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Deportationen der Donauschwaben

Erstellt von Albanesi, 11.12.2004, 19:35 Uhr · 20 Antworten · 1.590 Aufrufe

  1. #1

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    Deportationen der Donauschwaben

    Donauschwaben
    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
    Die Donauschwaben ist ein Sammelbegriff für die nach Südosteuropa ausgewanderten Deutschen. Große Siedlungsgebiete gab es in der Batschka, in der Schwäbischen Türkei, in Banat, in Sathmar. Diese Gebiete gehörten zur Österreich-Ungarischen Monarchie. Nach dem Trianoner Friedensvertrag (1920) kamen die von Deutschen bewohnten Gebiete: das Banat teils zu Rumänien, teils zu Serbien, deshalb nennt man es heute das Rumänische oder das Serbische Banat, die Batschka zu Jugoslawien, heute Serbien und Kroatien, ein Teil blieb in Ungarn, Sathmar zu Rumänien. Das Siedlungsgebiet um Budapest befindet sich in Ungarn und die Schwäbische Türkei liegt in Südungarn. Da die Entwicklung in den Ländern, zu denen die deutschen Siedlungsgebiete in Südosteuropa nach dem Zerfall der Monarchie und nach dem Friedensvertrag von Trianon kamen, unterschiedlich war, kann man die Donauschwaben auf keinen Fall als eine einheitliche Volksgruppe betrachten. Die Donauschwaben bestehen aus den Ungarndeutschen, Sathmarer Schwaben, Banater Deutschen, Deutschen aus Jugoslawien.

    Noch während des Zweiten Weltkrieges flüchteten viele vor der Roten Armee oder wurden zwischen 1945 bis 1948 vertrieben. Die Deutschen aus Jogoslawien wurden in Lagern unter unmenschlichen Verhältnissen zusammengetrieben oder getötet. Die Deutchen in Ungarn wurden in dem Zeitraum von 1945 bis 1948 enteignet und nach Deutschland vertrieben. Die Deutschen in Rumänien wurden nicht vertrieben, dagegen in Rumänien deportiert. Sie verließen Rumänien ab 1970 bis 1990 und kamen in die Bundesrepublik. Vor allen nach der Vertreibung, aber auch bereits ab 1920 wanderten viele Donauschwaben in die USA, nach Brasilien, Kanada und Australien aus.

    Die meisten Donauschwaben wanderten nach den Türkenkriegen aus Schwaben, Franken, Bayern, Österreich, Elsass-Lothringen in die entleerten Länder im Osten des Balkans ein.

    Die meisten Donauschwaben wurden als Folge des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland oder Österreich vertrieben. Die Auswanderung der Rumäniendeutschen wurde noch bis 1989 gefördert.

    Die donauschwäbischen Rückwanderer pflegen in vielen Vereinen Sprache und Brauchtum.

    Man unterscheidet sechs donauschwäbische Hauptsiedlungslandschaften:

    Südwestliches Ungarisches Mittelgebirge
    Schwäbische Türkei - Slawonien-Syrmien
    Batschker Land - Banat - Sathmar.
    Ihr Wappen zeigt die deutschen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold und die donauschwäbischen Stammesfarben Weiß-Grün. Die Donau als Schicksalsstrom, auf dem die Ahnen mit Ulmer Schachteln abwärts fuhren, auf beiden Seiten ihres Mittellaufes. Das Wappen zeigt die Festung Temeschburg inmitten fruchtbaren Ackerlandes, das die Donauschwaben mit der Pflugschar urbar gemacht haben - ein Symbol der kaiserlichen, deutschen Wehranlage und Militärgrenze gegen die Türken. Sie wird flankiert vom Halbmond, dem weltlichen Symbol des Islam - Zeichen der im 17./18. Jahrhundert zurückweichenden türkischen Bedrohung des Abendlandes - und von der aufgehenden strahlenden Sonne: Weiß ist Symbol der friedlichen Gesinnung der Donauschwaben, grün als Farbe der Hoffnung und für das zur Kornkammer gewordene Neuland ihrer Heimat.

    In ganz Rumänien, Ungarn und Jugoslawien zählte die deutschsprachige Minderheit 1918 etwa 1,5 Millionen Menschen. Davon wurde - grob gesprochen - ein Drittel um 1945 vertrieben (vor allem aus Jugoslawien, weniger aus Rumänien); je ein Sechstel wanderte um 1920 und (teilweise gegen "Kopfgeld") 1960 bis ca. 1995 in westliche Länder aus, ein Drittel blieb. Nur in Ungarn lebt die Minderheit wirklich - dort nennt sie sich nun Ungarndeutsche und hat sich Rechte erworben.

    In Rumänien blieb fast nur die ältere Generation. Wer sich aber im Banat, dem Grenzgebiet zu Ungarn und Serbien mit der Hauptstadt Temesvar, umsieht, kann ihre Spuren nicht übersehen. In kleinen Orten trifft man Leute, die rasch von Deutsch auf Rumänisch oder Serbisch wechseln können und mit EU-Politik vertraut sind. Am Stuck von manchem renoviertem Haus ist der deutsche Familienname bemalt, und von den drei Kirchen kleiner Orte ist die katholische nur selten verfallen.

    So verständlich manche Reaktion 1944/45 war, Rumänien spürt den Aderlass von 800.000 auf 75.000 Deutsche sehr - und bedauert Ceausescus "2. Welle" längst. Die Aussiedler- und Vertriebenenverbände wollen helfen, unterliegen aber Sparplänen des deutschen Kulturministers. Er wollte etwa das Siebenbürger Kulturinstitut Gundelsheim dem Ulmer Donauschwäbischen Zentralmuseum angliedern - wegen "veränderter historischer Lage seit der Zeitenwende in Osteuropa". Politiker und Zeitungen warnten vor falschem Sparen, Betroffene sind demotiviert und verweisen auf völlig verschiedene Geschichte und Traditionen der beiden Volksgruppen. Inzwischen werden die Unterschiede auch von Rumänien akzeptiert.

    Die Donauschwaben in Rumänien sind also nun eine Minderheit unter einem Prozent, aber kulturell lebendig. Auf ihre frühere Bausubstanz achtet man. Die Ungarn und Székler machen ca. sieben Prozent der Gesamtbevölkerung von 22 Millionen aus, die Roma etwa drei Prozent.

    --------------------------------------------------------------------------------------


    Hier Lupo ,


    Was deine Volksgruppe unter Vasa Cubrilovic , Mitglied der serbischen Akademie der Wissenschaften , der schon für das Königreich Jugoslawien Serbiesierung-und Deportationspläne nicht-serbischer Minderheiten ausgearbeitet hatte, legte er ein neues Konzept ein mit den Titel "Minderheitenproblem im neuen Jugoslawien" vor.

    In dem schrieb er wortwörtlich , wie nichtslawische Minderheiten , vor allem der Ungarn, Deutschen und Albaner aus Jugoslawien zu verschwinden.

  2. #2
    Adriano
    Nur in Ungarn lebt die Minderheit wirklich - dort nennt sie sich nun Ungarndeutsche und hat sich Rechte erworben.
    Hier ein altes Lied dieser Volksgruppe.

    Das Schwabenlied

    Gott segne Ungarn, dich o Heimatland!
    Du Heldenwall der Christenheit!
    Mit deutschem Herzen, treuer Schwabenhand
    steh'n fest zu dir wir alle Zeit!

    Vom Rhein und Schwarzwald kam der fromme Ahn,
    bracht' deutschen Fleiß und Schwabenbrauch;
    durch Sumpf und Wildnis brach sein Mut sich Bahn,
    gesegnet reich von Gottes Hauch.

    Wo einst gestampft der Türkenpferde Huf,
    in Strömen floß das Christenblut:
    Da Schwabenfaust in hartem Ringen schuf
    der Ähre Gold, der Trauben Glut.

    Dem Ahnenerbe bleib' der Enkel treu,
    der Schwabenart, dem deutschen Wort;
    treu auch in jeder Not, von Arglist frei,
    dem Vaterlande immerfort!

    Gott segne Ungarn, dich o Heimatland!
    Du Heldenwall der Christenheit!
    Mit deutschem Herzen, treuer Schwabenhand
    steh'n zu dir wir alle Zeit!

  3. #3

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    Tja jetzt leben keine Donauschwaben in Vojvodina!

    Dank den Serben!

  4. #4

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    Zitat Zitat von Albanesi
    Tja jetzt leben keine Donauschwaben in Vojvodina!

    Dank den Serben!
    Tito war Kroate...!!!....Bedank dich bei ihm und der Roten Armee...!!!

  5. #5

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    Laut Bericht waren es serbische Partisanen die die russischen Roten Armmee geholfen hat die Donauschwaben zu vertreiben!

  6. #6
    FtheB

    Donauschwaben

    Ein Journalist hat einmal vor mehr als zehn Jahren - ich glaube, es war in der FAZ - in etwa Folgendes geschrieben:
    Wo früher einmal fein herausgeputzte deutsche Dörfer waren, sind nun heruntergekommene verdreckte Balkankäffer.

    Schöner hätte man es nicht sagen können. 8)

  7. #7

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    Ach ja...hab ich doch beinahe vergessen:


    7.SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division "Prinz Eugen"

    The title Prinz Eugen comes from the German spelling of the name Francois Eugene, Prince of Savoy, who lived from 1663 to 1736. Born in Paris, France, Eugene is known to history as being one of the greatest European soldiers of all time. After being refused a commission in the French army by King Louis XIV, Eugene entered the service of the Holy Roman Emperor Leopold I in 1683, to fight against the Ottoman Turks Made field marshal in 1693, Prince Eugene was the commander and diplomat who led the military campaigns that would lay the foundations for Habsburg power in central Europe. He fought the Turks at Vienna, and helped to establish the Austrio-Hungarian empire. He also fought against France in two wars, and while in command of the imperial army he helped Marlborough in several battles during the War of the Spanish succession. Later, Prince Eugene won several further victories against the Turks, capturing Belgrade in 1718.

    After a fairly long process of attempting to form an SS Division from the rather large Volksdeutsche community living outside of Germany, and not to meerly incorporate them into other various Wermacht units, Gottlob Berger (As head of the SS recruiting office) managed to help secure the 7th Division of the SS. The 7th Division of the SS was formed from the Volksdeutsche living in the Serbian and Croatian areas of Yugoslavia through volunteers, and then through conscription. The Division was initially established in March of 1942 from a SS Selbstschutz (SS Protection Force) and the Einsatz-Staffel (Also called Prinz Eugen) from Croatia.

    In the early months of the Divisions History, it was found stuggling to fill its ranks through the use of volunteers alone, and soon consciption was used to finish the Division, eventually gaining some 21,500 members.

    The 7th Division of the SS was designed for anti-partisan warfare in the Balkan region, and it was during such operations in October, 1942, that the Division first saw action near the Serbian-Montenegro border in mountains east of the Ibar River. Soon after this action, the Division was transfered to the Zagreb-Karlovac area and took part in Operation White with other German units. Operation White was one of the many major anti-partisan operations in the Balkan Region aimed at destroying Tito's resistance movement. This operation proved to be a failure though, and Tito's forces managed to evade the brunt of the German offensive.

    usw....

    http://www.feldgrau.com/7ss.html

    -----------------------------------------------

    ...und warum sich der Al-Baner so fuer diese Volksdeutschen interessiert...???

    The Skanderbeg Division was formed and trained in Kosovo and was made up mostly of Muslim Shqiptar Kosovars.There were only a small number of Albanians from Albania proper in the division, about one-third. The Skanderbeg Mountain Division of the Waffen SS was thus essentially a Kosovo or Kosmet division. The division was stationed and operated in Kosovo and other Serbian regions almost exclusively.

    Of the 11,398 recruits listed for the division, 9,275 were ascertained to be suitable to draft in the Waffen SS. Of those suitable to be drafted, 6,491 Albanians were chosen and inducted into the Skanderbeg Division. To this Albanian core were added veteran German troops, primarily Reichdeutsche from Austria and Volkdeutsche officers, NCOs, and enlisted men, transferred from the 7th SS Mountain Division "Prinz Eugen" which was stationed in Bosnia-Hercegovina. The Kosovo Albanian 21st Waffen Gebirgs Division der SS ìSkanderbegî consisted in total of 8,500-9,000 men of all ranks.The 6,491 Albanian recruits were assembled at depots in Kosovo where the formation and the training of the division began.

    Kane, Steve. “The 21st SS Mountain Division”, Siegrunen: The Waffen-SS in Historical Perspective, 6, no. 6, issue 38, October-December 1984, pp. 21-30.

    --------------------------

    tja.....

  8. #8

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    Zitat Zitat von Albanesi
    Laut Bericht waren es serbische Partisanen die die russischen Roten Armmee geholfen hat die Donauschwaben zu vertreiben!
    Laut meinem Bericht, seit ihr und die Donauschwaben....dreckige Moerder....die im Namen Adolf Hitlers gemordet haben...

  9. #9

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    Muss man sich nicht wundern, dass eine Gegenreaktion erfolgt!


    Ich zittire aus dem Jahre 1912 : Die Serbiesierung des Kosovos und
    Westmakedonien forderte Zehntausende Menschenleben, albanische Quellen sprechen von mehr als 200000 Todesopfern, etwa 15 Prozent der damaligen gesamtalbanischen Bevölkerung.

  10. #10

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    Zitat Zitat von Albanesi
    Muss man sich nicht wundern, dass eine Gegenreaktion erfolgt!


    Ich zittire aus dem Jahre 1912 : Die Serbiesierung des Kosovos und
    Westmakedonien forderte Zehntausende Menschenleben, albanische Quellen sprechen von mehr als 200000 Todesopfern, etwa 15 Prozent der damaligen gesamtalbanischen Bevölkerung.
    Das kommt halt davon, wenn man sich mit den Osmanen verbruedert...

    Im uebrigen kannst du deinen al-banischen Quellen sonstwo hinschieben...

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