
    Nach Angaben von Sicherheits-Landesrat Erich Schwärzler (VP) haben die Asylbehörden in dem Fall der Familie negativ entschieden. Er habe sich für ein humanitäres Bleiberecht der Familie eingesetzt. Dieses zu erteilen sei aber nicht möglich, da gegen den Familienvater ein Aufenthaltsverbot in Deutschland vorliege. Laut Mähr wird der Mann - der selbst in Deutschland geboren sei - der illegalen Einreise nach Deutschland beschuldigt, wo er seine Mutter besucht habe.
    Familie "bestens integriert"
    Bevor nun weitere Schritte gesetzt werden, wolle man die Situation mit dem Aufenthaltsverbot abklären, sagte Schwärzler. Das habe er mit der Sicherheitsdirektion so besprochen. Nach Mährs Informationen "kann dieses Delikt innerhalb von drei Wochen gelöscht werden".
    Jedenfalls müsse eine "menschliche Lösung" gefunden werden, betonte der Bürgermeister: "Die Familie ist seit vier Jahren da und bestens integriert, sie sprechen gut Deutsch und haben Arbeit." Für eine Delogierung einer Familie mit zwei Kindern mitten in der Nacht habe er kein Verständnis, unterstrich der Bürgermeister. Überdies habe er von der geplanten Abschiebung nur über Umwege erfahren.
    Schwärzler erklärte, eine Abschiebung im eigentlichen Sinn sei gar nie geplant gewesen, sondern vielmehr eine "gemeinsame Rückkehr in den Kosovo mit der Caritas". Die Familie hätte auch in ihrer Heimat weiter unterstützt werden sollen.
    Amtsarzt hielt krankes Kind für reisefähig
    Für Aufregung unter den Bürgern in Röthis sorgte auch, dass das dreijährige Mädchen der Familie - das in Vorarlberg geboren wurde - derzeit krank ist. Während allerdings eine Kinderärztin von einem Flug abriet, hielt der Amtsarzt das Kind für reisefähig. Die verschiedenen Arztdiagnosen konnte sich auch Schwärzler nicht erklären.

    Löblich an meine Gxsiberger

  2. #2

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    04.05.2009
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    13.681
    Respekt an die Bevölkerung,das hatten wir auch in Deutschland.
    Hier laufen 10.000de Kriminelle Ausländer rum aber ausgerechnet eine Albanische Familie die sich vollstens Integriert hatte und die Kinder zu den besten ihrer Klassen gehörten (Gymnasium,die große Schwester) wollte man Abschieben.
    Die sollen aufwachen und die Kriminellen Abschieben,aber nicht welche die sich mit dem Land verbunden fühlen und hier dem Staat was zurück geben wollen.

    Ich finde es Super das sich Menschen für Menschen einsetzen,auch da merkt man die Integration,man hat sich nicht verschlossen sondern sich angepasst.

  3. #3
    Avatar von Nosferatu

    Registriert seit
    25.05.2009
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    702
    Das ist von der Gesetzlage her nur eine traurige Wahrheit. Wenn die Familie bestens intergriert ist und kleine Kinder hat, würde ich SOFORT eine Aufenthaltsgenehmigung ausstellen. Leider sind die Gesetze alles andere als human. Wenn ich so etwas lese, dann überkommt mich so eine Wut..

  4. #4
    Romantika
    Ja es ist wirklich eine sehr nette u. Dankbare Aktion von dem Bürgermeister, wie auch von der Bevölkerung das zu tun.

    Ich Spreche in Nahmen aller Albaner wenn ich schreibe; Das ich Dankbar bin.

  5. #5

    Registriert seit
    03.11.2009
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    13.141
    Wir Albaner sind doch immer bestens Integriert

  6. #6
    Avatar von Styria

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    3.231
    Zitat Zitat von Albanischer Patriot Beitrag anzeigen
    Wir Albaner sind doch immer bestens Integriert
    Naja deinen Nationalstolz in Ehren. Aber es kommt nicht nur auf die Nation an, sondern auf den Einzelnen Menschen

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