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Erdogan Kritikthread

Erstellt von ZX 7R, 06.04.2016, 18:46 Uhr · 1.268 Antworten · 48.491 Aufrufe

  1. #811
    Avatar von ZX 7R

    Registriert seit
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    22.645
    Zitat Zitat von dayko2 Beitrag anzeigen
    Zum allerletzten mal, ZX 7R

    Die Privilegierte Partnerschaft ist ein offenes politisches Konzept für supranationale oder intergouvernementale Beziehungen, das meist ohne genaue Definition verwendet wird.
    Der Begriff (engl.: privileged partnership, frz.: partenariat privilégié) wird am häufigsten im Zusammenhang mit den Beitrittsverhandlungen der Türkei mit der EUverwendet, wurde aber auch in anderen Konstellationen benutzt. Seit 2004 wurde die privilegierte Partnerschaft von der deutschen CDU, insbesondere von Angela Merkel und Wolfgang Schäuble, als eine Alternative zur Vollmitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Union vorgeschlagen. Rechtlich könnte sie – vergleichbar mit dem EWR – als Assoziation nach Art. 217 AEU-Vertrag ausgestaltet werden. Dieser Vorschlag wird von der Türkei vehement abgelehnt.[1]


    Eine Priviligerte Partnerschaft entspricht nicht der EU-Vision , den man als Türken hat.

    Gut, dann frag ich mal anders.......du bist also der Meinung, egal was die Türkei geändert hätt (ich red von der Vergangenheit.....zb Anfang 2000...nicht von jetzt, wo eh kein Schwein in die du will), hätt nix genutzt für einen Beitritt?

    Mich würd interessieren, welchen Grund die eu vorgibt es bei einer privilegierten Partnerschaft zu belassen. Haben sie keine Gründe erwähnt?

  2. #812
    Avatar von Recep-Tayyip-Erdoğan

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    Zitat Zitat von dayko2 Beitrag anzeigen
    Wen meinst du?
    Din Nervensäge.

  3. #813
    Avatar von Josip Frank

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    7.374
    Erdogan der Supertürke , dessen Vorfahren jüdisch und griechisch-orthodox waren

    Galileo - Video - Dienstag: Erdogans Aufstieg - Der Weg zur Macht - ProSieben

    - - - Aktualisiert - - -

  4. #814
    Avatar von Jezersko

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    1.877
    „Wir gegen Die!“
    Das ist Erdogans Imperativ seiner Politik. Oppositionsparteien, Generäle, türkische und ausländische Medien, Kommunisten, Prediger, die CIA, Armenienlobby, Zionisten, Zinslobby, Banken, die Lufthansa, Umweltschützer: Sie alle hat Erdoğan schon zu Feinden der Türkei erklärt.
    Je länger die Liste wird, desto klarer ist die Botschaft an die eigenen Anhänger: Vertrauen könnt ihr nur mir. Und wer sich gegen mich stellt, verrät die Türkei.

    Warum funktioniert das so gut? Nun ja, es wurde jahrelang sukzessive Vorarbeit geleistet (Medien, strategische Postenbesetzungen,...) und somit die große Masse der türkischen Bevölkerung von objektiven Informationen abgeschnitten. "Wer nichts weiß, muss alles glauben!"

  5. #815

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    2.180
    Etwas über Necmettin Erbakan, dem Vorbild vieler AKParti-Politiker und über seine Agenda, und was uns bei einer Systemveraenderung erwartet;



    Necmettin Erbakan (* 29. Oktober 1926 in Sinop; † 27. Februar 2011 in Ankara) war ein islamistischer türkischer Politiker. Er war mehrfach stellvertretender Ministerpräsident und vom 28. Juni 1996 bis zum 30. Juni 1997 Ministerpräsident der Türkei.
    Nach dem Schulbesuch in den Orten Kayseri, Trabzon und Istanbul nahm er das Studium im Fach Maschinenbau auf, welches er an der Technischen Universität Istanbul 1948 beendete. Seine Studien setzte er in Aachen fort. 1953 promovierte er an der Technischen Hochschule Aachen zum Thema „Theorie über die Vorgänge bis zur Zündung im Dieselmotor“. Darauf folgte eine Tätigkeit im Bereich der Forschung und als Ingenieur bei der Firma Deutz, bei der er an der Entwicklung des Leopard-Panzers beteiligt war.[1] 1965 wurde er Professor an der Technischen Universität Istanbul. Am 27. Februar 2011 starb Necmettin Erbakan in Ankara.

    ....





    Die Islamische Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) beschreibt sich selbst als eine islamische Religionsgemeinschaft, die das religiöse Leben der Muslime umfassend organisieren möchte. Dabei solle die Grundlage ihres Islamverständnisses auf den Lehren von Koran und Sunna basieren. Im Bundesverfassungsschutzbericht 2014 wird die religiöse Orientierung bestätigt. Darüber hinaus wird konstatiert, dass eine Abnahme des Extremismusbezugs der IGMG festzustellen sei. Dies wird zurückgeführt auf die anhaltenden Bemühungen des IGMG-Vorsitzenden Kemal Ergün, die Organisation aus der Einflussnahme der Millî Görüş-Bewegung in der Türkei loszulösen und der IGMG ein eigenständiges Deutschland-spezifisches Profil zu geben.

    In der Türkei war die Millî Görüş (dt. „Nationale Sicht“) die erste wirkliche islamistische Bewegung; sie entstand 1967 mit einer anti-säkularen und anti-westlichen politischen Vision, denn Erbakan machte die westlichen Einflüsse verantwortlich für die Probleme der Türkei. Ihm zufolge sollte der Islam als ganzheitliche Ideologie dem entgegnen. Nur ein islamischer Staat und die damit implizierte Islamisierung der türkischen Gesellschaft konnten daher die Antwort sein. An dieser Stelle wird die ideologische Nähe der Millî Görus zurMuslimbruderschaft deutlich. Erbakan war stark beeinflusst vom wichtigsten Ideologen der Muslimbruderschaft, Sayyid Qutb, dessen Weltanschauung auf einer stark und zutiefst ideologisierten Lesart der islamischen Geschichte basiert, die einen reinen Urislam frei von westlichen Einflüssen beschreibt und den Ausweg islamischer Gesellschaften aus der Krise nur durch eine Rückkehr der Gesellschaft zum „wahren Glauben der ersten Generationen“ und deren Befreiung von unislamischen Einflüssen sieht. Erbakan rief damals öffentlich zum Sturz des türkischen säkularen kemalistischen Systems auf. Dabei präferierte er eine Strategie der islamischen Erweckung, die politische Reformen im Sinne einer Islamisierung des Systems begünstigt. Die Millî Görüş hatte somit die Aufgabe, die Türkei in einen islamischen Staat zu transformieren.

    Erbakan gründete im Laufe seiner politischen Karriere bis zu seinem Tod verschiedene politische Parteien. Dabei fällt auf, dass öffentliche antiwestliche und sehr oft antisemitische Äußerungen im Laufe der Jahre immer weniger wurden. Auch schienen sich die Erben Erbakans mit dem Laizismus zu versöhnen. Insbesondere die erfolgreiche AKP unter der Führung Erdoğans gab sich lange reformorientiert. Doch bewertet man die Lage der Türkei heute, so kann man feststellen, dass die Türkei noch nie so tief gespalten war. Laizisten und Vertreter einer auf Basis der Religion formulierten Politik stehen sich unversöhnlich gegenüber. Säkulare demokratische Prinzipien werden sukzessive abgebaut, die Islamisierung der staatlichen Institutionen schreitet voran.


    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von ZX 7R Beitrag anzeigen
    Gut, dann frag ich mal anders.......du bist also der Meinung, egal was die Türkei geändert hätt (ich red von der Vergangenheit.....zb Anfang 2000...nicht von jetzt, wo eh kein Schwein in die du will), hätt nix genutzt für einen Beitritt?

    Mich würd interessieren, welchen Grund die eu vorgibt es bei einer privilegierten Partnerschaft zu belassen. Haben sie keine Gründe erwähnt?

    ZX, ein Land mit ungefaehr 75 Mio. Einwohnern, wie viele Sitze waeren das im EU-Parlament?

  6. #816
    Avatar von ZX 7R

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    31.01.2012
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    22.645
    Zitat Zitat von dayko2 Beitrag anzeigen
    .....


    ZX, ein Land mit ungefaehr 75 Mio. Einwohnern, wie viele Sitze waeren das im EU-Parlament?
    Versteh ich Dich richtig...die Türkei hätte zu grossen Einfluss?

    Das hat die EU öffentlich als Grund genannt? Gibts dazu Quellen, oder ist das Deine oder Eure persönliche Meinung?

    Wenn öffentlich als Grund angegeben, hättest Du mal n Link dazu?

  7. #817
    Avatar von Amarok

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    Zitat Zitat von ZX 7R Beitrag anzeigen
    Versteh ich Dich richtig...die Türkei hätte zu grossen Einfluss?

    Das hat die EU öffentlich als Grund genannt? Gibts dazu Quellen, oder ist das Deine oder Eure persönliche Meinung?

    Wenn öffentlich als Grund angegeben, hättest Du mal n Link dazu?
    Das ist nicht ihre persönliche Meinung, das wäre tatsächlich so. Die Sitzverteilung im Europäischen Parlament wäre damit noch breiter und erstmals würde eine Islamisch-Konservative Partei Platz nehmen mit Schätzungweise 80-150 Sitzplätzen. Die Türkei wäre dann je nach Einwohner pro Abgeordneter knapp über Frankreich mit geschätzten 65-70% 2 größte Macht im EU-Parlament (78 Millionen Einwohner) hinter Deutschland. Zudem dann auch noch extrem aggressiv und Wirtschaftsstärker als (knapp) 2/3 der restlichen Mitgliedsländer.

    Zudem befürchtet die EU auch noch eine Abwanderungswelle Türkischer-Kurden aus dem Osten, Süd-Osten des Landes.

    Möchte die EU natürlich verhindern.

  8. #818
    Avatar von Indianer

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    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Das ist nicht ihre persönliche Meinung, das wäre tatsächlich so. Die Sitzverteilung im Europäischen Parlament wäre damit noch breiter und erstmals würde eine Islamisch-Konservative Partei Platz nehmen mit Schätzungweise 80-150 Sitzplätzen. Die Türkei wäre dann je nach Einwohner pro Abgeordneter knapp über Frankreich mit geschätzten 65-70% 2 größte Macht im EU-Parlament (78 Millionen Einwohner) hinter Deutschland. Zudem dann auch noch extrem aggressiv und Wirtschaftsstärker als 2/3 der restlichen Mitgliedländer.

    Möchte die EU natürlich verhindern.
    wäre, wäre
    beantwortet zx`s frage immer doch net.
    hast du quelle, daß das der grund ist?

  9. #819
    Avatar von Amarok

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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    wäre, wäre
    beantwortet zx`s frage immer doch net.
    hast du quelle, daß das der grund ist?
    Das ist kein (wäre), das war gerade Mathe-Light und tatsächlich das was passieren würde. Schmeckt dir wenig, ich weiß. Du bist aber auch dumm, dafür kann ich wieder nichts.

    Für die Quelle empfehl ich dir Genie und Experte über jedes Thema einfach mal die Siztverteilung und Zuordnung pro Abgeordneter des Europäischen Parlamentes. Vor allem, da die AKP allein Unterhalter in der Türkei ist, dürfte es sehr interessant werden. Aber da es sowieso selbst mit einer 99% Arschlecker Türkei unwahrscheinlich ist in dieses Christliche Gebilde aus korrupten und teilweise wirtschaftlichen fail-states zu kommen, ist daher jede Berechnung von mir oder von anderen gleich verschwendete Zeit.

  10. #820
    Avatar von naturalflavor

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    Ich bin verwirrt, tönte Erdogan nicht vor ein paar Jahren man bräuchte die EU nicht und errichte in Asien etwas viel stärkeres und besseres? Also rein Arisch (Muslime) ohne Juden (Christen) allen Untermenschenvölkern überlegen (Nichtturkvölker)? Satz mit X war wohl nix.

    Grosse Goschn nix dahinter. Wer nimmt die AKP und Erdogan noch ernst? Die Türkei käme rein, wenn man nur endlich die Beitrittsbedingungen erfüllen würde. Sogar Rumänien und Bulgarien sind dabei, deren Wirtschaft ist lächerlich und die Korruptionindex gewaltig hoch.

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