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Ich fand das Höhlengrab der 44 toten Soldaten

Erstellt von , 20.07.2004, 15:36 Uhr · 17 Antworten · 4.382 Aufrufe

  1. #1

    Ich fand das Höhlengrab der 44 toten Soldaten

    Rijeka – Ihre Geschichte wurde nie erzählt, weil die Geschichte ihre Spuren verwischte. Sie wurden zum Sterben unter die Erde verbannt – kurz bevor das große Sterben endlich ein Ende hatte, in den letzten Wochen des zweiten Weltkriegs. 44 Männer, deutsche Soldaten, Knochen am Ende.



    Als sie vor wenigen Tagen aus einer Höhle bei Rijeka geborgen wurden, füllten ihre Gebeine 80 schwarze Plastiksäcke.

    BILD ging auf Spurensuche an der Küste Kroatiens.


    Grizane liegt in den bewaldeten Bergen über der Adria. Ein winziges Dorf mit geduckten Häusern. Feigenbäume an steilen Hanggärten. Oft treibt im Sommer der stechende Geruch von Waldbränden über Grizane. Die Menschen bleiben gelassen, auch wenn das Feuer sehr nah ist. Sie wissen, dass es schnell erlischt.


    Grizane 1945, kurz vor Kriegsende. Titos Partisanen haben deutsche Soldaten auf dem Rückzug gefangen genommen. Eine kleine Gruppe, um die 40 Mann. Jüngere und Ältere. Sie tragen schwere Gebirgsjägerschuhe mit genagelten Sohlen.


    Jasenko Randic (66) erzählt: „Ich war damals noch ein kleiner Junge. Die Alten im Dorf reden nicht gern über den Tag. Aber ich weiß, dass die Partisanen die Gegend von Faschisten säubern wollten. Die Faschisten hatten hier grausame Dinge angerichtet.“


    Die Partisanen fesseln die deutschen Soldaten mit Draht um die Handgelenke. Sie treiben sie aus dem Ort einen Weg höher in die Berge. Von da sind es 200 letzte Schritte in den Wald, bis zu einer Lichtung.


    Der Trupp stoppt vor einem Loch im trockenen Waldboden. 17 Meter Felsenschacht führen senkrecht in die Tiefe. Da unten die Höhle, sieben Meter im Durchmesser, die zum Grab werden soll.


    Valter Stemberga (44) ist Gerichtsmediziner in Rijeka, rund 50 Kilometer nördlich von Grizane. Die Knochen sind sein Fall. Er hält sie in der Hand wie eine Kerze in der Kirche. Ernst und andächtig.


    Dr. Stemberga erzählt von den letzten Minuten im Leben der Soldaten: „Man stieß sie lebend in den Schacht. Wir haben keine Schussmerkmale an den Knochen gefunden. Wer Glück hatte, starb gleich, durch den Sturz. Denn anschließend warf man italienische Handgranaten in den Schacht. Vier davon explodierten nicht, sie wurden gefunden. Wahrscheinlich überlebten einige Männer noch länger in der Höhle.“


    Der Tod kommt. Schnell für die einen, quälend langsam für die anderen.


    Fast 60 Jahre bewahrt das Dorf in den Bergen sein Geheimnis. Nach dem langen Krieg stellt der Frieden keine Fragen. Bis ein Höhlenforscher ein Holzkreuz im Wald von Grizane entdeckt...




    Die ersten Schritte in der Grabeshöhle. Forscher Karlo Tomac zwischen den Knochen



    Rijeka – Kaltes Licht in einem Leichenschauhaus, auf einem Seziertisch aus Stahl steht ein feuchter Gebirgsjägerschuh. Reste von Fußknochen stecken noch darin.
    Die Lederschnürsenkel sind eng gebunden. Sie sind die festgehaltene Zeit. So schnürte ein Mann seine Schuhe – am letzten Tag seines Lebens. Der Stiefel moderte in einer Höhle bei Rijeka (Kroatien).


    Archiv


    • Teil 1: Ich fand das Höhlengrab der 44 toten Soldaten



    Zwischen den Gebeinen von 44 Wehrmachtssoldaten. Wie kam er nach fast 60 Jahren ans Licht?

    Sie nennen ihn „Pauk“, die Spinne. Nebojsa Anic (42) ist Höhlenforscher. Im Frühling hört er von einer Höhle bei Grizane.

    Deutsche Soldaten sollen da liegen. „Suma“, sagen die Dorfbewohner, Wald. „Aber mehr wollte mir niemand erzählen“, sagt Anic.


    Er streift durch die Wälder, wochenlang. Der Wind von der Adria ist wie Flüstern in den Bäumen.

    Er denkt: „Wenn die Bäume nur reden könnten.“ An einem Spätnachmittag vor zwei Wochen tritt er durch Büsche auf eine kleine Lichtung. Und tatsächlich erzählen die Äste eines Baums die Geschichte.

    Ein Holzkreuz, aus dem Wald gebrochen und mit Schnur zusammengebunden. Es steckt im Boden neben einem tiefen Schacht. Reste einer eingestürzten Betonplatte bedecken das Loch. Mit zwei Freunden seilt Anic sich gleich am nächsten Tag ab. Er tritt auf Knochen.

    Er sagt: „Wir fanden auch Gürtelschnallen, Brillen, Eheringe, Erkennungsmarken. Alles, was die Menschen bei sich trugen, als sie starben.“

    Ob er Angst hatte?

    „Nein. Ich war selbst Soldat im Jugoslawien-Krieg. Seitdem fühle ich keine Angst mehr. Ich musste daran denken, dass auch mir so etwas hätte passieren können. All die grausamen Bilder kamen zurück. Ich war wütend. Ich konnte nur noch weinen.“

    Zwischen den Knochen rosten vier italienische Handgranaten. Scharf gemacht, aber nicht explodiert. Anic klettert hinauf und ruft die Polizei. Eine Spezialeinheit sperrt die Höhle und beginnt, die Skelette zu bergen. Als die Männer fertig sind, haben sie 80 schwarze Plastiksäcke mit Knochen gefüllt. Ein Laster fährt die Überreste nach Rijeka in die Gerichtsmedizin.

    Nach sechs Jahrzehnten entfliehen 44 Schicksale dem Schattenreich der Vermissten.

    Hospital Rijeka, Gerichtsmedizin. Dr. Valter Stemberga (44) hat die Knochen auf einem Seziertisch ausgebreitet. Ein Schädel trägt noch das volle Gebiss. „Wohl ein sehr junger Mann“ sagt Dr. Stemberga. Er deutet auf ein Loch im Schädelknochen. „Das ist kein Einschuss. Es stammt entweder von der Explosion einer Handgranate oder vom Sturz, als man die Männer hinunterwarf.“

    Die Partisanen gaben den Hinrichtungen einen grausigen Namen: „Schichttorte“.

    Dr. Stemberga sucht das Leben vor dem Krieg. Wer waren die Männer? Wer hat sie geliebt und vermisst, schon lange bevor sie amtlich vermisst waren?

    Er sagt: „Jeder Mensch verdient es, mit einem Namen zu sterben. Das ist unser oberstes Ziel, ihnen ihren Namen zurückzugeben.“

    Im matten Stahl des Tisches spiegeln sich die Knochen. Da liegt auch ein Ehering, 585er Gold. In geschwungener Schrift ist „Irmgard“ eingraviert.

    Der Ring erzählt von einem Moment des Glücks. Und von Tausenden Stunden des Wartens.

  2. #2

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    965

    Re: Ich fand das Höhlengrab der 44 toten Soldaten

    Da sag ich nur Pech gehabt was haben die Svabos auch bei uns auf dem Balkan zu suchen. In dem Bericht scheint mir als würden die Soldaten die dort liegen als "Helden" angesehen. Oder zumindest als Menschen mit Familie und Gefühlen. Aber so ist nun mal der Krieg. Ich trauere vielmehr um die vielen unschuldigen Zivilisten die von den Svabos kaltblütig in KZs oder vor Ort umgebracht wurden. Daran sind sie selbst schuld.

  3. #3
    Mare-Car
    Tako im treba!

    Habne wir sie in unser Land gerufen? Nein! Also müssen sie auch damit rechnen, das wir sie nicht reinlassen, bzw. wieder rausschicken. (Oder halt nicht Wie in diesem Falle, da durften sie bleiben)

  4. #4
    Avatar von Denis_Zec

    Registriert seit
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    1.742
    tja, krieg ist nun mal scheisse.

    das sollte jeder wissen, der einen anfängt.

  5. #5
    Zitat Zitat von Mare-Car
    Tako im treba!

    Habne wir sie in unser Land gerufen? Nein! Also müssen sie auch damit rechnen, das wir sie nicht reinlassen, bzw. wieder rausschicken. (Oder halt nicht Wie in diesem Falle, da durften sie bleiben)

    Jeder Tote hat das recht das er ein Grabstein bekommt.Nicht jeder Deutsche Soldat war Freiwillig unten.Was nicht bedeutet das sie das recht hatten in vielen Europäischen Ländern Unheil und Tod zu bringen.In der Deutschen Besatzungszeit beider Weltkriege mussten Millionen Menschen sterben.Davon waren die meisten deutsche(ink. Juden)
    Sie mussten nunmal dafür bezahlen wie viele unschuldiger in ganz Europa.

  6. #6
    Wenn einer noch informationen über Partisanen Verbände oder der Wehrmacht rund um Grizane hat ,würde ich mich freuen wenn ihr es postet.

  7. #7
    Avatar von Balkan_Indijanac

    Registriert seit
    21.07.2004
    Beiträge
    10
    Zitat Zitat von Nered&Stoka
    Jeder Tote hat das recht das er ein Grabstein bekommt.Nicht jeder Deutsche Soldat war Freiwillig unten.Was nicht bedeutet das sie das recht hatten in vielen Europäischen Ländern Unheil und Tod zu bringen.In der Deutschen Besatzungszeit beider Weltkriege mussten Millionen Menschen sterben.Davon waren die meisten deutsche(ink. Juden)
    Sie mussten nunmal dafür bezahlen wie viele unschuldiger in ganz Europa.
    Die meisten Toten gab es auf russicher Seite. Es waren 23 Millionen.
    Übrigens die ermordeten Juden jetzt zu der deutschen Seite hinzuzurechnen
    finde ich äußerst geschmacklos.

  8. #8

    Re: Ich fand das Höhlengrab der 44 toten Soldaten

    Zitat Zitat von Yugo4ever
    Da sag ich nur Pech gehabt was haben die Svabos auch bei uns auf dem Balkan zu suchen. In dem Bericht scheint mir als würden die Soldaten die dort liegen als "Helden" angesehen. Oder zumindest als Menschen mit Familie und Gefühlen. Aber so ist nun mal der Krieg. Ich trauere vielmehr um die vielen unschuldigen Zivilisten die von den Svabos kaltblütig in KZs oder vor Ort umgebracht wurden. Daran sind sie selbst schuld.

    jo finde ich auch.

    ihr utopischer glaube an rechte freiheit und antisemitischer frieden auf erde, wurde ihnen zum verhängnis.


    trottelkinder

  9. #9
    Wo hast du die zahl 23 Millionen her bitte um Quellen Namen zur überprüfung.
    Zudem sprach ich vom 1 und 2 Weltkrieg .Im 1.Weltkrieg kämpften die Juden gemeinsam mit den Deutschen .Jude ist kein Volk für mich sondern eine Religion,eine art Sekte wie die Katholische und Orthodoxe Kirche auch.Deutsche können Juden ,Zigeuner,kroaten sein wenn sie sich als solche fühlen.
    Und Fakt ist das in beiden Weltkriegen am meisten Deutsche Zivilisten starben weil ihre Regierungen oder Diktaturen dies selber verschuldeten.
    Jetzt sagt nicht die Deutschen hätten sich wehren müssen.Es gab eine menge Wiederständler wie die Ernst Thälmann Brigaden die auch in Kroatien mit den Partisanen kämpten.Es waren aber zu wenige.
    War bei euch mit Milosevic ja nicht anders.Erst als die Nato bomte trauten sich die Leute in Massen auf die Strasse.Insofern habt ihr ne menge gemein mit den Deutschen.











    Zitat Zitat von Balkan_Indijanac
    Zitat Zitat von Nered&Stoka
    Jeder Tote hat das recht das er ein Grabstein bekommt.Nicht jeder Deutsche Soldat war Freiwillig unten.Was nicht bedeutet das sie das recht hatten in vielen Europäischen Ländern Unheil und Tod zu bringen.In der Deutschen Besatzungszeit beider Weltkriege mussten Millionen Menschen sterben.Davon waren die meisten deutsche(ink. Juden)
    Sie mussten nunmal dafür bezahlen wie viele unschuldiger in ganz Europa.
    Die meisten Toten gab es auf russicher Seite. Es waren 23 Millionen.
    Übrigens die ermordeten Juden jetzt zu der deutschen Seite hinzuzurechnen
    finde ich äußerst geschmacklos.

  10. #10

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    21
    Auch mal was von den Höhlengräbern von Jadovno gehört?

    Genocid nad Srbima i Jevrejima od 1941. do 1945. godine za vreme NDH
    DAVID U JAMAMA GOLIJATA

    Napisao: MILORAD BAJIĆ

    Kazivanje Branka Cetine, jedinog preživelog iz jedne od jama u Jadovnu
    U svetu je malo poznata činjenica da su Srbe i Jevreje u Jugoslaviji, za vreme Nezavisne Države Hrvatske, hrvatske ustaše ubijale i mučile, bestijalno se iživljavajući na načine koji prelaze moć ljudske imaginacije. Povezane Jevreje zajedno, ili sa Srbima, u redu od šest do osam ljudi i žena, dovodili bi do jama, a zatim bi prvu dvojicu ili trojicu u nizu udarali pijucima, gvozdenim polugama i maljevima. Kad bi ovi klonuli, povukli bi i ostale povezane u bezdane ustaškog pakla.

    "Ubiti bez metka" - bila je odluka hrvatskih ustaša još pre Drugog svetskog rata. Oni su imali svoje poligone u Mađarskoj, a kasnije u Italiji, gde su se sa znanjem tih država, pripremali za buduće zločine. Na čelu ove fašističke grupe od oko 350 ustaša nalazio se tada dr Ante Pavelić, koga su još 1935. godine sudovi Kraljevine Jugoslavije i Francuske, osudili na smrt zbog međunarodnog banditizma i terorizma. NJegova deviza bila je: "Srbe, Jevreje i Cigane, istrebiti odmah po preuzimanju vlasti u NDH."

    Istražujući po raznim vojnim arhivama u zemlji i inostranstvu, bibliotekama, muzejima, utvrdio sam da je pre Drugog svetskog rata u Jugoslaviji živelo oko 63.000 Jevreja. Od toga je njih 14.500 imalo mešovite brakove. Holokaust Jevreja u Jugoslaviji je preživelo samo 20 posto. U Hrvatskoj se, zahvaljujući drugim prezimenima, spasilo njih samo oko 180, računajući tu muškarce, žene i decu. Oko 45.000 Jevreja nestalo je u genocidu koji su nacisti i njihovi kvislinzi sprovodili na teritoriji Jugoslavije, a najviše u takozvanoj Nezavisnoj Državi Hrvatskoj. Spasili su se oni koji su pristupili partizanima, njih 4.572, od čega je tokom rata poginulo 1.318 na celoj teritoriji Jugoslavije..
    Prema hrvatskoj i italijanskoj evidenciji, jame Jadovna progutale su između 62.000 i 68.000 ljudi. Među njima u jamama Jadovna na najzverskiji način ubijeno je između 2.500 i 2.800 Jevreja. Preostali su nestali u Jasenovcu, Jastrebarskom, Sisku, Capragu, a najveći deo u Nemačkoj, u Dahauu. Pogrešno je mišljenje da je Jadovno jedna jama. Jadovno je sistem od 16 jama, koji se nalazi u blizini sela Jadovno (tada, pa i danas, jedno od najustaškijih sela).

    Prva smaknuća Srba i Jevreja u Jadovnu počela su 20. aprila 1941. godine
    U podnožju Velebita, u Jadovnu, dešavali su se najmonstruozniji zločini, kakvi nisu zabeleženi u istoriji čovečanstva. Srbi i Jevreji sa cele teritorije NDH, pohvatani su uglavnom na prevaru, tobož da ih samo popišu. Do Gospića su dovoženi u stočnim vagonima. U kompoziciji je bilo između 30 i 35 vagona. U svakom vagonu između 75 i 90 ljudi. U sabirališta Jadovna iz Gospića stizale su pešice svakodnevno, počev od 18. aprila 1941, velike grupe Srba i Jevreja. Tu, na prostoru sabirališta Jadovna, koje nije bilo veće od 120 kvadratnih metara, čekali su red za smaknuće. U početku su dovođeni najviđeniji i najimućniji Srbi i Jevreji.

    Jama Bezdanka, u neposrednoj blizini sabirališta Jadovna, bila je vrlo brzo napunjena. Preživeli svedok ispričao mi je u kameru da su prvo bacali Židove, kako su ih nazivale ustaše, a zatim Srbe. Jame Jadovna bile su od 35 do 160 metara duboke, neke i dublje. Većina žrtava bačene žive. Danima su se mogli čuti krici preživelih iz jama. Ustaše su noću na njih, kad bi se oglasili, bacali bombe.
    U "Šaranovu jamu" Jadovna, dubine 43 metra, bačeno je od 9.000 do 11.000 ljudi (iz ustaške evidencije). U njoj se nalazi 5,30 metara ljudskih kostiju. Među njima su i posmrtni ostaci 80 pravoslavnih sveštenika, i vladike Petra Zimonića.

    Branko Cetina preživeo je strahote Jadovna.Evo šta mi je rekao u kameru:
    Kada sam se spasio i pobegao iz Jadovna, otišao sam u partizane.
    Imam spomenicu i, boreći se pre svega protiv ustaša, dobio sam čin pukovnika. Posle rata sticajem okolnosti, radio sam u Političkoj upravi u Nemanjinoj ulici u Beogradu. Sa mnom je radio u istom odeljenju i Franjo Tuđman. Imao sam zadatak da ga pratim, i utvrdio sam da sarađuje sa ustaškom emigracijom. Bilo je to u vreme maspoka u Hrvatskoj, krajem šezdesetih godina. O buđenju ustaštva u Hrvatskoj u to vreme mnogo je u "Borbi" pisao Miloš Žanko, visoki partijski funkcioner i član Predsedništva SFRJ.

    Tragajući više od dve decenije za zločinima u jamama Jadovna, nisam ni slutio sa kakvim ću se zločinima i svedocima zločina sresti
    O saradnji Franje Tuđmana sa ustašama obavestio sam u više navrata Daneta Ćujića, general-pukovnika i narodnog heroja Jugoslavije. Pozvao me je na razgovor i rekao: "Ti mrziš Hrvate".
    U SISTEMU OD 16 JAMA - STRATIŠTA KOJE SU USTAŠE OBELEŽILE UOČI DRUGOG SVETSKOG RATA NESTALO JE PO NJIHOVOJ EVIDENCIJI PREKO 58.000 LJUDI

    Iako sam tada bio još relativno mlad, najurili su me u penziju. Međutim, strahote Jadovna nikada neću zaboraviti.
    I danas noću sanjam krike Židova, koji su dolazili iz "Bezdanke", jame koja je bila pored sabirališta. U nju su ustaše u početku bacali samo Židove, kako su ih ustaše zvali.
    Vapaji me često probude, a u ušima mi odjekuje: "Adonaj, adonaj", "elo him, elo him", "Bože spasi me, Bože pomozi mi". Te vapaje sam tada čuo, ali nisam znao šta znače, tek kasnije su mi ih protumačili neki moji prijatelji Jevreji.

    Bio sam, u Jadovnu sedamdesetih godina. Održao govor okupljenima ispred "Šaranove jame" Jadovna, jedne od najozloglašenijih. Bilo je tu više stotina ljudi i rodbine čiji su najbliži nestali u jamama Jadovna. Palili su sveće. Ali, što me je zaprepastilo, niko od Jevreja nije bio, niti iz Jevrejske opštine, da položi cvet, da kaže reč, iako su bili pozvani. To je za mene do dan-danas ostala tajna. Pa mi smo braća po stradanju. Međutim, zašto Jevreji ćute o Jadovnu, kada se zna da Đuro Zatezalo, bivši direktor Istorijskog arhiva u Karlovcu ima spisak od oko 2.080 Jevreja koji su nestali u jamama Jadovna, od toga 860 poimence. Đuro Zatezalo, direktor Arhiva, iz Karlovca istraživao je jame "Jadovna" 30 godina. O svojim istraživanjima obavestio je i Jevrejsku opštinu u Zagrebu i Beogradu, i Srpsku akademiju nauka u Beogradu.
    Naša braća Jevreji podižu spomenike i polažu cveće gde ih je od fašista pobijeno nekoliko stotina, a ćute o onim Jevrejima koje su ustaše na svirep način pobile u Jadovnu. To im njihov Bog nikad neće oprostiti., završio je Cetina.

    Uoči rata 1989. godine autor ovih redova posetio je u dva navrata Simona Vizentala, poznatog lovca na ratne zločince, čija je kancelarija tada bila u Beču.

    O jamama Jadovna javnost bi morala znati još i ovo:
    Kada sam ga upoznao sa onim što sam otkrio u Jadovnu, ćutao je kao zaliven. Sutradan sam ga detaljnije upoznao sa stradanjem Jevreja u Jadovnu. "Znam, sve znam",rekao mi je i na kraju dodao: "Ja sam pisao više puta najvišem rukovodstvu i jugoslovenskoj vladi izneo činjenice o Draganoviću, i svemu onome što je rečeno u filmu Bi-bi-si "Tunel pacova", ali odgovor nisam dobio. Jugoslavija je skrivala zločine ustaša, i zato ja nikad neću doći u Jugoslaviju, vi Srbi ste isuviše naivni, i nikad se nećete dozvati pameti."

    Tada je i zvanično gospodin Vizental pozvan na simpozijum koji se u to vreme, 1990. godine, održavao u Srpskoj akademiji nauka. Tema je bila: "Ratni zločini i zločini genocida", ali Simon Vizental nije došao. Održao je reč. Kada sam prošle godine poslednji put sa njim razgovarao telefonom, rekao mi je: "Pa kod vas se ništa nije izmenilo".
    Po završetku Drugog svetskog rata bilo je na teritoriji tadašnje NDH obeležno 1.227 jama. Nova vlast je po nalogu i dogovoru Josipa Broza sa Ivanom Gošnjakom, Edvardom Kardeljem, Bakarićem i Stevom Krajačićem zabetonirala 350 jama. Taj mučni posao obavljali su uglavnom Srbi od 1956 do 1962. godine, i to na taj način što su dobijali pozive od vojnih odseka na teritoriji gde su se nalazile jame, pod vidom vojne vežbe. Jame su zabetonirane o trošku buyeta JNA. Prva jama koja je o trošku rodbine odbetonirana 1990. godine je Tučić jama. Izvađeno je oko 1.150 žrtava, sa njima i dva kostura pasa, koji se nalaze u Institutu za sudsku medicinu u Beogradu, na ispitivanju. I u Šurmanovačkoj jami nađeni su kosturi pasa, kao i u drugim jamama koje su odbetonirane.
    Rade Beronja je jedan od "jamara". Rekao mi je u kameru: "Pošto smo svi bačeni u jamu, na mrtve, i mene preživelog, ustaše su bacile pse, koji su počeli da trgaju meso sa leševa, da loču krv. Ja sam se toga strašno uplašio, potrgao dvostruku žicu kojom sam bio vezan za mog komšiju koji je bio mrtav, i preko tih leševa, koji su pali preko mene i pasa, uspuzao se iz jame i tako se spasao."

    NJihova specijalnost da ubijaju Srbe bez ispaljenog metka ponovila se i 1991. godine kada je nestalo bez traga više od 220 Srba iz Gospića
    Ustaše Franje Tuđmana su i 1991. odvele u Jadovno oko 160 viđenijih Srba iz Gospića.NJihova specijalnost da ubijaju Srbe bez prolivanja krvi ponovo je postala aktuelna. Štede ustaše metke, i sanduke. Samo 28 Srba pobijenih u Gospiću, identifikovao je dr Zoran Stanković, poznati patolog sa VMA.

    A šta je sa ostalima? Nestalo je bez traga preko 220 gospićkih Srba.
    Teritorija gospićke opštine i velebitske jame Jadovna su je sada u rukama Franje Tuđmana i njegovih bojovnika.
    Posmrtni ostaci Srba u jamama Jadovna još uvek su sveži, jer su Srbi tamo bačeni krajem 1991. Tako kažu svedoci i tako su pisale Lične novine.

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