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Bundeskanzler Schröder bestärkt mazedonische EU-Ambitionen

Erstellt von Albanesi, 11.06.2005, 22:04 Uhr · 5 Antworten · 477 Aufrufe

  1. #1

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    Bundeskanzler Schröder bestärkt mazedonische EU-Ambitionen

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,...609866,00.html

    Bundeskanzler Schröder bestärkt mazedonische EU-Ambitionen

    Der mazedonische Ministerpräsident Vlado Buckovski war zu Gast in Berlin. Hier versicherte Bundeskanzler Schröder: Mazedonien kann bei seinem Wunsch nach einem EU-Beitritt mit deutscher Unterstützung rechnen.



    Kanzler Schröder kennt mittlerweile die mazedonischen Verhältnisse sehr gut. Schon zum zweiten Mal innerhalb von nur acht Monaten empfing er in Berlin den Regierungschef des ex-jugoslawischen Staates. Nach dem Gespräch mit Buckovski sagte Schröder auf der gemeinsamen Pressekonferenz, Mazedonien sei ein wichtiges Beispiel für Stabilität auf dem Balkan. Trotz der bestehenden Skepsis in Europa, wenn es um Erweiterungsfragen geht, werde Mazedonien eines der ersten Kandidatenländer sein, die die EU „von innen kennenlernen“, so der Bundeskanzler. Er nannte aber auch diesmal keinen konkreten Termin für die Aufnahme.



    Europäische Idee stärken



    „Es ist falsch, wenn einige behaupten, dass die Mitgliedschaft der westbalkanischen Länder, darunter auch Mazedonien, die EU viel Geld kosten wird. Die Stabilität in der Region ist sehr stark mit dem Erweiterungsprozess der EU verbunden. Diejenigen, die diese europäische Perspektive in Frage stellen, stellen gleichzeitig auch die Stabilität Europas in Frage. Instabilität in Europa ist für uns teurer als eine europäische Perspektive für reformorientierte Länder“, betonte Schröder. Man dürfe die Idee eines gemeinsamen vereinigten Europas nicht aus den Augen verlieren, und Mazedonien gehöre dazu, fügte der Gastgeber hinzu. Dies gelte gerade jetzt, wenn populistische Strömungen innerhalb der Union nach dem „Nein“ der Franzosen und der Niederländer zur EU-Verfassung die Zeit nutzen wollen, den Erweiterungsprozess prinzipiell in Frage zu stellen.



    Vorrang für Mazedonien



    Der Gast aus Mazedonien genoss sichtlich die Unterstützung des Kanzlers und seine klare Botschaft, der Prozess der Annäherung westbalkanischer Staaten an die Europäische Union werde fortgesetzt. Buckovski hob vor allem Schröders Aussage hervor, Mazedonien müsse Vorrang haben wegen der eingeleiteten Reformen in seinem Land, die dazu beitragen sollen, eine erfolgreiche multiethnische Gesellschaft zu schaffen. Ministerpräsident Buckovski nannte es ein Privileg für die Republik Mazedonien, einen Verbündeten wie die Bundesrepublik Deutschland zu haben. In Zukunft sollen die deutsch-mazedonischen Beziehungen in erster Linie stärker von der wirtschaftlichen Zusammenarbeit geprägt werden, betonten beide Staatsmänner.



    Kosovo-Frage endgültig klären



    Schröder und Buckovski sprachen auch über die anstehenden Verhandlungen über den endgültigen Status des Kosovo, die im Oktober dieses Jahres beginnen sollen. Der mazedonische Regierungschef erklärte, sein Kabinett werde jede zwischen Belgrad und Pristina vereinbarte Kompromisslösung akzeptieren, die die territoriale Integrität Mazedoniens nicht gefährde. „Kosovo-Politiker sollten eine ganz klare Botschaft aussenden, dass die Lösung des Status keine Vereinigung der von Albanern bewohnten Gebiete in den Nachbarländern, wie Mazedonien, Serbien oder Albanien, vorsieht. Vor der Klärung des endgültigen Status ist es aber sehr wichtig, die Unklarheiten in Bezug auf den Grenzverlauf zwischen Mazedonien und Kosovo zu beseitigen“, mahnte der mazedonische Ministerpräsident Buckovski in Berlin.



    Nada Steinmann,

    DW-RADIO/Mazedonisch, 8.6.2005, Fokus Ost-Südost

  2. #2
    Avatar von lupo-de-mare

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    Re: Bundeskanzler Schröder bestärkt mazedonische EU-Ambition

    Zitat Zitat von Albanesi
    http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1609866,00.html

    Bundeskanzler Schröder bestärkt mazedonische EU-Ambitionen
    üdost
    Schröder und Co. wollen halt noch ein paar miese Geschäfte mit Bestechung in Mazedonien machen, bevor sie von der Politischen Bühne verschwinden. siehe Albanien, wo Schröder, Rezzo Schlauch, Vollmer in die schmutzigsten Geschäfte verwickelt sind.

  3. #3
    Avatar von Schiptar

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    Re: Bundeskanzler Schröder bestärkt mazedonische EU-Ambition

    Zitat Zitat von Albanesi
    „Kosovo-Politiker sollten eine ganz klare Botschaft aussenden, dass die Lösung des Status keine Vereinigung der von Albanern bewohnten Gebiete in den Nachbarländern, wie Mazedonien, Serbien oder Albanien, vorsieht."
    So isses...

  4. #4
    Avatar von lupo-de-mare

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    11.988

    Re: Bundeskanzler Schröder bestärkt mazedonische EU-Ambition

    Zitat Zitat von Schiptar
    Zitat Zitat von Albanesi
    „Kosovo-Politiker sollten eine ganz klare Botschaft aussenden, dass die Lösung des Status keine Vereinigung der von Albanern bewohnten Gebiete in den Nachbarländern, wie Mazedonien, Serbien oder Albanien, vorsieht."
    So isses...
    Es ist doch Alles nur Propanda, was Politiker von sich geben!

    Dann geben diese Leute halt Signale ab, um Propanda zu betreiben. Den Unfug glaubt sowieso niemand mehr.

  5. #5

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    5.698

    Re: Bundeskanzler Schröder bestärkt mazedonische EU-Ambition

    Zitat Zitat von Schiptar
    Zitat Zitat von Albanesi
    „Kosovo-Politiker sollten eine ganz klare Botschaft aussenden, dass die Lösung des Status keine Vereinigung der von Albanern bewohnten Gebiete in den Nachbarländern, wie Mazedonien, Serbien oder Albanien, vorsieht."
    So isses...

    Es könnte aber diese Gefahr bestehen!

    Doch weder der Westen noch Albanien selbst , ist an einen Grossalbanien interresiert , das löst auch nicht die Probleme , im Gegenteil!

    Und außerdem ist Kosovo im Gegensatz zu Makedonien noch Lichtjahre entfernt , wo Makedonien auf dem EU-Kurs befindet, dass wäre doch Schwachsinn es auf dem Spiel zu setzen das albanisch bewohnte Teil Makedonien mit dem Kosovo zu vereinigen !

  6. #6
    jugo-jebe-dugo

    Re: Bundeskanzler Schröder bestärkt mazedonische EU-Ambition

    Zitat Zitat von Albanesi
    Zitat Zitat von Schiptar
    Zitat Zitat von Albanesi
    „Kosovo-Politiker sollten eine ganz klare Botschaft aussenden, dass die Lösung des Status keine Vereinigung der von Albanern bewohnten Gebiete in den Nachbarländern, wie Mazedonien, Serbien oder Albanien, vorsieht."
    So isses...

    Es könnte aber diese Gefahr bestehen!

    Doch weder der Westen noch Albanien selbst , ist an einen Grossalbanien interresiert , das löst auch nicht die Probleme , im Gegenteil!

    Und außerdem ist Kosovo im Gegensatz zu Makedonien noch Lichtjahre entfernt , wo Makedonien auf dem EU-Kurs befindet, dass wäre doch Schwachsinn es auf dem Spiel zu setzen das albanisch bewohnte Teil Makedonien mit dem Kosovo zu vereinigen !
    Uns Serben wäre die EU auch scheiss egal wenn die Republika Srpska sich dafür mit SCG vereinen würde.Wieso sollte es dann den Albanern nicht scheiss egal sein:?:

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