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Expertenregierungen: Langsamer Untergang der politischen Parteien?

Erstellt von Esseker, 11.11.2011, 19:09 Uhr · 109 Antworten · 5.062 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Гуштер

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    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    Hach, die Frage der Demokratie ist allgemein schwierig. Sind wir überhaupt in eienr richtigen Demokratie oder ist das alles jetzt nur eine beschränkte?
    Nein ihr Össis bestimmt nicht.
    Der einzige Staat in Europa der sich halbwegs demokratisch nennen kann ist die Schweiz.

  2. #42
    Avatar von H3llas

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    Zitat Zitat von Schiptar Beitrag anzeigen
    Was ist mit dem Finanzminister Evangelos Venizelos? Klar, der Mann ist Berufspolitiker und kommt von der PASOK, aber er war auch Vorstandsmitglied der National Bank of Greece.
    Das ist aber eigentlich gar nicht der Punkt. Man braucht keinen Banker in die Regierung zu setzen, damit eine Regierung nach Bankenlogik handelt und sich in ihren Entscheidungsprozessen entsprechend einschränkt.
    papademos ist aber parteilos, und mal im ersnt nicht gleich zusetzen mit venizelos.

    keine merkel, oder sarkozy kann was über papdemos was über zahlen sagen. als ehemaliger vizepräsident der EZB wird er etwas mehr erfahrung haben alls alle die zussamen. auch die troika wird sicher ihre probleme haben.

    dazu kommt noch seine sehr guten kontakte, die er auf der welt hat.
    er wurde wirklich nur eingesetzt, um richtig zu handeln und einen richtigen weg zu gehen..und den staat aus der kriese zu hollen.

    durch papandreou hat greichenland jetzt noch mehr schulden als vor 2 jahren, das kann es nicht sein..

    im ernst wenn er es nicht schaft, wird es keiner schaffen.
    laut befragungen sind ca. 80% der griechen zufrieden mit der wahl, und glauben positive entwicklung mit ihm.

    er will kein schuldenschnitt machen! das hat er gesagt..er will die volle schulden die griechenland zurzeit hat behalten.

  3. #43
    Esseker
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Demokratie im Sinne von Volksherrschaft, was es ja eigentlich bedeutet, ist es sowieso nicht. Es ist allenfalls Demokratie mit Umwegen, bei der man sich darauf verlassen muss, dass der Volkswille dann auch so durchgeführt wird. Nur frage ich mich auch, könnten die Menschen mit "mehr" Demokratie überhaupt umgehen...eine wirklich gut funktionierende Demokratie setzt mündige, informierte, interessierte Wähler voraus...davon kann beim Großteil aber keine Rede sein. Manchmal glaube ich fast, man muss die Wähler vor sich selbst schützen, gerade wenn die Emotionen durch irgendeine Schlagzeile mal wieder ultra aufgeheizt sind und einem danach dürstet, irgendwelche Menschengruppen zu lynchen.
    Ja, es ist eindeutig eine Politikverdrossenheit, eine Apathie zu erkennen, ohne Frage. Allein die Wahltbeteiligung bei Parteiwahlen, also schon die simpelste Art, ist geringer.
    Aber vielleicht ist diese Apathie auch genau wegen dieser falschen Art der Demokratie zurückzuführen. Die Enttäuschung die sich in den nächsten Generationen in Deinteresse entwickelte.

    Zitat Zitat von Гуштер Beitrag anzeigen
    Nein ihr Össis bestimmt nicht.
    Der einzige Staat in Europa der sich halbwegs demokratisch nennen kann ist die Schweiz.
    Ich weiß nicht ob du Ossis oder Ösis meintest, außerdem weiß ich auch nicht wie wichtig es jetzt war, mich darauf hinzuweisen, dass die österreichische Regierung so funktioniert wie die deutsche (vom Prinzip her).

  4. #44
    Avatar von Sinopeus

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    Zitat Zitat von Schiptar Beitrag anzeigen
    Was ist mit dem Finanzminister Evangelos Venizelos? Klar, der Mann ist Berufspolitiker und kommt von der PASOK, aber er war auch Vorstandsmitglied der National Bank of Greece.
    Das ist aber eigentlich gar nicht der Punkt. Man braucht keinen Banker in die Regierung zu setzen, damit eine Regierung nach Bankenlogik handelt und sich in ihren Entscheidungsprozessen entsprechend einschränkt.
    Sehe ich genauso. Sieht man ja schön an Merkel, die schön nach Bankenlogik verfährt und nichts anderem. Wird Papademos auch machen. Hat Papandreou vor ihm auch gemacht.

  5. #45
    Avatar von Гуштер

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    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht ob du Ossis oder Ösis meintest, außerdem weiß ich auch nicht wie wichtig es jetzt war, mich darauf hinzuweisen, dass die österreichische Regierung so funktioniert wie die deutsche (vom Prinzip her).
    Du hast doch die Frage gestellt, ob wir den nun in einer Demokratie leben. Deutschland und Österreich sind nicht wirklich demokratisch, da können sie sich eine Scheibe vom Nachbar abschneiden wo das Volk mithilfe von Initiativen über fast jeden Scheiss abstimmen kann.

  6. #46
    Avatar von Bambi

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    Zitat Zitat von Schiptar Beitrag anzeigen
    Was ist mit dem Finanzminister Evangelos Venizelos? Klar, der Mann ist Berufspolitiker und kommt von der PASOK, aber er war auch Vorstandsmitglied der National Bank of Greece.
    Das ist aber eigentlich gar nicht der Punkt. Man braucht keinen Banker in die Regierung zu setzen, damit eine Regierung nach Bankenlogik handelt und sich in ihren Entscheidungsprozessen entsprechend einschränkt.
    Die Wirtschaft beteiligt sich mehr als genug an politischen Prozessen, machen wir uns nix vor. Ich finde Lobbying per se erstmal nichts böses, denn nicht jeder, der versucht, auf die Regierung einzuwirken, hat schlechtes im Sinn. Es lobbyieren ja auch NGOs, Privatpersonen etc. Es sollte einfach nur alles für den Bürger transparent und ersichtlich bleiben. In den USA gibt es hierzu bereits massig ausdefinierte Gesetze, da hat Lobbying aber auch einen ganz anderen Stellenwert bzw Ruf.

  7. #47
    Esseker
    Zitat Zitat von Гуштер Beitrag anzeigen
    Du hast doch die Frage gestellt, ob wir den nun in einer Demokratie leben. Deutschland und Österreich sind nicht wirklich demokratisch, da können sie sich eine Scheibe vom Nachbar abschneiden wo das Volk mithilfe von Initiativen über fast jeden Scheiss abstimmen kann.
    Es war eine rhetorische Frage, weil die Sache ja schon vorher geklärt wurde, dass wir in keiner richtigen Demokratie leben (siehe Bambis Posting).

    Die Schweiz hat wirklich immer Volksabstimmungen, kann man aber auch nicht in dem Kontext ziehen, da ja trotzdem ideologische Parteien regieren, siehe EU-Feindlichkeit.

  8. #48
    Avatar von H3llas

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    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    Hach, die Frage der Demokratie ist allgemein schwierig. Sind wir überhaupt in eienr richtigen Demokratie oder ist das alles jetzt nur eine beschränkte?
    wie schon gesagt:

    es ist eine beschränke, da müssen wir uns nichts vormachen.
    hast du einen guten anwalt wirst du sicher mehr recht haben als einen der einen anwalt aus der ecke hat, und einen guten anwalt bekommt man nur mit geld.

    ''der stärke hat immer recht''

    wenn die bürger etwas nicht wollen, und die ministerpresidänten weiter machen..kann es nicht demokartisch sein.

    (siehe die ganze situation)

  9. #49
    Avatar von H3llas

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    Zitat Zitat von Гуштер Beitrag anzeigen
    Du hast doch die Frage gestellt, ob wir den nun in einer Demokratie leben. Deutschland und Österreich sind nicht wirklich demokratisch, da können sie sich eine Scheibe vom Nachbar abschneiden wo das Volk mithilfe von Initiativen über fast jeden Scheiss abstimmen kann.
    was sicher keine Demokratie hat ist die schweiz mein lieber.
    da können sie für jede brücke abstimmen, hat nichts zusagen.

    schweiz ist rein kapitalistisch eingestellt, und funktioniert rein alle müssen sich ein bestimmtes system einordnen. wie sie zu leben haben. wer das nicht macht wird abgeschoben.

    ob das positiv ist und angnehmen so zu leben ist eine ganz andere sache, das steht ausser frage..

  10. #50
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    keine merkel, oder sarkozy kann was über papdemos was über zahlen sagen. als ehemaliger vizepräsident der EZB wird er etwas mehr erfahrung haben alls alle die zussamen. auch die troika wird sicher ihre probleme haben.
    Ihre Probleme? Jetzt ist einer von ihnen dort, wo sie ihn haben wollen. Kein etablierter Politiker wie Papandreu, der gerne in 10 Jahren noch wählbar sein möchte und sein Volk deswegen vielleicht nicht ganz so brutal in den Arsch gefickt und das Land nicht vollkommen den Finanzmärkten ausgeliefert hätte, wie das der Troika recht wäre, sondern ein "Finanzexperte", der natürlich alle politischen / wirtschaftlichen / sozialen Probleme aus der Sicht der Finanzwelt betrachtet und dementsprechend zu den Schlüssen kommen wird, die die Finanzmärkte gerne sehen...

    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    dazu kommt noch seine sehr guten kontakte, die er auf der welt hat.
    er wurde wirklich nur eingesetzt, um richtig zu handeln und einen richtigen weg zu gehen..und den staat aus der kriese zu hollen.
    Das ist genau der Punkt, um den es auch in diesem Thread gehen sollte: Wer sagt, was in der Politik "richtig" ist? Ein Banker wie Papademos geht an diese Frage mit der eingeschränkten Sichtweise eines Bankers heran. So einer hat im Endeffekt nur das "Vertrauen der Finanzmärkte" im Blick, aber nicht das Wohl der Menschen, denen er dienen soll.

    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    durch papandreou hat greichenland jetzt noch mehr schulden als vor 2 jahren, das kann es nicht sein..
    Durch die von der EU & Co aufgezwungene Sparpolitik und die daraus resultierende Rezession hat der griechische Staat nun mal leider weniger Steuern eingenommen. Deswegen die gestiegenen Schulden.

    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    im ernst wenn er es nicht schaft, wird es keiner schaffen.
    laut befragungen sind ca. 80% der griechen zufrieden mit der wahl, und glauben positive entwicklung mit ihm.
    Dann tun sie mir leid. Aber im Moment fällt mir auch nichts ein, wie die Griechen aus dieser Scheiße weider herauskommen sollen, solange sich kein ausreichend großer Teil der Bevölkerung traut, die Systemfrage zu stellen.

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