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Ex-Premier Racan: Kroatien muss alles tun, um Gotovina zu...

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 13.10.2004, 12:21 Uhr · 226 Antworten · 4.493 Aufrufe

  1. #61

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    Zitat Zitat von ajibrs
    nein sicher nicht! das wird die eu sicher nicht machen!

    frage an kroaten: was haltet ihr von GOTOVINA? soll er sich den haag stellen damit das volk besser leben kann oder soll ihn das volk beschützen und ihm helfen?
    Die Situation wird sich mit oder ohne Gotovina nicht verbessern/verschlechtern.

    Welche Vorteile hätte die EU ? Freier Warenverkehr ? Kroatien ist kein Exportland. Tourismus und die Agrarwirtschaft sind die Stützpfeiler.

    Es geht doch nur um das grosse Theater der EU Familie. Richtlinien der EU wie Sicherheit, Umwelt, Industriestandards kann Kroatien auch ohne EU einführen.

    Viel schlechter als Portugal,Griechenland,Zypern,Malta würde Kroatien(Nicht EU) auch nicht da stehen.

  2. #62
    Avatar von pravoslavac

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    Zitat Zitat von Metkovic
    Zitat Zitat von ajibrs
    nein sicher nicht! das wird die eu sicher nicht machen!

    frage an kroaten: was haltet ihr von GOTOVINA? soll er sich den haag stellen damit das volk besser leben kann oder soll ihn das volk beschützen und ihm helfen?
    Die Situation wird sich mit oder ohne Gotovina nicht verbessern/verschlechtern.

    Welche Vorteile hätte die EU ? Freier Warenverkehr ? Kroatien ist kein Exportland. Tourismus und die Agrarwirtschaft sind die Stützpfeiler.

    Es geht doch nur um das grosse Theater der EU Familie. Richtlinien der EU wie Sicherheit, Umwelt, Industriestandards kann Kroatien auch ohne EU einführen.

    Viel schlechter als Portugal,Griechenland,Zypern,Malta würde Kroatien(Nicht EU) auch nicht da stehen.
    8O griechenland? wo wohnst du den metkovicu? hast du gewusst das greece die wenigsten verbrechen, diebstahl etc. 2004 gehabt haben? also das muss man ihnen lassen, für das die griechen 10 bis 11 mil. einwohner haben!
    ok zypern malta, portugal die stehen nicht gut da, das weiss ich! ich würd sagen das cro mit ihnen leicht mithalten kann, aber wie gesagt, es wär nicht fair, wenn cro in die eu kommt und diesen gotovina nicht abgibt! a i koji vam ce kurac EU!?

  3. #63

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    Zitat Zitat von ajibrs
    Zitat Zitat von Metkovic
    Zitat Zitat von ajibrs
    nein sicher nicht! das wird die eu sicher nicht machen!

    frage an kroaten: was haltet ihr von GOTOVINA? soll er sich den haag stellen damit das volk besser leben kann oder soll ihn das volk beschützen und ihm helfen?
    Die Situation wird sich mit oder ohne Gotovina nicht verbessern/verschlechtern.

    Welche Vorteile hätte die EU ? Freier Warenverkehr ? Kroatien ist kein Exportland. Tourismus und die Agrarwirtschaft sind die Stützpfeiler.

    Es geht doch nur um das grosse Theater der EU Familie. Richtlinien der EU wie Sicherheit, Umwelt, Industriestandards kann Kroatien auch ohne EU einführen.

    Viel schlechter als Portugal,Griechenland,Zypern,Malta würde Kroatien(Nicht EU) auch nicht da stehen.
    8O griechenland? wo wohnst du den metkovicu? hast du gewusst das greece die wenigsten verbrechen, diebstahl etc. 2004 gehabt haben? also das muss man ihnen lassen, für das die griechen 10 bis 11 mil. einwohner haben!
    ok zypern malta, portugal die stehen nicht gut da, das weiss ich! ich würd sagen das cro mit ihnen leicht mithalten kann, aber wie gesagt, es wär nicht fair, wenn cro in die eu kommt und diesen gotovina nicht abgibt! a i koji vam ce kurac EU!?
    ich wohne in Mannheim.

    Was hat die Verbrechensstatistik mit der EU Konform zu tun ?
    Objektiv gesehen sind uns die Griechen nicht voraus.

    und Gotovina wird nicht das Schicksal Kroatiens sein. Mit Sanader und seiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden. Ausbau der Infrastruktur, Schul und Bildungswesen sind ganz primäre Ziele. Standard wie Rente und Sozial Versicherung sind im Aufbau.

    Fazit...die EU ist kein Selbstläufer der einem etwas in den Arsch schiebt. Die Menschen müssen ihren Beitrag selbst leisten und arbeiten......Kroatien ist auf dem richtigen Weg.

  4. #64
    Avatar von pravoslavac

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    Zitat Zitat von Metkovic
    Zitat Zitat von ajibrs
    Zitat Zitat von Metkovic
    Zitat Zitat von ajibrs
    nein sicher nicht! das wird die eu sicher nicht machen!

    frage an kroaten: was haltet ihr von GOTOVINA? soll er sich den haag stellen damit das volk besser leben kann oder soll ihn das volk beschützen und ihm helfen?
    Die Situation wird sich mit oder ohne Gotovina nicht verbessern/verschlechtern.

    Welche Vorteile hätte die EU ? Freier Warenverkehr ? Kroatien ist kein Exportland. Tourismus und die Agrarwirtschaft sind die Stützpfeiler.

    Es geht doch nur um das grosse Theater der EU Familie. Richtlinien der EU wie Sicherheit, Umwelt, Industriestandards kann Kroatien auch ohne EU einführen.

    Viel schlechter als Portugal,Griechenland,Zypern,Malta würde Kroatien(Nicht EU) auch nicht da stehen.
    8O griechenland? wo wohnst du den metkovicu? hast du gewusst das greece die wenigsten verbrechen, diebstahl etc. 2004 gehabt haben? also das muss man ihnen lassen, für das die griechen 10 bis 11 mil. einwohner haben!
    ok zypern malta, portugal die stehen nicht gut da, das weiss ich! ich würd sagen das cro mit ihnen leicht mithalten kann, aber wie gesagt, es wär nicht fair, wenn cro in die eu kommt und diesen gotovina nicht abgibt! a i koji vam ce kurac EU!?
    ich wohne in Mannheim.

    Was hat die Verbrechensstatistik mit der EU Konform zu tun ?
    Objektiv gesehen sind uns die Griechen nicht voraus.

    und Gotovina wird nicht das Schicksal Kroatiens sein. Mit Sanader und seiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden. Ausbau der Infrastruktur, Schul und Bildungswesen sind ganz primäre Ziele. Standard wie Rente und Sozial Versicherung sind im Aufbau.

    Fazit...die EU ist kein Selbstläufer der einem etwas in den Arsch schiebt. Die Menschen müssen ihren Beitrag selbst leisten und arbeiten......Kroatien ist auf dem richtigen Weg.
    richtig die sind auf einen sehr guten weg, doch diesen weg werden sie noch lange gehen, wenn gotovina frei herum läuft! ako ga branite, onda nece vam ni eu otvoriti vrata! marc jugo zirik odaklen si kommen si

  5. #65
    Avatar von Lepoto

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    1.266
    Ich kann mir nicht vorstellen das Cro Gotovina ausliefern wird.

    Wozu auch? Sobald das Thema nicht mehr in den Medien erscheint, interessiert es auch keinen mehr (in Westeuropa...und die entscheiden).

    Das war schon immer so und es wird sich auch nicht ändern.

    Das ad hoc Tribunal in Haag gibt es nur aus einem einzigen Grund, Reinwaschen der eigenen Schuld indem man den Feind vor "Gericht" veruteilt. Cro wird nicht als Feind betrachtet und somit ist das Thema beendet!

  6. #66

    Eine Anklägerin richtet über Kroatien

    Eine Anklägerin richtet über Kroatien
    Von Karl-Peter Schwarz

    01. März 2005 Die Europäische Union stellt Zagreb in der Affäre um den flüchtigen mutmaßlichen Kriegsverbrecher Ante Gotovina vor ein Dilemma: Sollte es den kroatischen Behörden nicht gelingen, den Mann in den nächsten Wochen festzunehmen und an das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag auszuliefern, werden die Beitrittsverhandlungen, deren Beginn für den 17. März geplant ist, auf unbestimmte Zeit verschoben - so lange jedenfalls, bis sich der Beschuldigte vor dem Haager Tribunal eingefunden hat; gelingt es den kroatischen Behörden hingegen, Gotovina zu stellen, würde dies als Bestätigung der Annahme gewertet werden, daß in Zagreb bisher der politische Wille zu seiner Festnahme gefehlt habe.

    In weniger als einem Jahr hat sich die Haltung der EU gegenüber Kroatien gewandelt und verhärtet. Erst im Juni vergangenen Jahres beschloß der Europäische Rat auf Empfehlung der Kommission die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen. Die Kommission hatte sich dabei auf die Haager Chefanklägerin Carla Del Ponte gestützt, die ihr - ohne Gotovinas Festnahme und Auslieferung - bestätigte, daß die Regierung Sanader mit dem Tribunal uneingeschränkt kooperiere und daß sie eine Änderung dieser Politik nicht für wahrscheinlich halte. Die Kommission zeigte sich davon beeindruckt, daß sich acht mutmaßliche Kriegsverbrecher, darunter sechs bosnische Kroaten, den Haager Richtern gestellt hatten. "Wir haben alles erfüllt, was von uns erwartet wurde. Es gibt keine weiteren Bedingungen mehr. Wir haben nur das weiter zu tun, was wir schon bisher getan haben", kommentierte Präsident Mesi die Zuerkennung des Status eines EU-Beitrittskandidaten.

    Im Herbst änderte Frau Del Ponte plötzlich ihre Haltung gegenüber Kroatien. Der UN-Generalversammlung sagte sie am 23. November, von einer wirklichen Zusammenarbeit könne erst die Rede sein, wenn Gotovina in Den Haag sei. Der Gesuchte profitiere von einem "wohlorganisierten Netz der Unterstützung, auch innerhalb staatlicher Strukturen", und gelte als "Nationalheld". Im Dezember stellte der Europäische Rat die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen am 17. März unter die Bedingung der vollen Zusammenarbeit mit dem Haager Tribunal. Ob und wann diese gegeben ist, hängt vom Urteil Frau Del Pontes ab. Die EU hat sich einer hochpolitischen Entscheidung, die die Zukunft des gesamten westlichen Balkans betrifft, entledigt und sie einer Anklägerin übertragen. Fiat iustitia pereat mundus - "Es geschehe Gerechtigkeit, und mag auch darüber die Welt untergehen."

    Es ist nicht bekannt, auf welche Erkenntnisse Frau Del Ponte ihr nunmehr negatives Urteil über die kroatische Regierung stützt. Die Chefanklägerin, die auf die Informationen der Nachrichtendienste verschiedener Länder angewiesen ist, welche ihrerseits unterschiedliche Interessen verfolgen, vermeidet genaue Aussagen. Ihre Feststellung, daß Gotovina von einem wohlorganisierten Netz "auch innerhalb der staatlichen Strukturen" unterstützt wird, trifft nicht erst seit Sommer vorigen Jahres zu, sondern seit dem Sommer 2001, als der Beschuldigte die Flucht ergriff. Für ihn gilt wie für flüchtige mutmaßliche Verbrecher überhaupt, daß er sich dem Zugriff der Behörden auf Dauer nur entziehen kann, weil er unterstützt wird, höchstwahrscheinlich gerade auch von Leuten "innerhalb der staatlichen Strukturen". Aber ebensowenig wie man die Regierung eines beliebigen anderen Landes der Duldung des organisierten Verbrechens beschuldigen kann, falls einzelne hohe Beamte im Sicherheitsapparat mit der Mafia konspirieren, kann man dies der kroatischen Regierung anlasten.

    Die pauschale Aussage, Gotovina gelte in Kroatien als "Nationalheld", ist schlicht falsch. Der Mann, der sich feige seiner Verantwortung entzieht und bereit ist, dafür die Nation büßen zu lassen, hat nicht die Mehrheit der Kroaten hinter sich. Bei der Stichwahl vor fünf Wochen haben zwei Drittel Stjepan Mesi als Staatsoberhaupt bestätigt, einen Mann, dessen untadelige Haltung - vor, während und nach der Ära Tudjman - außer Streit steht und der sich stets vorbehaltlos für die Zusammenarbeit mit dem Tribunal ausgesprochen hat. An der Regierung ist die Kroatische Demokratische Gemeinschaft (HDZ), die Ivo Sanader noch in den Jahren der Opposition vom Nationalismus befreit und von Extremisten gesäubert hat. Sanader gewann die Parlamentswahl im November 2003, weil er alles auf eine Karte gesetzt hatte - auf den raschen Beitritt zur Europäischen Union. Für dieses Ziel waren die HDZ und ihre Wählerschaft bereit, den Ballast der Tudjman-Ära über Bord zu werfen. Die Rechtsradikalen sind in Kroatien heute eine Randgruppe, bei Wahlen schneiden sie schlechter ab als die Extremisten in verschiedenen Staaten der EU.

    Kurz vor der Wahl, die Sanader an die Regierung brachte, besuchte Bundeskanzler Schröder den sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Ivica Racan. Schröder nannte Kroatien damals einen "Hort der Stabilität" und sprach sich für rasche Beitrittsverhandlungen "ohne Wenn und Aber" aus. Auf den Fall Gotovina angesprochen, sagte er: "Man kann nur jemanden überstellen, den man hat." Was das Wort des deutschen Kanzlers in der europäischen Politik wert ist, erfahren die Kroaten nun, da Deutschland, das bisher mit Österreich und Ungarn gegen das Junktim zwischen dem Fall Gotovina und den Beitrittsverhandlungen aufgetreten ist, auf den antikroatischen Kurs Großbritanniens eingeschwenkt ist.

    Der Richtungswechsel in Brüssel und in Berlin ist allerdings nicht nur für die Kroaten ein Rückschlag, sondern auch für die Serben, die Montenegriner, die Mazedonier und die Albaner, die auch die europäische Perspektive verfolgen. Er zeigt, wie wenig der EU in Wirklichkeit an der nachhaltigen Stabilisierung des Balkans gelegen ist; vorläufig scheint es ihr zu reichen, daß dort nicht mehr geschossen wird. Einen Gefallen erweist Brüssel mit seiner Politik gegenüber Kroatien lediglich den Nationalisten auf dem Balkan, die Politikern wie Mesi und Sanader schon immer Verrat vorgeworfen haben.

  7. #67
    Avatar von DonMonte

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    So ist das wenn man mit dem Teufel einen Packt eingeht -
    ist wie ein Bummerang

  8. #68
    Avatar von DonMonte

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    So ist das wenn man mit dem Teufel einen Packt eingeht -
    ist wie ein Bummerang

  9. #69
    Wiso der Teufel?Wiso Packt?Oder doch der Neid?
    Es ist schon ganz gut so das Kroatien juristische bedingungen an den EU-Beitritt gestellt werden.
    Jedoch wie man es tut ,sollte vorsichtig bedacht werden.Es ist zum ersten mal so(seit 2001) das bei Umfragen die EU beführworter in der Minderheit sind(laut Meinungsumfragen).Gut 53% sind inzwischen gegen einen EU-Beitritt und gegen den Kurs Sanaders und der HDZ.
    Der ehm. General Gotovina ist so beliebt wie nie zuvor in Kroatien.Aus der sicht der EU sind fehler gemacht worden.Aber es hat gerade im Justiz Bereich viel gebracht...und ich spreche aus Erfahrung.

  10. #70
    Avatar von DonMonte

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    Erfahrung mit der Justiz?

    Ist der angekündigte EU Beitritt und "Integration" Kroatiens mit der westlichen Welt nicht Grund genug aus einem bestandenem Staatenbund auszutretten? Packt Die Anerkennung Kroatiens wurde über Nacht beschlossen - dies wurde nicht besonders "vorsichtig bedacht" wie nun die weiteren Schritte...

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