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CIA: Oluja größte serbische Niederlage seit der Wehrmacht

Erstellt von Cobra, 24.09.2013, 22:53 Uhr · 275 Antworten · 13.504 Aufrufe

  1. #191
    Avatar von daro

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    Zitat Zitat von Izdajnik Beitrag anzeigen
    Das ist nicht Seselj, sondern Slobo + Großserbien. Dieses Gelaber vom friedlichen Serbien, wo jeder glücklich sein darf. Ich weiß nicht, ob das die ganze Rede ist, jedenfalls kein Wort von 91, Arkan oder Dragan. Das ist schon ziemlich verlogen. Was Vucic angeht werde ich von meiner Meinung, dass er noch immer ein Faschist ist, nicht abweichen.

    Auf politischer Ebene sollte man darauf gar nicht mehr eingehen. In den Medien der EU wird sowieso wieder nur vom Krieg gesprochen und das beide Länder nichts taugen.
    Wir taugen beide nicht zum Krieg unsere Flugzeuge sind älter als die Piloten, gut ist es so wäre es anders würde ein Kranker auf die Idee kommen wider zu Kriegen.
    Es ist auch gut das die kroatische Armee mehr oder weniger der Nato unterstellt ist

  2. #192
    Avatar von DZEKO

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    Nach Umfragen in Serbien sind Kroatien an erster Stelle, der Westen und Albanien die grössten Feinde, Russland, China und Griechenland die besten Freunde.

  3. #193
    Avatar von babyblue

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    Na dann. Die Welt ist wieder in Ordnung.

  4. #194
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Das amerikanisch-französische Konzept der Kriegsführung und professionelle Formationen des Heeres (Kompanie, Bataillon, Regiment, Brigade, Korps) wurde in Sepurine bei Zadar 1994 der Grundstein für die Professionalisierung der HV gelegt und im kroatischen Heer verinnerlicht. Früher war diese Militärbasis zu Zeiten Jugoslawiens eine Raketenbasis der JNA und später wurde sie im Krieg sogar dafür genützt mit Sportflugzeugen Drogen und Waffen zu transportieren. Mit Werner Ilic hatten sie einen hervorragenden amerikanischen Kommandos (war in Deutschland geboren und kommt ursprünglich aus der Herzegowina). Durch die Ausbildung gingen sicher 1000 Offiziere und konnten dann ihre Brigaden erfolgreich übernehmen.

    Ich erwähne das deshalb, weil der Offiziers-Kader in der JNA vernachlässigt wurde, sprich man hat sich mit marginalen Dingen beschäftigt und die meiste Zeit in irgendwelchen Weekend-Villen verbracht, anstatt die Trainingsleitung zu übernehmen. Das Vietnam Beispiel zeigt hervorragend wieso solche Ausbildungen wichtig sind. Der Sergeant ist derjenige, der seine Brigade und den Leutnant schützt und Verantwortung übernimmt und ihnen zeigt, wie man unter diesen Umständen überleben kann.

    Mit unseren Proletarier-Brigaden konnten wir unmöglich gegen eine professionell aufgebaute kroatische Armee gewinnen, lediglich die Kriegshandlungen hinauszögern, obwohl man in der Krajina beispielsweise immer noch mehr Panzer zur Verfügung hatte. Ohne diese Ausbildung hätten sie unmöglich im Dinara-Gebirge in tiefster Kälte operieren können und den Briten zuvorkommen, die strategisch wichtige Stellen der Dinara einnehmen wollten und so die Pläne der "Oluja" durchkreuzen wollten, die damals den Kroaten aus geostrategischen Gründen nicht zugeneigt waren. Ohne den Mini-Blitzkrieg und die Einnahme von Glamoc, Drvar und Grahovo hätte man Knin nie erobern können.

  5. #195
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Das amerikanisch-französische Konzept der Kriegsführung und professionelle Formationen des Heeres (Kompanie, Bataillon, Regiment, Brigade, Korps) wurde in Sepurine bei Zadar 1994 der Grundstein für die Professionalisierung der HV gelegt und im kroatischen Heer verinnerlicht. Früher war diese Militärbasis zu Zeiten Jugoslawiens eine Raketenbasis der JNA und später wurde sie im Krieg sogar dafür genützt mit Sportflugzeugen Drogen und Waffen zu transportieren. Mit Werner Ilic hatten sie einen hervorragenden amerikanischen Kommandos (war in Deutschland geboren und kommt ursprünglich aus der Herzegowina). Durch die Ausbildung gingen sicher 1000 Offiziere und konnten dann ihre Brigaden erfolgreich übernehmen.

    Ich erwähne das deshalb, weil der Offiziers-Kader in der JNA vernachlässigt wurde, sprich man hat sich mit marginalen Dingen beschäftigt und die meiste Zeit in irgendwelchen Weekend-Villen verbracht, anstatt die Trainingsleitung zu übernehmen. Das Vietnam Beispiel zeigt hervorragend wieso solche Ausbildungen wichtig sind. Der Sergeant ist derjenige, der seine Brigade und den Leutnant schützt und Verantwortung übernimmt und ihnen zeigt, wie man unter diesen Umständen überleben kann.

    Mit unseren Proletarier-Brigaden konnten wir unmöglich gegen eine professionell aufgebaute kroatische Armee gewinnen, lediglich die Kriegshandlungen hinauszögern, obwohl man in der Krajina beispielsweise immer noch mehr Panzer zur Verfügung hatte. Ohne diese Ausbildung hätten sie unmöglich im Dinara-Gebirge in tiefster Kälte operieren können und den Briten zuvorkommen, die strategisch wichtige Stellen der Dinara einnehmen wollten und so die Pläne der "Oluja" durchkreuzen wollten, die damals den Kroaten aus geostrategischen Gründen nicht zugeneigt waren. Ohne den Mini-Blitzkrieg und die Einnahme von Glamoc, Drvar und Grahovo hätte man Knin nie erobern können.

    Ab dem Tag als die Panzer von Belgrad nach Kroatien rollten und die Welt sah, welches Spiel Milosevic spielte, hattet ihr schon verloren....es war nur eine Frage der Zeit.

    nicht mal den Elfmeter des Z4 Plans haben sie annehmen wollen, so Selbstsicher war man und hat dann die verdiente Quittung bekommen.

  6. #196
    Avatar von Indianer

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    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Nach Umfragen in Serbien sind Kroatien an erster Stelle, der Westen und Albanien die grössten Feinde, Russland, China und Griechenland die besten Freunde.
    hm...
    klingt nach einem sehr ausgewogenem Gleichgewicht.

    ich betrachte Russland, China und Griechenland nicht als feinde.

    du etwa?

  7. #197
    Avatar von Holzmichl

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    Zitat Zitat von Dinarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Das amerikanisch-französische Konzept der Kriegsführung und professionelle Formationen des Heeres (Kompanie, Bataillon, Regiment, Brigade, Korps) wurde in Sepurine bei Zadar 1994 der Grundstein für die Professionalisierung der HV gelegt und im kroatischen Heer verinnerlicht. Früher war diese Militärbasis zu Zeiten Jugoslawiens eine Raketenbasis der JNA und später wurde sie im Krieg sogar dafür genützt mit Sportflugzeugen Drogen und Waffen zu transportieren. Mit Werner Ilic hatten sie einen hervorragenden amerikanischen Kommandos (war in Deutschland geboren und kommt ursprünglich aus der Herzegowina). Durch die Ausbildung gingen sicher 1000 Offiziere und konnten dann ihre Brigaden erfolgreich übernehmen.

    Ich erwähne das deshalb, weil der Offiziers-Kader in der JNA vernachlässigt wurde, sprich man hat sich mit marginalen Dingen beschäftigt und die meiste Zeit in irgendwelchen Weekend-Villen verbracht, anstatt die Trainingsleitung zu übernehmen. Das Vietnam Beispiel zeigt hervorragend wieso solche Ausbildungen wichtig sind. Der Sergeant ist derjenige, der seine Brigade und den Leutnant schützt und Verantwortung übernimmt und ihnen zeigt, wie man unter diesen Umständen überleben kann.

    Mit unseren Proletarier-Brigaden konnten wir unmöglich gegen eine professionell aufgebaute kroatische Armee gewinnen, lediglich die Kriegshandlungen hinauszögern, obwohl man in der Krajina beispielsweise immer noch mehr Panzer zur Verfügung hatte. Ohne diese Ausbildung hätten sie unmöglich im Dinara-Gebirge in tiefster Kälte operieren können und den Briten zuvorkommen, die strategisch wichtige Stellen der Dinara einnehmen wollten und so die Pläne der "Oluja" durchkreuzen wollten, die damals den Kroaten aus geostrategischen Gründen nicht zugeneigt waren. Ohne den Mini-Blitzkrieg und die Einnahme von Glamoc, Drvar und Grahovo hätte man Knin nie erobern können.
    WIe hätten den die Britten eigentlich operieren können auf dem GEbiet? Gab es da ein Mandat?

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
    Ab dem Tag als die Panzer von Belgrad nach Kroatien rollten und die Welt sah, welches Spiel Milosevic spielte, hattet ihr schon verloren....es war nur eine Frage der Zeit.

    nicht mal den Elfmeter des Z4 Plans haben sie annehmen wollen, so Selbstsicher war man und hat dann die verdiente Quittung bekommen.
    Ne, zwischendurch war es so knapp, dass Kroatien fast im ARsch gewesen wäre. Redet nur keiner mehr drüber. Wären sie bis an das Meer gekommen, hätte man kapitulieren müssen. Damals hätte sicher keiner geholfen und nur Hilfslieferungen gebracht und abgeriegelt. Und das war eine richtig knappe Kiste

  8. #198
    Avatar von DZEKO

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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    hm...
    klingt nach einem sehr ausgewogenem Gleichgewicht.

    ich betrachte Russland, China und Griechenland nicht als feinde.

    du etwa?
    Griechenland und China nicht.

  9. #199
    Avatar von Holzmichl

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    Vom Unterhaltungswert her, wäre es doch mal witzig, wenn sich Erdogan zu Wort meldet und Vucic sagt, er soll Kroatien in Ruhe lassen.

  10. #200
    Avatar von Dinarski-Vuk

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    Zitat Zitat von Izdajnik Beitrag anzeigen
    WIe hätten den die Britten eigentlich operieren können auf dem GEbiet? Gab es da ein Mandat?
    London und Paris haben damals auf die "Schnelle" eine ca. 10'000 Mann starke Eingreiftruppe zum Schutz der UN-Soldaten gegründet, offiziell jedenfalls. Die Gründung dieser "RRF" war damals eine wichtige Voraussetzung für einen Wandel in der UN-Politik. Jetzt konnten die Serben nicht bei Sarajevo einfach so einen UN-Soldaten als Geisel nehmen um so die NATO zum einlenken zu bringen. Aber jetzt kommt es, die hatten eigentlich kein UN-Mandant und haben sich vor allem bei Tomislavgrad eingenistet.

    Tudjman wollte auf keinen Fall diese Truppen auf Kroatiens Territorium sehen, so lange sie nicht unter dem UN-Zeichen operieren. Ich glaube sogar der damalige Präsident der Federacija, Kresimir Zubak hat mit Izetbegovic eine Deklaration unterschrieben die es diesen Truppen untersagt zu operieren, so lange kein klares UN-Mandat abgesegnet wird. Komischerweise wurden sie eben nicht in den Kriegszonen um Sarajevo, Srebrenica, Tuzla, Zepa oder Gorazde verlegt, sondern eben dort wo es keine Kriegshandlungen mehr gab, bei Tomislavgrad. Die britische Botschaft in Zagreb tobte aus allen Röhren dass man den Briten jegliche Steine im Weg legt und man ihnen untersagt aus "humanitären" Gründen wichtige Stellungen auf der Dinara einzunehmen (mit einigen dutzend Haubitzen mit einem beachtlichen Kaliber von 122mm) und so die Serben zu schützen.

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