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bundestagswahl: cdu gewinnt

Erstellt von John Wayne, 27.09.2009, 18:08 Uhr · 204 Antworten · 6.429 Aufrufe

  1. #151
    Avatar von KogaBriga

    Registriert seit
    13.08.2009
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    1.464
    Zitat Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
    cdu: 33,5 %
    spd: 22,5 %
    fdp: 15 %
    grüne: 10,1 %
    linke: 12,5 %

    ---------------------------



    Traurig,dass doch der Großteil der Wähler auf die Krisenverursacher immer noch reinfällt,aber man muss es als Linker auch mal positiv sehen:
    Die Parte die LINKE hat mit ca. 12,4 % ein Topergebnis hingelegt,und ist somit endgültig fester Bestandteil des Bundestages.
    Der SPD kann die Opposition nur gut tun.Dort kann sie sich wieder auf ihre linken Wurzeln besinnen,und sich neu aufstellen.

    Hoffentlich schließt die SPD bei der nächsten Wahl eine Koalition mit der Linken nicht mehr aus.Dann könnte evtl. wirklich mal was zum besseren bewegt werden.Die Mehrheit der Wähler in De ist nunmal links.


    So als fairer Demokrat beglückwünsche ich Merkel und Westerwelle,und aller Anhänger zum Ergebnis.

    Freue mich schon auf die gigantischen Steuersenkungen,den Wirtschaftsboom und Abschaffung des Gesundheitsfond. ^^

  2. #152
    Avatar von KogaBriga

    Registriert seit
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    1.464
    Nun gut, die Absolutstimmenergebnisse liegen vor.

    Wahlbeteiligung: 43.9 Millionen 2009, 48 Millionen 2005, -4.1 Millionen

    Zunächst die Erststimmenergebnisse:

    Partei - 2009 - 2005 - Diff.

    CDU - 13.8 Millionen - 15.3 Millionen -> -1.5 Millionen
    SPD - 12.0 - 18.1 -> -6.1
    FDP - 4.0 - 2.2 -> +1.8
    Die Linke - 4.7 - 3.7 -> +1.0
    Grüne - 3.9 - 2.5 -> +1.4
    CSU - 3.1 - 3.8 -> +0.7

    Jetzt kann man sich für Erststimmen in diesem System wenig politisch kaufen, wenn es keine Direktmandate gibt:

    CDU - 173 (+67)
    SPD - 64 (-81)
    FDP - 0 (+-0)
    Die Linke - 16 (+13)
    Grüne - 1 (+-0)
    CSU - 45 (+1)

    Erstimmengewinner: 1. Platz: CDU, 2. Platz: Die Linke, 3. Platz: CSU

    Die Zweitstimmen:

    CDU - 11.8 - 13.1 -> -1.3
    SPD - 9.9 - 16.1 -> -6.2
    FDP - 6.3 - 4.6 -> +1.7
    Die Linke - 5.1 - 4.1 -> +1.0
    Grüne - 4.6 - 3.8 -> +0.8
    CSU - 2.8 - 3.4 -> -0.6

  3. #153

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Zitat Zitat von KogaBriga Beitrag anzeigen
    [...]
    Freue mich schon auf die gigantischen Steuersenkungen,den Wirtschaftsboom und Abschaffung des Gesundheitsfond. ^^
    früher oder später wird die USt angehoben werden müssen.

  4. #154
    Ado

    Registriert seit
    01.03.2009
    Beiträge
    8.973
    Hajde bujrum, kommt doch alle in die Schweiz.

  5. #155
    Grasdackel
    Ein schlimmer Tag für Deutschland und seine Bürger.

  6. #156

    Registriert seit
    18.03.2008
    Beiträge
    20.935
    Die Logik mit der Steuersenkung ist ja sowieso das beste an der ganzen Sache, 1998 hatten wir das Spiel schonmal.
    Nach Logik der FDP gleicht das Wachstum, dass die Wirtschaft durch eine Steuererleichterung erfährt die fehlende Steuer wieder aus, was für ein Schwachsinn, da wäre ein unglaubliches Wachstum nötig

  7. #157
    Avatar von baduglyboy

    Registriert seit
    24.08.2008
    Beiträge
    1.824
    Zitat Zitat von kiko Beitrag anzeigen
    na dass du kleiner schwanzloser mich nicht verstanden hast, wundert mich jetzt gar nicht.
    dich muß man nicht verstehen. du kleiner verblendeter alleshasser.
    ist das alles was du kannst, bei kroaten jasenovac, bei den deutschen nazis?
    daß du zu keiner vernünftigen diskussion fähig bist, zeigst du bei jedem post.

    @thema:
    gott sei dank ist schwarz/gelb dran. es wird sich wieder lohnen für menschen die arbeiten wollen
    es kommen hoffentlich schwere zeiten für die sozialschmarotzer und faulenzer...

  8. #158
    Avatar von Livnjak

    Registriert seit
    12.03.2009
    Beiträge
    558
    Es ist das passiert, an was ich am wenigstens geglaubt habe. Der Weg ist geebnet für schwarz-gelb.
    Was wird nun passieren? Wie geht es weiter in Deutschland?
    Kommt es jetzt zum neoliberalen Durchmarsch? Zur sozialen Kälte in Deutschland?
    Alles linke Wahlkampfrhetorik auf Stammtischniveau, in der Hoffnung durch das Schüren von Angst noch beim Wähler punkten zu können - so wie es der meisterliche Wahlkämpfer Schröder noch schaffte viel Prozente aufzuholen mit seinen griffigen Sprüchen wie dem "Professor aus Heidelberg" ein Feindbild von schwarz-gelb aufzubauen.
    Alles nur sozialistische Nebelkerzen!
    So gilt Ludwig Erhard (CDU) als Vater der sozialen Marktwirtschaft, und siehe da - welche Überraschung für den ein oder anderen junger User hier - die FDP trug diese Politik immer mit, knapp 30 Jahre ohne Unterbrechung ( 69-98 ), manchmal mit der Union, manchmal mit der SPD. Leider wirken die sehr eingängigen Plattitüden wie "Partei der Besserverdiener", "Bankenpartei" und "Neoliberaler" bei vielen Leuten sehr gut und erreichen damit auch genau die Wirkung, die sie auch erzielen sollen.
    Was wir zu erwarten haben ist jedoch eines: vom Jedem von uns wird mehr gefordert werden! Und wenn man darüber nachdenkt macht das Sinn. Wir können uns nicht in unsere rosa Plüschwelt verkriechen und die Realitäten und Gegebenheiten der Globalisierung wegdiskutieren. Die Welt befindet sich im Wandel, die deutsche Gesellschaft auch. Ob es uns nun passt oder nicht.
    Eine Gesellschaft, die Faulheit und Schmarotzertum weiter so attraktiv macht, kann auf Dauer nicht bestehen. Auf uns alle kommt eine Rente mit 67 zu (wenn der Staat überhaupt noch zahlungsfähig ist) und wir werden uns daran gewöhnen müssen wieder mehr arbeiten zu müssen.
    Schröder und seine damalige SPD hatten das auch erkannt und gehandelt, wofür die Sozialdemokraten nun leider bitter bluten müssen. Genaue diese erdrutschartige Erosion der SPD macht mir aber große Sorgen. Eine Implosion der SPD kann niemandem im Land egal sein. Ich persönlich empfinde eine Hass-Liebe zu der SPD. Sie ist mir sympathisch wegen ihrer Tradition und langen Geschichte, anderseits sind mir zu viele extremlinke Träumer in der Partei. Ich hoffe sehr, dass die SPD aus diesem Jammertal wieder rauskommt!

  9. #159
    Grasdackel
    Au jeden Fall können wir den Atomausstieg vergessen.
    Bin gespannt welche Steuern alles erhöht werden.

  10. #160

    Registriert seit
    04.07.2009
    Beiträge
    2.452

    Ausrufezeichen Deutschland Schwarz-Gelb

    Bei der Bundestagswahl haben sich FDP und CDU durchgesetzt. Ein Kommentar von Simon Columbus.

    Die Christdemokraten verlieren Hochrechnungen zufolge nur leicht und kommen derzeit auf 33,7 Prozent der Stimmen. Die FDP legt zugleich stark zu und erreicht 14,6 Prozent. Größte Verlierer sind die Sozialdemokraten, die um 11,1 Prozentpunkte auf 23,1 Prozent einbrechen. Die Linke erreicht 12,0 Prozent, die Grünen kommen auf 10,6 Prozent. Für die Piratenpartei entschieden sich bei ihrer ersten Bundestagskandidatur 1,9 Prozent der Wähler. Das bedeutet für die schwarz-gelbe Koalition 323 von 614 Sitzen im Parlament.

    Es ist nicht so, dass das Ergebnis überraschend wäre. Bereits lange vor der Wahl war klar, dass Angela Merkel Kanzlerin bleiben würde, ob nun mit den Liberalen oder mit der SPD. Jetzt ist es Schwarz-Gelb geworden. Ist das schlimmer als die Große Koalition?

    Seit elf Jahren wird Deutschland von der SPD mitregiert. In diesen Jahren haben wir neoliberale Arbeitsmarktreformen und einen Niedergang der Bürgerrechte erlebt. Hartz IV und Vorratsdatenspeicherung, Afghanistan-Einsatz und Zugangserschwerungsgesetz - für die Politik des letzten Jahrzehnts gilt: Das einzig stabile war die Fahrt in den Abgrund.

    Jetzt beginnt der Absturz. Die CDU hat in den letzten Jahren bewiesen, dass sie keinerlei Respekt vor dem Grundgesetz hat. Die kürzlich an die Öffentlichkeit gelangten Vorschläge von Wolfgang Schäuble sind nur die Spitze des Eisbergs an Schreckensmeldungen, die in den nächsten Jahren aus dem Innenministerium auf uns zukommen werden.

    Wer denkt, die FDP werde dabei irgendetwas für die Grundrechte tun, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Man muss sich dazu nur den immer wieder gepriesenen Protest-Rücktritt von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ins Gedächtnis rufen: Die damalige Justizministerin trat 1996 zurück, gerade weil ihre Partei für den Großen Lauschangriff stimmte. Und genau so werden sich die Liberalen auch diesmal wieder verhalten: Im Zweifelsfall werden die Bürgerrechte geopfert, um wirtschaftliche Freiheiten durchzusetzen.

    Gerade die Wirtschaftspolitik der FDP ist allerdings der Grund, warum dieses Wahlergebnis wirklich erschrecken muss. Denn die Freiheiten, für die die FDP eintritt, haben die aktuelle Wirtschaftskrise ausgelöst. Dass gerade die neoliberale Partei von der neoliberalen Wirtschaftskrise profitiert, ist ein deutliches Zeichen dafür, wie kaputt diese Demokratie ist. Eine Stimme für die FDP ist in diesen Zeiten der letztgültige Beweis für die eigene Dummheit.

    Machen wir uns also gefasst auf vier Jahre, in denen die Wirtschaft weiter von der Leine gelassen wird, während dem Bürger der Maulkorb immer enger umgeschnürt wird. Machen wir uns gefasst auf vier Jahre, in denen die Finanzmärkte immer weniger kontrolliert werden, während die Überwachung der Menschen zunimmt.

    Machen wir uns aber auch gefasst auf vier Jahre, in denen wir kämpfen müssen. In diesen vier Jahren muss aus der im Internet entstandenen Bürgerrechtsbewegung eine politische Macht werden, die geeignet ist, die nächsten Wahlen zu entscheiden. Das heißt nicht nur, dass die Piraten wachsen müssen. Es heißt auch, dass die Opposition aus SPD, Linke und Grünen gezwungen werden muss, sich mit aller Kraft für Bürgerrechte einzusetzen. Und es heißt, dass man der FDP immer wieder ihre bürgerrechtlichen Versprechen ins Gesicht schleudern muss, in der Hoffnung, dass bei den kritischen Entscheidungen zumindest einige Abgeordnete Arsch in der Hose beweisen.

    Wenn das nicht geschieht, dann wird das Grundgesetz unter den Fingern von Schäuble und Co. zum demokratischen Alibi zerrinnen. Es fällt schwer, das einem Volk nicht zu wünschen, dass bei dieser Wahl kollektiv den Kopf in den Sand gesteckt hat. So sehr man denen, die FDP und CDU ihre Stimme gegeben haben, vor Wut ein Leben ohne Grundrechte wünschen mag: Die Politik der Regierung trifft alle Bürger. Wer nicht auswandern will, muss weiterkämpfen. (Simon Columbus)

    gulli: Kommentar: Deutschland Schwarz-Gelb


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