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EU-Abkommen mit Serbien abgeblasen

Erstellt von Yutaka, 06.02.2008, 13:26 Uhr · 15 Antworten · 1.054 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Yutaka

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    EU-Abkommen mit Serbien abgeblasen

    EU-Abkommen mit Serbien abgeblasen


    Die EU hat wegen des Streits in der serbischen Regierung die für Donnerstag geplante Unterzeichnung eines Übergangsabkommens mit Serbien abgesagt.



    «Ich bedauere sehr, dass wir die Unterzeichnung verschieben müssen», sagte EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn am Mittwoch in Brüssel. Das Angebot eines Abkommens über Reise- und Handelserleichterungen für Serbien bleibe jedoch auf dem Tisch.

    Er bedauere, dass führende Politiker in Serbien den Vertrag blockierten und damit den Ruf der Bevölkerung nach einer Zukunft in Europa überhörten, sagte Rehn weiter.

    Ministerpräsident Vojislav Kostunica hatte es am Dienstag strikt abgelehnt, das Abkommen mit der EU zu unterzeichnen. Der Vertrag solle nur dazu dienen, Serbien zur faktischen Anerkennung einer Unabhängigkeit des Kosovo zu drängen.

    Ziel der EU ist es, Serbien enger an die EU zu binden, damit sich das Land nach der Abspaltung des Kosovo nicht von Europa abwendet. Die meisten EU-Länder wollen ein unabhängiges Kosovo anerkennen, das die serbische Regierung strikt ablehnt.

  2. #2
    Avatar von Cigo

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    wer weiß,vielleicht will sich serbien mehr an die türkei binden

  3. #3
    Avatar von Yutaka

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    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    wer weiß,vielleicht will sich serbien mehr an die türkei binden
    Darum gehts nicht, eine Schweinerei dass das Volk links liegengelassen wird, der kleine Mann ist wieder mal der Arsch.

    Diese korrupte serbische Politiker ruinieren Serbien komplett

  4. #4
    Avatar von skenderbegi

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    man muss es so sehen;

    tadic war lange zeit die geisel von kustunicas politik.

    tadic konnte oder wollte sich auch nicht dagegen wehren wo es daraum ging das serbien extra die verfassung ändern liess wo diese kosova als unzentrennbaren-teil serbiens geklariert.

    wo man beachte die albaner nicht teilnehmen durften ....?
    schon diese politik ist faschistisch , weil man über ein gebiet abstimmen lässt aber deren bevölkerung nichts zu sagen hat.

    desweiteren muss gesagt werden das gut 2 millionen serben einem radikalen die stimme gegeben haben .....

    ich sehe dies nicht als schritt als hätte sich in serbien vieles zum besseren geändert.....

  5. #5
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    wo man beachte die albaner nicht teilnehmen durften ....?
    Zeig mir diesen Ausschitt!!! Das würde mich echt mal interessieren! Ich denke nicht, dass ich so was verpasst habe, aber gut... man weiss ja nie.

    Soviel ich weiss, boykotieren die Albaner selber seit 1990 alle Abstimmungen in Serbien.

  6. #6
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Zeig mir diesen Ausschitt!!! Das würde mich echt mal interessieren! Ich denke nicht, dass ich so was verpasst habe, aber gut... man weiss ja nie.

    Soviel ich weiss, boykotieren die Albaner selber seit 1990 alle Abstimmungen in Serbien.
    ja du hast da etwas verpasst....


    boykott hat nichts damit zutun das man in diesem fall die albaner nicht abstimmen hat lassen.....

    und ist ja klar das man nicht an abstimmung teilnimmt wenn einem die grundrechte genommen werden.

    ansonsten hätte man ja das serbische system akzeptiert.....

    alles andere darfst selbst rausfinden.....

    du bist doch derjenige der zu allem etwas zu melden hast...

  7. #7

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    die albaner in presheva und umgebung haben die wahlen nicht boykotiert.

    kosova gehört nun mal nicht zu serbien.

    ihr habt kosova 1989 die autonomie durch verfassungsbruch und armeeeinsatz entzogen.

    Kosova´s parlament hat am 02.07.1990 die Unabhängigkeit ausgerufen.

    soweit ich weiß, gab es kein referendum in kosova, um sich serbien wieder anzuschließen.

    das ks parlament hat sich auch nie dafür ausgeprochen.

    wir nehmen auch nicht an den wahlen aus albanien teil, genauso nehmen die al aus fyrom, CG oder serbien an unseren wahlen nicht teil.

    nur die serben wollen immer, egal wo sie leben an den wahlen serbiens teilnehmen, nach dem motto: überall wo ein serbe lebt, ist serbien!....

  8. #8

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    1.620
    Zitat Zitat von ZhivkoPisi
    ihr habt kosova 1989 die autonomie durch verfassungsbruch und armeeeinsatz entzogen.


    Sagt mal, woher habt ihr diesen Schwachsinn eigentlich? Könnt ihr mal aufhören hier ständig Lügen zu verbreiten!?

    Zitat Zitat von ZhivkoPisi
    Kosova´s parlament hat am 02.07.1990 die Unabhängigkeit ausgerufen.


    Kosovas Parlament?

    Zitat Zitat von ZhivkoPisi
    soweit ich weiß, gab es kein referendum in kosova, um sich serbien wieder anzuschließen.


    Wie auch, schließlich ist das Kosovo integraler Bestandteil Serbiens.

    Zitat Zitat von ZhivkoPisi
    das ks parlament hat sich auch nie dafür ausgeprochen.


    Und?

    Zitat Zitat von ZhivkoPisi
    wir nehmen auch nicht an den wahlen aus albanien teil, genauso nehmen die al aus fyrom, CG oder serbien an unseren wahlen nicht teil.
    Zitat Zitat von ZhivkoPisi

    nur die serben wollen immer, egal wo sie leben an den wahlen serbiens teilnehmen, nach dem motto: überall wo ein serbe lebt, ist serbien!....
    Wieso sollten die Serben nicht an den Wahlen in Serbien teilnehmen dürfen? Das sind Eckpfeiler einer Demokratie! Ich meine, dass Dir das nichts sagt, ist mir schon klar, aber vielleicht solltest Du Dir ein paar Gedanken darüber machen, bevor Du irgendeinen Dreck von Dir lässt.

  9. #9
    Avatar von skenderbegi

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    Ausrufezeichen

    für befehl223 arschloch;

    du solltest eine verwarnung bekommen für das leugnen der aufhebung des autonomie status von kosova;



    28.09.1990Mit der neuen Verfassung der Republik Serbien verliert Kosovo seine Befugnisse, eigene Gesetze zu erlassen. 18.03.1991Belgrad löst das Staatspräsidium von Kosovo auf. 22.09.1991
    Albanische Mitglieder des aufgelösten Kosovo-Parlaments proklamieren die Unabhängigkeit Kosovos. Langer Kampf um Unabhängigkeit | Schweizer Radio DRS

    27. Februar 1989: Nach einer Serie von Bergarbeiterstreiks und Studentendemonstrationen ruft Belgrad den Ausnahmezustand aus und lässt Soldaten aufmarschieren.

    23. März 1989: Serbien hebt den Autonomiestatus der Provinz auf, der dem Kosovo 1974 von Tito gewährt worden war. Albanische Proteste werden blutig niedergeschlagen.

    Juli 1990: Die albanischen Behörden und Institutionen im Kosovo werden aufgelöst und durch serbische ersetzt.

    Die Kosovo-Albaner rebellieren



    September 1991: Die Albaner im Kosovo bekennen sich in einer Volksabstimmung zur „Republik Kosovo“. Albanien erkennt diese als einziger Staat an.

    24. Mai 1992: Die Kosovo-Albaner wählen ein Parlament, die eigene Verwaltung wird den serbischen Institutionen entgegengestellt. Der Vorsitzende der größten albanischen Partei LDK, Ibrahim Rugova, wird zum „Präsidenten“ gewählt. Belgrad erkennt die Wahlen nicht an.

    Juli 1993: Eine Mission der damaligen Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE, heute OSZE) kritisiert „die wachsende Unterdrückung durch Belgrad“. Die Abordnung muss daraufhin den Kosovo verlassen.

    FOCUS Online | News & Wetter | Politik | Krisenherde in Europa | Kosovo

    für dich extra albanische quellen.....

    bist gemeldet....

    Das serbische Parlament beschloß im März 1989 eine Verfassungsänderung, welche die Autonomie des Kosovo faktisch aufhob. Der klare Verfassungsverstoß, da zuerst die autonomen Provinzen über die Verfassungsänderung hätten abstimmen müssen, wurde im nachhinein "scheinbar" legitimiert, indem dem Parlament im Kosovo die schon beschlossene Änderung am 23. März 1989 vorgelegt wurde. Trotz massiver Androhungen von Repressionen gegenüber den Parlamentsmitgliedern sowie der Umstellung des Parlamentsgebäudes durch serbische Panzer waren 150 der 184 Delegierten anwesend. Ein Großteil der Kosovaren enthielt sich der Stimme, da ihnen angedroht wurde, daß ein Nein als "Konterrevolutionärer Akt" geahndet werden würde. 60 Delegierte stimmten für eine Verfassungsänderung, während es nur 10 Gegenstimmen gab. Der serbische Präsident erklärte daraufhin die Verfassungsänderung für gültig, obwohl eigentlich eine Zweidrittelmehrheit notwendig gewesen wäre. Serbien kontrollierte nun unmittelbar Polizei, Justiz, Zivilverteidigung, Unterrichtswesen und Wirtschaftsverwaltung. Alle Spitzenposten besetzte Belgrad aus eigener Machtvollkommenheit.
    Es folgten Monate heftiger und zum Teil gewaltsamer Proteste von Kosovaren gegen die neue Verfassung, die durch den massiven Einsatz von Polizei und Armee immer wieder niedergeschlagen wurden: Tote und Massenverhaftungen waren an der Tagesordnung. Als im März und April 1990 Hunderte überwiegend kosovarische Kinder mit Vergiftungssymptomen aus nie ganz aufgeklärten Ursachen in Krankenhäuser eingeliefert werden mußten, führte dies zu einer Massenhysterie, die sich in gewaltsamen Aktionen gegen Serben entlud. Der Vorfall lieferte der serbischen Führung den Vorwand, die kosovarische Miliz durch etwa 2.500 serbische Polizisten zu ersetzen und den Kosovo faktisch "gleichzuschalten". Milosevic erreichte dies durch eine Verbindung von Notfallmaßnahmen, Verwaltungsbeschlüssen und Gesetzen. Viele der kosovarischen Bediensteten in Verwaltung, Justiz und in den staatlichen Schlüsselindustrien bei Post, Banken, Krankenhäusern wurden entlassen, genauso wie Lehrer und Professoren. Die albanische Sprache war als Amtssprache nicht länger zugelassen.

    Kosovo - Konflikt - Historisches Institut der RWTH Aachen K - O

  10. #10

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    es gibt enorme unterschiede, was demokratie bedeutet,
    das sagt dir wieder nichts....

    nicht überall, wo demokratie drauf steht, gilt auch die demokratie, die wir im westen genießen.

    bestes beispiel ist die DDR, serbien,....

    serbische demokratie:
    alle serben erhalten serbische pässe
    (HR, BIH, Kosova,CG)
    die albaner in presheva dürfen keine ausländischen pässe haben, da diese sonst abgeschoben werden.
    die sanxhaklije dürfen auch keinen bosnischen pass in novi pazar vorlegen...
    bsp: mein cousin lebte jahrzente in HR, als dort krieg war, kam er nach kosova (1992).
    er wurde täglich von der serbischen polizei verhört;
    er war ja ausländer....

    ergebnis: in HR brauchen die serben keine aufenthaltserlaubnis, nur weil sie einen zweiten serbischen pass besitzen.

    deine serbische demokratie ist dir angenehm, aber der nato nicht:
    deshalb,- NATO strikes back!


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