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DICK MARTY ist ein russischer Handlanger.!!!

Erstellt von GOJIM, 17.12.2010, 00:51 Uhr · 102 Antworten · 5.039 Aufrufe

  1. #81
    Avatar von albaner

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    3.862
    er hat keine beweise und ohne beweise kann man niemanden veruteilen. da gibt es eigentlich gar nichts mehr zu diskutieren. die sache ist doch klar, die eulex verlangt beweise, der typ kann keine vorlegen.

  2. #82
    Avatar von GOJIM

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    Zitat Zitat von Ghostbrace Beitrag anzeigen
    Russland hat den Antrag für die Untersuchung gestellt, der Europarat hat Dick Marty entsendet. Eine direkte Verbindung Moskau-Marty gibt es nicht.

    Aber als würde Dich das interessieren. Anit-albanische Verschwörung statt Selbstreflexion. Es ist inzwischen eine alte Leier.




    man ihr serben tut aber wirklich alles mögliche um euch zu tarnen, serbe komm raus du bist enttarnt.

  3. #83
    Avatar von Nosferatu

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    702
    Also ich möchte Donuts als Nachspeise. Was wollt ihr?

  4. #84
    GregorSamsa
    Zitat Zitat von kiko Beitrag anzeigen
    na an wen das wohl liegt
    Eure Erziehung ist fehlgeschlagen. Meine Aufgabe ist es, euch mal Benehmen beizubringen. Erst dann bin ich ruhig.
    Mach mich bitte nich sauer, sonst vergesse ich mein gutes Benehmen!

  5. #85

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    Zitat Zitat von perhan007 Beitrag anzeigen
    Ich wette, man würde hier absolut nichts über Martys Mission in Russland hören, wenn er nicht den Antlitz eures allwissenden und unfehlbaren Führers Thaci beschmutzen würde.
    Kein Mensch hat es verdient zu unrecht beschuldigt zu werden. Ich hasse Thaci,, und er ist NICHT unser führer sondern wieder nur eine marionette der EU&Amis...

    Es geht hier regelrecht darum das er den namen der UCK mit seiner fantasie beschmuzt.

    Wenn nicht heute Unmenschen bestraft werden, dann halt nach dem tode... so oder so,, gerechtigkeit wird sein.

  6. #86
    Ghostbrace
    Zitat Zitat von albaner Beitrag anzeigen
    er hat keine beweise und ohne beweise kann man niemanden veruteilen. da gibt es eigentlich gar nichts mehr zu diskutieren. die sache ist doch klar, die eulex verlangt beweise, der typ kann keine vorlegen.
    Er ist auch Berichterstatter und kein Staatsanwalt, Beweise braucht er nicht, da er, wie der Name schon sagt, nur Bericht erstattet ob der Verdacht begründet ist oder nicht.

    Zitat Zitat von GOJIM Beitrag anzeigen
    man ihr serben tut aber wirklich alles mögliche um euch zu tarnen, serbe komm raus du bist enttarnt.
    Ma hangsh mutin.

  7. #87
    Avatar von GOJIM

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    Zitat Zitat von Ghostbrace Beitrag anzeigen
    Er ist auch Berichterstatter und kein Staatsanwalt, Beweise braucht er nicht, da er, wie der Name schon sagt, nur Bericht erstattet ob der Verdacht begründet ist oder nicht.



    Ma hangsh mutin.



    schau an der qetnik hier hat sich sogar die mühe gemacht albanisch zu lernen.....nicht schlecht.

  8. #88
    Avatar von Dukagjin

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    Zitat Zitat von Ghostbrace Beitrag anzeigen
    Er ist auch Berichterstatter und kein Staatsanwalt, Beweise braucht er nicht, da er, wie der Name schon sagt, nur Bericht erstattet ob der Verdacht begründet ist oder nicht.



    Ma hangsh mutin.
    Scheißegal was er ist, er und die Zeitung "The Guardian" können sowas nicht einfach so publizieren ohne stichfeste Beweise zu haben. Das schadet sehr dem Image.

    Klar ist es nur ein Verdacht, aber die Medien übertreiben maßlos:

    "Organhandel im Kosovo: Regierungschef Thaci in Bedrängnis‎"
    "Carla del Ponte scheint Recht zu erhalten‎"
    "Der Westen hat zu lange weggeschaut‎"

    Beim besten Willen, ich weiß, dass diese Zeitungen versuchen das interessanter darzustellen aber das geht nicht.

  9. #89
    Avatar von GOJIM

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    Dick Marty und seine Organhandel-Geschichte Geschrieben von: S. Kelmendi Freitag, den 17. Dezember 2010 um 16:30 Uhr Ora-Online hat die Geschichte über den angeblichen Organ-Handel mehrmals aufgegriffen und immer wieder die Meinung vertreten, dass diese Anschuldigungen politisch motiviert sind. Diese Meinung vertreten wir nach wie vor. Doch wir gingen weiter: Tatsächlich waren wir die Ersten, die sich die Mühe gemacht haben, mal nach zu recherchieren, wer sich überhaupt hinter der Person von Dick Marty versteckt. Was die kosovarischen Medien danach gemacht haben, war lediglich ein Aufgreifen und Kopieren unserer Recherche. Wir brauchten nicht lange, da sind wir auf ein älteres Interview von Dick Marty mit dem Tagesanzeiger gestossen, nur drei Tage nachdem der Kosovo am 17. Februar 2008 seine Unabhängigkeit erklärt hat. Aus diesem Interview gehen drei Tatsachen über die persönlichen, politischen und historischen Motive von Dick Marty hervor:

    1. Die Antipathie, die er gegenüber einem unabhängigen Kosovo hat.

    2. Der Versuch, die Schweiz von einer Anerkennung eines unabhängigen Kosovos abzubringen.

    3. Der Versuch, die Verbrechen der Serben an den Albanern während des Kosovo-Krieges mit den Verbrechen der Albaner an den Serben auf eine gleiche Stufe zu stellen.

    Was wir mit absoluter Sicherheit sagen können: Die ehemalige Chefanklägerin in Den Haag, Carla del Ponte, teilt Punkt drei der oben aufgelisteten Punkte mit Dick Marty, doch ist sie bei diesem Versuch als Chefanklägerin – auch das lässt sich nachweisen – kläglich gescheitert. Es ist also kein Zufall, dass Carla del Ponte, nach ihrer gescheiterten Karriere als Chefanklägerin in Den Haag, die Geschichte über den angeblichen Organhandel der UçK in ihrem Buch nochmals aufgreift, obwohl es dafür trotz mehrfacher Untersuchung nie stichhaltige Beweise gegeben hat. Doch zurück zu Dick Marty…


    Ora-Online hat bereits vor einem Jahr eine Art Prognose darüber aufgestellt, wie seine Bemühungen einen Bericht über den angeblichen Organhandel der UçK zu verfassen, ausgehen werden. Vorher verdeutlichen wir uns nochmals die drei oben aufgelisteten Punkte, die aus dem Interview von Dick Marty mit dem Tagesanzeiger hervorgehen, noch bevor die Organhandel-Geschichte erstmals publik wurde. Man kann diese Punkte mit anderen Wörtern auch als „persönliche Ziele von Dick Marty“ umschreiben. Dann listen wir drei weitere Punkte auf, welche die Veröffentlichung von Dick Marty’s Bericht ausgelöst haben und stellen dann einen Vergleich dieser Punkte mit den oben aufgelisteten Punkten auf. Wir werden feststellen, dass Dick Marty mit seinem Bericht keine stichhaltigen Beweise für seine Anschuldigungen des Organhandels auflistet, trotzdem hat er all seine Ziele in einer äusserst erfolgreichen, aber fragwürdigen Art und Weise erreicht.

    1. Dick Martys Bericht löste ein riesen Medienecho in der ganzen Welt aus. Dieses Medienecho wurde von Dick Marty bewusst provoziert, indem er noch vor der offiziellen Veröffentlichung seines Berichtes, ausgewählten Medien auszugsweise Einblick in seinen Bericht gewährte. In seinem Bericht beschuldigt er keinen geringeren als den Ministerpräsidenten des Kosovo, Hashim Thaçi, für den Organhandel verantwortlich zu sein. Ohne genauer auf den Inhalt des Berichts einzugehen, können wir konstatieren, dass Dick Martys Bericht und vor allem der damit ausgelöste, weltweite Medienecho dem unabhängigen Kosovo einen riesen Image-Schaden zugefügt hat. Dieser Schaden wird sich negativ auf Kosovo’s weitere EU-Annäherung, der Anerkennung durch weitere Staaten und der Aufnahme in internationalen Organisationen, die der neue Staat so dringend notwendig hat, auslösen. Wir erkennen schon hier die politische Dimension, welche diese Geschichte von Anfang an mit sich gebracht hat.

    2. Nachdem sein Versuch, die Schweiz von einer Anerkennung eines unabhängigen Kosovos abzubringen, kläglich gescheitert ist, versucht er durch seinen Bericht über den angeblichen Organhandel des Kosovo, in der kein geringerer als der Ministerpräsident Hashim Thaçi verstrickt sein soll, die Schweiz zu einer Rücknahme eben dieser Anerkennung zu bewegen. Tatsächlich löste sein Bericht in der Schweiz eine innenpolitische Debatte aus. Der Schweizer SVP-Nationalrat, Christoph Mörgeli, äusserte sich kurz nach Veröffentlichung des Berichts von Dick Marty gegenüber „10 vor 10“ des Schweizer Fernsehens: «Sollten sich die Vermutungen bestätigen, können wir Kosovo nicht länger anerkennen»

    3. Ohne stichhaltige Beweise vorzulegen, bestätigt Dick Marty die Aussagen aus dem Buch von Carla del Ponte über den angeblichen Organhandel der UçK während des Kosovo-Krieges. Darin versteckt sich eine gewisse Strategie. Selbst wenn man sämtliche begangenen Verbrechen der Albaner an den Serben während des Kosovo-Krieges aufzählt und sie mit allen begangenen Verbrechen der Serben an den Albanern vergleicht, kommt man rein rechnerisch gesehen zu der Erkenntnis, dass erstere immer nur etwa 10 bis 40% im Vergleich zu der von den Serben an den Albanern begangenen Verbrechen ausmachen. Die Rede ist hier von der Anzahl Vertriebener, der Anzahl zerstörter Häuser, der Anzahl ermordeter Zivilisten und der Anzahl Vermisster Personen. Selbst wenn man also alle Verbrechen der Albaner an den Serben während dem Kosovo-Krieges juristisch nacharbeitet und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zieht, ist die Unverhältnismässigkeit der Verbrechen auf beiden Seiten so stark ausgeprägt, dass der Versuch von Dick Marty, die von den Serben und den Albanern begangenen Verbrechen auf die gleiche Stufe zu stellen, einem Kampf gegen die Windmühlen gleicht. Um von dieser eindeutigen Tatsache abzulenken, eignet sich ein äusserst grausames Verbrechen, wie es der Organhandel ist, perfekt dazu, die von den Serben begangenen Verbrechen an den Albaner in den Schatten zu stellen. Warum ist der Organhandel so ein grausames Verbrechen? Wir wissen, dass die während den Balkankriegen begangenen Verbrechen an Zivilisten meist auf Rache und ethnischem Hass zurückzuführen sind, bei dem Organhandel kommt ein weiteres Motiv hinzu, nämlich die des persönlichen Profits. Das macht dieses Verbrechen noch grausamer als alle anderen Verbrechen.

    Wie ging Dick Marty bei seinen Bericht über den Organhandel vor?

    Etwa ein Jahr bevor Dick Marty seinen Bericht über den angeblichen Organhandel veröffentlicht hat, stellte Ora-Online eine Art Prognose darüber auf, wie das Ganze enden wird. Dabei konnten wir vor allem zwei Punkte feststellen.


    1. Dick Marty wird auch nach seinem Bericht keine Beweise liefern, welche die Anschuldigungen eines Organhandels der UçK erhärten lassen würde.
    2. Um von diesem Mangel an Beweisen abzulenken, wird Dick Marty andere Verbrechen miteinbeziehen. Dies dient der Vertuschung.

    Tatsächlich können wir heute feststellen, dass Ora-Online mit seiner Prognose richtig lag. Dick Marty kann auch nach seinem Bericht keine konkrete Beweise für den angeblichen Organhandel nachweisen. Auf die Frage von Journalisten während der Medienkonferenz in Paris, ob er für seine Behauptungen Beweise liefern könne, erklärte Dick Marty: „Wenn man danach sucht, dann wird man auch fündig.“ Diese Aussage ist geradezu skandalös, wenn man sich vor Augen führt, dass gerade er vom Europarat dazu beauftragt wurde, nach stichhaltigen Beweisen zu suchen, die eine weitere Untersuchung dieser Vorwürfe rechtfertigen würden. Diese Aussage dient aber auch als Ausrede dafür, dass man selber keine Beweise gefunden hat, nach dem Motto: Das ist nicht meine Aufgabe, sondern die der Anderen. So kann man seinen eigenen Kopf aus der Schlinge ziehen, falls man nach einer weiteren Untersuchung wieder keine Beweise findet. Tatsächlich fanden bereits mehrere Untersuchungen statt. Die vom Tribunal in Den Haag selbst, die von der Vereinten Mission im Kosovo (UNMIK) und eine von der europäischen Rechts- und Staatsmission im Kosovo (EULEX). Keine der drei Institutionen fand Beweise, die eine Anklageerhebung hätte rechtfertigen können.
    Auch mit Punkt 2 lagen wir richtig. So geht es jetzt nicht nur um Organhandel, sondern um eine „mafiaähnliche Organisation“, um „Auftragsmorde“, „Menschen- und Drogenhandel“.

    Dennoch ging Dick Marty viel raffinierter vor, als wir es hätten erahnen können. Und zwar verbindet er die Organhandel-Geschichte mit keinem geringeren als den heutigen Ministerpräsidenten des Kosovo, Hashim Thaçi. Und wählt für die Veröffentlichung seines Berichtes einen perfekten Zeitpunkt aus, nämlich nur wenige Tage nach den Parlamentswahlen im Kosovo.

    Wieso Hashim Thaçi und wieso nach den Parlamentswahlen?

    Hashim Thaçi wurde von Dick Marty und von seinen „Informanten“ aus zwei Gründen ausgewählt. Erstens, weil er der Ministerpräsident des Kosovo ist. Somit stellen sie eine politische Verbindung der Organhandel-Geschichte mit den höchsten Politikern des Kosovo her und bestätigen unseren Vorwurf indirekt damit, dass diese Anschuldigungen politisch motiviert sind. Wir können uns sicher sein, dass wenn Ramush Haradinaj der heutige Ministerpräsident des Kosovo wäre, er heute im Verdacht stehen würde, im Organhandel verstrickt zu sein. Weiter handelt es sich bei Hashim Thaçi sowohl im Kosovo selber, als auch im Ausland um eine äusserst fragwürdige Figur. Er und seine Freunde standen schon wiederholt unter Verdacht in der organisierten Kriminalität tätig und für massive Korruption und Misswirtschaft im Land verantwortlich zu sein. Man angelte sich also mit Hashim Thaçi eine Art Figur, die sich perfekt für so eine Geschichte eignet. Dass diese Geschichte nur wenige Tage nach den Parlamentswahlen im Kosovo veröffentlicht wird, ist kein Zufall. Hashim Thaçi steht nach den Parlamentswahlen im Kosovo unter Verdacht, massiv die Wahlen gefälscht zu haben. Die Wahlen müssen im Januar nächsten Jahres teilweise wiederholt werden. Damit hat Hashim Thaçi an immenser Glaubwürdigkeit im Inn- und Ausland verloren, während der Kosovo selber vor einer institutionellen Krise steht, da aufgrund der Wahlfälschungen eine stabile Regierungsbildung so schnell nicht mehr möglich ist. Dieser Zeitpunkt wurde von Dick Marty für die Veröffentlichung des Berichts bewusst ausgewählt.

    Um den immensen Schaden zu begrenzen, muss der Kosovo jetzt dringend handeln. Eine Klage gegen Dick Marty wegen Verleumdung ist das mindeste. Des Weiteren müssen Dick Martys fragwürdige Beziehungen zu den serbisch-russischen Kreisen in der Schweiz und im Ausland durchleuchtet werden. Dies hätte schon viel früher geschehen müssen. Denn wie wir schon von Anfang an in unseren Berichten über den angeblichen Organhandel verdeutlicht haben, sind diese Anschuldigungen politisch motiviert. Dick Marty war mit seiner Antipathie gegenüber einem unabhängigen Kosovo schon von Anfang an voreingenommen und als Berichterstatter für den Europarat ungeeignet, doch war es vor allem Russlands Anliegen, dass ausgerechnet Dick Marty sich dieser Sache annimmt. Weiter kann man Dick Marty durchaus eine gewisse „antialbanische“ Haltung vorwerfen, dies bestätigt er selber mit seinem Bericht, wenn er schreibt: «Das zentrale Hindernis, vielen Kosovaren Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, scheint die uralte Tradition von Clan-Loyalität (...) oder das Äquivalent in der organisierten Kriminalität zu sein.» .1.

    Er stellt hiermit absurde gesellschaftliche Thesen auf, die dem Leser suggerieren wollen, dass die albanische Gesellschaft aufgrund ihrer Strukturierung in sogenannten Clans im Stande ist, solche grausame Verbrechen zu decken. Dick Marty verfolgt also in erster Linie aufgrund seiner Antipathie gegenüber einem unabhängigen Kosovo und seiner antialbanischen Haltung persönliche Motive. Er verfolgt politische Motive, wenn er versucht gegen die Unabhängigkeit des Kosovo und ihrer internationalen Anerkennung anzukämpfen und er verfolgt auch historische Motive, wenn er versucht, die historische Wahrnehmung über die Opfer- und Täterrolle im Hinblick auf die begangenen Verbrechen während dem Kosovo-Krieges, von Grund auf zu verändern. Doch dies könnte sich als Bumerang für ihn herausstellen.





    Dick Marty und seine Organhandel-Geschichte

  10. #90
    Avatar von GOJIM

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    Organhandel: Die Schlinge um Hardinaj wird enger

    BELGRAD – Jetzt will die serbische Sonderstaatsanwaltschaft Beweise haben: Dafür dass der frühere Premier Ramush Hardinaj in den Handel mit Organen verwickelt war.

    Aktualisiert um 16:08 | 08.12.2008



    Die serbische Sonderstaatsanwaltschaft für Kriegsverbrechen hat erneut schwere Vorwürfe gegen den früheren kosovarischen Premier Ramush Haradinaj erhoben. Er brachte ihn mit dem mutmasslichen Organhandel im Jahr 1999 in Verbindung und sprach von Beweisen.

    «Es gibt einen begründeten Verdacht, dass Haradinaj sehr viel darüber gewusst hatte», sagte Bruno Vekaric, ein Sprecher der Sonderstaatsanwaltschaft.

    Vekaric wies gleichzeitig Spekulationen zurück, dass auch der frühere und der amtierende Ministerpräsident des Kosovo, Agim Ceku und Hashim Thaci, mit dem Organ-Handel von im Kosovo gekidnappten Serben in Verbindung stehen.

    Nach seinen Worten vefügt die serbische Justiz bereits über «genügend Beweise für eine seriöse Ermittlung» zum Organhandel. «Entweder wir oder eine internationale Organisation werden dies aufklären», meinte Vekaric.

    Buch von Del Ponte

    Den Anlass für die Ermittlungen der serbischen Justiz lieferte ein Buch der früheren Chefanklägerin des Haager Uno-Kriegsverbrechertribunals, Carla Del Ponte. In dem unter dem Originaltitel «La Caccia, io e i criminali di guerra» («Die Jagd, ich und die Kriegsverbrecher») hatte die Schweizer Juristin berichtet, dass sich die Tribunalsanklage auch mit dem angeblichen Handel von Organen serbischer Zivilisten in Albanien befasst habe.

    Mitglieder der Kosovo-Befreiungsarmee (UCK) sollen 1999 rund 300 Serben nach Nordalbanien verschleppt haben, ihnen dort verwertbare Organe entnommen und sie dann ermordet haben. Dies habe sich nach der Stationierung der Nato-Truppen im Sommer 1999 und mit Wissen hoher UCK-Mitglieder ereignet. Wegen Mangels an Beweisen waren allerdings nie Ermittlungen eingeleitet worden.

    Haradinaj war während des Kosovo-Krieges (1998-99) UCK-Kommandant in der Region des Westkosovo an der Grenze zu Albanien. Vor dem Uno-Tribunal für Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien (ICTY) war der ehemalige kosovarische Premier im Frühjahr freigesprochen worden.

    Die Parlamentarische Versammlung des Europarats hatte im Juli Ständerat Dick Marty (FDP/TI) zum Berichterstatter über den angeblichen Handel mit Organen im Kosovo ernannt. (SDA)






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