So läuft Balkanesen und ihr müsst einig sein!


30. Oktober 2004 12:56
EON ist voll bei der Kolonisierung und Korrumpierung dabei!
navy

Für lächerliche 140 Millionen € kauft (ohne Ausschreibung) EON 67%
des Bulgarischen Strom Netzes und erhält 1,1 Millionen Kunden und
enorme Werte auch an Immobilien und Infrastruktur.

Es dürfte doch wirklich jedem klar sein, das der Wert in die
Milliarden geht inklusive know How und Mitarbeiter.

Der Preis dürfte keine 5% des Real Wertes sein, denn wer die Netze
besitzt, beherrscht das Land und den Preis. Allein der Immobilien
Anteil dürfte wesentlich höher sein.

EON in den absoluten Abgrund der Korrumpierung von Staaten.

Wieviel zig Millionen vor Ort in die Taschen von Politikern flossen,
kann nur geschätzt werden über die kriminellen Consults der
Politischen Stiftungen. Die "SChwarzen Kassen" müssen gefüllt werden.


Die Welle rollt weiter

Eon Energie engagiert sich als erster deutscher Energieversorger auf
dem Balkan



Es waren freundliche Worte, mit denen sich Bulgariens Regierung und
die Spitze des Münchner Konzerns Eon Energie in Sofia begegneten. Man
sei froh, einen renommierten Energieversorger als Partner gefunden zu
haben, brachte die bulgarische Seite vor. Man danke für das
Vertrauen, entgegnete Eon-Energie-Chef Johannes Teyssen.


Bulgarien hat in der vergangenen Woche die Privatisierung seiner
öffentlichen Infrastruktur gestartet. Am Donnerstag verkaufte Sofia
67 Prozent der Anteile an zwei Versorgungsnetzen im Nordosten des
Landes an den Münchner Eon-Ableger, am Freitag die Region im Südosten
an den österreichischen Versorger EVN. Vermutlich schon in der
kommenden Woche kommt die tschechische CEZ mit der Hauptstadtregion
zum Zuge. Damit wäre die komplette Verteilung von Strom in Bulgarien
binnen weniger Tage privatisiert -- und das in einem vorbildlichen
Verfahren: Allein der Preis zählte, nicht der Name des Käufers, nicht
irgendwelche Zusagen. "Das war das fairste und beste Verfahren, dass
ich in meinem bisherigen Berufsleben gesehen habe", schwärmte
Eon-Energie-Chef Teyssen. "So fair, dass ich zwischendurch Angst
hatte, wir würden es verlieren."


Für 140,7 Millionen Euro hat Eon Energie nun 1,1 Millionen Kunden und
3768 Mitarbeiter mehr -- und einige Arbeit zusätzlich. Denn bislang
kommt in den bulgarischen Netzen ein Viertel des Stroms abhanden,
weil vielfach Zähler manipuliert werden. Als nächstes sollen vom
kommenden Sommer an die Kraftwerke verkauft werden. Teyssen hat schon
vorab klar gemacht, dass Eon Interesse an einem "horizontal und
vertikal integrierten" Geschäft in Bulgarien hat -- also Erzeugung
und Versorgung gleichermaßen übernehmen will. In der Regierung sieht
man das offenbar ganz ähnlich.


Unterdessen macht sich der Konzern auch für den Sprung auf den
benachbarten rumänischen Markt bereit. Auch dort stehen
Versorgungsnetze zum Verkauf, die das Eon-Portfolio (Polen,
Tschechien, Slowakei, Ungarn) ergänzen könnten. Erst vorige Woche
hatte das Schwesterunternehmen Ruhrgas den rumänischen Gasversorger
Distrigaz Nord übernommen. Nun könnte auch Eon Energie nachziehen.
Ein Abschluss in Rumänien ist offenbar nicht mehr fern. Michael
Bauchmüller


http://www.sueddeutsche.de/sz/2004-1...ikel/sz-2004-1
0-30-022-a_miba_balkan.a_miba_balkan/

Heute im Wirtschafts Teil der SZ auf Seite 22

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