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Ex-Premier Racan: Kroatien muss alles tun, um Gotovina zu...

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 13.10.2004, 12:21 Uhr · 226 Antworten · 4.504 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Denis_Zec

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    Zitat Zitat von UJKO
    Zitat Zitat von FtheB
    oder er ist schlicht und einfach ein Amerikaner! Zweites wuerde eher zu seiner Bildung passen!
    Reicht ein MBA auch schon oder muss ich den Pass vorlegen? :P
    Oh wow, musst du jetzt mit deinem "Master" prahlen?! Wie mickrig! Genial! Leider ist es kein Diplom und international nicht anerkannt! Tschüss!

    Lächerlich, wie du durch die kürzel "Master of Business Administration" versuchst dich auf ein höheres Level zu heben....aber es ist eben NUR ein Master und nicht mehr...

    tut mir leid, aber versuch es mal wieder bei einer Geisteswissenschaft an einer international anerkannten Universität. Pseudowissenschafften wie BWL o.ä. zählen nicht, vor allem keine MBA auf FH's!

    hehehe ...

  2. #42
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von FtheB
    oder er ist schlicht und einfach ein Amerikaner! Zweites wuerde eher zu seiner Bildung passen!
    Reicht ein MBA auch schon oder muss ich den Pass vorlegen? :P
    Sowas kannst Du Dir in den Hintern schieben. Von welcher "Uni" willst Du das denn haben. Von der Pristina, oder der Tetova Uni und wieviel hat es dort gekostet?

    Du musst ja einen heftigen Minderwertigkeits Komplex haben, wenn Du hier solchen Käse von Dir gibst.

  3. #43
    jugo-jebe-dugo

    EU-Erweiterungskommissar fordert von Kroatien volle Kooperat

    EU-Erweiterungskommissar fordert von Kroatien volle Kooperation mit UNO-Tribunal
    Enttäuschung über negativen Bericht Del Pontes - Erwartet klares Bekenntnis zur Kooperation bis zum EU-Gipfel Mitte Dezember



    Zagreb - Die EU-Kommission ist enttäuscht über den negativen Bericht, den die UNO-Chefanklägerin Carla del Ponte am Dienstag dem Weltsicherheitsrat über die Kooperation Kroatiens mit dem UNO-Tribunal in Den Haag vorgelegt hat. Kroatien solle bis zum EU-Gipfel Mitte Dezember in Brüssel klar stellen, dass das Land voll kooperieren werde, sagte Erweiterungskommissar Olli Rehn am Donnerstag in Zagreb. Da die politischen und wirtschaftlichen Fortschritte beachtlich seien, könnte beim Gipfel an sich über den Beginn von Beitrittsverhandlungen entschieden werden. Diese wären laut Rehn Anfang 2005 denkbar.

    Was heißt "volle Kooperation" in Bezug auf Gotovina?

    Ob der Terminus "volle Kooperation" eine Festnahme des flüchtigen kroatischen Ex-Generals Ante Gotovina bedeute, oder auch den Beweis, dass sein Aufenthaltsort tatsächlich nicht bekannt ist, spezifizierte Rehn nicht. Kroatien müsse jedoch "das maximal Mögliche" unternehmen. Es gebe keine Abkürzung auf dem Weg in die EU, sagte der Kommissar: "Es gibt nur einen regulären Weg und der beinhaltet, dass das Recht in allen Aspekten erfüllt werden muss." So gesehen sei der "Fall Gotovina" auch als "Test" für das Funktionieren der Administration und des "Rule of Law" zu verstehen.

    Auslieferung Gotovinas ist letzte Hürde in Kooperation

    Del Ponte hatte die Verhaftung und Auslieferung Gotovinas am Dienstag vor dem Weltsicherheitsrat als "letzte Hürde zur vollen Kooperation zwischen Kroatien und dem Tribunal" bezeichnet und die Vermutung geäußert, dass Gotovina auch von einem Teil der staatlichen Strukturen gestützt werde. Präsident Stjepan Mesic betonte am Mittwoch gegenüber der APA, dass die Kooperation Kroatiens mit dem Tribunal an sich gut sei. Gotovina sei den Behörden aber nicht zugänglich.

    Rehn war am Donnerstag in Zagreb mit Mesic, Ministerpräsident Ivo Sanader, Außenminister Miomir Zuzul und EU-Integrationsministerin Kolinda Grabar Kitarovic zusammen getroffen. Dass die Korruptionsvorwürfe gegen Zuzul, gegen den am Donnerstag im Parlament ein Misstrauensantrag eingebracht wurde, die EU-Verhandlungen behindern könnten, glaubte Rehn nicht. "Das ist die interne Sache eines Landes, das auf demokratische und rechtsstaatliche Weise funktioniert. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen." Positiv strich er den jüngsten Besuch Sanaders in Belgrad hervor. Dies sei ein bedeutsamer Schritt, "regionale Kooperation ist uns sehr wichtig."

    Präsident Mesic hatte am Dienstag sein Land gegen Kritik verteidigt

    Der kroatische Präsident Stjepan Mesic verteidigt die Kooperation seines Landes mit dem UNO-Tribunal. "Alle kroatischen Bürger, die vor dem Haager Kriegsverbrechertribunal vorgeladen wurden, haben dieser Vorladung Folge geleistet. Das bezieht sich sowohl auf die Zeugen als auch auf die Verdächtigen und auch auf die Angeklagten. In dem Sinne hat Kroatien eine gute Zusammenarbeit mit dem UNO-Tribunal", sagte Mesic Mittwoch Abend. Der Präsident räumte jedoch ein, "dass bisher eine Person den kroatischen Staatsbehörden nicht zugänglich ist". Und das sei General Ante Gotovina.

    Mesic: "Kroatien letztes Land, wo Gotovina Schlupfwinkel suchen würde"

    "Unsere Dienste haben jede Meldung, jede Auskunft überprüft. Sie haben jede Spur, die sie bekommen haben, geprüft. Aber sie konnten zu keiner Auskunft kommen, die darauf hindeuten sollte, dass sich General Gotovina in Kroatien aufhält", fügte Mesic hinzu. "Ich persönlich glaube, dass Kroatien das letzte Land ist, in dem General Gotovina einen Schlupfwinkel suchen würde."

    Ministerpräsident Sanader fordert dazu auf, Beweise vorzulegen

    Ministerpräsident Ivo Sanader (Kroatische Demokratische Gemeinschaft/HDZ) forderte Del Ponte nach ihren Anschuldigungen bezüglich der Verhinderung einer Festnahme Gotovinas auf, Beweise für ihre Aussagen vorzulegen. Es sei zu vermuten, dass Gotovina auch von einem Teil der staatlichen Strukturen gestützt werde, wurde sie in kroatischen Medien zitiert. Sanader fügte hinzu, dass seitens der EU sowohl der Gotovina-Report Del Pontes als auch jener der kroatischen Regierung in Betracht gezogen würden.

    Gotovina ist seit 2001 vor dem UNO-Tribunal in Den Haag wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen während und nach der Operation "Sturm" zur Rückeroberung der von den Serben kontrollierten Krajina 1995 angeklagt. Gotovina soll für die Tötung von mindestens 150 Serben, den Raub und die Vernichtung von deren Besitz, die Zerstörung von Städten und Dörfern, Deportationen und andere Kriegsverbrechen verantwortlich sein. Seine Flucht gilt als möglicher Stolperstein auf dem Weg in die EU. (APA)



    derstandard.at

  4. #44
    FtheB
    EU-Erweiterungskommissar fordert von Kroatien volle Kooperation mit UNO-Tribunal
    Schmarrn! Es darf überhaupt keine Kooperation mit einem Balkan-Staat geben. 8)

  5. #45
    jugo-jebe-dugo

    EUGespräche mit Kroatien nur mit Kooperation mit UN Tribunal

    Gespräche mit Kroatien beginnen Mitte März 2005
    Bedingung: Uneingeschränkte Kooperation mit UN-Tribunal

    Es dürfte noch einige Zeit dauern, bis Kroatien offiziell die EU-Flagge hissen darf.
    Zagreb/Brüssel - Der EU-Gipfel hat sich am Freitag auf den Beginn von Beitrittsverhandlungen mit Kroatien geeinigt. Diese sollen am 17. März 2005 beginnen, verlautete aus dem kroatischen Außenministerium und aus diplomatischen Kreisen in Brüssel.

    In Beitrittsgespräche werde die EU nur dann eintreten, wenn die Regierung in Zagreb mit dem Haager Kriegsverbrecher-Tribunal voll kooperiere, hieß es weiter in Brüsseler Diplomaten-Kreisen. Dies sei auch in den Schlussfolgerungen des Gipfels festgehalten.

    Das Datum für den Start war im November erneut in die Diskussion gekommen, nachdem die Chefanklägerin des Tribunals, Carla del Ponte, den Vereinten Nationen (UN) von mangelnder Kooperation Kroatiens im Fall eines mutmaßlichen Kriegsverbrechers berichtet hatte. Der untergetauchte General Ante Gotovina wird von vielen Kroaten als Held des serbisch-kroatischen Kriegs 1991-95 gesehen.

    Die Hoffnung Kroatiens, gemeinsam mit Rumänien und Bulgarien im Jahr 2007 der EU beizutreten, wurde von Diplomaten als unwahrscheinlich bezeichnet. Ein Beitritt im Jahr 2009 sei realistischer. Es wurde erwartet, dass die Staats- und Regierungschefs der EU die Abschlusserklärung des Gipfels am Freitag in den Aussagen zu Kroatien, Bulgarien und Rumänien unverändert annehmen.

    Dem Entwurf zufolge will die EU die Beitrittsverträge mit Bulgarien und Rumänien im April 2005 unterzeichnen. Der Text bestätigt für den Beitritt beider Länder das Jahr 2007. Der Entwurf der Abschlusserklärung bekräftigt, dass die EU die Fortschritte beider Länder bei der Justizreform, dem Schutz der EU-Außengrenzen, in der Umweltpolitik, dem Kampf gegen Korruption und bei illegalen Wirtschaftsbeihilfen des Staates strikt überwachen wird.

    Beide Staaten haben einer Verschiebung des Beitritts auf das Jahr 2008 für den Fall zugestimmt, dass sie die geforderten Reformen nicht rechtzeitig umsetzen. Sie waren aus der EU-Erweiterung um zehn Staaten im Mai 2004 wegen zu langsamer Reformfortschritte ausgeschlossen worden. (APA/Hina)



    www.derstandard.at

  6. #46
    Avatar von Veliki_Dzon

    Registriert seit
    09.10.2004
    Beiträge
    880
    Nedamo ti Carla ni metra 8)

  7. #47
    jugo-jebe-dugo

    Ante Gotovina will sich unter umständen stellen

    VEČERNJI LIST OBJAVIO PISMO U KOJEM GOTOVINA NUDI DOGOVOR HAAGU
    12. siječnja - Odbjegli hrvatski general Ante Gotovina spreman je pojaviti se pred sudom i odgovoriti na optužbe o ratnim zločinima, ali samo ako Haški sud njegov slučaj prepusti hrvatskom pravosuđu, odnosno ako bi mu se sudilo u Hrvatskoj, piše današnji Večernji list.

    List tvrdi da je u posjedu pisma, čiji faksimil objavljuje, koje je generalov odvjetnik Luka Mišetić uputio početkom godine predsjedatelju Vijeća EU, luksemburškome ministru vanjskih poslova Jeanu Asselbornu. Dok EU nastavlja procjenjivati napredak (Hrvatske) prema rješenju slučaja Gotovine, želim obavijestiti Vas i sve druge ministre vanjskih poslova EU da je general Gotovina voljan prihvatiti kompromisno rješenje svojeg slučaja, stoji, prema pisanju Večernjeg lista, u pismu, uz molbu da ga podijeli ostalim ministrima vanjskih poslova Unije.

    Odvjetnik potom izjavljuje da je Gotovina čvrsto uvjeren u svoju nevinost te kako je odbijao predati se ICTY-ju samo zbog svojeg uvjerenja da mu se pred tom ustanovom ne bi pravedno sudilo. Ipak, nastavlja Mišetić, Gotovina razumije stajalište EU da je nužno izvesti pred sud pojedince optužene za kršenja međunarodnog humanitarnog prava i zato je spreman prihvatiti da mu se sudi pred domaćim sudom u Hrvatskoj, vrate li ICTY-jevi suci taj slučaj Hrvatskoj.
    ------------


    Klene Übersetzung:

    Ante Gotovina will sich unter dem vorbehalt stellen ,dass er einen Prozess in kroatien bekommt!

    Da sag ich nur,da hätte sich Milosevic und alle anderen auch freiwillig gestellt.Nichts da,alle nach Haag.Gleiches Recht für alle.

  8. #48
    jugo-jebe-dugo

    EU-Ko.: Kroatien erfüllt Bedingungen für Verhandlungen nicht

    EU-Kommission: Kroatien erfüllt Bedingungen für Verhandlungen nicht
    Warnschuss aus Brüssel vor EU-Beitrittsverhandlungen: Kroatien muss General Gotovina ausliefern - Fehlende Zusammenarbeit mit Kriegsverbrecher-Tribunal in Den Haag

    Brüssel - Sechs Wochen vor der geplanten Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Kroatien hat die EU-Kommission einen deutlichen Warnschuss an die Regierung in Zagreb abgegeben. "Müsste die Kommission auf Grundlage der heute vorliegenden Informationen eine Empfehlung abgeben, so könnte ich die Aufnahme von Verhandlungen mit Kroatien nicht empfehlen", sagte EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn am Montag in Brüssel. Grund sei die fehlende Zusammenarbeit mit den UNO-Kriegsverbrechertribunal für Ex-Jugoslawien (ICTY) im Fall des flüchtigen kroatischen Generals Ante Gotovina,

    Gotovina in Kroatien oder Bosnien-Herzegowina

    Er habe Informationen der UNO-Chefanklägerin Carla del Ponte "und anderer informierter Kreise", wonach sich Gotovina in Kroatien oder Bosnien-Herzegowina aufhalte, erklärte Rehn. Der General sei "im Zugriffsbereich der kroatischen Regierung". Die Regierung in Zagreb stehe indirekt in Kontakt mit ihm, damit dieser sich in Den Haag stelle.

    Kroatien könnte "mehr tun, um Gotovina ausfindig zu machen und zu überstellen", sagte der Kommissar. Er rief Zagreb auf, das Menschenmögliche zu unternehmen, um die Bedingungen für Beitrittsverhandlungen zu erfüllen. Er hoffe, dass dies noch rechtzeitig geschehe, so Rehn; auf eine Verschiebung "müssen wir uns aber möglicherweise einstellen".

    Einstimmige Entscheidung

    Über die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen müssen die EU-Außenminister einstimmig entscheiden, vermutlich auf ihrem Rat am 16. März. Für den 17. März hat die EU Kroatien den Start von Verhandlungen in Aussicht gestellt, wenn das Land mit dem UNO-Tribunal voll zusammenarbeite. Die kroatische Regierung hat bisher darauf beharrt, dass sich Gotovina nicht innerhalb der eigenen Landesgrenzen aufhält.

    Derzeit sei die Haltung der EU-Staaten zu Kroatien gespalten, sagte Rehn. Während zuletzt Großbritannien und Schweden als "Hardliner" auftraten, drängten Österreich, Deutschland und Ungarn auf weniger strikte Bedingungen zur Bestätigung der Zusammenarbeit mit dem Tribunal.

    Gespräche können ausgesetzt werden

    Zeitgleich mit ihrer Warnung an die Regierung in Zagreb legte die EU-Kommission ihre Vorschläge für einen Verhandlungsrahmen vor. Bei ernsthaften und dauerhaften Verstößen gegen Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit können die Gespräche ausgesetzt werden. Statt bisher in 31 Kapitel ist der Verhandlungsgegenstand in 35 Kapitel unterteilt. Damit soll den Anforderungen im Bereich Justiz- und Inneres sowie Menschen- und Grundrechte besser entsprochen werden, sagte Rehn. Auch wird die Landwirtschaft von veterinären und phytosanitären Fragen getrennt.

    Del Ponte trifft Barroso

    UNO-Chefanklägerin Carla del Ponte will gegen Ende dieser Woche mit Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso in Brüssel zusammenkommen, um diesen über die aktuellen Entwicklungen in der Zusammenarbeit der Westbalkan-Staaten mit dem Tribunal zu informieren. "Wenn alles perfekt läuft", so Rehn, könnte Kroatien bis 2009 der Europäischen Union beitreten. Dieses Ziel sei "ehrgeizig, aber machbar". Neben der geforderten Zusammenarbeit mit ICTY müssten dann aber auch die anderen von der EU geforderten Anpassungen reibungslos verlaufen.

    Wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt

    Gotovina ist seit 2001 wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen während und nach der Operation "Sturm" zur Rückeroberung der von den Serben kontrollierten Krajina 1995 angeklagt. Er soll für die Tötung von mindestens 150 Serben, Raub und Besitzvernichtung, die Zerstörung von Städten und Dörfern, Deportationen und andere Kriegsverbrechen verantwortlich sein. Der kroatische General ist ehemaliges Mitglied der französischen Fremdenlegion und besitzt bis heute auch die französische Staatsbürgerschaft.

    Der SPÖ-Europaabgeordnete Hannes Swoboda, Kroatien-Berichterstatter des EU-Parlaments, hat von der Zagreber Regierung unter Ministerpräsident Ivo Sanader gefordert, bis zur geplanten Aufnahme der EU-Beitrittsverhandlungen am 17. März alles in ihrer Macht Stehende zu unternehmen, um General Gotovina vor das Haager Tribunal zu bringen. Angesichts der Tatsache, dass Serbien derzeit Druck auf gesuchte Kriegsverbrecher ausübe, sich zu stellen, müsse der EU-Kandidat Kroatien rasch handeln, so Swoboda in einer Aussendung. (APA)

    www.derstandard.at

  9. #49
    jugo-jebe-dugo

    Kroatien: Mesic und Sanader befehlen Suche nach Gotovina

    Außenminister Zuzul über EU-"Warnschuss" nicht überrascht
    Zagreb - Der kroatische Präsident Stjepan (Stipe) Mesic und Ministerpräsident Ivo Sanader waren am gestrigen Dienstag einstimmig: Sie befahlen gemeinsam den kroatischen Sicherheits- und Justizbehörden, unter anderem allen Geheimdiensten, der Polizei und der Staatsanwaltschaft, den flüchtigen kroatischen General Ante Gotovina zu finden. Dieser Befehl ist eine direkte Folge des "Warnschusses", den EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn am Montag abgefeuert hatte. Er kündigte an, dass eine Verschiebung der für 17. März geplanten Aufnahme der EU-Beitrittsverhandlungen möglich ist. Grund dafür sei die fehlende Zusammenarbeit Kroatiens mit dem UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag (ICTY) im Fall des flüchtigen Generals.

    "Wir meinen weiter, dass wir Gotovina nach Den Haag ausliefern könnten, falls er in Kroatien ist", sagte Mesic am Dienstag gegenüber Journalisten. "Sie müssen jetzt die Beweise finden, dass Gotovina nicht in Kroatien ist", erklärte Mesic. Der kroatische Präsident sagte auch, dass der flüchtige General in Kroatien ist. "Das zeigen alle unsere Informationen", so Mesic. Seiner Meinung nach bedeute der gemeinsame Befehl von Präsident und Ministerpräsident, dass die kroatischen Geheimdienste ihre Aufgabe bis jetzt nicht erledigt haben. Aber, in Kroatien gibt es auch Stimmen, wonach dieser Befehl sehr schädlich für Kroatien ist. Das Land zeige damit nur, dass die Geheimdienste bisher nichts für das Auffinden von Gotovina getan hätten, schrieb etwa die kroatische Tageszeitung "Novi list" in einem Kommentar am Mittwoch.

    Obwohl sein Regierungs- und Parteichef Sanader von dem Warnschuss aus Brüssel überrascht war, war es der kroatische Außenminister Miomir Zuzul nicht. "Es gibt nichts wesentlich Überraschendes (...) nur die Rhetorik ist ein bisschen schärfer, als wir gewohnt sind", sagte Zuzul im kroatischen öffentlichen Fernsehen HTV. Er erinnerte, dass ein sehr ähnliches Szenario schon mehrmals geschehen war. Er spielte damit auf einige Situationen auf dem Weg Kroatiens in die EU an: etwa die Frage des Kandidatenstatus oder die Bestimmung des Datums für den Beginn der Beitrittsverhandlungen.

    UNO-Chefanklägerin Carla Del Ponte insistiert jetzt sehr kategorisch: "Ich hoffe, dass Kroatien bis 17. März die Auslieferung von Gotovina zusichern kann. Diese Bedingung muss bleiben", so Del Ponte. Und sie fügte zur weiteren Betonung noch zusätzlich hinzu: "Ohne Gotovina in Den Haag ist der Beginn von Beitrittsverhandlungen nicht möglich." Es wird sich zeigen, ob die kroatischen Behörden selbst kategorisch genug sind, Gotovina zu finden bzw. zu prüfen, dass er nicht in Kroatien ist. (APA)

    www.derstandard.at

  10. #50
    Avatar von Knutholhand

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    Re: Kroatien: Mesic und Sanader befehlen Suche nach Gotovina

    Verrat.



    8O 8O 8O 8O

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