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Europas Kosovo-Strategie im Zeichen der Doppelmoral

Erstellt von Lepoto, 29.12.2007, 10:32 Uhr · 25 Antworten · 1.467 Aufrufe

  1. #21

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von drenicaku Beitrag anzeigen
    kosovo gehört seit 1912 zu serbien, ohne die dortige bevölkerung zu befragen.

    die vojvodina gehörte bis 1918 zum habsburger reich,
    danach erst zu serbien.

    warum ist die vojvodina überhaupt an serbien gegangen?
    weil dort auch das herz serbiens liegt?

    oder an den dortigen klöstern?



    Wieso weil es im Krieg verloren wurde an den Französisch Russischen Pakt den auch serbien angehörte weiß jetzt nicht wie der heißt.
    Und wurde dann den serben kroaten und slowenen zugesprochen

  2. #22

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    Beiträge
    2.694
    Zitat Zitat von drenicaku Beitrag anzeigen
    kosovo gehört seit 1912 zu serbien, ohne die dortige bevölkerung zu befragen.

    die vojvodina gehörte bis 1918 zum habsburger reich,
    danach erst zu serbien.

    warum ist die vojvodina überhaupt an serbien gegangen?
    weil dort auch das herz serbiens liegt?

    oder an den dortigen klöstern?

    Das Kosovo gehörte vor den Türken Serbien und danach eben auch. Es war nur über Jahrhunderte von den Türken besetzt. Dadurch änderte sich auch die ethnische Zusammensetzung des Gebietes. Seine heutigen Grenzen und den Status einer Provinz erhielt das Kosovo jedoch erst im zweiten Jugoslawien unter Tito. Davor gab es nur das "Amselfeld", auch bekannt als das "Kosovo Polje".

    Die Vojvodina war damals mehrheitlich (relative Mehrheit) von Serben bewohnt (ca. 34% Serben, 28% Ungarn und 21% Deutsche)

    Siehe auch folgende Grafik:



    Mit der Niederlage der Deutschen, Ungarn und Österreicher im Ersten Weltkrieg und dem Zerfall Österreich-Ungarns, sowie der Zugehörigkeit Serbiens zu den Siegermächten gingen das heutige Slowenien, Kroatien, BiH und die Vojvodina an das neugegründete Jugoslawien. Das Parlament der Vojvodina entschied im November 1918 sich Serbien direkt anzuschließen (dasselbe entschieden die Montenegriner wenige Tage später auch). Das Bevölkerungsbild der Vojvodina änderte sich nach dem Zweiten Weltkrieg ein weiteres mal (viele Ungarn und Deutsche wurden von den Partisanen vertrieben, da ihnen die Mitschuld am Krieg gegeben wurde) und nun waren die Serben bereits in der absoluten Mehrheit (über 50% der Gesamtbevölkerung), so änderte Tito die Grenzen der Vojvodina ein wenig (nahm ihr die Baranja weg und gab sie Kroatien, gab dafür der Vojvodina den östlichen Srem) und gab ihr weitgehende Autonomie innerhalb Serbiens.

    Apropos, mit den Klöstern hast Du gar nicht mal so unrecht. Nachdem die Türken das Kosovo und allmählich den Rest Serbiens besetzten, setzte die Völkerwanderung der Serben gen Norden ein. Die Serben ließen sich in der Vojvodina nieder und das Patriarchat wurde aus Peć nach Sremski Karlovci umgesiedelt. Viele serb. Klöster wurden in der Vojvodina errichtet, Sremski Karlovci wurde zum kulturellen und geistlichem Zentrum der Serben. Die Fruska Gora (dt. "Frankenwald") enthält so viele Klöster, dass sie bereits den Namen "srpska Sveta Gora" (= "serb. Athos", Athos ist eine orthodoxe Mönchsrepublik in Griechenland, ein heiliger Ort für die Orthodoxen) außerdem wollte man das Gebirge nach dem Berg Sinai und der Mönchsrepublik Athos zum dritten orthodoxem Heiligtum weltweit erklären.

  3. #23

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    2.694
    Erhält Serbien seine historischen Gebiete, welche nun mehrheitlich von einem anderen Volk bevölkert werden, zurück wundert ihr euch wieso (auf das Kosovo bezogen), erhält Serbien historisch nicht Serbien zugehörige aber mittlerweile mehrheitlich von Serben bevölkerte Gebiete, so wundert ihr euch ebenfalls (bezogen auf die Vojvodina).

    Gibt es denn in den Köpfen mancher Albaner, Kroaten und Bosniaken keinen Platz für die Serben und Serbien auf dem Balkan?

  4. #24
    Avatar von Lepoto

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    1.266
    Zitat Zitat von sonnyliston22 Beitrag anzeigen
    scheiß serbische propaganda. kroatien verlangt von den serben bestimmt nicht das sie zum katholizismus konvertieren, das sind märchen für kleine kinder.

    nirgendwo gibt es mehr flüchtlinge als in serbien?? und wenn dem so wäre hat das auch seinen grund. wer wind säht wird sturm ernten. ihr habt damit angefangen hass und zwietracht zwischen den volksgruppen zu sähen, und die flüchtlinge sind das resultat eurer politik anfang der 90-ger. im leben sieht man sich immer zweimal.
    es ist weder ein serbisches blatt noch von einem serbischen autor.

    also schwachkopf, falls ein hirn vorhanden ist, benutzen. falls nicht, einfach klappe halten.

  5. #25

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    18.328
    Zitat Zitat von Lepoto Beitrag anzeigen
    es ist weder ein serbisches blatt noch von einem serbischen autor.

    also schwachkopf, falls ein hirn vorhanden ist, benutzen. falls nicht, einfach klappe halten.
    mir egal aus welcher feder der scheiß stammt. peter handke ist auch österreicher und betreibt trotzdem propagande für die serben, solche idioten gibts halt.

    jemand der behauptet die zurückgekehrten serbischen flüchtlinge in kroatien mussten den katholischen glauben annehmen kann ja eigentlich nur professor in belgrad sein

  6. #26

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    479
    Zitat Zitat von Lepoto Beitrag anzeigen
    Der Weg der serbischen Provinz in die Unabhängigkeit scheint vorgezeichnet. Wie tragfähig aber sind die Argumente der Wegbereiter? - Eine Stimme gegen die "Missachtung der nationalen Integrität".

    (........................)

    Zimlich schwach wenn man bedenkt dass der Autor mit der nationalistischer Ideologie argumentiert.

    Ich will nicht gross auf diesen Artikel eingehen, hab den gestern schon gelesen, nur denke ich dass wenn man den Kosovo thematisert, dan sollte man doch wirklich auch mit Fakten sprehen.

    In den letzten 100 Jahren, wurden die Albaner nicht mehr, sondern weniger, 1887 erroberte Serbien die Nis Region, damit verbunden war eine massenvertreibung bis zur Bujanovs-Region, die grössenteils nach Kosovo sich zurückzogene.

    Desweiteren bildet sich in Kosovo noch eine andere Exikutions Welle durch Rankovic.
    Während der Tito-Zeit bleib es eigentlich ruhig, doch die 80er waren waren beflügelt von Vertreibungen, Kolonisation und UNterdrückung. Zwar wurde propagandiert dass bis zu 250 000 Serben das land wegen übergriffen verliessen, doch war das eher die instrumentalisierung der wirtschaftlichen Probleme zusammenhängend mit der nationalen identität und der missen schlechten Lag ein Kosovo.

    Damals wurde wetweit berrichtet, dass serben "verjagt" wurden, doch heute weis man, selbst die NZZ die damals diese propagand aufgreift, musste sich vor 2 jahren widersprechen.


    Wenn man die serische Seite begriefen will, dan muss man die osmanische Zeit herbei ziehen, dan muss man die wirtshaftlichen Arguemnte Kosovos miteinbeziehen, dan muss man die radikalisierung Serbiens in betracht ziehen die nach der osmanischen Herrschaft an fahrt gewann.

    Dazu wäre am besten die sichtweise von Dimitrie Tucivoc 1913.


    MEin Fazit zu diesem Artikel: Weder objektiv noch sachlich, sondern reht heuchlerisch und parteiisch, sogar leugnerisch.

    gruss

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