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Endlich eine Lösung für das Kosovo ?

Erstellt von Viva_La_Pita, 29.04.2011, 21:12 Uhr · 114 Antworten · 3.930 Aufrufe

  1. #81

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Ardian Beitrag anzeigen
    jetzt kommt wieder dieser agressionspotential von dir

    bleich doch mal locker, ich schrieb grad eben es kommt nicht nur albanien zu gunsten sondern auch anderen nation aufm balkan auch bosniern kroaten und vorallem serben ,nich tnur albaner hätten was davon total benachteiligt wären die makedonen und montenegriner.

    es geht um den langfriestigen frieden, oder möchtest du gerne das es alle 50 jahre krieg gibt?

    auserdem ist die vereinigung der albanischen territorien nicht nur ziel der diaspora albaner mein freund, informier dich etwas besser dafür sind die meisten albaner in ganz balkan.

    minimisier das ganze nicht als ein diapsora krankheit, den das ist es nicht, solche ideen hat die diaspora in erster linie aus der heimat , ich werd zb besser wissen wie du was täglich auf albanischen medien durchläuft, über was da debattiert und berichtet wird.
    Ach komm, zu wessen Gunsten es sonst noch wäre, ist dir doch völlig egal.

    Welche Gebiete müsste eigentlich Albanien abgeben, wenn man die Grenzfrage nach deiner Vorstellung lösen würde?

    Und ich rede von diesem Albanien und nicht von irgendeinem imaginären.



    Was hätten die Kroaten und Bosniaken für Vorteile?

  2. #82
    Avatar von @rdi

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    Zitat Zitat von perhan007 Beitrag anzeigen
    Dass sie "kaum Rechte" hatten, ist stinkfrech von dir gelogen. Sie hatten die gleichen Rechte wie alle in Jugoslawien und 1000 Mal mehr Rechte als die Albaner in Albanien und von den Serben in Albanien will ich gar nicht erst anfangen zu reden. Du musst das immer relativ für den betreffenden Zeitpunkt betrachten. Heute hätten sie natürlich auch mehr Rechte, weil sich die Minderheitenrechte in Europa entwickelt haben.

    Ein Republikstatus hätte im Alltag keinen Unterschied gemacht. Was hätte sich für den einzelnen Albaner geändert? Gar nichts!

    Warum man ihnen keine Republik geben wollte? Weil man dann Serbien ein Stück seiner Republik wegnehmen müsste. Kosovo stand zuvor schliesslich nicht in der Luft. Man hätte ausgerechnet den Serben etwas zugemutet, obwohl alle anderen Republiken auch grosse Minderheiten hatten (davon waren viele selbst Serben) und Albanien gleichzeitig die Rechte der slawischen Minderheiten mit Füssen trat (und das ist noch sehr wohlwollend formuliert). Und es war klar, dass die Albaner früher oder später eine Sezession anstreben würden...
    wenn ich sowas behaupte dann mach ich es bewusst,
    die albaner bekamen erst 1974 ihre rechte und wurden fast gleich gestellt mit den anderen völker jugoslawiens , ab das blühte uach das leben in kosovo, und was war vor 1974?? leider hielt das nicht lange an. wir wissen ja was ab 1986 los war.

    ja du hast es erfasst, sezession, man ging davon aus das jugoslawien kein langlebiger prozess sein wird, und das dann die jenigen mi republik status sich trennen werden und serbien wollte ein szenarion verhindern, tun sie auch heute.

    ein wichtiger aspekt ist jedoch immer noch wie ich sagte dieser paragraf das besagt kosovo darf mit abstimmen bei zefall und hat ebenso das recht auf selbstbestimmung durch volksentscheid, das war meines wissens fest verankert im jugoslawischen verfassung.

    so zumindest hab ich es oft von albaniscen rechts experten gehört.

  3. #83
    Avatar von @rdi

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    Zitat Zitat von perhan007 Beitrag anzeigen
    Ach komm, zu wessen Gunsten es sonst noch wäre, ist dir doch völlig egal.

    Welche Gebiete müsste eigentlich Albanien abgeben, wenn man die Grenzfrage nach deiner Vorstellung lösen würde?

    Und ich rede von diesem Albanien und nicht von irgendeinem imaginären.



    Was hätten die Kroaten und Bosniaken für Vorteile?
    es ist mir nicht egal, den was nutzt ein vereinigtes albanien wenn man keine ruhe und frieden hat und nachbarschaftliche beziehungen??



    nun wahrscheinlich kleine teile an griechenland allerdings ned grosse, und paar gebiete an mzedonien wo makedonen mehrheit bilden an der prespa see.

  4. #84

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    924
    Zitat Zitat von perhan007 Beitrag anzeigen
    1. Selbstverständlich gibt es Völker. Du selbst strebst ja den Zusammenschluss aller Serben an. Was ist denn der Antrieb dafür, wenn es gar keine Völker gibt? Dann gäbe es auch so etwas wie "Serben" gar nicht. Du widersprichst dir da selbst.

    Das es keine Staaten geben soll, ist einfach nur deine persönliche Ansicht und keine allgemein gültige Regel, wie du sie darstellst. Was nun den Staat qualitativ von einer Stadt unterscheidet, leuchtet mir nicht ein. Ein Staat kann auch eine Stadt sein, es gibt genügend Stadtstaaten.

    Wenn du damit sagen willst, dass ein Staat künstlich ist, dann ist das selbstverständlich so. Aber genau so künstlich wie eine Stadt oder ein Dorf oder alle prinzipiell von Menschen errichteten, aneinandergereihten Bauten.

    Ich empfehle dir die Literatur von einem staatsrechtlichen Grundlagenbuch, z.B. etwas wie das hier: www.Helbing-Shop.ch | Das Lehrbuch zum Allgemeinen Staatsrecht

    2. Ja selbstverständlich braucht es ein "Gehirn" und das Subordinationsprinzip liegt in der Natur des Menschen und in der Natur selbst. Bis man einen Zustand der Anarchie erreichen kann, braucht es also auch eine Staatsführung (du nennst sie Regierung). Sie muss aber überhaupt nicht zentral sein, wie kommst du drauf? Wie und von wem der Staat gelenkt wird, können die Bürger selbst entscheiden. Sie geben ihre Rechte bewusst in die Hände von einigen wenigen und überwachen ihre Tätigkeit und setzen sie wieder ab, wenn die Führung nicht funktioniert. Die Lobbys sind ein Problem der parlamentarischen Demokratie an sich. Man muss heutzutage teure Wahlkämpfe führen, um gewählt zu werden. Wer die Mittel nicht hat, wird sich sponsert lassen und der Sponsor erwartet dann auch eine Gegenleistung. Ich finde das in Ordnung, solange alles offengelegt. Der Kandidat müsste also die Finanzierung seines Wahlkampfs und der nebenberuflichen Einnahmen durch Mandate qualitativ und quantitativ völlig transparent offen legen. Dann kann sich der Wähler selbst ein Bild machen, ob er diese Lobby im Parlament will. Was würdest du hier empfehlen?

    3. Das ist völliger Quatsch und eine subjektive Wertung deinerseits. Warum du bis zum Individuum dividierst und dort dann halt macht, ist unlogisch. Ausserdem verstehst du den Begriff "Minderheit" nicht. Es kann nicht jedes Individuum eine Minderheit sein, da es dann keine Mehrheit gäbe. Wer ist dann die Mehrheit, wenn das Individuum die einzige Einheit ist?

    Wenn du philosophisch konsequent sein würdest, müsstest du auch sagen, dass ein Mensch chemisch ohnehin nur eine Verbindung aus Sauerstoff, Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff (usw.) ist und es die einzelnen Atome gar nicht interessiert, wo und wie sie existieren. Universell betrachtet ist es ohnehin unwichtig, was auf der Erde passiert.

    4. Das ist eine qualitativ minderwertige Aussage, auf die ich nicht eingehen möchte. Weder die Annahmen, noch die Konsequenzen ergeben einen Sinn.

    5. Siehe 2. Es gibt in jedem fortschrittlichen Staat ein Raumplanungsgesetz

    Für die Schweiz siehe SR 700 Bundesgesetz vom 22. Juni 1979 ber die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG)

    Dieses Raumplanungsgesetz wird von vielen regionalen Verordnungen ergänzt und konkretisiert. Es sind also alle miteinbezogen.

    Auch hier hat wieder der Bürger das Recht, das Gesetz zu gestalten oder er delegiert es demokratisch an seine Vertreter.

    6. Was du hier vorschlägst, ist nichts neues, es nennt sich einfach "Willensnation": Willensnation

    Aber auch diese müssen auf eine Kontinuität ausgerichtet und gut organisiert sein. Warum du das Gefühl hast, dass das Zusammenleben von Zugehörigen gleicher Ethnien sinnvoller und einfacher ist, verstehe ich nicht. Es gibt genügend "ethnisch reine" Staaten, die bitter arm sind und solche, die sehr heterogen sind, und bei denen es sehr gut funktioniert. Das Problem des Balkans sind nicht die Leute dort selbst. Die Menschen des Balkans sind nicht dümmer oder fauler als andere. Es ist leider die Geschichte, der stetige gewaltsame Eingriff von Aussen, die "uns" zu dem gemacht hat, was wir heute sind. Auf dem Balkan hat das Prinzip "divide et impera" leider hervorragend funktioniert und wir werden noch Jahrhunderte die Konsequenzen des Kuckucksei erleben, den uns beispielsweise die Osmanen ins "Nest" gelegt haben.

    7. siehe oben

    8. Planwirtschaft ist überhaupt nicht schlimm. Wie schlimm es ist, wie im Kapitalismus im ständigen Drang nach Wachstum Dinge für den Konsum zu produzieren, die man eigentlich nicht braucht um irgendwelche künstlichen Bedürfnisse zu befrieden und damit die Umwelt nachhaltig zu zerstören, werden wir beide vermutlich noch miterleben. Wenn der "Plan" darin besteht, die Grundbedürfnisse des Menschen mit möglichst wenig Mitteln, möglichst LANGE zu befriedigen, kann daran nichts verkehrt sein. Was denkst du, warum eine Glühbirne nur 1000 Stunden hält? Damit wir regelmässig eine neue kaufen.

    Ich empfehle dir hierfür die sehr gute Dokumentation von Arte:



    1. Das Wort Volk als solches ist für mich unbrauchbar, was Übersetzt nichts weiter heißt als Menschenmenge .
    Was es für mich gibt sind Ethnien und ich zähle mich eben zur Serbischen, darauf habe ich keinen Einfluss genau so wenig wie ein Delfin darauf das er ein Säugetier ist. Ich könnte zwar leugnen das ich Serbe bin aber das wäre dan meine persönliche Entscheidung. Auch entscheide ich mich freiwillig dazu mich mit der serbischen Sprache, Kultur und Religion zu identifizieren. Dazu werde ich ja nicht gezwungen. Wenn dan diese Serben sich als eine Ethnie sehen und in einer Region eine Mehrheit bilden können sie ein Konstrukt bilden den Staat. (was auch der sinn von Saaten ursprünglich mal war denn Srb-ija ist nun mal von Srb-in abgeleitet. )

    Leider ist die Literatur im deutschen sehr begrenzt zu meinen Ansichten. Hier aber eines der wenigen Bücher auf Deutsch zu diesem Thema:
    Jörg Guido Hülsmann: Ordnung und Anarchie - Lichtschlag Buchverlag


    2. Ja das Subordinationsprinzip liegt in der Natur des menschen, was aber auch in der Natur des Menschen liegt ist das so genannte Nicht-Aggressions-Prinzip
    HTML-Code:
     http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtaggressionsprinzip
    jeder Mensch hat nicht verhandelbare rechte und das von Geburt an.
    Recht auf Freiheit, Eigentum und dem Streben nach Glück.
    Die Natur des Menschen ist also Friedfertig nicht aggressiv.
    Diese jetzt im einzelnen zu erklären würde sehr lange dauern, Ich empfehle dir aber auch jedem anderen zu diesem Thema unbedingt dieses Buch.
    Die Ethik der Freiheit Murray N. Rothbard Radikalliberalismus buchausgabe.de


    3.
    Wer ist dann die Mehrheit, wenn das Individuum die einzige Einheit ist?
    Genau das ist der Punkt es gibt dann nichts das Über dem Individuum steht
    (Außer Gott wenn du gläubig bist).


    4....


    5. Siehe 2., der Staat als solches ist wider die Natur de Menschen.


    6. Ich will keine Willensnation.


    7....


    8. So das ist der Wichtigste Punkt, und hier liegst du komplett falsch den der Kapitalismus unterliegt der selben Natur wie der Mensch eben dem Nicht-Aggressions-Prinzip, was wir heute haben ist kein Kapitalismus, sondern einen Sozialistische-Regierungs-beeinflusste-Marktwirtschaft.
    Fakt ist das wir keine Freie Marktwirtschaft haben.
    Wohlfahrtsstaaten und Regierungen sind gegen die Menschliche Natur.

    Thorsten Polleit,Michael von Prollius: Geldreform: Vom schlechten Staatsgeld zum guten Marktgeld - Lichtschlag Buchverlag

    Demokratie. Der Gott, der keiner ist: Amazon.de: Hans-Hermann Hoppe: Bücher


    Philosophie der Freiheit. Ein Friedrich-August-von-Hayek-Brevier: Amazon.de: Friedrich A. von Hayek, Gerd Habermann: Bücher

    Vom Wert der besseren Ideen: Sechs Vorlesungen über Wirtschaft und Politik: Amazon.de: Ludwig von Mises, Hertha Bosch: Bücher



  5. #85
    Avatar von @rdi

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    Zitat Zitat von Baksuz Beitrag anzeigen
    Uns Bosniaken und Kroaten in BiH.



    = Kriegserklärung.



    Direkteinmischungen von Serbien gab es in allen Jugoslawienkriegen.
    das war nur ironisch gemeint den rs und kosoov sind zwei welten:

    rs entstand nach krieg und kosovo existiert jahrhunderte und war als teil jugoslawiens mit recht auf bestimmung in der verfassung verankert.

  6. #86

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    Zitat Zitat von Ardian Beitrag anzeigen
    wenn ich sowas behaupte dann mach ich es bewusst,
    die albaner bekamen erst 1974 ihre rechte und wurden fast gleich gestellt mit den anderen völker jugoslawiens , ab das blühte uach das leben in kosovo, und was war vor 1974?? leider hielt das nicht lange an. wir wissen ja was ab 1986 los war.

    ja du hast es erfasst, sezession, man ging davon aus das jugoslawien kein langlebiger prozess sein wird, und das dann die jenigen mi republik status sich trennen werden und serbien wollte ein szenarion verhindern, tun sie auch heute.

    ein wichtiger aspekt ist jedoch immer noch wie ich sagte dieser paragraf das besagt kosovo darf mit abstimmen bei zefall und hat ebenso das recht auf selbstbestimmung durch volksentscheid, das war meines wissens fest verankert im jugoslawischen verfassung.

    so zumindest hab ich es oft von albaniscen rechts experten gehört.
    Warum gestehst du nicht einfach ein, dass es auch ein Fehler von den Albanern war, 1980 gleich wieder auf die Strassen zu gehen und ein Anschluss an Albanien zu fordern, obwohl sie erst ein paar Jahre zuvor endlich so etwas wie Gerechtigkeit erfahren haben? Ist es so schwierig? Musst du verzweifelt am schwarz-weiss Denken festhalten? Damit etwas gut wird, braucht es Zeit und die Albaner wussten doch auch, wie wichtig Kosovo für die Serben war und dass man nicht sofort den ganzen Arm nehmen kann, wenn einem die Hand gereicht wird. Milosevic war auch ein Resultat der albanischen Separationsbestrebungen und nicht nur deren Ursache.

    Man ging übrigens nicht davon aus, dass Jugoslawien kein "langlebiger Prozess" sein würde, sondern dass man den Albanern nicht alles geben und den Serben alles nehmen, sondern den Albanern viel geben und den Serben viel nehmen kann.

    Was vor 1974 war, spielt insofern für die Überlegung keine Rolle, weil die Albaner ja nicht wegen irgendeiner historischen Angelegenheit auf die Strasse gingen, sondern wegen ihrem Status NACH 1974.

    Für den Serben wirkt das albanische Verhalten etwas lapidar formuliert so:

    Man unterdrückt die Albaner Jahrzehnte lang --> Sie fordern mehr Rechte und Autonomie

    Man gewährt ihnen die Rechte und die Autonomie --> Sie fordern schon 6 Jahre später die Unabhängigkeit und die Republik

    Ein kleines bisschen Pragmatismus wäre von der albanischen Seite vielleicht auch nicht schlecht gewesen?

    Wenn du nicht einmal das eingestehen kannst, ist jede weitere Diskussion überflüssig.

  7. #87
    Avatar von @rdi

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    Zitat Zitat von perhan007 Beitrag anzeigen
    Warum gestehst du nicht einfach ein, dass es auch ein Fehler von den Albanern war, 1980 gleich wieder auf die Strassen zu gehen und ein Anschluss an Albanien zu fordern, obwohl sie erst ein paar Jahre zuvor endlich so etwas wie Gerechtigkeit erfahren haben? Ist es so schwierig? Musst du verzweifelt am schwarz-weiss Denken festhalten? Damit etwas gut wird, braucht es Zeit und die Albaner wussten doch auch, wie wichtig Kosovo für die Serben war und dass man nicht sofort den ganzen Arm nehmen kann, wenn einem die Hand gereicht wird. Milosevic war auch ein Resultat der albanischen Separationsbestrebungen und nicht nur deren Ursache.

    Man ging übrigens nicht davon aus, dass Jugoslawien kein "langlebiger Prozess" sein würde, sondern dass man den Albanern nicht alles geben und den Serben alles nehmen, sondern den Albanern viel geben und den Serben viel nehmen kann.

    Was vor 1974 war, spielt insofern für die Überlegung keine Rolle, weil die Albaner ja nicht wegen irgendeiner historischen Angelegenheit auf die Strasse gingen, sondern wegen ihrem Status NACH 1974.

    Für den Serben wirkt das albanische Verhalten etwas lapidar formuliert so:

    Man unterdrückt die Albaner Jahrzehnte lang --> Sie fordern mehr Rechte und Autonomie

    Man gewährt ihnen die Rechte und die Autonomie --> Sie fordern schon 6 Jahre später die Unabhängigkeit und die Republik

    Ein kleines bisschen Pragmatismus wäre von der albanischen Seite vielleicht auch nicht schlecht gewesen?

    Wenn du nicht einmal das eingestehen kannst, ist jede weitere Diskussion überflüssig.
    ne 1981 ging man auf die strasse weil man republik forderte bzw die rebellion und demonstration gint in der mensa der uni prishtina los hab die hintergründe ned im kopf, aber hauptforderung war der status einer republik sprch gleichstellung der albaner!!

    ich hab doch geschrieben das die jugos(serben) immer angst vor den albanern hatten und sie somit dummer weise falsch behnadelt haben was letztendlich ihnen(serbien) zum verhängniss wurde.

    es ist immer falsch zu rebellieren oder wie du sagst anderen das gefühl geben man bekommt ein finger und will die hand, aber die hand sollte eigentlich den albanern gleich gegeben werden als die republiken entstanden und nicht nur ein halber finger 1968, später ein finger 1974 dann hätten die albaner auch kein grund gehabt zu rebellieren alle 6 jahre.

    du sagtest selber sogar montenegro mit 400 000 einwohnern war republik, warum dann die albaner nicht die seite an seite mit tito kämpften und ihn loyal waren??

    das es bewegungen gab die für verbidnung an albanien waren weiss ich diese waren jedoch sowas von im untergrund, öffetlich hat es keiner gewagt sowas zu fordern , mein lieber wen du auf der strasse mit kreide geschrieben hast : kosovo republik hast du 30 jahre haft kassiert, geschweige albanien erwähnen.

    1981 gab es keine solche forderungen der studenten sie haben lediglich rerpublik status gefordert.

  8. #88

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    Zitat Zitat von Viva_La_Pita Beitrag anzeigen
    1. Das Wort Volk als solches ist für mich unbrauchbar, was Übersetzt nichts weiter heißt als Menschenmenge .
    Was es für mich gibt sind Ethnien und ich zähle mich eben zur Serbischen, darauf habe ich keinen Einfluss genau so wenig wie ein Delfin darauf das er ein Säugetier ist. Ich könnte zwar leugnen das ich Serbe bin aber das wäre dan meine persönliche Entscheidung. Auch entscheide ich mich freiwillig dazu mich mit der serbischen Sprache, Kultur und Religion zu identifizieren. Dazu werde ich ja nicht gezwungen. Wenn dan diese Serben sich als eine Ethnie sehen und in einer Region eine Mehrheit bilden können sie ein Konstrukt bilden den Staat. (was auch der sinn von Saaten ursprünglich mal war denn Srb-ija ist nun mal von Srb-in abgeleitet. )

    Leider ist die Literatur im deutschen sehr begrenzt zu meinen Ansichten. Hier aber eines der wenigen Bücher auf Deutsch zu diesem Thema:
    Jörg Guido Hülsmann: Ordnung und Anarchie - Lichtschlag Buchverlag


    2. Ja das Subordinationsprinzip liegt in der Natur des menschen, was aber auch in der Natur des Menschen liegt ist das so genannte Nicht-Aggressions-Prinzip
    HTML-Code:
     http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtaggressionsprinzip
    jeder Mensch hat nicht verhandelbare rechte und das von Geburt an.
    Recht auf Freiheit, Eigentum und dem Streben nach Glück.
    Die Natur des Menschen ist also Friedfertig nicht aggressiv.
    Diese jetzt im einzelnen zu erklären würde sehr lange dauern, Ich empfehle dir aber auch jedem anderen zu diesem Thema unbedingt dieses Buch.
    Die Ethik der Freiheit Murray N. Rothbard Radikalliberalismus buchausgabe.de


    3.

    Genau das ist der Punkt es gibt dann nichts das Über dem Individuum steht
    (Außer Gott wenn du gläubig bist).


    4....


    5. Siehe 2., der Staat als solches ist wider die Natur de Menschen.


    6. Ich will keine Willensnation.


    7....


    8. So das ist der Wichtigste Punkt, und hier liegst du komplett falsch den der Kapitalismus unterliegt der selben Natur wie der Mensch eben dem Nicht-Aggressions-Prinzip, was wir heute haben ist kein Kapitalismus, sondern einen Sozialistische-Regierungs-beeinflusste-Marktwirtschaft.
    Fakt ist das wir keine Freie Marktwirtschaft haben.
    Wohlfahrtsstaaten und Regierungen sind gegen die Menschliche Natur.

    Thorsten Polleit,Michael von Prollius: Geldreform: Vom schlechten Staatsgeld zum guten Marktgeld - Lichtschlag Buchverlag

    Demokratie. Der Gott, der keiner ist: Amazon.de: Hans-Hermann Hoppe: Bücher


    Philosophie der Freiheit. Ein Friedrich-August-von-Hayek-Brevier: Amazon.de: Friedrich A. von Hayek, Gerd Habermann: Bücher

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    Ich hab leider keine Zeit mehr, um dir "richtig" zu antworten, ich schreib dir bei Gelegenheit eine PM.

  9. #89

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    ne 1981 ging man auf die strasse weil man republik forderte bzw die rebellion und demonstration gint in der mensa der uni prishtina los hab die hintergründe ned im kopf, aber hauptforderung war der status einer republik sprch gleichstellung der albaner!!

    ich hab doch geschrieben das die jugos(serben) immer angst vor den albanern hatten und sie somit dummer weise falsch behnadelt haben was letztendlich ihnen(serbien) zum verhängniss wurde.

    es ist immer falsch zu rebellieren oder wie du sagst anderen das gefühl geben man bekommt ein finger und will die hand, aber die hand sollte eigentlich den albanern gleich gegeben werden als die republiken entstanden und nicht nur ein halber finger 1968, später ein finger 1974 dann hätten die albaner auch kein grund gehabt zu rebellieren alle 6 jahre.

    du sagtest selber sogar montenegro mit 400 000 einwohnern war republik, warum dann die albaner nicht die seite an seite mit tito kämpften und ihn loyal waren??

    das es bewegungen gab die für verbidnung an albanien waren weiss ich diese waren jedoch sowas von im untergrund, öffetlich hat es keiner gewagt sowas zu fordern , mein lieber wen du auf der strasse mit kreide geschrieben hast : kosovo republik hast du 30 jahre haft kassiert, geschweige albanien erwähnen.

    1981 gab es keine solche forderungen der studenten sie haben lediglich rerpublik status gefordert.
    Ich persönlich hätte nichts dagegen gehabt, und habe das auch schon oft geschrieben, wenn die Albaner die Republik erhalten hätten. Sie stellten seit über 100 Jahren die Mehrheit im Kosovo und es war nicht absehbar, dass sich das in den nächsten 100 Jahren wieder ändern würde. Von daher könnte man nicht von einer Kurzschlussreaktion sprechen. Andererseits kann ich eben auch die Serben verstehen.

    Und unter "fehlender Pragmatik" verstehe ich, dass man eben jahrzehntelang auf diesen "Finger" gewartet hat, ihn dann bekommt, und sofort mehr verlangt, anstatt sich zuerst mit dem erhaltenen zu arrangieren.

    Dass man für nationalistische Tätigkeiten harte Strafen gekriegt hat, hat aber nichts mit den Albanern zu tun, sondern war überall im Land systembedingt.

    Da eine Autonomie von einer Republik nur die Möglichkeit zur Sezession unterscheidet, ist ja klar, worauf die Forderungen hinaus will.

    Das ist wie, wenn man sagt, man will mit der Pistole 20 Mal auf einen schiessen und dann verneint, dass man jemanden töten will.

  10. #90
    Avatar von Rrushja

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    Zitat Zitat von Viva_La_Pita Beitrag anzeigen
    Nein, aber wenn wir rein logisch von "serbischem" Land reden das sollte es schon auch in serbischer Hand sein. Natürlich kann der Nachbar Albaner sein
    oder die Ehefrau, der beste freund oder Arbeitskollege. Nur wenn in einem Gebiet überwiegend Serben leben 80% - 90% dann sollten sie das recht haben wenn sie es für nötig halten sich abspalten zu können. Und trotzdem hätte der Albanische Nachbar die selben rechte wie die Serben.

    Es liegt doch nicht in deiner Hand vor allem nicht von Deutschland aus, zu entscheiden was die Leute unten für nötig halten und was nicht.

    Also sollten serbische Dörfer mitten im Kosovo eine eigene Regierung haben? Also sollten albanische Gebiete in Italien, Griechenland, Mazedonien, Schweiz eine eigene Regierung bekommen??? also also....
    Und für nötig halten sie es, deiner Meinung nach, allein aus nationalistichem Grund?? Ohne dass der Staat ihnen was tut?

    Sorry, das hat mit Realität und Politik nichts mehr zu tun. Utopische Vorstellungen kann man, wenn überhaupt, nur durch Gewalt und Krieg durchsetzen.
    Erst wenn hunderttausende von serbischen Frauen vergewaltigt werden, erst wenn serbische Zivilisten, unschuldige Kinder und Babys ermordet werden, erst wenn Serben auf die gottloseste Weise massakriert werden, ihnen die Augen im lebenden Zustand ausgestochen werden, die Organe rausgeschnitten werden, mit den Körperteilen spielt und sie stolz aufhängt und so vieles mehr, dann erst können die Serben ihre serbischen Gebiete haben!!!!

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