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FDP-Politiker Daniel Bahr erntet nun was er gesät

Erstellt von BlackJack, 30.09.2014, 02:30 Uhr · 7 Antworten · 545 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von BlackJack

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    FDP-Politiker Daniel Bahr erntet nun was er gesät

    Der FDP-Politiker und ehemalige Gesundheitsminister Daniel Bahr hat sich in der Vergangenheit zum Thema Zwei-Klassen-Gesundheitssystem vehement für den Erhalt der privaten Krankenversicherung (PKV) eingesetzt und sogar gefordert, dass sich alle Bürger privat versichern können. Seit heute wissen wir auch warum: Er wird bei der Allianz Generalbevollmächtigter PKV und soll später in den Vorstand aufrücken.

    bahr_daniel_01_298.jpg

    https://www.allianz.com/de/presse/ne...tsleitung.html

  2. #2
    Avatar von Allissa

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    tja

  3. #3

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    Die die es haben kriegen es noch mehr in den Arschgeblassen, aufeinmal jetzt im Vorstand Arbeiten, einfach lächerlich, sind ja fast zu stände wie in BIH und ex YU

  4. #4
    Avatar von Allih der Große

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Der FDP-Politiker und ehemalige Gesundheitsminister Daniel Bahr hat sich in der Vergangenheit zum Thema Zwei-Klassen-Gesundheitssystem vehement für den Erhalt der privaten Krankenversicherung (PKV) eingesetzt und sogar gefordert, dass sich alle Bürger privat versichern können. Seit heute wissen wir auch warum: Er wird bei der Allianz Generalbevollmächtigter PKV und soll später in den Vorstand aufrücken.

    bahr_daniel_01_298.jpg

    https://www.allianz.com/de/presse/ne...tsleitung.html
    Standard. Warum regt das irgendwen auf/wer hat sich das nicht schon im Vorfeld gedacht?

  5. #5
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

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    Die FDP hat ihren politischen Abstieg verdient....auf Bundesebene in der Bedeutunglosigkeit verschwunden, schwächeln sie auf Landesebene vor sich hin...und das ist auch gut so.

  6. #6
    Avatar von BlackJack

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    Bahr war während seiner Amtszeit an etlichen politischen Entscheidungen beteiligt, die sich günstig für private Krankenversicherer auswirkten - zu Zeiten, in denen nicht nur Sozialdemokraten die Abschaffung der privaten Kassen forderten. Bahr galt den privaten Krankenversicherern als Garant für den Bestand ihres Geschäftsmodells. Mehrfach hat er sich für den Erhalt der PKV stark gemacht, er wollte sie für alle öffnen.
    Zu einer Zeit, als nicht nur die SPD und Grüne die Abschaffung der PKV forderte hat er sich so das Ticket zur Allianz verdient:

    • Schneller in die PKV: Auf Betreiben der FDP wurde 2011 die Versicherungspflichtgrenze angepasst. Sie bestimmt, ab welcher Höhe des jährlichen Brutto-Arbeitsentgelts ein Arbeitnehmer in Deutschland nicht mehr in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sein muss. Der Versicherte kann dann entscheiden, ob er in eine private Krankenversicherung wechselt. Die Marktabgrenzung zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung ist seit Jahrzehnten Gegenstand gesundheitspolitischer Kontroversen. Während Bahrs Amtszeit wurde die Grenze im Sinne der PKV gesenkt: Nicht mehr drei Jahre lang muss ein Arbeitnehmer mehr als 53.550 Euro (Stand 2014) verdienen, bereits nach einem Jahr kann er sich für die private Versicherung entscheiden. Damit vergrößert sich der Kreis möglicher PKV-Versicherter deutlich.

    • Pillen-Spargesetz auch für die PKV: Das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (Amnog), seit 2011 in Kraft, soll die Kosten für neue Medikamente in Deutschland senken. Für viele Experten überraschend war eine Regelung im Gesetz, wonach auch privat versicherte von den Preisnachlässen profitieren, die der Spitzenverband der gesetzlichen Versicherungen mit der Pharmaindustrie aushandelt. Das sei sachgerecht, argumentierte der Verband der Privatversicherer. Es gebe doch keinen Grund, warum der Preis eines Medikaments vom Versichertenstatus abhängen sollte.

    • Mehr Kunden für die PKV: Der "Pflege-Bahr" ist nach seinem Erfinder benannt. Alle Bürger bekommen seit 2013 einen Zuschuss von fünf Euro, wenn sie zusätzlich zur gesetzlichen Versicherung privat für den Pflegefall vorsorgen. Der Bonus wird unabhängig vom Einkommen für gesetzlich und privat Versicherte gewährt. Wer den "Pflege-Bahr" haben möchte, muss selbst mindestens zehn Euro monatlich in die Versicherung einzahlen. Die Opposition kritisierte das Modell damals scharf. "Jetzt nutzen diese fünf Euro doch in Wahrheit nicht der Vorsorge, sondern vor allem der Versicherungswirtschaft", sagte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sprach von einer Verschwendung von Steuermitteln: "Da wird eine Nullrendite mit hohen Verwaltungskosten bezuschusst."


    - - - Aktualisiert - - -

    Verschleierte Korruption

  7. #7

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    So wie alle Politiker nur Heuchler und Betrüger

  8. #8
    Avatar von BlackJack

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    Das Ganze hat inzwischen ein politisches Nachspiel: seit längerer Zeit versuchen Linke und Grüne eine Karenzzeit von drei Jahren für Ex-Minister durchzudrücken, jetzt kommt wohl endlich wieder Leben in die Bude:

    Die Regierung verschleppt das Thema seit Monaten“, kritisierte Grünen-Fraktionsgeschäftsführerin Britta Haßelmann: „Das ständige Mauern von Union und SPD ist inakzeptabel.“ Schon im Januar hatten die Grünen die Bundesregierung aufgefordert, die berufliche Tätigkeit von Ex-Ministern durch eine Karenzzeit einzuschränken. Am Donnerstag der nächsten Woche hat die Ökopartei das Thema nun erneut auf die Tagesordnung des Parlaments gesetzt und fordert von der großen Koalition Auskunft über den Stand des Verfahrens. Offenbar wollen sich Union und SPD keine Blöße geben und drücken aufs Tempo.

    Nach Informationen der FR hat das Bundesinnenministerium dem Kanzleramt Eckpunkte einer Karenzzeit-Regelung zukommen lassen. Die werden derzeit zwischen Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) und den Regierungsfraktionen abgestimmt. Die SPD hatte ursprünglich auf eine 18-monatige Karenzzeit gedrängt. Aus der Union kamen Bedenken. Daraufhin hatte SPD-Fraktionschef Oppermann eine Zwölf-Monats-Regelung als Kompromiss ins Gespräch gebracht. Es ist unklar, ob nun diese Frist oder eine nach Dauer der Regierungszugehörigkeit gestaffelte Regelung vereinbart wird. Offen ist auch noch, ob die Karenzzeit vom Bundestag beschlossen oder durch eine Verordnung der Regierung in Kraft gesetzt wird.
    So so, ihnen kamen Bedenken

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