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Ed Vulliamy

Erstellt von Kozarčanin, 24.08.2007, 18:55 Uhr · 42 Antworten · 4.872 Aufrufe

  1. #1

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    Ed Vulliamy

    dieser mann wird in der umgebung prijedor und kozarac schon als bosnischer held angesehn, weil er der mann war der das kz omarska entdeckte. er wollte beweisen das dort ein kz liegt, von dem keiner wusste und von karadzic wurde immer dementiert das es dieses kz gibt. doch er wollte dieses kz unbedingt finden, wer weiss wieso... für ne neue story oder einfach um den menschen dort zu helfen. er fand es, nachdem er es fand fotografierte er bilder die um die welt gingen. und diese kz musste aufgelöst werden. mann nannte diese fabrik die in ein kz umgewandelt wurde , "fabrika smrti".
    dieses kz war das schmlisste in ganz nord-west BIHs, in dem auch mein vater und ein onkel gefangen waren.

    und jedes jahr am 6.august finden sich die bosnjaken aus prijedor und kozarac zusammen und fahren in kolonnen nach omarska in die fabrik des todes.
    jedes jahr is dieser ed vulliamy auch da anwesend und immer hält er eine rede, dieses jahr in tränen.
    seine letzten worte nach seiner rede sind jedes jahr immer die gleichen: "zivjela slobodna bosna do drine"

    ich perönlich danke diesen mann für alles, denn er hat meinen vater, onkel und anderen meiner landsleuten das leben gerettet.




  2. #2

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    16.107
    Omarska und die anderen Lager sind eine Schande für Europa,immer
    wird beteuert das sowas nie wieder passieren darf und dann passiert es doch wieder.

  3. #3
    Avatar von Südslawe

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    Man kann den Aussagen der UN und EU nicht immer Glauben schenken.

  4. #4

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    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    Omarska und die anderen Lager sind eine Schande für Europa,immer
    wird beteuert das sowas nie wieder passieren darf und dann passiert es doch wieder.
    europa hats nen dreck interessiert wo es ein kz gab wieviele oder wieviele menschen dort getötet wurden.
    als dieser ed vulliamy behauptet hat es gäbe ein kz in omarska, fragten sie karadzic ob es den wahr wär, war doch klar das karadzic sagt das es kein kz in omarska gäbe. den westeuropäern war das beweiss genug das es dieses kz nich gäbe, nur weils karadzic so sagte.
    ca 800 leichen wurden bisher gefunden und ca 200-300 werden noch vermisst.

    europa unternahm erst was als solche bilder veröffentlicht wurden die ed vulliamy geschossen hat.


  5. #5

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    Lager Omarska


    Das Gefangenenlager Omarska befand sich während des Bosnienkrieges in Omarska, einer Bergarbeiterstadt in der Nähe von Prijedor im Norden Bosnien-Herzegowinas. Das Lager, in dem Kämpfer der Republika Srpska (RS) mehr als 3.000 Bosniaken und Kroaten aus der Umgebung von Prijedor gefangen hielten, existierte vom 25. Mai bis etwa zum 30. August 1992.
    Die offizielle serbische Bezeichnung war: Sammellager und Untersuchungslager um verdächtige "Paramilitärs" gefangen zu halten. Gemäß dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) wurden an diesem Ort Gefangene ermordet, gefoltert, Massaker und Vergewaltigungen verübt.
    Über die Zahl der ermordeten Menschen in diesem Lager gibt es unterschiedliche Angaben. Nach dem Ende des Krieges wurden in zwei in der Nähe gelegenen Massengräbern 773 Leichen entdeckt. Im Gebiet um Prijedor wurden zwischenzeitlich 62 Massengräber entdeckt, die im Zusammenhang mit dem Lager stehen könnten. Zeugenaussagen von Überlebenden des Lagers und die hohe Zahl bis heute vermisster Personen aus der Region bestätigen die Vermutung über die Zahl der oben genannten Opfer.




    Hintergrund

    Im Mai 1992 zwangen intensive serbische Bombardements von Orten mit bosniakischer und kroatischer Bevölkerung deren Bewohner zur Flucht aus ihren Heimatorten.
    Die Mehrheit der Menschen wurde von serbischen Paramilitärs umzingelt oder gefangengenommen. Anschließend banden sie diese in Zweierreihen aneinander und trieben sie in eigens dafür gegründete, regionale Gefangenenlager. Die serbischen Kämpfer zogen zahlreiche Gefangene aus den Marschkolonnen, schlugen sie oder erschossen sie auf der Stelle.
    Um den 25. Mai 1992, nachdem die Führung der Republika Srpska die Kontrolle über das Gebiet erobert hatte, wurden in steigender Anzahl Gefangene ins Lager Omarska gebracht.
    Während der folgenden Wochen umzingelten die serbischen Truppen die Ortschaften Kozarac und Prijedor und nahmen tausende Bosniaken und Kroaten gefangen. Darunter waren auch zahlreiche Intellektuelle, Geschäftsleute und lokale Politiker. [1] Unter anderem: Silvije Saric (Jurist), Mato Tadic (Ingenieur), Jozo Maracic (Bauingenieur), Zeljko Sikora (Gynäkologe), Esad Sadikovic (Ornithologe).
    Es befanden sich auch 37 Frauen im Lager. 32 der Frauen wurden später freigelassen, 5 Frauen wurden jedoch getötet :
    • Mugbila Besirevic (Ökonomin)
    • Edna Datovic (Studentin)
    • Hajra Hodic (Studentin)
    • Velida Mahmuljin (Lehrerin)
    • Sadeta Medunjanin (Professorin)
    Der Lagerkomplex befand sich auf dem Gelände des örtlichen Bergbauunternehmens. Die Gefangenen wurden in Hangars und Garagen untergebracht. In einem kleinen Gebäude das "weißes Haus" genannt wurde, wurden die Gefangenen geschlagen. In einem anderen Gebäude das "rotes Haus" genannt wurde, wurden die meisten Menschen, die hereinkamen, getötet.
    Die Lebensbedingungen im Lager Omarska waren brutal. Die Gefangenen wurden auf engstem Raum zusammengedrängt und es gab keine hygienischen Einrichtungen. Nahrungsmittel wurden nur einmal täglich ausgegeben. Das Wasser, das die Menschen zu trinken erhielten, war verunreinigt. Es gab keine Möglichkeit die Kleidung zu wechseln, keine Betten und auch keine medizinische Versorgung.
    Prügel waren an der Tagesordnung. Die Gefangenenwärter, und andere, die in das Lager kamen, um Gefangene zu quälen, verwendeten Stangen aus Metall, Holzlatten, Kabelstränge, Gewehrkolben und Messer. Sowohl männliche als auch weibliche Gefangene wurden geschlagen, gefoltert, sexuell missbraucht oder hingerichtet. Zusätzlich zu den regelmäßigen Prügeln wurden Massenerschießungen vollzogen.

    Internationale Reaktionen

    Anfang August 1992 stießen die Journalisten Ed Vulliamy (The Guardian) und Roy Gutman (Newsday) zum Lager vor. Sie berichteten über das Lager. Diese Berichte führten schließlich dazu, dass die Vereinten Nationen begannen, die Lager zu untersuchen.
    Dazu kam eine Reportage der Journalisten Vulliamy, Marshall und Williams sowie des Kameramanns Irvin, welche in einer TV-Reportage über die Lager Omarska und Trnopolje die bekannten Bilder des „Todeslagers Omarska“ zeigten. Die Diskussion über die teilweise einseitig ausgewählten Bilder begann erst Anfang 1993 durch die Kritik von Peter Brock in der Weltwoche
    Aktuelle Entwicklungen

    Es gelten immer noch zahlreiche Gefangene als vermisst. Zahlreiche Gebeine von Menschen, die in diesem Lager ermordet wurden, wurden in der Umgebung gefunden. Einige der Verantwortlichen der Republika Srpska wurden zwischenzeitlich vom ICTY wegen Völkermordes und Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt.





    http://de.wikipedia.org/wiki/Lager_Omarska

  6. #6
    bosmix
    ich finde es wichtig das die menschen jedes jahr zum gedenken an die opfer an die ehemaligen KZ hingehen, den sowas darf man nicht in vergessenheit bringen was die kroaten und serben den bosniern angetan haben.



  7. #7

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    @donbosancero: mich würde interessieren ob dein vater auch in diesem kz war?

  8. #8

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    Zitat Zitat von bosmix Beitrag anzeigen
    ich finde es wichtig das die menschen jedes jahr zum gedenken an die opfer an die ehemaligen KZ hingehen, den sowas darf man nicht in vergessenheit bringen was die kroaten und serben den bosniern angetan haben.


    ich und meine familie gehen jedes jahr dort hin und etliche bosnjaken aus prijedor und kozarac, auch kroaten kommen und gedenken ihren ermordeten verwandten und freunden.

  9. #9

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    Zitat Zitat von lepotan Beitrag anzeigen
    @donbosancero: mich würde interessieren ob dein vater auch in diesem kz war?
    ja er war die ganzen 2 monate dort, da wurde ihm ein zeh ampurtiert.
    weil niemanden erschiessen wollte, als "bestrafung" dafür.

  10. #10

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    will dich nicht weiter belästigen. aber waren di zustände zum beispiel wie in damaligen deutschen kz? also folter usw...

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