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Eurobarometerbericht zu Diskriminierungen in Griechenland

Erstellt von Popeye, 02.07.2008, 12:49 Uhr · 73 Antworten · 2.593 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Hellenic-Pride

    Registriert seit
    08.05.2008
    Beiträge
    8.520
    Zitat Zitat von Adamska Beitrag anzeigen
    Gut gedacht. Leider falsch.

    @Atreus: Wenn ihr weiterhin nur auf die Nationalität schaut, werden sich solche Berichte wie im Anfangsposting wiederholen.
    Was dann?

    Griechen schauen nicht nur auf die Nationalität! Du verwechselst da was gewaltig...

  2. #32
    Avatar von Balkanpower

    Registriert seit
    24.12.2007
    Beiträge
    1.929
    Also gut.
    Da ich erstmal gelesen habe, was Ihr Griechen geschrieben habt!
    komme ich jetzt man Zug!
    Mir kommt der Anschein das meine albanischen und türkischen Brüder Recht haben sich aufzuregen? Weil Ihr hysterisch mit argumenten gepostet habt!!
    Das bestätigt nur eines, das Sie vielleicht Recht haben!!!
    Ich war in Pela die Kornkammer von Griechenland, wie man mir dort erzählt hat?
    Komischerweise die meisten die am schuften waren, waren Albaner, Bulgaren.
    Und die Einheimischen lobten die Ausländer in Masen,Sie sagten mir sogar das die faulen jungen Griechen sich ein beispiel nehmen sollen!
    Aber kein Wort von den kriminellen Ausländer?!!
    Klar kommen auch kriminelle rüber, aber die gibt es überall!
    Fakt ist das es schwere Zeiten in Albanien waren, und die Albaner sich mit Arbeit respekt erarbeiten haben in Griechenland!
    Was mir nur eins nicht gefallen hat, das die Griechen von sich sehr eingenommen sind!!
    Nur weil die Albaner zum arbeiten kommen, denken Sie weren es!
    Aber die Albaner kriegen nicht´s Geschenkt, im Gegenteil Sie mußten härter sich alles von Null erarbeiten wie manch ein Grieche.
    Vielleicht aus Enttäuschung wird der eine oder andere kriminell?!!
    Weil er sein ganzes Hab u. Gut geopfert hat, und nich mit lerren Händen zurück kehren will.
    Was den Thrakiern betrifft weis ich nicht ob mein Landbruder Bosnali Recht hat?
    Ich war nicht dort,
    könnte aber nach der Arrogants der Griechen und die Provokationen der Grenzpolizei in Igomeniza mir das vorstehlen!
    Das hat nur mir eine Frau erzähl die eine cousine dort hat mit der Moschee?
    Mir ist auch noch aufgefallen das an jeder Baustelle ein EU-Schild hing.
    Und Griechenland seinen Reichtum und mittlerweile Wohlstand viel der EU verdankt!!!
    Was wäre wenn Albanien keine kommunistische Diktatur gewesen wäre?
    Und genau solange in der EU.
    Die Türkei z.B hat aber die Inflation ganz allein geschaft.
    Ihren Wirtschaft auf hochtouren gebracht. Ohne die EU, das sollen mal andere Staaten nach machen! Und sich nicht alles in den Arsch schieben lassen.
    Albanien ist auch auf dem guten Weg.Sie hat ein Wirtschaftswachstum von 4%. Und mit dem Tourismus hat es erst begonnen!!!!
    Und noch ein letzten Satz, ich dachte hier im Balkanforum finden wir Gemeinsamkeiten, und gestehen uns Fehler!
    und nicht nur Anschuldigungen, jedes Lang hat seine höchen und tiefen.
    Ich hätte auch nie gedacht das ich ein Griechin heirate. aber Kismet.
    Vielleicht will Gott das so. Am anfang wollte die Familie von meiner Frau auf keinen Fall einen Moslem. Jetzt können sie sich keinen anderen Schwiegersohn vorstellen.Denkt drüber nach.Sorry das war mehr als ein Satz

  3. #33
    Crane
    Zitat Zitat von Balkanpower Beitrag anzeigen
    Also gut.
    Da ich erstmal gelesen habe, was Ihr Griechen geschrieben habt!
    komme ich jetzt man Zug!
    Mir kommt der Anschein das meine albanischen und türkischen Brüder Recht haben sich aufzuregen? Weil Ihr hysterisch mit argumenten gepostet habt!!
    Das bestätigt nur eines, das Sie vielleicht Recht haben!!!
    Ich war in Pela die Kornkammer von Griechenland, wie man mir dort erzählt hat?
    Komischerweise die meisten die am schuften waren, waren Albaner, Bulgaren.
    Und die Einheimischen lobten die Ausländer in Masen,Sie sagten mir sogar das die faulen jungen Griechen sich ein beispiel nehmen sollen!
    Aber kein Wort von den kriminellen Ausländer?!!
    Klar kommen auch kriminelle rüber, aber die gibt es überall!
    Fakt ist das es schwere Zeiten in Albanien waren, und die Albaner sich mit Arbeit respekt erarbeiten haben in Griechenland!
    Was mir nur eins nicht gefallen hat, das die Griechen von sich sehr eingenommen sind!!
    Nur weil die Albaner zum arbeiten kommen, denken Sie weren es!
    Aber die Albaner kriegen nicht´s Geschenkt, im Gegenteil Sie mußten härter sich alles von Null erarbeiten wie manch ein Grieche.
    Vielleicht aus Enttäuschung wird der eine oder andere kriminell?!!
    Weil er sein ganzes Hab u. Gut geopfert hat, und nich mit lerren Händen zurück kehren will.
    Was den Thrakiern betrifft weis ich nicht ob mein Landbruder Bosnali Recht hat?
    Ich war nicht dort,
    könnte aber nach der Arrogants der Griechen und die Provokationen der Grenzpolizei in Igomeniza mir das vorstehlen!
    Das hat nur mir eine Frau erzähl die eine cousine dort hat mit der Moschee?
    Mir ist auch noch aufgefallen das an jeder Baustelle ein EU-Schild hing.
    Und Griechenland seinen Reichtum und mittlerweile Wohlstand viel der EU verdankt!!!
    Was wäre wenn Albanien keine kommunistische Diktatur gewesen wäre?
    Und genau solange in der EU.
    Die Türkei z.B hat aber die Inflation ganz allein geschaft.
    Ihren Wirtschaft auf hochtouren gebracht. Ohne die EU, das sollen mal andere Staaten nach machen! Und sich nicht alles in den Arsch schieben lassen.
    Albanien ist auch auf dem guten Weg.Sie hat ein Wirtschaftswachstum von 4%. Und mit dem Tourismus hat es erst begonnen!!!!
    Und noch ein letzten Satz, ich dachte hier im Balkanforum finden wir Gemeinsamkeiten, und gestehen uns Fehler!
    und nicht nur Anschuldigungen, jedes Lang hat seine höchen und tiefen.
    Ich hätte auch nie gedacht das ich ein Griechin heirate. aber Kismet.
    Vielleicht will Gott das so. Am anfang wollte die Familie von meiner Frau auf keinen Fall einen Moslem. Jetzt können sie sich keinen anderen Schwiegersohn vorstellen.Denkt drüber nach.Sorry das war mehr als ein Satz
    Naja, also einmal muss ich sagen, dass nur weil sich jemand zu unrecht beschuldigt und sich verteidigt es nicht gleich bedeuten muss, dass er auch schuldig ist.

    Natürlich ist es mit Minderheiten in einem Land immer schwierig. Gibt es überhaupt irgend ein Land in dem alle Minderheiten davon überzeugt sind gleich und fair behandelt zu werden?

    Gleichzeitig muss man in Griechenland die historischen und politischen Umstände betrachten. Man hat 1923 einen Vertrag mit der Türkei unterschrieben, der die Rechte der muslimischen Minderheiten in Griechenland und die der Griechen in der Türkei festlegt. Die Türken haben sich jedoch nicht daran gehalten und 1955 fast alle Griechen aus Istanbul vertrieben und enteignet. Wie groß mag jetzt der Wille Griechenlands sein diesen Vertrag trotzdem noch einzuhalten? Fakt ist er wurde in den meisten Punkten eingehalten.
    Ein Punkt in diesem Vertrag ist aber auch der, dass die muslimischen Türken, Roma und Pomaken griechische Staatsbürger sind. Sie leben also seit 1914 in Griechenland, das entspricht 3 bis 4 Generationen. Trotzdem haben sie ihre Sprache, Kultur und Religion behalten.
    Da sie für den griechischen Staat jedoch Griechen sind nutzen die Türken diesen Tatbestand für ihre Propaganda aus, obwohl sie selber dieser Regelung mit dem Vertrag von Lausanne zugestimmt haben.

    Kommen wir zu den Albanern. Diese genießen im allgemeinen einen schlechten Ruf, ist einfach so. Trotzdem werden sie angestellt und das nicht nur für niedere Arbeiten, sondern auch für wichtige und für Dinge, die den Staat sehr wohl interessieren. Darunter auch den Bau der Olympiastadien.
    Aber was für Jobs sollen diese Leute auch übernehmen? Die Albaner, die nach Griechenland kommen tun dies meist, weil sie keine Aussicht auf ein besseres Leben in Albanien haben. Sie sind also meistens ungebildet und haben keinen Beruf gelernt. Albaner, die einen guten Beruf haben, werden kaum nach Griechenland gehen.
    Es kommt also eher die soziale Unterschicht aus Albanien nach Griechenland und leider haben viele von ihnen auch kriminelle Absichten. Aber es ist doch klar, dass diese Leute sich nicht gleich repräsentativ in alle Gesellschaftschichten Griechenlands verteilen werden.
    Erst die zweite Generation, die auf griechische Schulen geht hat die gleichen Chancen wie die anderen Griechen auch alle Berufe zu erreichen.

    Seit 1991 sind über 400.000 Albaner nach Griechenland ausgewandert. Das sind mehr als 10% der albanischen Bevölkerung. Das muss man erstmal feststellen. Jeder zehnte Albaner zieht es also vor nach Griechenland zu ziehen und dort sesshaft zu werden als länger in Albanien zu leben. Wenn also trotzdem Diskriminierungen gibt, dann scheinen die nicht so schlimm zu sein, wie die Wirtschaftliche Situation in Albanien.

    Zu den Auslandshilfen kann ich nur folgendes sagen:
    Albanien hat in den 40er und 50er Jahren massive Hilfe aus der Sowjetunion erhalten. Man würde diese Summen heute im Milliardenbereich einschätzen. In den 60ern gab es Hilfen aus China.
    Seit 1991 bekommt Albanien Entwicklungshilfe und Gelder aus der EU. Albanien ist das Land was als nicht EU-Mitglied die meisten Gelder aus der EU bekommt.
    Griechenland erhielt bis von den 50er Jahren bis 1981 nur die Entwicklungshilfe, diese wurde 1993 eingestellt. Viele behaupten, dass Griechenland der größte Geldnehmer in der EU ist, dies stimmt aber weder auf die Bevölkerung gerechnet noch absolut.
    Man müsste sich einfach mal informieren anstatt ständig dieselbe Propagandascheiße in den Raum zu stellen.

  4. #34
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Zitat Zitat von Troy Beitrag anzeigen
    Naja, also einmal muss ich sagen, dass nur weil sich jemand zu unrecht beschuldigt und sich verteidigt es nicht gleich bedeuten muss, dass er auch schuldig ist.

    Natürlich ist es mit Minderheiten in einem Land immer schwierig. Gibt es überhaupt irgend ein Land in dem alle Minderheiten davon überzeugt sind gleich und fair behandelt zu werden?

    Gleichzeitig muss man in Griechenland die historischen und politischen Umstände betrachten. Man hat 1923 einen Vertrag mit der Türkei unterschrieben, der die Rechte der muslimischen Minderheiten in Griechenland und die der Griechen in der Türkei festlegt. Die Türken haben sich jedoch nicht daran gehalten und 1955 fast alle Griechen aus Istanbul vertrieben und enteignet. Wie groß mag jetzt der Wille Griechenlands sein diesen Vertrag trotzdem noch einzuhalten? Fakt ist er wurde in den meisten Punkten eingehalten.
    Ein Punkt in diesem Vertrag ist aber auch der, dass die muslimischen Türken, Roma und Pomaken griechische Staatsbürger sind. Sie leben also seit 1914 in Griechenland, das entspricht 3 bis 4 Generationen. Trotzdem haben sie ihre Sprache, Kultur und Religion behalten.
    Da sie für den griechischen Staat jedoch Griechen sind nutzen die Türken diesen Tatbestand für ihre Propaganda aus, obwohl sie selber dieser Regelung mit dem Vertrag von Lausanne zugestimmt haben.

    Kommen wir zu den Albanern. Diese genießen im allgemeinen einen schlechten Ruf, ist einfach so. Trotzdem werden sie angestellt und das nicht nur für niedere Arbeiten, sondern auch für wichtige und für Dinge, die den Staat sehr wohl interessieren. Darunter auch den Bau der Olympiastadien.
    Aber was für Jobs sollen diese Leute auch übernehmen? Die Albaner, die nach Griechenland kommen tun dies meist, weil sie keine Aussicht auf ein besseres Leben in Albanien haben. Sie sind also meistens ungebildet und haben keinen Beruf gelernt. Albaner, die einen guten Beruf haben, werden kaum nach Griechenland gehen.
    Es kommt also eher die soziale Unterschicht aus Albanien nach Griechenland und leider haben viele von ihnen auch kriminelle Absichten. Aber es ist doch klar, dass diese Leute sich nicht gleich repräsentativ in alle Gesellschaftschichten Griechenlands verteilen werden.
    Erst die zweite Generation, die auf griechische Schulen geht hat die gleichen Chancen wie die anderen Griechen auch alle Berufe zu erreichen.

    Seit 1991 sind über 400.000 Albaner nach Griechenland ausgewandert. Das sind mehr als 10% der albanischen Bevölkerung. Das muss man erstmal feststellen. Jeder zehnte Albaner zieht es also vor nach Griechenland zu ziehen und dort sesshaft zu werden als länger in Albanien zu leben. Wenn also trotzdem Diskriminierungen gibt, dann scheinen die nicht so schlimm zu sein, wie die Wirtschaftliche Situation in Albanien.

    Zu den Auslandshilfen kann ich nur folgendes sagen:
    Albanien hat in den 40er und 50er Jahren massive Hilfe aus der Sowjetunion erhalten. Man würde diese Summen heute im Milliardenbereich einschätzen. In den 60ern gab es Hilfen aus China.
    Seit 1991 bekommt Albanien Entwicklungshilfe und Gelder aus der EU. Albanien ist das Land was als nicht EU-Mitglied die meisten Gelder aus der EU bekommt.
    Griechenland erhielt bis von den 50er Jahren bis 1981 nur die Entwicklungshilfe, diese wurde 1993 eingestellt. Viele behaupten, dass Griechenland der größte Geldnehmer in der EU ist, dies stimmt aber weder auf die Bevölkerung gerechnet noch absolut.
    Man müsste sich einfach mal informieren anstatt ständig dieselbe Propagandascheiße in den Raum zu stellen.
    Sehr guter Beitrag! Bravo!

  5. #35
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Zitat Zitat von Balkanpower Beitrag anzeigen
    Also gut.
    Da ich erstmal gelesen habe, was Ihr Griechen geschrieben habt!
    komme ich jetzt man Zug!
    Mir kommt der Anschein das meine albanischen und türkischen Brüder Recht haben sich aufzuregen? Weil Ihr hysterisch mit argumenten gepostet habt!!

    Troy hat eigentlich alles schon gesagt, ich wollte aber Stellung zu deiner Behauptung nehmen "Ihr seid hysterisch... etc."

    Natürlich regen wir uns auf wenn Sachen in den Raum geworfen werden, die überhaupt nicht stimmen! Der eine behauptet dass wir Griechen die Minderheiten wie Dreck behandeln oder der andere behauptet das Griechenland der Schmarotzerstaat schlecht hin sei, aber das sind Sachen die überhaupt nicht stimmen!


    Nehmen wir doch einmal an, es wäre so wie mach einer behauptet! Was hält bspw. die Türken denn noch in Griechenland, wenn sie doch so schlecht behandelt werden? In Griechenland gab es nicht einen Pogrom gegen die muslimische Bevölkerung Griechenlands! Nicht einmal zu der Zeit 1974, als die Türkei in Zypern intervenierte! In der Türkei jedoch wurden (wie Troy schon sagte) 1955 fast alle Griechen aus Istanbul verjagt! Fast 100.000 Griechen verließen freiwillig die Türkei! Von diesen 110.000 Griechen (Gesamtzahl der Griechen vor dem Pogrom 1955) sind heute 2.500 Griechen übrig geblieben! Und das im Jahr 1955... das muss man sich mal geben! Während dessen leben in Griechenland 250.000 Türken! Die Zahlen und die Ereignisse sagen doch alles... Hier kannst du mehr dazu lesen:

    Pogrom von Istanbul – Wikipedia

    Wenn man deinen "Landsbruder" wie du es sagst, darauf anspricht, so reagiert er nicht darauf und wechselt gleich das Thema! Man versucht ordentlich zu diskutieren aber was bekommt man als Antwort? "Ja, ja ihr Griechen labert nur Müll" oder man wird per PN beleidigt! Feststellend: kontraproduktiver Müll! Auf sowas hat man auf Dauer kein Bock...

  6. #36
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Beitrag

    Hier, für die Griechen-Hasser:

    Während in Rumänien politische Konflikte keine Rolle für das Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen spielen, ist die Situation in Griechenland anders. Hier lässt sich nachvollziehen, wie eine geänderte politische Haltung auch gesellschaftliche Auswirkungen hat. Wurden Muslime früher von Staats wegen oft ausgegrenzt beziehungsweise benachteiligt, hat sich dies seit 1990 geändert. Seitdem gibt es große Anstrengungen, durch eine Novellierung des Bildungssystems muslimische Kinder in die griechische Gesellschaft zu integrieren. Minderheitenschulen, die je zur Hälfte auf griechisch und auf türkisch unterrichten, machen die Kinder mit beiden Kulturen vertraut. Seit 1996 gibt es Sonderkonditionen für den Zugang zu Hochschulen und zum Arbeitsmarkt. "Früher haben muslimische Kinder in der Türkei studiert, heute haben sie die Chance, in Griechenland zu bleiben. Dadurch ändert sich ihre Perspektive", erläutert Lienau.

    Bildung, so der Schluss von Lienau und seinem Team, ist der wichtigste Faktor für ein friedliches Zusammenleben. "Es gibt eine muslimische Elite, die zwar Gleichberechtigung, aber zugleich auch den Status quo der Separation erhalten will", so Katsaros. "Daneben entwickelt sich eine zweite muslimische Elite, die in Griechenland studiert hat und sich mehr mit dem Staat identifiziert." Darüber hinaus habe sich gezeigt, dass eine höhere Bildung weniger anfällig für Verführung mache, betont Lienau. Verführung durch die eigenen Politiker, die jegliche Probleme mit dem griechischen Staat als Benachteiligung ihrer Ethnie und Religion begreifen. "Jeder griechische Bürger hat Konflikte mit dem Staat, egal ob orthodox oder muslimisch. Aber einzelne muslimische Führer versuchen, das für sich auszunutzen", so Katsaros. Erfolg haben sie eher in Bergdörfern, wo die Menschen konservativer und weniger gebildet sind als in den Städten.

    Bildung ist der wichtigste Faktor für friedliches Zusammenleben

  7. #37
    Arvanitis
    @Griechen

    Warum nimmt ihr überhaupt Stellung zu diesen Behauptungen ???
    Lacht die Leute doch einfach aus. Egal was ihr hier postet sie werden ihr Weltbild ohnehin nicht ändern!

  8. #38

    Registriert seit
    29.05.2008
    Beiträge
    37
    Ihr reggt euch darüber auf das die Griechen die Minderheit unterdrücken... aber was bitte tun die Türken?! Die akzeptieren die Christen in Ihrem Land auch nicht! Es gab schon mehrmals Anschläge auf Christen in der Türkei... und das ist ja wohl nicht damit vergleichbar das man jemanden nicht beim Bau einer Moschee unterstützen möchte...

    Also bei uns hier in der Schweiz findet jeden Monat eine Ouzo meets Sljivovica Party statt und ich finde die Griechen super!

  9. #39
    El Greco
    Zitat Zitat von Makedomatik Beitrag anzeigen
    Hier, für die Griechen-Hasser:

    Während in Rumänien politische Konflikte keine Rolle für das Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen spielen, ist die Situation in Griechenland anders. Hier lässt sich nachvollziehen, wie eine geänderte politische Haltung auch gesellschaftliche Auswirkungen hat. Wurden Muslime früher von Staats wegen oft ausgegrenzt beziehungsweise benachteiligt, hat sich dies seit 1990 geändert. Seitdem gibt es große Anstrengungen, durch eine Novellierung des Bildungssystems muslimische Kinder in die griechische Gesellschaft zu integrieren. Minderheitenschulen, die je zur Hälfte auf griechisch und auf türkisch unterrichten, machen die Kinder mit beiden Kulturen vertraut. Seit 1996 gibt es Sonderkonditionen für den Zugang zu Hochschulen und zum Arbeitsmarkt. "Früher haben muslimische Kinder in der Türkei studiert, heute haben sie die Chance, in Griechenland zu bleiben. Dadurch ändert sich ihre Perspektive", erläutert Lienau.

    Bildung, so der Schluss von Lienau und seinem Team, ist der wichtigste Faktor für ein friedliches Zusammenleben. "Es gibt eine muslimische Elite, die zwar Gleichberechtigung, aber zugleich auch den Status quo der Separation erhalten will", so Katsaros. "Daneben entwickelt sich eine zweite muslimische Elite, die in Griechenland studiert hat und sich mehr mit dem Staat identifiziert." Darüber hinaus habe sich gezeigt, dass eine höhere Bildung weniger anfällig für Verführung mache, betont Lienau. Verführung durch die eigenen Politiker, die jegliche Probleme mit dem griechischen Staat als Benachteiligung ihrer Ethnie und Religion begreifen. "Jeder griechische Bürger hat Konflikte mit dem Staat, egal ob orthodox oder muslimisch. Aber einzelne muslimische Führer versuchen, das für sich auszunutzen", so Katsaros. Erfolg haben sie eher in Bergdörfern, wo die Menschen konservativer und weniger gebildet sind als in den Städten.

    Bildung ist der wichtigste Faktor für friedliches Zusammenleben
    Zitat von Troy
    Naja, also einmal muss ich sagen, dass nur weil sich jemand zu unrecht beschuldigt und sich verteidigt es nicht gleich bedeuten muss, dass er auch schuldig ist.

    Natürlich ist es mit Minderheiten in einem Land immer schwierig. Gibt es überhaupt irgend ein Land in dem alle Minderheiten davon überzeugt sind gleich und fair behandelt zu werden?

    Gleichzeitig muss man in Griechenland die historischen und politischen Umstände betrachten. Man hat 1923 einen Vertrag mit der Türkei unterschrieben, der die Rechte der muslimischen Minderheiten in Griechenland und die der Griechen in der Türkei festlegt. Die Türken haben sich jedoch nicht daran gehalten und 1955 fast alle Griechen aus Istanbul vertrieben und enteignet. Wie groß mag jetzt der Wille Griechenlands sein diesen Vertrag trotzdem noch einzuhalten? Fakt ist er wurde in den meisten Punkten eingehalten.
    Ein Punkt in diesem Vertrag ist aber auch der, dass die muslimischen Türken, Roma und Pomaken griechische Staatsbürger sind. Sie leben also seit 1914 in Griechenland, das entspricht 3 bis 4 Generationen. Trotzdem haben sie ihre Sprache, Kultur und Religion behalten.
    Da sie für den griechischen Staat jedoch Griechen sind nutzen die Türken diesen Tatbestand für ihre Propaganda aus, obwohl sie selber dieser Regelung mit dem Vertrag von Lausanne zugestimmt haben.

    Kommen wir zu den Albanern. Diese genießen im allgemeinen einen schlechten Ruf, ist einfach so. Trotzdem werden sie angestellt und das nicht nur für niedere Arbeiten, sondern auch für wichtige und für Dinge, die den Staat sehr wohl interessieren. Darunter auch den Bau der Olympiastadien.
    Aber was für Jobs sollen diese Leute auch übernehmen? Die Albaner, die nach Griechenland kommen tun dies meist, weil sie keine Aussicht auf ein besseres Leben in Albanien haben. Sie sind also meistens ungebildet und haben keinen Beruf gelernt. Albaner, die einen guten Beruf haben, werden kaum nach Griechenland gehen.
    Es kommt also eher die soziale Unterschicht aus Albanien nach Griechenland und leider haben viele von ihnen auch kriminelle Absichten. Aber es ist doch klar, dass diese Leute sich nicht gleich repräsentativ in alle Gesellschaftschichten Griechenlands verteilen werden.
    Erst die zweite Generation, die auf griechische Schulen geht hat die gleichen Chancen wie die anderen Griechen auch alle Berufe zu erreichen.

    Seit 1991 sind über 400.000 Albaner nach Griechenland ausgewandert. Das sind mehr als 10% der albanischen Bevölkerung. Das muss man erstmal feststellen. Jeder zehnte Albaner zieht es also vor nach Griechenland zu ziehen und dort sesshaft zu werden als länger in Albanien zu leben. Wenn also trotzdem Diskriminierungen gibt, dann scheinen die nicht so schlimm zu sein, wie die Wirtschaftliche Situation in Albanien.

    Zu den Auslandshilfen kann ich nur folgendes sagen:
    Albanien hat in den 40er und 50er Jahren massive Hilfe aus der Sowjetunion erhalten. Man würde diese Summen heute im Milliardenbereich einschätzen. In den 60ern gab es Hilfen aus China.
    Seit 1991 bekommt Albanien Entwicklungshilfe und Gelder aus der EU. Albanien ist das Land was als nicht EU-Mitglied die meisten Gelder aus der EU bekommt.
    Griechenland erhielt bis von den 50er Jahren bis 1981 nur die Entwicklungshilfe, diese wurde 1993 eingestellt. Viele behaupten, dass Griechenland der größte Geldnehmer in der EU ist, dies stimmt aber weder auf die Bevölkerung gerechnet noch absolut.
    Man müsste sich einfach mal informieren anstatt ständig dieselbe Propagandascheiße in den Raum zu stellen.
    @Griechen

    Warum nimmt ihr überhaupt Stellung zu diesen Behauptungen ???
    Lacht die Leute doch einfach aus. Egal was ihr hier postet sie werden ihr Weltbild ohnehin nicht ändern!

    Zitat Zitat von Liiila Beitrag anzeigen
    Ihr reggt euch darüber auf das die Griechen die Minderheit unterdrücken... aber was bitte tun die Türken?! Die akzeptieren die Christen in Ihrem Land auch nicht! Es gab schon mehrmals Anschläge auf Christen in der Türkei... und das ist ja wohl nicht damit vergleichbar das man jemanden nicht beim Bau einer Moschee unterstützen möchte...

    Also bei uns hier in der Schweiz findet jeden Monat eine Ouzo meets Sljivovica Party statt und ich finde die Griechen super!


  10. #40

    Registriert seit
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    37
    Zitat Zitat von Balkanpower Beitrag anzeigen
    Also gut.
    Da ich erstmal gelesen habe, was Ihr Griechen geschrieben habt!
    komme ich jetzt man Zug!
    Mir kommt der Anschein das meine albanischen und türkischen Brüder Recht haben sich aufzuregen? Weil Ihr hysterisch mit argumenten gepostet habt!!
    Das bestätigt nur eines, das Sie vielleicht Recht haben!!!
    Ich war in Pela die Kornkammer von Griechenland, wie man mir dort erzählt hat?
    Komischerweise die meisten die am schuften waren, waren Albaner, Bulgaren.
    Und die Einheimischen lobten die Ausländer in Masen,Sie sagten mir sogar das die faulen jungen Griechen sich ein beispiel nehmen sollen!
    Aber kein Wort von den kriminellen Ausländer?!!
    Klar kommen auch kriminelle rüber, aber die gibt es überall!
    Fakt ist das es schwere Zeiten in Albanien waren, und die Albaner sich mit Arbeit respekt erarbeiten haben in Griechenland!
    Was mir nur eins nicht gefallen hat, das die Griechen von sich sehr eingenommen sind!!
    Nur weil die Albaner zum arbeiten kommen, denken Sie weren es!
    Aber die Albaner kriegen nicht´s Geschenkt, im Gegenteil Sie mußten härter sich alles von Null erarbeiten wie manch ein Grieche.
    Vielleicht aus Enttäuschung wird der eine oder andere kriminell?!!
    Weil er sein ganzes Hab u. Gut geopfert hat, und nich mit lerren Händen zurück kehren will.
    Was den Thrakiern betrifft weis ich nicht ob mein Landbruder Bosnali Recht hat?
    Ich war nicht dort,
    könnte aber nach der Arrogants der Griechen und die Provokationen der Grenzpolizei in Igomeniza mir das vorstehlen!
    Das hat nur mir eine Frau erzähl die eine cousine dort hat mit der Moschee?
    Mir ist auch noch aufgefallen das an jeder Baustelle ein EU-Schild hing.
    Und Griechenland seinen Reichtum und mittlerweile Wohlstand viel der EU verdankt!!!
    Was wäre wenn Albanien keine kommunistische Diktatur gewesen wäre?
    Und genau solange in der EU.
    Die Türkei z.B hat aber die Inflation ganz allein geschaft.
    Ihren Wirtschaft auf hochtouren gebracht. Ohne die EU, das sollen mal andere Staaten nach machen! Und sich nicht alles in den Arsch schieben lassen.
    Albanien ist auch auf dem guten Weg.Sie hat ein Wirtschaftswachstum von 4%. Und mit dem Tourismus hat es erst begonnen!!!!
    Und noch ein letzten Satz, ich dachte hier im Balkanforum finden wir Gemeinsamkeiten, und gestehen uns Fehler!
    und nicht nur Anschuldigungen, jedes Lang hat seine höchen und tiefen.
    Ich hätte auch nie gedacht das ich ein Griechin heirate. aber Kismet.
    Vielleicht will Gott das so. Am anfang wollte die Familie von meiner Frau auf keinen Fall einen Moslem. Jetzt können sie sich keinen anderen Schwiegersohn vorstellen.Denkt drüber nach.Sorry das war mehr als ein Satz
    Den Leuten welchen es in Griechenland nicht gefällt sollen doch einfach wieder zurück in ihr Land!
    Ich finde es ziemlich undankbar wenn man einreist in ein Land um besser zu leben und sich dann noch darüber beschwert! Wenn sie das Gefühl haben ihnen würde es in ihrem eigenen Land besser gehen sollen sie doch einfach wieder zurück gehen, ansonsten sollen sie einfach ruhig sein und dankbar sein das ein Land ihnen mehr anbiete als ihr eigenes!

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