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Erstmals UNO-Kriegsverbrecherprozess in Kroatien

Erstellt von Ivo2, 20.06.2007, 04:37 Uhr · 27 Antworten · 1.582 Aufrufe

  1. #21
    hahar
    Zitat Zitat von sonnyliston22 Beitrag anzeigen
    schon komisch das so ein bergalbaner über das kroatische justizsystem herzieht...

    ...und wieder mal typisch diaspora opfer! kann kein anständiges argument bringen und muss gleich beleidigen!!!!!!

  2. #22
    Avatar von Cigo

    Registriert seit
    02.03.2007
    Beiträge
    7.854
    Zitat Zitat von lupo-de-mare Beitrag anzeigen

    Meine Person hat da eine klarere Linie gefahren und immer dazu gelernt. Für mich sind etliche Militärs auf dem Balkan und zwar verschiedener Ethnien schuldig und auch etliche Orts Kommanten wie Glavas und sehr viele der UCK Terroristen und Banditen. Die Serben Karadic und Mladic, sind eindeutig ebenso schuldig. Aber bei Milosevic sage ich nein, wenn man die Aussagen von Lord Owen, verschiedenen Offizieren der NATO und UN kennt. Und die Verantwortliche der Operation "Sturm" 1995, gehören alle verhaftet und vor ein Internationles Gericht und zwar inklusive Holbrook, Georg Tenet, Agim Ceku usw.. wenn man die Kanadischen Militär Berichte kennt.

    Aber viele Kroaten, leben ja lieber eine peinlichen Nazi Einstellung und verdrängen diese FAkten.
    ja gott sei dank bist du nur ein verwirrtes wesen auf der suche nach erleuchtung

  3. #23
    Gast829627
    Zitat Zitat von lupo-de-mare Beitrag anzeigen
    Irrtum! Die kroatische Justiz ist ziemlicher Schrott, aber Del Ponte tritt im September ab und man bereitet das Ende des ITCY vor in Den Haag und will das auf die Länder deligieren.



    Gute Einstellung! Und genau das gilt für absolut Alle, egal welcher Nationaliät!




    Welche neue Ansichten!? Bei den Serben gilt das wohl nicht, wenn man sich an frühere Postings erinnert?!

    Meine Person hat da eine klarere Linie gefahren und immer dazu gelernt. Für mich sind etliche Militärs auf dem Balkan und zwar verschiedener Ethnien schuldig und auch etliche Orts Kommanten wie Glavas und sehr viele der UCK Terroristen und Banditen. Die Serben Karadic und Mladic, sind eindeutig ebenso schuldig. Aber bei Milosevic sage ich nein, wenn man die Aussagen von Lord Owen, verschiedenen Offizieren der NATO und UN kennt. Und die Verantwortliche der Operation "Sturm" 1995, gehören alle verhaftet und vor ein Internationles Gericht und zwar inklusive Holbrook, Georg Tenet, Agim Ceku usw.. wenn man die Kanadischen Militär Berichte kennt.

    Aber viele Kroaten, leben ja lieber eine peinlichen Nazi Einstellung und verdrängen diese FAkten.


    das nenn ich ne neutrale aussage ........

  4. #24
    Gast829627
    Auf Nummer sicher


    Die Flucht des Generals Mirko Norac bringt Kroatien an den Rand einer Staatskrise. von martin schwarz, wien

    Die kroatische Regierung erklärt ihn zum Staatsfeind Nummer eins, die Polizei leitet eine umfassende Suche nach ihm ein - und Mirko Norac genießt das Bad in der Menge. Rund 100 000 Menschen waren Mitte vergangener Woche in die Hafenstadt Split gekommen, um ihre Solidarität mit dem geschassten ehemaligen General zu bekunden und gegen die neue, sozialliberale Regierung zu protestieren.
    Unter den Demonstranten befand sich auch Norac selbst. »Ich war dort und habe sogar ein Schild mit der Aufschrift ðIch bin Mirko NoracÐ getragen, aber keiner hat sich für mich interessiert«, erklärte er in einem Interview mit der kroatischen Zeitung Slobodna Dalmacija.
    Dafür interessiert man sich in Zagreb und Rijeka umso mehr für ihn. Anfang letzter Woche hätte er vor einem Gericht in Rijeka erscheinen sollen, um über seine mögliche Verwicklung in die Massaker kroatischer Militärs an serbischen Zivilisten während des Sezessionskrieges von 1991 bis 1995 auszusagen. Doch Norac tauchte nicht auf.
    Als die Polizei ihn kurz darauf in seiner Wohnung in Sinj verhaften wollte, floh er durch ein Fenster. Seitdem ist in Kroatien eine hitzige Debatte über mögliche eigene Kriegsverbrechen, die Zusammenarbeit mit dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag und nicht zuletzt über das eigene Staatsverständnis entbrannt. Denn Mirko Norac gilt in Kroatien mehr als jeder andere Militär als Symbol für den gewonnenen Unabhängigkeitskrieg, als Ikone kroatischer Heldentaten. Mit dem verstorbenen Staatsgründer Franjo Tudjman und dem ebenfalls verstorbenen Verteidigungsminister Gojko Susak war er eng befreundet.
    Erst die neue Regierung setzte der Karriere des heute 33jährigen ein Ende. Als er gemeinsam mit zehn weiteren hochrangigen Militärs im vergangenen September einen offenen Brief verfasste, in dem er die Regierung wegen ihres erklärten Willens kritisierte, mögliche Kriegsverbrechen der kroatischen Streitkräfte zu untersuchen, wurden Norac und seine Co-Autoren von Präsident Stipe Mesic aus dem Dienst entlassen.
    Doch vermutlich hätte seine Laufbahn ohnehin bald geendet. Denn ein Gericht in Rijeka hatte inzwischen intensive Recherchen über die Verwicklung des Generals in ein Massaker an serbischen Zivilisten in der Kleinstadt Gospic im Oktober 1991 begonnen. Als der Kronzeuge Milan Levar, ein ehemaliger Untergebener Noracs, im August vergangenen Jahres erschossen wurde, unterbrach man kurzzeitig die Ermittlungen.
    Das Massaker von Gospic gilt als eines der ersten Verbrechen kroatischer Militärs an Zivilisten während des Sezessionskrieges. Damals wurden rund 180 Serben aus Gospic verschleppt. Mitarbeiter der Helsinki-Foundation fanden 24 Leichen am Waldrand in der Nähe des Ortes.
    Milica Smiljanic, die Witwe eines der Opfer, berichtet vom 16. Oktober 1991: »Sie brachen in unser Haus ein. Sie trugen Tarnuniformen. Als sie merkten, dass wir uns in den Keller geflüchtet haben, schrien sie: ðKommt raus, ihr Banditen!Ð Dann verlangten sie, dass wir ein Papier unterschreiben, in dem wir bestätigen, dass Serben in Kroatien ein sicheres Leben führen konnten. Als wir uns weigerten, das zu tun, zerrten sie meinen Mann Stanko und meinen Schwager auf einen Lastwagen und fuhren weg. Ich habe meinen Mann nie wieder gesehen.« Nur Pathologen haben Stanko Smiljanic wieder gesehen. Sie fanden ihn erschossen auf. Smiljanic fand einen schnelleren Tod als einige Frauen, die einfach mit Schaufeln erschlagen worden waren.
    Das Massaker war kein Alleingang von General Norac, sondern eine gut vorbereitete militärische Aktion. Seine Brigade musste in den serbischen Teil von Gospic eindringen, was ein risikoreiches Unternehmen darstellte. Nach Berichten, die Jungle World vorliegen, wussten sowohl Tudjman als auch die gesamte damalige politische Elite Kroatiens von den Planungen für das Massaker, darunter so exponierte Mitglieder von Tudjmans Kroatischer demokratischer Bewegung (HDZ) wie der damalige Premier Franjo Greguric und der ehemalige Innenminister Ivan Vekic.
    Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass sich die heute noch aktiven HDZ-Kader jetzt für Norac einsetzen und mithilfe seiner Person eine politische Kampagne gegen die derzeitige Regierung lancieren. »Das Ganze ist po-litisch völlig absurd. Den Unterstützern von Norac geht es nur darum, selbst nicht vor Gericht zu kommen«, meint der außenpolitische Berater des Staatspräsidenten, Tomislav Jakic, gegenüber Jungle World. Dass der aktuelle Chef der HDZ, Ivo Sanader, auf der Großdemonstration in Split forderte, die Zusammenarbeit mit dem Haager Kriegsverbrechertribunal einzustellen und die Mesic-Regierung zu stürzen, ist nicht nur grotesk, sondern auch einfach zu durchschauen.
    »Die wollen sich alle absichern. Norac und seinen Mitstreitern drohen in Den Haag 40 Jahre Gefängnis ohne Möglichkeit auf Bewährung. Vor einem kroatischen Gericht könnte er höchstens 25 Jahre bekommen und würde wegen seiner Verdienste um den kroatischen Staat vielleicht früher auf eine Begnadigung hoffen können«, ist sich Jakic sicher.
    Die Aufregung der nationalistischen Opposition ist aber vor allem deshalb grotesk, weil weder ein Auslieferungsantrag aus Den Haag vorliegt noch eine Anklage. Das bestätigt auch Florence Hartman, die Sprecherin der Den Haager Chefanklägerin Carla Del Ponte: »Wir kooperieren nur mit den kroatischen Behörden, aber es gibt weder eine offizielle Untersuchung noch eine Anklage und schon gar keinen Auslieferungsantrag.« Man habe derzeit kein Interesse an dem Fall, fährt Hartmann fort, und überlasse ihn den kroatischen Gerichten. »Es ist auch in nächster Zukunft nicht mit einer Anklage gegen Norac zu rechnen. Wir können uns ja nicht mit jedem befassen«, stellt sie abschließend klar.
    Die juristische Zurückhaltung bringt die kroatische Administration in ein Dilemma. Sie kann sich gegenüber der rechten Opposition nicht auf das Argument berufen, nur den Anweisungen aus Den Haag zu folgen und eigentlich keine andere Wahl zu haben, wenn nicht die internationale Isolation des Landes riskiert werden soll.
    Bemühungen zur Aufarbeitung der nationalen Vergangenheit sind für die neue Regierung jedenfalls notwendig. »Wir hätten uns das alles sparen können, wenn schon die alte Regierung ermittelt hätte«, klagt Tomislav Jakic. Die aber tat das Gegenteil. Franjo Tudjman sorgte dafür, dass die Untersuchungen der kroatischen Polizei vor Jahren abgebrochen wurden.

  5. #25
    Avatar von Cigo

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    Zitat Zitat von Legija Beitrag anzeigen
    das nenn ich ne neutrale aussage ........
    ach legija,wieder am provozieren?

    nur zu deiner info,dein beitrag unten ist veraltet,da norac schon seit längerer zeit gefasst ist,aber ich weiß ja,dass es bei dir mit dem denken ein wenig hapert

  6. #26

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    Zitat Zitat von hahar Beitrag anzeigen
    ...und wieder mal typisch diaspora opfer! kann kein anständiges argument bringen und muss gleich beleidigen!!!!!!
    ich habe gar keinen beleidigt du alter coban... geh lieber wieder schafe hüten du kleines drogenopfer...

  7. #27
    hahar
    Zitat Zitat von sonnyliston22 Beitrag anzeigen
    ich habe gar keinen beleidigt du alter coban... geh lieber wieder schafe hüten du kleines drogenopfer...

    nun ja bergalbaner heisst ja bauer, oder irre ich mich da??

    für einen stadt menschen ist das halt ne beleidigung


    cobaneeeeeeee vrati seeeeee, ovce tvoje nemogu bez tebeeeeeeeeeeeeeeeeeeee

  8. #28
    Avatar von Schiptar

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    Ademi, Norac defense counsels clash

    20 June 2007 | 14:06 | Source: Tanjug

    ZAGREB -- The war crimes trial of two retired Croatian generals saw a clash between their defense counsels.
    The trial of Mirko Norac and Rahim Ademi, charged with crimes committed in military operations in the Medak Pocket in September 1993, began Monday, and it is the first and only process that the Hague Tribunal has transferred to the Croatian judiciary.

    When addressing evidence the Croatian State Prosecutor’s Office received from The Hague, Norac’s defense had reservations that the first-accused Ademi's attorneys may attempt to shift all responsibility to Norac.

    Norac’s defense lawyer Željko Olujić demanded from the prosecution to state its position regarding the pre-trial records from July 2003 that entered into evidence.

    According to him, “Ademi directly laid all the blame at Norac with that document by saying he had never formally received the rank of a commander, nor deputy commander of the army zone around Gospić.”

    In the document in question, Ademi alleges that the real command of the Gospić region was placed under the superior officer in Zagreb via his subordinate officer at the head of the 9th motorized brigade of the Crotian Army.

    Since Prosecutor Antun Kvakan explained that the document was incorporated into evidence because it contained defense Norac delivered to Hague investigators that had questioned him during their probe, Olujić interpreted Kvakan’s words as “a confirmation that the document indeed constituted Ademi’s defense in the ongoing trial.”

    However, Ademi’s lawyers found fault with Olujić’s construal.

    Defense counsels of both generals agreed when it came to opposing the reading of the documentations compiled and submitted by Savo Štrbac, director of the Serbian Documentation and Information Center Veritas.

    They labeled Štrbac as an “outspoken enemy of Croatia," accusing him of manipulating false documentation.

    The Prosecution went up against a request from Norac’s defense to disclose identity of protected witnesses. Ademi’s defense said that the identities should remain protected, stressing, however, that the defense should be familiar with protected witnesses’ previous statements.

    Norac and Ademi have been charged with crimes against civilians and excessive and random targeting of Serb-populated villages in Croatia.

    The consolidated indictment names all killed civilians and prisoners of war, and adds that some of them were abused and massacred.

    Ademi is organizing his defense out of custody, while Norac is serving his 12-year jail term for executing several dozens of Serb civilians in the region of Gospić in 1991.

    Quelle: B92
    ---

    Suđenje generalima: Sukob odbrana

    20. jun 2007. | 09:21 | Izvor: Tanjug

    Zagreb -- Na suđenju hrvatskim generalima za ratne zločine sukobile se odbrane dva generala. Raspravu pred zagrebačkim županijskim sudom, na suđenju generalima Mirku Norcu i Rahimu Ademiju, koji se, po komandnoj odgovornosti terete za ratne zločine u Medačkom džepu, kod Gospića, u septembru 1993, obeležio je sukob dve odbrane.

    Kada se izjašnjavala o dokazima koje je hrvatsko tužilaštvo dobilo iz Haga, gde je prvobitno trebalo da bude održano suđenje, Norčeva odbrana je posumnjala da bi se prvooptuženi Ademi mogao braniti tako da svu krivicu prebaci na Norca.

    Norčev advokat Željko Olujić zatražio je od tužilaštva da se izjasni o predraspravnom zapisniku iz jula 2003, koji je u sudskom spisu, jer tvrdi da Ademi u tom aktu indirektno prebacuje krivicu na Norca zato što navodi da nikada nije formalno postao komandant, ni zamenik komandanta armijskog područja Gospić.

    U pomenutom zapisniku Ademi navodi da je stvarnu komandnu ingerenciju imao pretpostavljeni oficir u Zagrebu preko njemu potčinjenog oficira na čelu Sektora 1, odnosno IX gardijske motorizovane brigade.

    Pošto je tužilac Antun Kvakan objasnio da je pomenuti spis uvršćen jer je u njemu i odbrana koju je haškim istražiocima izneo tada već osumnjičeni Norac, Olujić je izjavio da je to potvrda da je to neka vrsta odbrane Ademija. S tim tumačenjem nisu se složili Ademijevi advokati.

    Obe odbrane složno su se suprotstavile čitanju dokumentacije koju je sastavio direktor centra Veritas Savo Štrbac, nazvavši ga deklarisanim neprijateljem Hrvatske i manipulatorom lažnim dokumentima.

    Tužilaštvo se suprostavilo i zahtevu Norčeve odbrane za otkrivanje identiteta zaštićenih svedoka. Ademijeva odbrana ne slaže se s tim, ali smatra da bi i odbrana trebalo da bude upoznata s ranijim iskazima zaštićenih svedoka.

    Norac i Ademi se po komadnoj odgovornosti terete za zločine nad civilima i preterano i neselektivno gađanje srpskih sela u kojima su stradali civili. U optužnici su poimence navedeni svi stradali civili i vojni zarobljenici, od kojih su neki mučeni i masakrirani.

    Ademi se brani sa slobode, a Norac u zatvoru u Lipovici izdržava kaznu zatvora od 12 godina za likvidaciju više desetina srpskih civila na gospićkom području 1991.

    Quelle: B92
    ---

    PS @ Lang_Fing_Fang: Sorry, dass ich schon wieder nur mit Englisch und Serbisch aufwarten kann... :eek:

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