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Drogenachse Kabul–Pristina

Erstellt von lupo-de-mare, 27.01.2005, 22:26 Uhr · 4 Antworten · 570 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von lupo-de-mare

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    Drogenachse Kabul–Pristina

    Drogenachse Kabul–Pristina

    Zu den wirtschaftlichen Interessen bei einer Abspaltung des Kosovo (II)

    Wird das Kosovo ein eigener Staat, obwohl die UN-Resolution 1244 die Zugehörigkeit zu Serbien-Montenegro festgelegt hat? Albanische Politiker wie der derzeitige Kosovo-Premier Ramush Haradinaj oder der Oppositionsführer Hashim Thaci favorisieren diese Lösung, weil sie dann noch ungestörter ihre Drogengeschäfte betreiben können. Wie Afghanistan das Hauptanbaugebiet, so ist das Kosovo der wichtigste Umschlagplatz für Heroin. Das Fachblatt Executive Intelligence Review spricht von einer »Achse Kabul–Pristina«, über die die Finanzierung der albanischen Untergrundbewegung UCK läuft. 40 Prozent des Heroins für Europa vertreiben die UCK-Mafiosi, vermuten deutsche UNMIK-Polizisten.

    Dies deckt sich mit dem neuen Drogenbericht von Europol. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung faßte Mitte Januar den noch nicht veröffentlichten Report zusammen. Dort hieß es unter anderem: »Kontrolliert wird der europäische Heroinmarkt von international organisierten Gruppen, unter denen türkische und kurdische Organisationen nach wie vor das Sagen haben. Allerdings haben albanische Gruppen ihren Anteil am Rauschgiftmarkt im allgemeinen und am Heroinmarkt im speziellen kontinuierlich vergrößert. Drei Faktoren haben zu dieser Entwicklung maßgeblich beigetragen: die Anwesenheit von Albanern aus Albanien, aus dem Kosovo und aus Mazedonien in nahezu allen westeuropäischen Ländern, die Existenz vieler Erscheinungsformen organisierter Kriminalität unter Albanern und das Bestreben einiger Gruppen, aus Albanien, dem Kosovo und Teilen Mazedoniens ein selbständiges Groß-Albanien zu schaffen. Nach aller Erfahrung dient Rauschgifthandel auch im Fall Albanien dazu, Geld für den politischen wie den bewaffneten Kampf zu beschaffen.«

    Vor diesem Hintergrund ist es kaum zu glauben, daß sich der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering Ende August 2004 ausdrücklich dafür ausgesprochen hat, »daß das Kosovo in der Lage ist, ein eigener souveräner Staat zu sein«. Wollen die deutschen Sozialdemokraten der Heroingefahr für Europa Herr werden, indem sie den Heroinhändlern einen eigenen Staat schenken? Noch seltsamer ist allerdings, daß die FAZ mit Berichten über die Drogenhochburg Kosovo die proalbanische Balkanpolitik Deutschlands blamiert, die sie ansonsten seit Jahren unterstützt und vorantreibt. Aber vielleicht wird am Ende dieser Widerspruch auf ganz überraschende Weise gelöst werden: Indem man die Tatsache, daß die albanische Mafia zur Gefahr für Westeuropa geworden ist, aus einem Contra- in ein Pro-Argument für die Selbständigkeit des Kosovo verwandelt. Nur in diesem Fall nämlich, wird es dann heißen, könnte man alle hierzulande straffällig gewordenen Skipetaren auf den Balkan abschieben – in ihre eigene Republik.

    Vielleicht kann man sogar die Mafiosi für diese Rochade gewinnen – wenn man ihnen den Verzicht auf den Drogenhandel und die Rückführung in ihre Heimat durch die Ermöglichung eines Großalbanien schmackhaft macht. Aber vermutlich werden sie beides wollen.

    http://www.jungewelt.de/2005/01-28/007.php

    siehe auch

    http://www.jungewelt.de/2005/01-27/005.php

    Und für den Artikel noch die anerkannte Quelle des IWPR, welche ebenfalls von der Achse Kabul - Pristina spricht, vor allem im Drogen Geschäft


    In fact, the Washington Times published an article in March that claimed Bin Laden had agents in Kosovo and the surrounding region. Another article by Umberto Pascali, which appeared in the publication Executive Intelligence Review, insisted there were links between the KLA in Kosovo and the Taleban, based on drugs trafficking.

    Pascalli claimed that as opium production expanded under the Taleban regime in Afghanistan, a Kabul-Pristina "axis" was growing up, funnelling heroin into Europe and the United States.

    Similar claims have been voiced in the German magazine Spiegel, as well as by the US Drug Enforcement Administration, DEA, and The Financial Crimes Enforcement Network.

    Macedonian politicians have been quick to back reports of Taleban activity in Macedonia, though most have been careful to avoid any assertion that the Saudi dissident had visited the republic in person.

    http://www.iwpr.net/index.pl?archive...0928_1_eng.txt

  2. #2
    Mare-Car
    Wenn der Westen keine Drogen in Ihren Ländern haben will, müssen sie nur abziehen und dass Kosovo seinen besitzern zurückgeben. Wir werden dann dort in ein paar Wochen für Ruhe und Ordnung sorgen! Ich glaube, in Europas Großstädten würden die Krankenhäuser voller Drogesüchtiger mit Lähmungen, Anfällen, Krämpfen etc. sein, weil sie keinen Stoff mehr bekommen können!

  3. #3
    Avatar von der_Rabe

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    195
    Einfach Drogen legalisieren, aber selbst das werden Politiker nicht machen, da es halt um viel Geld geht.:wink:

    der Rabe

  4. #4
    Avatar von Krajisnik_RSK

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    Nichts neues im Kosovo.Sollen sie doch verrecken an ihren Drogen.

  5. #5
    Avatar von lupo-de-mare

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    "El Dorado" für kriminelle Gruppen
    Balkan-Experte Reuter: "Organisierte Gruppen von Albanern können sich auf ihre Landsleute stützen, die in westeuropäische Länder ausgewandert sind"

    Der Balkan sei zur Drehscheibe des grenzüberschreitenden Verbrechens geworden. Das sagte der Balkan-Experte Jens Reuter bei der Veranstaltung des Forums Ost-West am Dienstag in Bern. Die albanische Mafia spanne dabei auch ihre ausgewanderten Landsleute ein. "Organisierte Gruppen von Albanern - aus dem Mutterland, dem Kosovo oder aus Mazedonien - können sich auf ihre Landsleute stützen, die in westeuropäische Länder ausgewandert sind", sagte Reuter.

    In der Schweiz etwa würden rund 200.000 Albaner leben, die ein potenzielles Verteilnetz für Drogen bilden würden. "Dabei ist aber zu erwähnen, dass die meisten Emigranten nichts mit den illegalen Aktivitäten zu tun haben", betonte Reuter. Sie bildeten jedoch einen Schutzschild, hinter dem sich Kriminelle verstecken könnten.

    Schwache Staaten

    Auch mache sich die albanische Mafia die Tatsache zu Nutze, dass Albanien und Mazedonien ausgesprochen schwache Staaten seien, sagte der deutsche Balkan-Experte weiter. Und das internationale Protektorat Kosovo sei ein "El Dorado" für kriminelle Gruppen, da die UNO-Verwaltung (UNMIK) dieses Gebiet nur auf dem Papier regieren würde.

    Um gegen die Organisierte Kriminalität vorgehen zu können, braucht es nach seiner Meinung mehr internationale Kooperation. Wenn sich die Kriminellen organisieren, müssten sich auch die Staaten zusammen tun, sagte Reuter.

    Schengen

    Der Schweiz rät er, den Schengen-Abkommen der EU beizutreten. "Schengen wird die Schweiz sicherer machen." Dank dem Einblick in internationale Register könne die Schweiz etwa verhindern, dass sie vorbestraften oder gesuchten Personen ein Einreise-Visum erteile.

    Jens Reuter gilt als ausgewiesener und unabhängiger Balkan-Experte. Er ist Direktor am Center for Democracy in Thessaloniki. Das Forum Ost-West engagiert sich nach eigenen Angaben seit 1994 für die Förderung partnerschaftlicher Kontakte zwischen der Schweiz und den Ländern Ost- und Mitteleuropas sowie Zentralasiens. Durchgeführt werden unter anderem Seminare, Workshops und Kurse.

    http://www.kurier.at/chronik/895383.php

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