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eu beitritt der türkei

Erstellt von delije1984, 10.11.2004, 09:32 Uhr · 113 Antworten · 3.663 Aufrufe

  1. #111
    Avatar von Afro

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    Zitat Zitat von Sonne-2012 Beitrag anzeigen
    Lass ihn Patrida, es macht sich nur etwas vor, das sind wahrscheinlich die Minderwertigkeitskomplexe, die er jahrelang aufgestaut hat.

    Wahrscheinlich wurde er Jahrelang von einigen Deutschen gehänselt.

    Wir dürfen nicht so hart zu ihm sein und hoffen das es schnell Gesund wird.
    Hast recht, bringt nichts.

  2. #112
    Avatar von Harput

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    955
    Zitat Zitat von Sonne-2012 Beitrag anzeigen
    Das viele Türken in der EU lieber leben als in der Türkei beweist das die EU wirklich ein Garant für bessere Lebensbedingungen ist.
    Diese Türken sind vor einem halben Jahrhundert nach Deutschland ausgewandert. Heute sieht die Lage differenzierter aus: Deutschtürken wandern aus: "Schade, Deutschland, ich bin weg" - taz.de

    Diesen Diskussionspunkt schließe ich hiermit ab. Schließlich geht es hier um die Gegenwart.

    Das es in der Türkei nachgelassen hat der Wunsch auf EU Mitgliedschaft hat mehrere Gründe

    1) Man schafft es doch nicht die Voraussetzungen für eine EU Mitgliedschaft zu erfüllen
    2) Nach soviele Jahren ist man müde geworden
    So einfach ist die Welt nicht. Auf den ersten Blick mag es so ausschauen, dass die Türkei die Kriterien nicht erfüllen kann. Das ist aber zu kurz gegriffen. Denn paradoxerweise erfüllt sie heute rein formal betrachtet in der Gesamtheit eher die Kriterien; während sie früher auf Hilfe von außen angewiesen war, könnte sie theoretisch gesehen in der Gegenwart die politischen Kriterien aus eigenem Antrieb jederzeit umsetzen. Das ist ein maßgeblicher Unterschied zu früheren Zeiten. Das Land kann wirtschaftlich mithalten, dies hat die Türkei bereits unter Beweis gestellt. Die Wirtschaftsfrage war auch bis vor Kurzem noch das Hauptargument der Gegner eines türkischen Beitritts. Die Türkei will nicht unter den heutigen Bedingungen der Europäischen Union beitreten, auch die Bevölkerungsmehrheit. Wenn Du Erdogan als EU-feindlich bezeichnest, dann musst Du die zweite Oppositionspartei hinzuzuählen. Gemeinsam macht das weit mehr als 60 Prozent der Bevölkerung.

    Ankara könnte Zypern anerkennen, macht es aber aus Eigeninteresse nicht, weil die Regierung die Folgen für schädlicher als die Zugewinne hält. Ganz einfache Interessenpolitik.

    Die Wahrheit, wie gesagt, ist nicht so eindimensional wie Du sie dir immer und immer wieder vorstellst und darstellst.

  3. #113
    Avatar von Sonne-2012

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    20.12.2012
    Beiträge
    4.554
    Zitat Zitat von Harput Beitrag anzeigen
    Diese Türken sind vor einem halben Jahrhundert nach Deutschland ausgewandert. Heute sieht die Lage differenzierter aus: Deutschtürken wandern aus: "Schade, Deutschland, ich bin weg" - taz.de

    Diesen Diskussionspunkt schließe ich hiermit ab. Schließlich geht es hier um die Gegenwart.



    So einfach ist die Welt nicht. Auf den ersten Blick mag es so ausschauen, dass die Türkei die Kriterien nicht erfüllen kann. Das ist aber zu kurz gegriffen. Denn paradoxerweise erfüllt sie heute rein formal betrachtet in der Gesamtheit eher die Kriterien; während sie früher auf Hilfe von außen angewiesen war, könnte sie theoretisch gesehen in der Gegenwart die politischen Kriterien aus eigenem Antrieb jederzeit umsetzen. Das ist ein maßgeblicher Unterschied zu früheren Zeiten. Das Land kann wirtschaftlich mithalten, dies hat die Türkei bereits unter Beweis gestellt. Die Wirtschaftsfrage war auch bis vor Kurzem noch das Hauptargument der Gegner eines türkischen Beitritts. Die Türkei will nicht unter den heutigen Bedingungen der Europäischen Union beitreten, auch die Bevölkerungsmehrheit. Wenn Du Erdogan als EU-feindlich bezeichnest, dann musst Du die zweite Oppositionspartei hinzuzuählen. Gemeinsam macht das weit mehr als 60 Prozent der Bevölkerung.

    Ankara könnte Zypern anerkennen, macht es aber aus Eigeninteresse nicht, weil die Regierung die Folgen für schädlicher als die Zugewinne hält. Ganz einfache Interessenpolitik.

    Die Wahrheit, wie gesagt, ist nicht so eindimensional wie Du sie dir immer und immer wieder vorstellst und darstellst.
    Ich hatte es kurz gefasst.

    Ich fasse zusammen

    1) Die Türken sind damals nicht ausgewandert, die meisten wollten nur für ein paar Jahre in Deutschland bleiben, aber sind bis heute geblieben.

    2) Der Unterschied in den letzten Jahren ist minimal zwischen Zuwanderung und Abwanderung max. Abweichung von 10000.

    Bei einer Gesamtheit von fast 3 Miliionen Türkeistämmigen.

    3) Die Wirtschaftlichen Kriterien kann sie wahrscheinlich erfüllen, aber die politischen nicht. In Deutschland war die Wirtschaftsfrage das Hauptargument nicht in den anderen Ländern.

  4. #114
    Avatar von Harput

    Registriert seit
    31.08.2013
    Beiträge
    955
    Du widersprichst mir gar nicht, falls Du es nicht merkst.

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