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EU und USA legen Plan zur Zukunft Bosniens vor

Erstellt von Emir, 09.10.2009, 18:48 Uhr · 119 Antworten · 4.558 Aufrufe

  1. #1
    Emir

    EU und USA legen Plan zur Zukunft Bosniens vor

    4-ARTIKEL



    09. Oktober 2009

    EU und USA legen Plan zur Zukunft Bosniens vor



    Sarajevo - Die Europäische Union und die USA haben der Führung von Bosnien-Herzegowina am Freitag neue Vorschläge zur Zukunft des Landes vorgelegt. Nähere Einzelheiten dazu wurden zunächst nicht bekannt. Es geht aber um die Frage, wie die politische Blockade in Bosnien-Herzegowina beendet werden kann. Sie hindert das Land daran, in der Entwicklung mit den anderen Ländern in der Region Schritt zu halten, die der EU und der NATO beitreten wollen.

    Die Vorschläge wurden vom schwedischen Außenminister Carl Bildt und dem stellvertretenden US-Außenminister Jim Steinberg auf einem Militärstützpunkt in der Nähe von Sarajevo vorgelegt. Sorgen bereiten der EU und den USA weiter die ethnischen Spannungen in Bosnien und die nur schleppend vorankommenden Reformen.

    In Bosnien werden die jetzt begonnenen Gespräche mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Sie werden schon als «Dayton 2» bezeichnet, in Anlehnung an das Abkommen von Dayton 1995, mit dem der dreieinhalbjährige Krieg zwischen bosnischen Muslimen, christlich-orthodoxen Serben und katholischen Kroaten beendet wurde.

    Die dabei erarbeitete Verfassung half zwar, den Krieg zu beenden, sie war aber offenbar nicht genug, um als Grundlage für ein funktionierendes Gemeinwesen zu dienen. Sie teilte das Land in eine Serbische Republik und eine bosnisch-kroatische Föderation, die durch gemeinsame Institutionen verbunden sind. So gibt es drei Präsidenten, drei Parlamente und mehrere hundert Minister in dem 3,8 Millionen Menschen zählenden Land. Die genau Machtteilung zwischen den beiden Landesteilen ist nicht genau definiert und immer wieder Gegenstand von Streitigkeiten. Eine Überarbeitung der Verfassung gilt deshalb als Voraussetzung dafür, dass die Reform in Bosnien wieder vorankommen.






    net-tribune: EU und USA legen Plan zur Zukunft Bosniens vor


    2

    09.10.2009 Bosnien: Politische Veränderungen zeichnen sich ab

    EU und USA verlangen Reformen

    (dpa) Die Europäische Union und die USA wollen 14 Jahre nach Ende des Bürgerkrieges endlich Reformen in Bosnien-Herzegowina erzwingen. Der schwedische Außenminister Carl Bildt als EU- Ratsvorsitzende und hohe US-Diplomaten kamen am Freitag in Sarajevo mit allen Spitzenpolitikern des Landes zusammen, um weitreichende Verfassungsänderungen durchzusetzen. Damit soll die durch Nationalismus, Korruption und eine überbordende Bürokratie verursachte Unregierbarkeit des kleinen Balkanlandes beendet werden.
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    Dabei geht es vor allem um eine Stärkung der Bundesebene auf Kosten der beiden Landesteile, die von Serben einerseits und den Muslimen sowie Kroaten auf der anderen Seite regiert werden, hieß es aus diplomatischen Kreisen. Danach sollen die Blockademöglichkeiten der beiden Landesteile im Bundesparlament stark verringert werden. Auf Bundesebene soll ein Staatspräsident statt des heutigen dreiköpfigen Präsidiums eingesetzt werden. «Jedes Volk muss eine mehr als bittere Pille schlucken», erwartet die Zeitung «Dnevni avaz» am Freitag in Sarajevo.

    Als Gegenleistung wollen die USA und die EU anbieten, den seit dem Krieg mit weitreichenden Vollmachten regierenden internationalen Bosnien-Beauftragten abzuziehen. Das wird vor allem von den Serben verlangt. Auch die ausländische Militärtruppe (EUFOR) könnte demnach innerhalb von bis zu neun Monaten das Land verlassen. Den Kroaten soll nach diesen Informationen die Errichtung eines eigenen kroatischen Landesteils endgültig versagt werden. Als «Trostpflaster» soll die Hauptstadt der muslimisch-kroatischen Landeshälfte von Sarajevo ins Kroaten-Zentrum Mostar verlegt werden. Auf der anderen Seite soll die heute zwischen Muslimen und Serben geteilte Bundeshauptstadt Sarajevo wieder vereinigt werden.

    In Bosnien-Herzegowina leben gut vier Millionen Menschen. Die knappe Hälfte stellen die Muslime, ein Drittel die Serben und 15 Prozent die Kroaten. Seit dem Krieg (1992-1995) steckt das Land trotz aller ausländischen Bemühungen in der Selbstblockade. Sollten die Spitzenpolitiker der drei Nationen die Vorschläge der USA und der EU akzeptieren, soll dem Land die Abschaffung der Visa und eine EU- Kandidatur in Aussicht gestellt werden

    http://www.islamische-zeitung.de/?id=12510



    3



    EU und USA setzten Bosnien Frist für Reformen



    Sarajevo - Die Europäische Union und die USA haben Bosnien- Herzegowina eine Frist bis zum 20. Oktober gesetzt, um mit einschneidenden Reformen die jahrelange Selbstblockade zu beenden.
    © AP
    Von links: EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn, Schwedens Außenminister Carl Bildt und der stellvertretende US-Außenminister James Steinberg bei einer Pressekonferenez am Freitag nahe Sarajewo.

    Das sagte der schwedische Außenminister Carl Bildt nach einem Treffen mit allen Spitzenpolitikern des Landes am Freitag in Sarajevo. Dann werde er gemeinsam mit hohen US-Diplomaten und dem EU- Erweiterungskommissar Olli Rehn erneut in die bosnische Hauptstadt kommen.
    Probleme: Nationalismus, Korruption und Bürokratie

    Brüssel und Washington wollen 14 Jahre nach dem Bürgerkrieg (1992- 1995) weitreichende Verfassungsänderungen durchsetzen. Damit soll die durch Nationalismus, Korruption und eine überbordende Bürokratie verursachte Unregierbarkeit des kleinen Balkanlandes beendet werden. Dabei gehe es vor allem um die Stärkung der Bundesebene auf Kosten der beiden Landesteile, die von Serben einerseits und den Muslimen sowie Kroaten auf der anderen Seite regiert werden, hieß es aus diplomatischen Kreisen.
    Danach sollen die Blockademöglichkeiten der beiden Landeshälften im Bundesparlament stark verringert werden. Auf Bundesebene soll ein Staatspräsident statt des heutigen dreiköpfigen Präsidiums eingesetzt werden. “Jedes Volk muss eine mehr als bittere Pille schlucken“, erwartet die Zeitung “Dnevni avaz“ am Freitag in Sarajevo. In einer ersten Reaktion sagte der Regierungschef Milorad Dodik im Namen der serbischen Landeshälfte jedoch, eine Verfassungsänderung sei nicht notwendig.
    Deal: USA und EU wollen Bosnien-Beauftragten abziehen

    Als Gegenleistung wollen die USA und die EU anbieten, den seit dem Krieg mit weitreichenden Vollmachten regierenden internationalen Bosnien-Beauftragten abzuziehen. Das wird vor allem von den Serben verlangt. Auch die ausländische Militärtruppe (EUFOR) könnte demnach innerhalb von bis zu neun Monaten das Land verlassen. Den Kroaten soll nach diesen Informationen die Errichtung eines eigenen kroatischen Landesteils endgültig versagt werden. Als “Trostpflaster“ soll die Hauptstadt der muslimisch-kroatischen Landeshälfte von Sarajevo ins Kroaten-Zentrum Mostar verlegt werden. Auf der anderen Seite soll die heute zwischen Muslimen und Serben geteilte Bundeshauptstadt Sarajevo wieder vereinigt werden.
    In Bosnien-Herzegowina leben gut vier Millionen Menschen. Die knappe Hälfte stellen die Muslime, ein Drittel die Serben und 15 Prozent die Kroaten. Seit dem Krieg (1992-1995) steckt das Land trotz aller ausländischen Bemühungen in der Selbstblockade. Sollten die Spitzenpolitiker der drei Nationen die Vorschläge der USA und der EU akzeptieren, soll dem Land die Abschaffung der Visa und eine EU- Kandidatur in Aussicht gestellt werden.
    dpa



    http://www.op-online.de/nachrichten/politik/setzten-bosnien-frist-reformen-489571.html

    4
    EU und USA sehen "Zeit zu Handeln"

    08. Oktober 2009, 19:21


    Schwedischer Außenminister und stellvertretender US-Außenminister wandten sich an die bosnische Öffentlichkeit

    Sarajevo - Vor dem Treffen führender bosnischer Politiker am Freitag in Sarajevo haben sich der amtierende EU-Ratsvorsitzende und schwedische Außenminister Carl Bildt sowie der stellvertretende US-Außenminister James Steinberg mit einer Botschaft an die Öffentlichkeit des Balkanlandes gewandt. Sie seien nach Sarajevo gekommen, um zu versuchen, einen Ausweg aus der politischen Pattposition zu finden, welche einer friedlichen und erfolgreichen Zukunft Bosnien-Herzegowinas im Wege stehe. "Es ist an der Zeit zu handeln", verkündeten Bildt und Steinberg am Donnerstag.
    Es gelte, sich mit wichtigen Fragen auseinanderzusetzen, stellten die Vertreter der EU und der USA unter dem Hinweis fest, dass es dabei um die Erfüllung mehrere gehe. Im Mittelpunkt steht hier die geplante Schließung des Büros des Hohen Internationalen Repräsentanten (OHR) und seine Umwandlung in das Büro des EU-Beauftragten in Bosnien-Herzegowina. Die OHR-Umwandlung sei ein unerlässlicher Schritt, welchen Bosnien im Prozess der europäischen Integration machen müsse.
    Prinzipien
    Ihre Bemühungen stützten sich auf drei grundlegende Prinzipien: die Achtung der Souveränität und Gebietseinheit Bosniens, dem Dayton-Friedensabkommen aus dem Jahre 1995 und die Notwendigkeit, funktionsfähige Institutionen auf gesamtstaatlicher Ebene zu errichten, die in der Lage seien sollten, wirksam Beschlüsse zu fassen, hoben Bildt und Steinberg hervor. Diese Prinzipien müssten in der ersten Phase der Verfassungsreform Vorrang haben. "Wir haben keine Illusion. Es wird nicht leicht sein, eine Einigung über die notwendigen Reformen zu erreichen", gaben sie gleichzeitig zu. Das Verhalten führender Politiker werde bereits von den Wahlen beeinflusst, die erst im Oktober 2010 fällig sind.
    Bildt und Steinberg haben zum Treffen im EUFOR-Camp Butmir acht führende Politiker aus den beiden Landesteilen, der Bosniakisch-Kroatischen Föderation und der Republika Srpska, eingeladen. Bosnische Politiker wurden über die Gesprächsthemen nicht im Detail informiert, wodurch eine ablehnende Haltung im Voraus verhindert wurde. (APA)


    derStandard.at

  2. #2
    Avatar von Krešimir

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    traurig das sich andere länder um bosnien kümmern müssen, daher bosnien nichts alleine schafft.

  3. #3

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    Zitat Zitat von Kroate4Immer Beitrag anzeigen
    traurig das sich andere länder um bosnien kümmern müssen, daher bosnien nichts alleine schafft.

    Da sich zuvor andere Länder um Bosnien meinten "kümmern" zu müssen ist dem leider so.

    Kümmer Du dich bitte darum, dein Deutsch wenigstens insoweit zu verbessern, dass niemand raten muss, was Du wohl meinen magst.

  4. #4

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    gibst schon den thread auf seite 2 ist untergegangen

  5. #5
    Avatar von KogaBriga

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    1.464
    hope...
    vllt bringts ja was.

  6. #6
    Avatar von Krešimir

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    Zitat Zitat von corvus Beitrag anzeigen
    Da sich zuvor andere Länder um Bosnien meinten "kümmern" zu müssen ist dem leider so.

    Kümmer Du dich bitte darum, dein Deutsch wenigstens insoweit zu verbessern, dass niemand raten muss, was Du wohl meinen magst.
    nein ich bin kein deutscher und deswegen muss ich auch nicht perfekt sprechen, jeder versteht mich gut nur du verstehst mich nicht.

  7. #7

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    Zitat Zitat von Kroate4Immer Beitrag anzeigen
    nein ich bin kein deutscher und deswegen muss ich auch nicht perfekt sprechen, jeder versteht mich gut nur du verstehst mich nicht.
    ... armes Puscherl

    Hier... ausdrucken und auf deinen Schulranzen kleben - vielleicht hilfts?


  8. #8
    Avatar von Krešimir

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    Zitat Zitat von corvus Beitrag anzeigen
    ... armes Puscherl

    Hier... ausdrucken und auf deinen Schulranzen kleben - vielleicht hilfts?

    schwul mich nicht an :

  9. #9

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Kroate4Immer Beitrag anzeigen
    schwul mich nicht an :
    Tut mir schrecklich leid, aber da kann ich dir nicht behilflich sein - aber hier... vielleicht kommst Du damit eher an dein ersehntes Ziel?





  10. #10
    Avatar von Urban Legend

    Registriert seit
    30.04.2008
    Beiträge
    1.612
    Ihr wundert euch warum so viele User in letzter Zeit das BF verlassen haben.
    So ein Beitrag ist ein Grund dafür.

    Emir postet öfters Berichte über Bosnien die kaum gehör finden oder kaum gelesen werden.Obwohl solche Artikel eine sehr guten Nährboden für Diskussionen liefern.
    Aber viele User sind einfach mit so einer Thematik überfordert.

    Aber wenn ein dahergelaufener Esel wie Mannheimer einen Hetztread aufmacht bekommt er 10000 Seiten,in denen immer wieder die selben Arumente und Phrasen durchgekaut werden.

    Anscheinen ist der grösste Teil der User(egal welcher Nationalität oder Etnie) nicht in der lage ihren Horitont zu erweitern.

    Ich möchte niemand beleidigen wahrscheinlich bin ich auch so ,aber ich wollte es nur mal los werden.

    @topic Ich hoffe es kommt zu einer stärkung des Gesamtstaates BIH.
    Es ist nötig das sich Ausländische Mächte einmischen und ihren 15 Jahre alten Fehler gut machen.
    DAS SIND SIE UNS SCHULDIG...

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