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Ex-Premier Racan: Kroatien muss alles tun, um Gotovina zu...

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 13.10.2004, 12:21 Uhr · 226 Antworten · 4.490 Aufrufe

  1. #171
    Zitat Zitat von Mauzer
    Vor zwei Wochen habe ich den Gotovina in Bijeljina(RS) gesehen.
    Von unseren cevapi ist er ziemlich fett geworden der arme.
    Letzten Sommer war ich mit meiner Madame an der Riva (Split) spazieren gegangen.Als ich ihr ein Eis ausgeben wollte ,erblickte ich einen kräftigen Mann mit weisser Schürze vor mir.Ante Gotovina fragte mich:"Eis?".
    Ich:"Zweimal Bannana Mama bitte...und zügig wenn ich bitten darf!"

    PS:Wenn ich mir dein Bild so ansehe ... man könnte meinen ein paar Kilo weniger könnten dir net schaden...
    ...und Haare wären auch net schlecht. MUHAHAHAH :wink:

  2. #172
    jugo-jebe-dugo

    EU vereinbart Task-Force zu Kroatien-Beitrittsverhandlungen

    Auch Österreich soll der Gruppe angehören, die Kooperation Zagrebs mit Haager Tribunal überprüfen soll

    Brüssel - Die EU hat eine eigene Taskforce zur Überprüfung der Zusammenarbeit Kroatiens mit dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag vereinbart. Wie der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder am Mittwoch am Ende des EU-Gipfels in Brüssel mitteilte, soll diese Gruppe nach Zagreb reisen oder Vertreter der kroatischen Regierung in Brüssel anhören, und dem nächsten EU-Außenministerrat Bericht erstatten.


    Auch Österreich dabei

    Die Mission könnte sich aus der aktuellen luxemburgischen EU-Ratspräsidentschaft und den künftigen Vorsitzländern Großbritannien und Österreich zusammensetzen. Mit eingebunden soll auch die EU-Kommission und die Haager Chefanklägerin Carla del Ponte sein. Formell sei dies beim Gipfel nicht in den Schlussfolgerungen festgehalten, um keinen Widerspruch zum jüngsten Beschluss der EU-Außenminister entstehen zu lassen, sagte Schröder. Diese hatten in der Vorwoche beschlossen, die für 17. März geplanten Beitrittsverhandlungen mit Zagreb auf unbestimmte Zeit aufzuschieben, da sie die Zusammenarbeit Zagrebs mit dem UNO-Tribunal im Fall des flüchtigen Generals Ante Gotovina als nicht ausreichend ansahen.

    "Freunde Kroatiens"

    Mit ihrem Beschluss folgen die EU-Staats- und Regierungschefs einem Vorstoß der so genannten "Freunde Kroatiens" (Österreich, Slowenien, Slowakei und Ungarn), die eine solche Mission am Dienstag vorgeschlagen hatten. Auch der kroatische Ministerpräsident Ivo Sanader hatte die EU eingeladen, durch eine "Monitoring-Kommission" die Kooperation seines Landes mit dem Haager Tribunal zu überprüfen. Zagreb beteuert, den flüchtigen General nicht ausliefern zu können, da es seinen Aufenthaltsort nicht kenne. (APA)

    www.derstandard.at

  3. #173
    jugo-jebe-dugo

    Neue Chance für Kroatien

    EU-Taskforce prüft die Kooperation mit dem Haager Tribunal - Österreich setzte sich am EU-Gipfel durch
    Eva Linsinger aus Brüssel

    Bis spät in die Nacht hinein glühten die Telefonleitungen zwischen Österreich und Großbritannien. Waren doch diese beiden Staaten, die unterschiedliche Extrempositionen zum Thema Kroatien einnehmen, vom EU-Gipfel in Brüssel beauftragt, eine gemeinsame Lösung vorzuschlagen. Großbritannien war vor einer Woche beim Außenministerrat Wortführer der Staatengruppe, die Kroatien den Start von Beitrittsverhandlungen verweigerten, weil Zagreb ungenügend mit dem UNO-Kriegsverbrechertribunal kooperiere und Exgeneral Ante Gotovina nicht auslieferte. Österreich hingegen wollte sofort Beitrittsverhandlungen aufnehmen - setzte sich aber damit nicht durch.


    Nun am EU-Gipfel hat Österreich eine neue Initiative gestartet, um Kroatien aus dem Wartesaal Europas zu holen. Nach zäher Überzeugungsarbeit von Kanzler Wolfgang Schüssel und Außenministerin Ursula Plassnik, die von den Nachbarstaaten Ungarn, Slowenien und Slowakei unterstützt wurden, vereinbarte Österreich mit Großbritannien einen Kompromiss, der von den anderen Staaten abgesegnet wurde. Eine Taskforce soll prüfen, ob Kroatien "uneingeschränkt" mit dem Haager Tribunal kooperiert.

    Dieser Taskforce gehören der luxemburgische EU-Vorsitz, die nächsten Vorsitzstaaten Österreich und Großbritannien, Vertreter der EU-Kommission und EU-Außenbeauftragter Javier Solana an. Welche Vertreter die Staaten schicken, ob das Minister oder Beamte sein sollen, wird in den kommenden Tagen genauso festgelegt wie die Frage, ob die Taskforce selbst direkt in Kroatien ermitteln soll oder ob sie in Brüssel mit Vertretern Kroatiens spricht. Auf jeden Fall soll die Taskforce bis zum EU-Außenministertreffen im Mai in Zusammenarbeit mit UNO-Chefanklägerin Carla Del Ponte einen Bericht abliefern, ob Kroatien kooperiert oder nicht.

    Das bedeute nicht, dass dann Beitrittsverhandlungen starten, präzisierte der deutsche Außenminister Joschka Fischer. Könne der Bericht doch auch bestätigen, dass Kroatien nicht kooperiere. Aber die Taskforce sei eine "Deblockade der Situation". (DER STANDARD, Printausgabe, 24.3.2005)

    www.derstandard.at

  4. #174
    jugo-jebe-dugo

    Fall Gotovina: Chef der kroatischen Kriminalpolizei entlasse

    Fall Gotovina: Chef der kroatischen Kriminalpolizei entlassen
    Dragutin Cestar werden "Versäumnisse" bei der Suche nach flüchtigen General zur Last gelegt

    Der mutmaßliche Kriegsverbrecher Ante Gotovina erfreut sich in Zagreb großer Beliebtheit: Kroatische Fußballfans mit Gotovina-Plakat. Zagreb - Der Chef der kroatischen Kriminalpolizei ist wegen der Affäre um den vom UNO-Kriegsverbrechertribunal gesuchten Ex-General Ante Gotovina entlassen worden. Im Innenministerium werde es noch weitere Ablösungen geben, kündigte Regierungschef Ivo Sanader am Dienstag in Zagreb weiter an. Er erwarte mehr Disziplin, zitierte ihn die Nachrichtenagentur Hina.

    Wegen des Falls Gotovina, der bisher von Kroatien weder festgenommen noch ausgeliefert wurde, hatte die EU den für Mitte März geplanten Beginn von Beitrittsverhandlungen mit dem Balkanland ausgesetzt. Dem Ex-General ist wegen der Ermordung von 150 und der Vertreibung von 150.000 Serben im Jahr 1995 angeklagt.

    Dem abgelösten Kripo-Chef Dragutin Cestar werden "Versäumnisse" bei der Suche nach dem seit Jahren flüchtigen Gotovina zur Last gelegt. Unlängst hatten kroatische Medien berichtet, der Ex-General habe, als er schon auf der Anklageliste des Haager Tribunals stand, einen gültigen, angeblich aus dem Konsulat im bosnischen Mostar gestohlenen kroatischen Reisepass erhalten.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2020530

  5. #175
    jugo-jebe-dugo

    Kroatien will neue Vorschläge zu Kooperation mit UNO-Tribuna

    Kroatien will neue Vorschläge zu Kooperation mit UNO-Tribunal machen
    Treffen der EU-Taskforce zu Beitrittsverhandlungen begonnen

    Luxemburg - Kroatien will beim erste Treffen mit der EU-Taskforce konkrete Vorschläge zur Lösung des Streits mit der EU um die Zusammenarbeit mit dem UNO-Kriegsverbrechertribunal auf den Tisch legen. Das Treffen am Dienstag in Luxemburg biete eine "erste Gelegenheit um Informationen darzustellen, das was wir gemacht haben seit dem 16. März bis heute und was wir planen zu tun in der nächsten Zukunft", sagte der kroatische Ministerpräsident Ivo Sanader bei seinem Eintreffen zu der Besprechung.


    Details nannte Sanader nicht. Nach Angaben von Diplomaten will die Regierung in Zagreb auf Reformen innerhalb des eigenen Sicherheitsdienstes als Konsequenz der Verschiebung der EU-Beitrittsverhandlungen am 16. März hinweisen. Auch die kroatische Außenministerin Kolinda Grabar-Kitarovic erklärte die kroatische Regierung werde darlegen, wie sie versuche, den untergetauchten mutmaßlichen Kriegsverbrecher Ante Gotovina zu finden und an das UNO-Kriegsverbrechertribunal auszuhändigen.

    Die EU hat die Beitrittsverhandlungen verschoben, nachdem die UNO-Chefanklägerin Carla Del Ponte den kroatischen Behörden mangelnde Zusammenarbeit mit dem Gericht im Fall Gotovina attestiert hatte. "Der Schlüssel zur Europäischen Union liegt in den Händen der kroatischen Regierung", betonte der Luxemburger Außenminister und EU-Ratsvorsitzende Jean Asselborn. Gemeinsam mit EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn nannte er die volle Zusammenarbeit mit dem UNO-Tribunal eine "Schlüsselbedingung", über die nicht verhandelt werden könne. "Unsere Politik funktioniert", sagt Rehn. Seit Dezember seien 20 Angeklagte aus den Westbalkan-Staaten an das Haager Tribunal ausgeliefert worden.

    EU urteilt positiv

    Ansonsten beurteilt die EU die Fortschritte in Kroatien überwiegend positiv, Asselborn lobte nach dem gemeinsamen EU-Kroatien-Assoziationsrat am Vormittag vor allem die jüngsten Bemühungen Zagrebs bei der Rückkehr von Flüchtlingen. Auch volkswirtschaftlich befinde sich das Land in einer stabilen Lage, müsse aber bei Steuereinnahmen noch mehr Konsolidierung erreichen. Weitere Herausforderungen seien der Minderheitenschutz und Reformen in Justiz und Verwaltung, fügte Rehn hinzu.

    Die Arbeitsgruppe zu Kroatien war beim EU-Gipfel im März unter anderem auf Druck Österreichs eingesetzt worden. Ihr gehören neben dem EU-Außenbeauftragtem Javier Solana und Erweiterungskommissar Olli Rehn die Außenminister der aktuellen luxemburgischen und der folgenden britischen und österreichischen EU-Ratspräsidentschaften, Jean Asselborn, Jack Straw und Ursula Plassnik (V), an. Am Nachmittag will die Gruppe zunächst mit Del Ponte und anschließend mit Sanader zu einzelnen Besprechungen zusammenkommen.

    www.derstandard.at

  6. #176
    Avatar von Krajisnik

    Registriert seit
    26.01.2005
    Beiträge
    1.446

    Die EU sagt wieder "Nein" zu Kroatien

    ZAGREB. Für Kroatien bleiben die Tore in die EU weiterhin versperrt: Das erste Treffen der EU-Arbeitsgruppe hat keine Annäherung in der umstrittenen Frage der Zusammenarbeit Zagrebs mit dem UNO-Tribunal gebracht.

    Kroatien arbeitet derzeit nicht vollständig mit uns zusammen", erklärte UNO-Chefanklägerin Carla de Ponte nach den Beratungen mit der Taskforce in Luxemburg. Der flüchtige General Ante Gotovina, wegen dem die EU die Beitrittsverhandlungen mit Zagreb verschoben hatte, sei nach wie vor in Kroatien: "Alle Informationen, die wir bekommen haben, zeigen, dass Gotovina noch in Kroatien ist und von Zeit zu Zeit in den kroatischen Teil von Bosnien wechselt. Gotovina ist in Reichweite der kroatischen Behörden." Die UNO-Chefanklägerin zweifelte, ob Kroatiens Präsident Sanader selbst voll über die Lage informiert sei.

    Sanader beteuerte gestern einmal mehr, dass sein Land eng mit dem UNO-Tribunal zusammenarbeite. Er kündigte sogar Reformen innerhalb des eigenen Sicherheitsdienstes an, die beweisen sollen, wie ernst Kroatien die Suche nehme. Am 16. März hatte die EU die Beitrittsverhandlungen auf unbestimmte Zeit verschoben und die Arbeitsgruppe eingesetzt, die die weiteren Schritte berurteilen soll.

    http://www.nachrichten.at/politik/au...59b3be18f07e6a

  7. #177
    jugo-jebe-dugo

    Ministerpräsident Sanader: Gotovina nicht in Kroatien

    Regierungschef will Sicherheitsapparat reformieren - Plassnik: "Blockade-Situation aufgelöst"

    Luxemburg - Der kroatische Ministerpräsident Ivo Sanader hat den Vorwurf von UNO-Chefanklägerin Carla Del Ponte zurückgewiesen, wonach sich der mutmaßliche Kriegsverbrecher Ante Gotovina noch immer in Kroatien aufhält. "Es gibt keine Informationen, die eine solche Schlussfolgerung zulassen würden", sagte der Regierungschef nach dem Treffen der EU-Arbeitsgruppe zu Kroatien am Dienstag in Luxemburg.

    Sanader präsentierte der EU-Taskforce, die einen Ausweg nach der Verschiebung der Beitrittsverhandlungen im März suchen sollte, einen Sechs-Punkte-Plan, mit dem die von der EU geforderte vollständige Zusammenarbeit mit dem UNO-Gericht sichergestellt werden soll. Der kroatische Ministerpräsident nannte keine Details.

    Diplomaten erklärten nach dem Treffen, der Plan sehe eine Restrukturierung des kroatischen Sicherheitsapparates vor und stärkere Grenzkontrollen zu Bosnien-Herzegowina. Del Ponte vermutet, dass sich Gotovina in Kroatien oder im kroatischen Teil von Bosnien-Herzegowina aufhält. Weiters will Sanader den Angaben zufolge einen Sonderkoordinator zur Umsetzung des Plans ernennen. Außerdem soll die kroatische Öffentlichkeit für das Problem sensibilisiert werden.

    Er sei nach wie vor zuversichtlich, dass die Beitrittsverhandlungen im Juni aufgenommen werden können, sagte Sanader. Vom Treffen mit der Taskforce zeigte er sich "überhaupt nicht enttäuscht. Ich habe genau dieses Szenario erwartet".

    Außenministerin Ursula Plassnik (V) beurteilte das Sondertreffen ebenfalls positiv. "Kroatien ist sich bewusst, dass Anstrengungen notwendig sind", sagte sie. Kroatien habe seinen "politischen Willen" klar gemacht, voll mit dem UNO-Tribunal zusammenzuarbeiten. Die Gespräche seien "sehr lösungsorientiert" verlaufen. "Die Blockade-Situation ist aufgelöst."

    http://derstandard.at/?url=/?id=2028299

  8. #178
    jugo-jebe-dugo

    UNO-Chefanklägerin Del Ponte: Kroatien kooperiert nicht genu

    "Staatliches Netzwerk schützt General Gotovina" - Erstes Treffen mit Taskforce zur Lösung des Streits mit der EU

    Luxemburg - UNO-Chefanklägerin Carla de Ponte beharrt darauf, dass sich der wegen mutmaßlichen Kriegsverbrechen gesuchte kroatische General Ante Gotovina in Kroatien aufhält. "Gotovina ist in Kroatien", betonte Del Ponte am Dienstag in Luxemburg beim ersten Treffen Kroatiens mit der EU-Taskforce zur Lösung des Streits mit der EU um die Zusammenarbeit mit dem Haager UNO-Kriegsverbrechertribunal.


    Von Zeit zu Zeit halte er sich auch in Bosnien-Herzegowina auf. Von einer "vollen Kooperation" könne daher keine Rede sein, so del Ponte. Zentrale Frage ist das weitere Verfahren im Fall des flüchtigen mutmaßlichen kroatischen Kriegsverbrechers. Auf Grundlage eines Gutachtens von Del Ponte hat die EU im März die Beitrittsverhandlungen mit Zagreb auf unbestimmte Zeit verschoben. Del Ponte warf den kroatischen Behörden vor, den untergetauchten General nach wie vor zu schützen.

    "Staatliches Netzwerk schützt General Gotovina"

    Sie habe der EU-Taskforce Informationen über das Netzwerk jener Personen gegeben, "die Gotovina innerhalb der staatlichen Institutionen schützen", sagte Del Ponte. "Ich habe ihnen gesagt, volle Kooperation besteht erst, wenn die kroatischen Behörden Gotovina nach Den Haag gebracht haben oder seinen Aufenthaltsort angeben." Sie hoffe, dass dies noch vor ihrem nächstem Bericht gegenüber dem UNO-Sicherheitsrat im Juni geschehen werde.

    Der kroatische Ministerpräsident Ivo Sanader sei nunmehr "viel aktiver" in den Bemühungen, Gotovina ausfindig zu machen, sagte Del Ponte. "Alle Informationen, die wir bekommen haben zeigen, dass er noch in Kroatien ist und von Zeit zu Zeit in den kroatischen Teil von Bosnien-Herzegowina wechselt. Gotovina ist in Reichweite der kroatischen Behörden." So sei der untergetauchte General etwa im November in Mostar gewesen. Die UNO-Chefanklägerin zweifelte, ob Sanader selbst voll über die Lage informiert sei.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2027864

  9. #179
    Avatar von lupo-de-mare

    Registriert seit
    14.07.2004
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    11.988
    Del Ponte sagt: Gotovina ist in Kroatien

    Del Ponte Again Insists Gotovina Is in Croatia

    27/04/2005

    LUXEMBOURG -- UN war crimes tribunal chief prosecutor Carla del Ponte insisted Tuesday (26 April) that fugitive Ante Gotovina is in Croatia. Addressing members of the EU assessment task force on Croatian co-operation with the UN tribunal at its first meeting in Luxembourg, she took issue with Croatian government claims that the former general is beyond the reach of authorities. The task force also heard from Croatian Prime Minister Ivo Sanader, who again said the government is unaware of Gotovina's whereabouts. The EU postponed entry talks with Croatia in March, citing Zagreb's failure to arrest him.

    In other news Tuesday, the OSCE Mission to Zagreb presented a report that acknowledged progress in the conduct of war crimes trials in Croatia. According to the document, the odds of Serb defendants receiving a fair trial have improved recently, though additional efforts were encouraged. (HINA, HRT, OSCE Web site, BBC - 26/04/05)

  10. #180
    jugo-jebe-dugo

    Zagreber Polizeisprecherin abgelöst! Ihr Bruder ist Gotovina

    Zagreber Polizeisprecherin abgelöst
    Bruder ist Gotovina-Anwalt - Medien-Spekulationen über Rücktritt des kroatischen Innenministers

    Zagreb - Im Zusammenhang mit der Fahndung nach dem als Kriegsverbrecher gesuchten kroatischen Ex-General Ante Gotovina ist die Zagreber Polizeisprecherin Gordana Vulama abgelöst worden. Vulamas Bruder sei einer der Anwälte von Gotovina, der vom UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag angeklagt ist, berichteten Zeitungen am Donnerstag in der kroatischen Hauptstadt.

    Ministerpräsident Ivo Sanader hatte zuvor beklagt, dass in der Vergangenheit wichtige Informationen über die Fahndung nach Gotovina von der Polizei an die Öffentlichkeit gelangt seien. Wegen "Versäumnissen" bei der Suche nach Gotovina war der kroatische Kriminalpolizeichef Dragutin Cestar bereits früher entlassen worden. Der Rücktritt von Innenminister Marijan Mlinaric gilt Presseberichten zufolge "mehr als gewiss".

    Die Europäische Union (EU) hatte die Beitrittsverhandlungen mit Kroatien auf Eis gelegt, weil Gotovina nicht an das Haager Tribunal ausgeliefert worden ist. Die Anklägerin des Tribunals, Carla del Ponte, hatte erst vor wenigen Tagen erklärt, Gotovina werde von den kroatischen Behörden vor der Verhaftung geschützt.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2030394

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