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Chinas Interessen am Balkan

Erstellt von D.Hans, 12.04.2019, 12:10 Uhr · 34 Antworten · 1.163 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von D.Hans

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    02.04.2019
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    87

    Chinas Interessen am Balkan

    Während Moskau versucht die EU-Integration des Westbalkans zu behindern, ist China alleine aus Eigeninteresse an einem raschen EU-Beitritt der Westbalkanstaaten interessiert und sieht in der Frage einer NATO-Mitgliedschaft keine nationalen Interessen berührt.

    Chinas Engagement in der Region ist wirtschaftlich angelegt und als Teil zweier verschränkter geopolitischer Initiativen zu verstehen:
    Da ist zum einen die „Belt and Road Initiative (BRI)“ zu nennen, wobei das wirtschaftlich-strategische Ziel dieser Neuen Seidenstraße der Aufbau eines sowohl territorialen wie maritimen Netzwerkes von Energie-, Handels- und Transportinfrastruktur von Asien über Afrika bis Europa ist.
    Die mit der Seidenstraße verbundene zweite Initiative spielt sich im sog. „16+1 Format“ ab. Über diese Schiene versucht China seine wirtschaftlichen Interessen in den sechzehn Staaten Ost- und Südosteuropas – sowohl EU-Mitglieder wie Kandidatenländer – abzusichern. Neben der Bedeutung Südosteuropas als Transitroute für Waren, die den Kontinent über den griechischen Hafen Piräus erreichen – der dort von China betriebene Hafen ist die bislang umfangreichste im Rahmen der BRI getätigte Investition in Europa und der am schnellsten wachsende Containerhafen der Welt – haben chinesische Unternehmen hier die Möglichkeit, erste Erfahrungen und Referenzen in EU-Europa zu sammeln.

    In Südosteuropa stößt Chinas Engagement sowohl auf Zustimmung als auch auf Skepsis: Für die Staaten bieten das 2012 ins Leben gerufene »16+1-Format« und die BRI-Strategie wichtige Chancen, notwendige Investitionen für den Ausbau ihrer Infrastruktur und Wirtschaft zu lukrieren. Das Gesamtvolumen öffentlich gemachter chinesischer Bauvorhaben im Rahmen der BRI-Initiative umfasst ein Volumen von etwa 12,2 Milliarden € in Form von Krediten an die 16 Staaten Ost- und Südosteuropas im Zeitraum 2007 – 2017.
    Von diesen konnten die Westbalkanstaaten den Großteil der Mittel lukrieren. Auf Serbien allein entfielen 29,4%, 20,7% waren für Bosnien-Herzegowina vorgesehen, und das kleine Montenegro konnte sich immerhin 7,4% sichern.
    Der Großteil dieser Investitionen floss in Energie- und Transportinfrastruktur. Kredite für Infrastrukturprojekte, die Peking zur Umsetzung seiner Strategie bereitstellt, können häufig mit langen Laufzeiten (20 Jahre) zu niedrigen Zinsen (2%) rechnen – und das ohne politische oder menschenrechtliche Konditionalität, die für EU-Gelder stets Voraussetzung ist.

    Serbien ist Chinas Schlüsselpartner am Westbalkan und profitiert am stärksten von chinesischen Krediten und Direktinvestitionen. Mehr als 5,5 Milliarden Euro, in erster Linie in Form von begünstigten Krediten, wurden bisher in Projekte wie – die Sino-Serbische Freundschaftsbrücke in Belgrad (170 Mio €), – den Ausbau und die Modernisierung der Eisenbahnstrecke Belgrad-Budapest – oder das Wärmekraftwerk in Kostolac gesteckt. Aber auch in Montenegro, Albanien, und Bosnien und Herzegowina werden mithilfe chinesischer Kredite Autobahnen gebaut und Bahnstrecken modernisiert.

    Kommt der lang ersehnte wirtschaftliche Aufschwung endlich mit Chinas Hilfe in Schwung, oder läuft man hier mit Anlauf und treffsicher in eine Schuldenfalle?

  2. #2
    Avatar von Albokings24

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    Die EU weiss noch nicht das man im Balkan billiger produzieren kann als in China

    China baut die Seidenstrasse aber benutzen dürfen die Strasse alle, von Osten nach Westen und von Westen nach Osten.

    Jetzt kommen die Chinesische Produkte von China in die EU, in 20 Jahren kann es auch sein das wir in Europa die armen Mäuse sind und wir schuften dann 14 Stunden am Tag für Chinesische Firmen die nach China exportieren und die Chinesen sonnen sich in der Sonne und diskutieren welchen Cocktail sie heute trinken.

  3. #3
    Avatar von Jovan

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    14.490
    Witz komm raus du bist umzingelt

  4. #4
    Avatar von Vilenica

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    3.882
    Zitat Zitat von Albokings24 Beitrag anzeigen
    Die EU weiss noch nicht das man im Balkan billiger produzieren kann als in China

    China baut die Seidenstrasse aber benutzen dürfen die Strasse alle, von Osten nach Westen und von Westen nach Osten.

    Jetzt kommen die Chinesische Produkte von China in die EU, in 20 Jahren kann es auch sein das wir in Europa die armen Mäuse sind und wir schuften dann 14 Stunden am Tag für Chinesische Firmen die nach China exportieren und die Chinesen sonnen sich in der Sonne und diskutieren welchen Cocktail sie heute trinken.
    Ungarn ist sehr beliebt bei deutschen Investoren. Schauet DIEHL usw....Gegen Orban lamentieren und Arbeitsplätze aus Germanien nach Ungarn verlagern....bestimmt aus humanitären Gründen.

  5. #5

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    472
    Zitat Zitat von Albokings24 Beitrag anzeigen
    Die EU weiss noch nicht das man im Balkan billiger produzieren kann als in China .
    Sie wissen es genau. Es ist nur das sie ideologisch motiviert sind und wollen es nicht. Sie wurden dan ideologisch Konkurentan zu liberalan Westen sein

  6. #6
    Avatar von Forte

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    Zitat Zitat von Albokings24 Beitrag anzeigen
    Die EU weiss noch nicht das man im Balkan billiger produzieren kann als in China

    China baut die Seidenstrasse aber benutzen dürfen die Strasse alle, von Osten nach Westen und von Westen nach Osten.

    Jetzt kommen die Chinesische Produkte von China in die EU, in 20 Jahren kann es auch sein das wir in Europa die armen Mäuse sind und wir schuften dann 14 Stunden am Tag für Chinesische Firmen die nach China exportieren und die Chinesen sonnen sich in der Sonne und diskutieren welchen Cocktail sie heute trinken.
    bisher läuft alles auf das hinaus... richtig beschissen..

  7. #7
    Avatar von berliner

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    2.582
    Zitat Zitat von mirko Beitrag anzeigen
    Sie wissen es genau. Es ist nur das sie ideologisch motiviert sind und wollen es nicht. Sie wurden dan ideologisch Konkurentan zu liberalan Westen sein
    Wtf?

    Preisfrage: warum könnte man auf die Idee kommen, in China produzieren zu lassen, und nicht in Nordmazedonien, Albanien oder Togo?

  8. #8

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    14.07.2014
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    4.487
    zugegeben ich kenne mich jetzt mit den chinesischen interessen nicht so gut aus.dennoch will ich mit machen.in erster linie verfolgt auch china seine eigenen interessen.das ist normal und das akzeptiere ich auch.werfen wir doch einen blick auf die neue seidenstrasse,die in planung ist.ein abstecher von dieser route soll auch serbien betreffen.da serbien der wirtschaftsmotos ist,ist dieses vorhaben nicht überraschend.italien und serbien sind zurzeit die vorreiter in europa die mit china wirtschaftlich zusammen arbeiten.frankreich und deutschland stehen direkt dahinter.china wird nach meinen berechnungen in gut 20 jahren, mit der usa wirtschaftlich auf der selben stufe stehen.da china ein enger verbündeter von serbien ist,kann china in europa fuss fassen und sich entfalten.gruss oliver

  9. #9

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    75.247
    Zitat Zitat von oliver Beitrag anzeigen
    zugegeben ich kenne mich jetzt mit den chinesischen interessen nicht so gut aus.dennoch will ich mit machen.in erster linie verfolgt auch china seine eigenen interessen.das ist normal und das akzeptiere ich auch.werfen wir doch einen blick auf die neue seidenstrasse,die in planung ist.ein abstecher von dieser route soll auch serbien betreffen.da serbien der wirtschaftsmotos ist,ist dieses vorhaben nicht überraschend.italien und serbien sind zurzeit die vorreiter in europa die mit china wirtschaftlich zusammen arbeiten.frankreich und deutschland stehen direkt dahinter.china wird nach meinen berechnungen in gut 20 jahren, mit der usa wirtschaftlich auf der selben stufe stehen.da china ein enger verbündeter von serbien ist,kann china in europa fuss fassen und sich entfalten.gruss oliver
    Doch, du willst es nur aus Bescheidenheit nicht zugeben

  10. #10
    Avatar von ZX 7R

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    31.01.2012
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    31.136
    Die Chinesen sind nur schleckermäulchen.....die wollen nur unsere Oliven, Feta, Ajvar, Ouzo.....und auf die leckeren balkaner stehen sie.

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