Aarau. SDA/baz. Sieben Männer aus Serbien-Montenegro haben im Winter 2003 in sechs Schweizer Kantonen insgesamt 133 Straftaten, darunter 128 Einbrüche, begangen. Die Aargauer Kantonspolizei hat ihre Ermittlungen inzwischen abgeschlossen.

Im November und Dezember 2003 wurde in mehreren Kantonen eine grosse Zahl von Einbrüchen registriert. Dabei wurden oftmals ganze Dörfer heimgesucht. Am Stefanstag 2003 konnte die Polizei in Unterkulm AG drei Verdächtige festnehmen. Später wurde das Verfahren auf vier weitere Männer ausgedehnt.

Die Beute betrug gemäss Polizeiangaben vom Sonntag 877'208 Franken. Dazu verursachten die Männer im Alter zwischen 27 und 41 Jahren einen Sachschaden von rund 181'000 Franken. Den Tätern wird Einbruchdiebstahl, Sachbeschädigung, Ausweisfälschung, illegaler Waffenbesitz und illegaler Aufenthalt in der Schweiz zur Last gelegt.

67 der 133 Straftaten beging die Bande im Kanton Aargau, 36 im Kanton Solothurn, 15 im Kanton Basel-Land, sieben im Kanton Zug, sechs im Kanton Luzern und zwei im Kanton Bern.

Zwei der sieben Männer wohnen in der Schweiz, die restlichen fünf kamen als Kriminaltouristen. Vier Personen befinden sich noch in Haft, eine weitere wurde aus der Untersuchungshaft entlassen. Zwei der Täter sind flüchtig und werden gesucht.


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