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Europawahlen: Griechenland

Erstellt von El Greco, 07.06.2009, 22:35 Uhr · 29 Antworten · 1.484 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von -Troy-

    Registriert seit
    21.05.2009
    Beiträge
    5.112
    Zitat Zitat von Sinopeus Beitrag anzeigen
    Bei den nationalen Parlamentswahlen, meine ich. Kannst du eh nicht mit Deutschland vergleichen. In Griechenland wurde im Vorfeld der EU-Parlamentswahl ein riesiges Medientamtam veranstaltet. In Deutschland wurd das fast totgeschwiegen und man wird quasi zur Nichtwahl erzogen.
    Den Parteien ist die Bundestagswahl eben deutlich wichtiger.

    Wer also jetzt die staatlichen Mittel zur Wahlwerbung zu stark ausgenutzt hätte, dessen Kasse wäre für den Herbst vergleichsweise leer gewesen.

    Also mach dich schon mal auf einen der schlimmsten und vorallem nervigsten Wahlkämpfe gefasst. Es wird wahrscheinlich Anfang August schon losgehen.

  2. #22
    El Greco
    Zitat Zitat von -JD- Beitrag anzeigen
    Endresultat..

    1. Panhellenic Socialist Movement (PASOK) - 36.65 %
    2. New Democracy - 32.29 %
    3. Communist Party of Greece (KKE) - 8.35 %
    4. Popular Orthodox Rally (LAOS) - 7.15 %
    5. Coalition of Radical Left (SYRIZA) - 4.70 %
    6. Ecologist Greens - 3.49 %

    7. Panhellenic Macedonian Front - 1.26 %
    8. Party of Greek Hunters - 1.26 %
    9. Action - 0.76 %
    10. Ecologists of Greece - 0.65 %
    11. Greek Ecologists - 0.61 %
    12. Golden Dawn - 0.46 %
    13. Anticapitalist Left Cooperation for the Overthrow (ANTARSYA) - 0.43 %
    14. Union of Centrists - 0.38 %
    15. Marxist and Leninist Communist Party of Greece - 0.26 %
    16. White - 0.21 %
    17. Society - 0.16 %
    18. Greek Movement of Direct Democracy - 0.15 %
    19. Liberal's Party - 0.13 %
    20. Youth Party - 0.12 %
    21. Labor Revolutionary Party - 0.12 %
    22. Militant Socialist Party of Greece - 0.11 %
    23. Rainbow - 0.09 %
    24. Liberal Alliance - 0.08 %
    25. Greek Unity - 0.06 %
    26. Organization of the Reconstruction of the Communist Party - 0.05%
    27. Patriotic Humanist Movement - 0.01%

    So mit hat Griecheland die Größte Kommunistische partei Europas?



    PS: PASOK

  3. #23
    El Hamza
    egal wer kommt, egal wer geht, egal wer jetzt gewonnen hat....


    es wird sich meiner meinung nach nix ändern!


    leider leider....

  4. #24
    Opala
    Griechenland: Oppositionspartei PASOK Sieger der Europawahlen
    Die oppositionelle Panhellenische Sozialistische Bewegung PASOK von Jorgos Papandreou konnte am gestrigen Sonntag bei den Europawahlen ihren ersten Wahlsieg seit den Parlamentswahlen im Jahr 2000 verbuchen. Nach dem vorläufigen Endergebnis stimmten 36,65 % der Griechen für die PASOK, die regierende Nea Dimokratia (ND) von Ministerpräsident Kostas Karamanlis erhielt 32,29 %. Die Differenz beträgt demnach 4,36 Prozentpunkte. Beide Parteien werden je acht Abgeordnete in das Europäische Parlament entsenden. Als dritte politische Kraft behauptete sich mit 8,35 % die Kommunistische Partei KKE. Viertstärkste Fraktion wurde die rechtspopulistische Orthodoxe Sammelbewegung LAOS von Jorgos Karatzaferis: Die LAOS brachte es auf 7,15 % – ihr bisher bestes Ergebnis. Das erstmals als SYRIZA angetretene Linksbündnis um die Parlamentspartei Synaspismos erreichte 4,7 % und „Die Grünen/Ökologen" 3,5 %. Letztere stellen damit erstmals einen Abgeordneten für das Parlament in Straßburg.
    Sorge muss allen Parteien der historische Höchstwert bei der Stimmenthaltung bereiten: 47,37 %, fast die Hälfte der wahlberechtigten Griechen, zogen es vor, den Urnen fernzubleiben und das verlängerte Pfingstwochenende anderweitig zu nutzen. Die 52,6 % Wahlbeteiligung ist die niedrigste in der der neugriechischen Geschichte.

    Karamanlis: „Das Ergebnis ist nicht befriedigend"
    Premier Karamanlis kommentierte noch in der Nacht die Wahlniederlage der ND im Athener Zappeion-Palais: „Das Ergebnis ist sicher nicht befriedigend für uns; viele unserer Wähler haben sich heute der Stimme enthalten, um uns eine Botschaft zu schicken." Unter Anspielung auf Fehltritte einiger seiner Minister sagte der Regierungschef, dass sich viele Wähler am Verhalten einiger Funktionäre gestört hätten.
    Im Hinblick auf die PASOK stellte er fest, dass die Bürger weiterhin vor dem Dilemma stünden, mit Verantwortung oder verantwortungslos regiert zu werden. „Wir werden seriös weiterarbeiten, damit das Land mit dem geringst möglichen Schaden aus der Krise herauskommt", sagte der Premier.
    Papandreou: Erster Schritt für neues Kapitel
    Oppositionsführer Papandreou sprach seinerseits von einem klaren Sieg. „Die PASOK verlangt bereits seit langem vorverlegte Neuwahlen. Dieses Drängen ist nun zu „einer Forderung des Volkes" geworden", meinte der Sozialistenführer. Er rief gleichzeitig seine Partei auf, jetzt erst recht die „Ärmel hochzukrempeln und für die Krisenbewältigung" zu arbeiten. In seinen Augen habe die PASOK die Verhältnisse im Land umgekehrt. Der erste Schritt sei getan worden, damit das Griechenland ein neues Kapitel aufschlagen kann, so Papandreou.
    Linke Parteien: Zufriedenheit und Enttäuschung
    Die Generalsekretärin der Kommunistischen Partei KKE, Aleka Papariga, äußerte sich zufrieden mit dem Wahlergebnis: Die KP habe „den unzähligen Provokationen standgehalten und sich heldenhaft behauptet". Im Vergleich zu den Parlamentswahlen 2007 konnte die KP ihren Stimmenanteil leicht erhöhen.
    Alexis Tsipras, Vorsitzender des SYRIZA, zeigte sich vom Wahlergebnis enttäuscht. „Wir haben uns mehr erwartet. Wir haben hart gekämpft, aber einige Schwächen nicht überwunden", sagte der Linkspolitiker.
    LAOS-Partei gestärkt
    „Ein hoher Stimmanteil bedeutet eine höhere Verantwortung". So kommentierte der Parteivorsitzende der rechtspopulistischen Orthodoxen Sammlungsbewegung LAOS, Jorgos Karatsaferis, den deutlichen Zuwachs seiner Partei. Im Vergleich zu den Parlamentswahlen 2007 wurde der Stimmenanteil mehr als verdoppelt. Sein Ziel – so Karatzaferis – sei es nun, die LAOS als dritte politische Kraft zu etablieren.
    Bei der Partei der „Grünen – Ökologen" herrschte ebenfalls Zufriedenheit. Der Spitzenkandidat Michalis Tremopoulos betonte, dass alle gesetzten Ziele erreicht worden seien. Gleichzeitig äußerte er seine Zuversicht, im nächsten nationalen Parlament „mit mindestens neun Abgeordneten" vertreten zu sein. Tremopoulos ist der erste griechische grüne Abgeordnete, der den Sprung ins Straßburger Parlament schafft.
    Lebenszeichen der kleinen Parteien
    Als Überraschung bei den Europawahlen in Griechenland kann man auch das Abschneiden der kleinen Parteien werten. Sie erhielten insgesamt mehr als sieben Prozent: Die Panhellenische Makedonische Front des Ex-Ministers Stelios Papathemelis erreichte beispielsweise 1,27 Prozent, die Partei der griechischen Jäger 1,26 Prozent und die Partei „Aktion" des ehemaligen ND-Ministers Stefanos Manos 0,76 Prozent,

    Ergebnisse in Athen und Thessaloniki

    Unterschiedlich gestaltet sich das Ergebnis der Wahlen in den beiden größten Ballungsräumen des Landes. Im Ersten Athener Wahlkreis liegen PASOK und ND mit etwa 30 Prozent fast gleich auf; im Zweiten Athener Wahlkreis, der vor allem die Vorstädte umfasst, liegt die PASOK mit 33,48 Prozent fast 12 Prozentpunkte vor den Konservativen. Aber auch in Piräus haben die Sozialisten die Nase vorne. Gemischt sieht es in Thessaloniki aus: Im Ersten Wahlkreis der nordgriechischen Metropole liegt die PASOK mit 30,67 drei Prozentpunkte vor der ND; im Zweiten Wahlkreis erreichte die ND hingegen mit zirka 35 Prozent Platz eins, gefolgt von der PASOK mit rund 31 Prozent.

    Grübeln bei der ND
    Der Ausgang der Europawahlen hat bei der regierenden ND für unterschiedliche Reaktionen gesorgt. Finanzminister Jannis Papathanassiou gestand die Wahlniederlage zwar ein. Trotzdem stellte er fest, dass er keinen Anlass sehe, seine Wirtschaftspolitik aus wahltaktischen Gründen zu ändern. Im Gegensatz dazu äußerte Kulturminister Antonis Samaras seine Befürchtung, „dass unsere Wähler nicht zurückkehren werden, wenn wir uns nicht ändern". Und auch die ND-Spitzenkandidatin Marietta Jannakou schloss sich dieser Aussage an und bemerkte, dass die Partei nun Zeit für Korrekturen des politischen Programms habe.
    Reaktionen in der Presse
    Die regierungsnahe Presse ist heute darum bemüht, die Niederlage der Konservativen nicht überzubewerten. Die „Apogevamitini" titelt beispielsweise: „Eine Schlacht ist verloren gegangen, aber nicht der Krieg". Die „Kathimerini" wiederum spricht auf ihrer Titelseite von einer „deutlichen Botschaft" und einer „historischen Stimmenthaltung". Die regierungskritische „Eleftherotypia" sieht im Wahlergebnis eine „Schlappe" für die Nea Dimokratia". „Ta Nea" schließt sich dem PASOK-Vorsitzenden Papandreou an und stellt sich hinter seine Forderung, vorverlegte Neuwahlen durchzuführen. In dasselbe Horn stößt die Tageszeitung „To Vima".
    In allen Medien wird auf den hohen Anteil der Stimmenthaltung hingewiesen, der das gesamte politische System, aber vor allem die beiden großen Parteien ND und PASOK, nachdenklich stimmen müsse. Bei den letzten Europawahlen im Juni 2004 waren noch mehr als 63 Prozent der Wähler an den Wahlurnen erschienen; am Sonntag waren es mit zirka 52 Prozent elf Prozentpunkte weniger.

    Der Wahlsonntag in den übrigen europäischen Ländern
    Griechenland schwimmt mit dem Sieg der Sozialisten gegen den Strom in Europa. In den meisten Staaten gingen aus dem Urnengang vom Sonntag konservative Parteien gestärkt hervor. In Deutschland bleiben CDU/CSU, wenn auch mit Verlusten, die Nummer eins. Die SPD kam gerade mal über die 20-Prozent-Marke. Herbe Verluste mussten die Sozialdemokratischen Parteien auch in Portugal, Frankreich und Großbritannien hinnehmen. In Österreich fiel die SPÖ auf einen Stimmenanteil von lediglich 24 Prozent und verlor gegenüber der letzten Europawahl fast 10 Prozent. Die Tageszeitung „Der Standard" sprach von „Grabesstimmung in der Parteizentrale".
    Der Trend nach rechts kommt auch in der neuen Zusammensetzung des Europäischen Parlaments zum Ausdruck. Die Konservative Fraktion bleibt mit etwa 270 von 736 Sitzen stärkste Kraft. Während die rechten Parteien nur etwa 15 Mandate einbüßen, müssen die Sozialdemokraten die Reduzierung um zirka 50 Abgeordnete verschmerzen.
    Europäer verweigerten sich
    Europaweit sank die Wahlbeteiligung auf einen historischen Tiefststand: Nur 43 Prozent der Bürger machten von ihrem Stimmrecht Gebrauch. 30 Jahre zuvor, bei den ersten Wahlen für das Parlament in Straßburg waren es noch fast 62 Prozent. Damals bestand die EWG aus neun Staaten. (Griechenland Zeitung; Foto: Eurokinissi)

  5. #25

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    Zitat Zitat von Patriotis1821 Beitrag anzeigen
    egal wer kommt, egal wer geht, egal wer jetzt gewonnen hat....


    es wird sich meiner meinung nach nix ändern!


    leider leider....
    Ich denke dasselbe.

    Griechenlands Wirtschaft muss sich verbessern, so, dass es weniger Arbeitslose gibt.
    Und es sollte mal versucht werden, die Geburtenrate anzukurbeln.
    Das wären wichtige Ziele, doch daraus wird leider nichts gemacht, die Regierungen sind einfach nur ZU dumm, ich weiss nicht warum..

  6. #26
    El Hamza
    Zitat Zitat von Greko Beitrag anzeigen
    Ich denke dasselbe.

    Griechenlands Wirtschaft muss sich verbessern, so, dass es weniger Arbeitslose gibt.
    Und es sollte mal versucht werden, die Geburtenrate anzukurbeln.
    Das wären wichtige Ziele, doch daraus wird leider nichts gemacht, die Regierungen sind einfach nur ZU dumm, ich weiss nicht warum..
    genau meine meinung

    die ganze korruption ist das problem, die stecken sich das ganze geld selber in die tasche.

    auf der einen seite kann ich die leute verstehn, die keine kinder wollen. sie können ihnen keine zukunft bieten, weil sie selber viele probleme haben, sprich arbeit.

    und du weist wie es bei uns drüben ist, man braucht schon mindestens 2 jobs um über die runden zu kommen.

    das ist echt traurig, aber leider alltag drüben

  7. #27

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    Zitat Zitat von Patriotis1821 Beitrag anzeigen
    genau meine meinung

    die ganze korruption ist das problem, die stecken sich das ganze geld selber in die tasche.

    auf der einen seite kann ich die leute verstehn, die keine kinder wollen. sie können ihnen keine zukunft bieten, weil sie selber viele probleme haben, sprich arbeit.

    und du weist wie es bei uns drüben ist, man braucht schon mindestens 2 jobs um über die runden zu kommen.


    das ist echt traurig, aber leider alltag drüben
    Nai, ego ksero!

    Aber da stellt sich mir auch gleich die Frage:
    Sehen die Politiker diese Sachen nicht?

    Wenn doch, warum tun sie nichts dagegen?

    - Wegen der Korruption allein? Kann ich mir nicht vorstellen.

    Die Politiker müssen irgendwann was tun, am besten jetzt...
    Der Volkswachstum sinkt immer mehr, ich hoffe, das hat bald mal ein Ende...

    Es muss doch auch Politiker geben, die gutes für ihr eigenes Land wollen

  8. #28
    El Hamza
    Zitat Zitat von Greko Beitrag anzeigen
    Nai, ego ksero!

    Aber da stellt sich mir auch gleich die Frage:
    Sehen die Politiker diese Sachen nicht?

    Wenn doch, warum tun sie nichts dagegen?

    - Wegen der Korruption allein? Kann ich mir nicht vorstellen.

    Die Politiker müssen irgendwann was tun, am besten jetzt...
    Der Volkswachstum sinkt immer mehr, ich hoffe, das hat bald mal ein Ende...

    Es muss doch auch Politiker geben, die gutes für ihr eigenes Land wollen
    vllt. gibt es die ( die jenigen sagen es zumindest immer)

    aber ich mein , wenn ich nur sehe wie sie sich tag täglich im tv lächerlich machen, da kann sie doch keiner ernst nehmen?

    es muss einer her der mal anpacken kann, damit alles wieder seine ordnung hat

  9. #29
    Avatar von Epirote

    Registriert seit
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    2.528
    European Elections 2009
    Dort könnt ihr die Ergebnisse sehen von den unterschiedlichen Regionen.

  10. #30

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Patriotis1821 Beitrag anzeigen
    vllt. gibt es die ( die jenigen sagen es zumindest immer)

    aber ich mein , wenn ich nur sehe wie sie sich tag täglich im tv lächerlich machen, da kann sie doch keiner ernst nehmen?

    es muss einer her der mal anpacken kann, damit alles wieder seine ordnung hat
    Haha,

    Hahahaha. Das stimmt. Dieser Karamanlis hat garnichts erreicht oder? Niiichts ändert sich.

    Welcher Partei in GR könnte man überhaupt zutrauen, dass sie etwas ändern möchten?

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