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Expertenregierungen: Langsamer Untergang der politischen Parteien?

Erstellt von Esseker, 11.11.2011, 19:09 Uhr · 109 Antworten · 5.059 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von H3llas

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    damit einige es wissen,

    wie es zurzeit in griechenland ist..
    die einzigen Technokraten in griechenland ist der Ministerpräsident papademos, und der aussenminister Dimas. der rest ist 80% von pasok (SPD), 10% von den Nea dimokratia (CDU) und weitere 10% haben die laos (Rechts) die ministerämte erhalten

    extra für Esseker:

    Platon sagte zur seine zeit etwas richtiges, ein staat solten nicht politiker regieren sondern von sophen.


  2. #32
    Avatar von Bambi

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    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    okay...lass mich das durchdenken...

    Spontan fällt mir ein...ich glaub, die Leute wollen das nicht. Also wenn ich wählen würde, was ich aus Passgründen noch nicht kann, dann interessiert mich IMMER das Profil der Politiker. Wofür stehen die, was wollen die, was wollen die nicht (mehr) etc...und das will ich gern von JEDEM wissen, egal ob Finanz-, Familien-oder Pfannkuchenminister. So, wie du Ideologie von Kompetenzen trennst, machen das die Wähler nicht...die wollen lieber Ideen als bloße Zahlen, weißt wie ich mein. Weiterhin stellt sich für mich die Frage, wie man das KONKRET trennen will. Auf abstrakter Ebene mag es sich möglich anhören, aber wenn ich es so durchdenke...allenfalls haut das noch, wenn überhaupt, für die Finanzen hin...(und selbst da stelle ich es mir schwierig vor...je nachdem, wo man eben investiert, kann sich daraus ja zb auch schon eine gewisse Ausrichtung deutlich machen, hast ja selbst gesagt)...aber für diese sozialen Politikfelder? No way. Also zumindest aus meiner bescheidenen Sicht nicht.
    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    Weiter diskutieren, liebe Freunde der Politik! Was ist Regierung und Staat ohne Politiker in dem Sinne? Sowas werden wir wohl bald sehen, oder zumindest in einem gewissen Maße.
    hast du zum obigen Beitrag evtl noch Anmerkungen?

  3. #33
    Esseker
    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    damit einige es wissen,

    wie es zurzeit in griechenland ist..
    die einzigen Technokraten in griechenland ist der Ministerpräsident papademos, und der aussenminister Dimas. der rest ist 80% von pasok (SPD), 10% von den Nea dimokratia (CDU) und weitere 10% haben die laos (Rechts) die ministerämte erhalten


    Platon sagte zur seine zeit etwas richtiges, ein staat solten nicht politiker regieren sondern von sophen.

    Na gut, ist ja logisch, dass nun nicht alle Parteien hinschmeissen würde und dass die sozialdemokratische Partei auch weiterhin an der "Spitze" bleibt, war ja auch zu erwarten.

    Aber das fett unterstrichene ist eine überlegung wert. Staat ohne Politiker. Ist für uns heute kaum denkbar.

  4. #34
    Esseker
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    hast du zum obigen Beitrag evtl noch Anmerkungen?
    Ja, denn mit Finanzen bzw. einer Wirtschaft beginnt alles, auch das soziale. Aber du siehst das alles bzw. bewertest es, wie die meisten Wähler (ist ja nicht schlimm) nach "Ideologie", der aber heutzutage sogar schon wichtiger wurde als die wirtschaftlichen Pläne einer Partei. Oberflächig natürlich!

  5. #35
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    damit einige es wissen,

    wie es zurzeit in griechenland ist..
    die einzigen Technokraten in griechenland ist der Ministerpräsident papademos, und der aussenminister Dimas. der rest ist 80% von pasok (SPD), 10% von den Nea dimokratia (CDU) und weitere 10% haben die laos (Rechts) die ministerämte erhalten
    Was ist mit dem Finanzminister Evangelos Venizelos? Klar, der Mann ist Berufspolitiker und kommt von der PASOK, aber er war auch Vorstandsmitglied der National Bank of Greece.
    Das ist aber eigentlich gar nicht der Punkt. Man braucht keinen Banker in die Regierung zu setzen, damit eine Regierung nach Bankenlogik handelt und sich in ihren Entscheidungsprozessen entsprechend einschränkt.

  6. #36
    Avatar von Bambi

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    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    Ja, denn mit Finanzen bzw. einer Wirtschaft beginnt alles, auch das soziale. Aber du siehst das alles bzw. bewertest es, wie die meisten Wähler (ist ja nicht schlimm) nach "Ideologie", der aber heutzutage sogar schon wichtiger wurde als die wirtschaftlichen Pläne einer Partei. Oberflächig natürlich!
    Das tu ich ja ganz bewusst, weil die allerallermeisten Wähler eben keine Politologen sind und politische Prozesse einfach anders bewerten. Das, was du dir vorstellst, setzt schon eine ganz andere Wählerschaft voraus, die viel pragmatischer, viel wissenschaftlicher denkt. Aber Wähler wählen zu einem großen Teil irgendwo auch "emotional" und es gibt ja auch genügend politische Entscheidungsprozesse mit mehreren Ansätzen und Ausgängen, bei denen es nicht DIE EINE richtige Lösung gibt bzw wo die Entwicklung einfach nicht vorhersehbar ist. Da eine Entscheidung zu treffen, zb investiere ich, investiere ich nicht, lasse ich weitere Privatisierung zu oder nicht, ist doch nie so ganz frei von ideologischem Hintergrund. Ein wirtschaftsliberaler zb wird bei der Frage nach zunehmender Privatisierung der DB, nur mal so als Beispiel, immer eher pro tendieren.

  7. #37
    Avatar von H3llas

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    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    Na gut, ist ja logisch, dass nun nicht alle Parteien hinschmeissen würde und dass die sozialdemokratische Partei auch weiterhin an der "Spitze" bleibt, war ja auch zu erwarten.

    Aber das fett unterstrichene ist eine überlegung wert. Staat ohne Politiker. Ist für uns heute kaum denkbar.
    noch was fügte platon hinzu:
    (genau das was heute alles zutrifft)

    in der damaligen zeit, war es eine beleidigung für philosophen geld anzunehmen für ihre diensten, sie sahen es als ihre pflicht, ihr wissen ohne bezahlung zu verbreiten.

    darum sagte platon auch, ein staat solten keine politiker regieren, sondern sophen.

    es ist so das die demokratie irgendwo anfängt und irgendwo wieder ihren ende hat.

    ''der stärkere, hat immer recht''. das ist die demokratie von heute.
    wenn 2 personen vor gericht stehen, kann man mit hohe warscheinlichkeit damit rechnen, das der reichere mehr recht haben wird als einer der weniger geld hat. wer denn besseren anwalt hat wird auch siegen.

    so nun, wo ist da die demokartie?

    und genau das, muss ein ende haben..was man heute aufgebaut hat, und es als demokratie getauft hatte..das ist keine demokartie.

  8. #38
    Esseker
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Das tu ich ja ganz bewusst, weil die allerallermeisten Wähler eben keine Politologen sind und politische Prozesse einfach anders bewerten. Das, was du dir vorstellst, setzt schon eine ganz andere Wählerschaft voraus, die viel pragmatischer, viel wissenschaftlicher denkt. Aber Wähler wählen zu einem großen Teil irgendwo auch "emotional" und es gibt ja auch genügend politische Entscheidungsprozesse mit mehreren Ansätzen und Ausgängen, bei denen es nicht DIE EINE richtige Lösung gibt bzw wo die Entwicklung einfach nicht vorhersehbar ist. Da eine Entscheidung zu treffen, zb investiere ich, investiere ich nicht, lasse ich weitere Privatisierung zu oder nicht, ist doch nie so ganz frei von ideologischem Hintergrund. Ein wirtschaftsliberaler zb wird bei der Frage nach zunehmender Privatisierung der DB, nur mal so als Beispiel, immer eher pro tendieren.
    Das was du da grad beschrieben hast, war nichts anderes, als das was ich schon vor einpaar Seiten erklärte. Es ist die Idee einer Expertenregierung, das "was wäre wenn".
    Das die Wählerschaft mittlerweile nach sympathie, nach ideologien usw. wählen ist ja jedem bekannt, mir auch. Wieso wäre sonst die FPÖ so stark in Österreich? Wegen den Wirtschaftsplänen? Wohl kaum, die haben kaum welche, bzw. veröffentliche diese nicht, sondern versuchen mit billigen Parolen Wähler zu bekommen.
    Das ist eben das traurige heutzutage.

  9. #39
    Esseker
    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    noch was fügte platon hinzu:
    (genau das was heute alles zutrifft)

    in der damaligen zeit, war es eine beleidigung für philosophen geld anzunehmen für ihre diensten, sie sahen es als ihre pflicht, ihr wissen ohne bezahlung zu verbreiten.

    darum sagte platon auch, ein staat solten keine politiker regieren, sondern sophen.

    es ist so das die demokratie irgendwo anfängt und irgendwo wieder ihren ende hat.

    ''der stärkere, hat immer recht''. das ist die demokratie von heute.
    wenn 2 personen vor gericht stehen, kann man mit hohe warscheinlichkeit damit rechnen, das der reichere mehr recht haben wird als einer der weniger geld hat. wer denn besseren anwalt hat wird auch siegen.

    so nun, wo ist da die demokartie?

    und genau das, muss ein ende haben..was man heute aufgebaut hat, und es als demokratie getauft hatte..das ist keine demokartie.
    Hach, die Frage der Demokratie ist allgemein schwierig. Sind wir überhaupt in eienr richtigen Demokratie oder ist das alles jetzt nur eine beschränkte?

  10. #40
    Avatar von Bambi

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    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    Hach, die Frage der Demokratie ist allgemein schwierig. Sind wir überhaupt in eienr richtigen Demokratie oder ist das alles jetzt nur eine beschränkte?
    Demokratie im Sinne von Volksherrschaft, was es ja eigentlich bedeutet, ist es sowieso nicht. Es ist allenfalls Demokratie mit Umwegen, bei der man sich darauf verlassen muss, dass der Volkswille dann auch so durchgeführt wird. Nur frage ich mich auch, könnten die Menschen mit "mehr" Demokratie überhaupt umgehen...eine wirklich gut funktionierende Demokratie setzt mündige, informierte, interessierte Wähler voraus...davon kann beim Großteil aber keine Rede sein. Manchmal glaube ich fast, man muss die Wähler vor sich selbst schützen, gerade wenn die Emotionen durch irgendeine Schlagzeile mal wieder ultra aufgeheizt sind und einem danach dürstet, irgendwelche Menschengruppen zu lynchen.

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