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Bundesregierung will Kosovo anerkennen

Erstellt von Yutaka, 23.10.2007, 16:44 Uhr · 46 Antworten · 8.345 Aufrufe

  1. #31
    Syndikata
    KOSOVA REPUBLIK @ slobi kommst du aus Mitrovicë ??? meine familie mütterlicherseits auch vllt können wir dort einen zusammen trinken gehen wenn die unabhängigkeit ausgerufen wird

  2. #32
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.086
    Zitat Zitat von LaLa Beitrag anzeigen
    Thema: Annerkennung durch Deutschland und deren Konsequenzen.
    Antwort: Schön für Deutschland, Konsequenzen hängen trotzdem von den andren EU Ländern ab!

    hier für dich 25 der 27 eu-länder bereit dazu kosova anzuerkennen......
    inklusive frankreich und spanien dazu noch italien und was die slowakei und zypern zu melden haben ist wirklich nicht mal der rede wert.....

    24. Oktober 2007, 18:29 Uhr
    Von Stefanie Bolzen und Christoph Schiltz

    Balkan
    EU will unabhängiges Kosovo anerkennen

    Bisher hat die EU stets vermieden, klar Stellung zu beziehen. Doch mindestens 25 der 27 Mitgliedsländer würden das Kosovo als Staat akzeptieren, falls die Provinz ihre Unabhängigkeit erklären sollte. Damit ist ein heftiger Konflikt mit Serbien und Russland vorprogrammiert.

    Foto: AP
    Eine Demonstration für die Unabhängigkeit des Kosovo im mazedonischen Tetowo


    Wenige Wochen vor ihrem Ablauf spitzt sich die letzte Verhandlungsrunde über die Zukunft des Kosovo zu. Während Albaner und Serben bei ihren von einer Troika geführten Gesprächen weiterhin keine greifbaren Fortschritte machen, zeichnet sich die Möglichkeit ab, dass die Europäische Union eine von den Albanern einseitig erklärte Unabhängigkeit anerkennt. Mindestens 25 der 27 EU-Staaten würden den neuen Staat akzeptieren, heißt es in hochrangigen EU-Kreisen.

    Nach Informationen von WELT ONLINE würde Deutschland dies unterstützen. Das Gleiche gilt für Spanien, das bislang einer einseitigen Unabhängigkeitserklärung durch die Kosovo-Regierung offiziell äußerst skeptisch gegenüberstand. Auch die US-Regierung befürwortet seit Langem eine solche Option, wenn es auf UN-Ebene keine Einigung gibt.

    Die serbische Regierung reagierte harsch auf diese Spekulationen. Ein solcher Schritt würde gegen das Völkerrecht verstoßen, einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen und die Stabilität in der Region infrage stellen, sagte Serbiens Vizeministerpräsident Bozidar Djelic am Mittwoch bei einem Besuch im Bundestag.

    Auch Russland, das im Konflikt um die Zukunft des Kosovo wichtigster Unterstützer der Serben ist, warnt vor „einer dramatischen und unvorhersehbaren Entwicklung“, wenn die Unabhängigkeit des Kosovo einseitig anerkannt würde. Moskau stelle indes fest, „dass es keine einheitliche Sicht des Kosovo innerhalb der EU gibt“, so der EU-Beauftragte der russischen Regierung, Sergej Jastrschembski. Moskau hatte bereits im UN-Sicherheitsrat die vom Sonderbeauftragten Martti Ahtisaari vorgeschlagene „überwachte Souveränität“ blockiert. Allerdings erscheint ein Einlenken Russlands bei Zugeständnissen des Westens in anderen politischen Fragen doch noch möglich zu sein, wie Experten andeuten.

    [h3]Deutscher Diplomat skeptisch zu Chance auf Einigung [/h3]

    Die Frage der einseitigen Unabhängigkeit wird aktuell, falls bis zum 10. Dezember keine Einigung erfolgt. Bis dahin verhandeln Kosovo-Albaner und Serben unter der Führung einer Troika, der neben der EU auch die Vereinigten Staaten und Weiterführende links


    Russland angehören, über eine mögliche Annäherung. Am 10. Dezember will die Troika UN-Generalsekretär Ban Ki-moon einen Abschlussbericht vorlegen. „Wir müssen bis zum letzten Moment daran glauben, dass sich beide Seiten bewegen, den Gesprächen muss eine Chance gegeben werden“, sagte Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn WELT ONLINE. Der Vertreter der EU in der Troika, der deutsche Diplomat Wolfgang Ischinger, äußerte sich aber skeptisch über den Fortgang der Gespräche. Es sei „sehr wohl möglich, dass kein Ergebnis“ erzielt werde.

    Bei einem Scheitern der Troika-Bemühungen wird damit gerechnet, dass die Kosovo-Albaner einseitig die Unabhängigkeit erklären. Für diesen Fall hatten die USA bereits ihre Unterstützung zugesagt. Die EU war lange Zeit uneinig, wie sie mit dem neuen Staat, der völkerrechtlich nicht anerkannt sein wird, umgehen soll. Einige Staaten, wie Spanien, die Slowakei, Zypern, Griechenland, Rumänien und Ungarn, fürchteten Konflikte mit Unabhängigkeitsbewegungen im eigenen Land oder den Ausbruch gewaltsamer Unruhen in ihrer Nachbarschaft. Nun scheint aber der Wille zu einem geschlossenen Auftreten der Mitgliedstaaten zu überwiegen.

    [h3]Ein Riss durch die EU? Eher nicht [/h3]

    In Berlin ist man optimistisch. „Die überwiegende Mehrheit der EU-Staaten und die USA werden eine geschlossene Haltung einnehmen. Dies halte ich für wahrscheinlich“, so Eckart von Klaeden, außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, zu WELT ONLINE. „Serbien oder Russland sollten nicht auf eine Spaltung spekulieren – sie werden keinen Erfolg haben.“
    Offiziell dementiert die Bundesregierung, dass es bereits eine Einigung darüber gebe, wie Deutschland auf eine Unabhängigkeitserklärung Pristinas reagieren werde. Dies sei „reine Spekulation“, so Regierungssprecher Ulrich Wilhelm.
    In Regierungskreisen heißt es, es habe weder auf Staatssekretärsrunde noch im Kabinett entsprechende Debatten oder gar Beschlüsse gegeben. Nicht bestritten wird indes, dass eine Anerkennung des Kosovo durch Berlin „zu den wahrscheinlicheren Optionen“ gehöre. Ein Riss durch die EU, vergleichbar etwa mit dem damaligen Irak-Problem, wird indes nicht erwartet. Beobachter gehen davon aus, dass sich jene EU-Staaten, die gegen die Anerkennung einer Unabhängigkeit sind, bei einer Abstimmung enthalten werden.

    [h3]Gespräche scheiterten nach einem Jahr [/h3]

    Sollte Pristina nach Ablauf des 10. Dezember seine Unabhängigkeit erklären, gebe es insgesamt zwar „keine überzeugende Alternative zur Anerkennung dieser Unabhängigkeit durch die europäischen Staaten und sicher auch durch Deutschland“, sagte der FDP-Außenpolitiker Wolfgang Gerhardt WELT ONLINE. Aber im Vorfeld müsse Außenminister Frank-Walter Steinmeier und die Bundeskanzlerin „hinter den Kulissen alles tun, um ein Einvernehmen der Europäer in dieser Frage herzustellen“.



    Schlagworte





    Seit Kriegsende im Juni 1999 haben die Vereinten Nationen viele Versuche unternommen, Konsens zwischen Serben und Albanern über einen künftigen Status der formell nach wie vor zu Belgrad gehörenden Provinz herzustellen. Zuletzt waren im vergangenen Frühjahr vom finnischen Ex-Präsidenten Martti Ahtisaari geleitete, ein Jahr währende Gespräche gescheitert.

    Im Kosovo leben 100.000 Serben und rund zwei Millionen Albaner. Die Provinz steht seit 1999 unter der Verwaltung der Vereinten Nationen, die Serben werden von der UN-Schutztruppe Kfor vor den Kosovaren beschützt.
    Mitarbeit: A.G., JoP

    ------------------------------------------------

    so deutlich hats wohl noch nie aus kreisen der eu-staaten und diplomaten eine solche zustimmung gegeben....

  3. #33
    Avatar von BigBaba

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    ich würde mich als serbe auch nicht auf russland verlassen.
    denn meint ihr die riskieren eine größere krise mit eu und usa nur wegen serbien? eh nicht.

  4. #34

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    Zitat Zitat von BigBaba Beitrag anzeigen
    ich würde mich als serbe auch nicht auf russland verlassen.
    denn meint ihr die riskieren eine größere krise mit eu und usa nur wegen serbien? eh nicht.

    Putin vielleicht schon wer weiss aber 100% weiss man nie aber eher Putin als alle anderen Präsidenten Russlands.

  5. #35
    Avatar von BigBaba

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    Zitat Zitat von Slobi Beitrag anzeigen
    Putin vielleicht schon wer weiss aber 100% weiss man nie aber eher Putin als alle anderen Präsidenten Russlands.
    allein wegen seiner tschetschenien-politik sollte man ihm das hier machen:



    wenn er dann auch noch kosovo verhindert, mache ich es selbst
    aber Gott sei dank ist eh bald neue regierung in russland ^^

  6. #36
    Avatar von skenderbegi

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    Solana: EU muss sich auf Übernahme der Kosovo-Mission einstellen

    Brüssel (AFP) - Die Europäische Union muss sich nach den Worten des EU-Sondergesandten Javier Solana darauf einstellen, im Dezember die UN-Mission im Kosovo zu übernehmen. Nach dem Ende des Vermittlungsprozesses zwischen Serbien und der nach Unabhängigkeit strebenden südserbischen Provinz müssten die Europäer bereit sein, den Auftrag der UNO fortzuführen, sagte Solana vor dem Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten des Europaparlaments.

    http://de.news.yahoo.com/afp/2007100...4286055_1.html

    da lauft einiges hinter den vorhängen...

  7. #37
    Avatar von skenderbegi

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    und zu guter letzt noch dies;

    Künftige EU-Mission im Kosovo startet bald
    Die Vorbereitungen auf die künftige EU-Mission im Kosovo, die die derzeitige UNO-Verwaltung (UNMIK) ersetzen soll, befinden sich einem serbischen Zeitungsbericht zufolge in der Endphase. Derzeit würden die 22 leitenden Beamten der EU-Verwaltung ausgewählt, berichtete die Belgrader Tageszeitung „Politika“ (Mittwochausgabe), die eigenen Angaben zufolge Einblick in den jüngsten Bericht des Vorbereitungsteams (EUPT) erhalten hatte.

    Die EU-Mission wird aus 1824 EU-Beamten und 1139 Einheimischen bestehen, steht in dem Bericht. Ein Großteil davon entfällt auf die Polizeitruppe (1395 Mann, davon 767 Spezialpolizisten). Der Missionschef soll 112 Mitarbeiter haben, dazu kommen 26 Zöllner, rund 220 Justizbeamte und 66 Verwaltungsangestellte. Die Mission soll ein Mandat von zwei Jahren haben und jährlich 150 Millionen Euro kosten. Ein Teil der Kosten für die Anschaffung von Ausrüstung (52 Mio. Euro) ist bereits bewilligt worden.

    http://www.dolomiten.it/nachrichten/...5&ArtID=102485

    somit dürften auch die letzten die zeichen mehr als deutlich wahrnehmen...bezw, verstehen....

  8. #38

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    Also über den Witz der 25 Länder kann ich lachen. Dort wird es nirgends erwähnt und überwiegend heisst mind. 14, nicht mehr.

  9. #39
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von LaLa Beitrag anzeigen
    Also über den Witz der 25 Länder kann ich lachen. Dort wird es nirgends erwähnt und überwiegend heisst mind. 14, nicht mehr.
    für dich extra gar fett-gedruckt;

    Balkan
    EU will unabhängiges Kosovo anerkennen

    Bisher hat die EU stets vermieden, klar Stellung zu beziehen. Doch mindestens 25 der 27 Mitgliedsländer würden das Kosovo als Staat akzeptieren, falls die Provinz ihre Unabhängigkeit erklären sollte. Damit ist ein heftiger Konflikt mit Serbien und Russland vorprogrammiert.

    Mindestens 25 der 27 EU-Staaten würden den neuen Staat akzeptieren, heißt es in hochrangigen EU-Kreisen.

  10. #40

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    Und hier das Zitat aus dem Text:
    In Berlin ist man optimistisch. „Die überwiegende Mehrheit der EU-Staaten und die USA werden eine geschlossene Haltung einnehmen. Dies halte ich für wahrscheinlich“
    Also was soll die scheiße, MAN IST OPTIMISTISCH, MAN GLAUBT.... ich lass dir mal deine Ilusion

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