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Ergebnis 281 bis 290 von 324

Fikret Abdic - Held oder Verräter?

Erstellt von Bambi, 08.08.2011, 00:31 Uhr · 323 Antworten · 28.167 Aufrufe

  1. #281

    Registriert seit
    28.11.2011
    Beiträge
    2.273
    [QUOTE=Ratko;3226369]

    Seltenso einen Schwachsinn gelesen.
    Der Argumentation zu folge steht einer Unabhängigkeit der RS nichts im Wege.



    Wenn es da so stand wozu noch die Unabhängigkeitserklärung? :

    Den Krieg wollten die Kroaten und Bosniaken weil sie wussten das sie friedlich niemals ihre Maximalforderungen durchsetzen konnten.

    Wenn man Serben heute fragt ob sie im Nachinein lieber den Krieg wollen würden oder lieber ein Zusammenleben in Jugoslawien. Entscheidet sich 90% für ein Zusammenleben in Jugoslawien.

    Bei bosniaken und kroaten verhält es sich genau andersherum. Lieber Krieg als Jugoslawien.


    ich glaube das keiner der völker krieg wollten,aber erklär mir mal welches jugoslawien,das unter milosevic??????
    miki der mit der verfassung der SFRJ umgesprungen ist wie es ihm beliebt(autonomie-aufhebung u.s.w)hätte der stärkste staat in jugoslawien reformen in die wege geleitet die es zu hauf gab(gligorov-izetbegovic,kucan reform,en)abere nein miki wollte ein auf tito machen,man kann es auch anders formulieren was tat beograd um jugoslawien zu retten ??dieses föderale jugoslawien existierte in dem zeitpunkt nicht mehr als die autonomie züruckgenommen wurde,was ein verfassungsbruch darstellte...

  2. #282

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    2.536
    Egal welches Jugoslawien.
    Für die Serben war es ihre Heimat.
    Für die Anderen war es eine Zweckgemeinschaft.
    Da liegt wohl der Unterschied.

  3. #283

    Registriert seit
    14.06.2005
    Beiträge
    2.144
    Zitat Zitat von Ratko Beitrag anzeigen


    Seltenso einen Schwachsinn gelesen.
    Mir ist schon klar das einem wie Dir so etwas wie: "Socialisticka Republika Bosna i Hercegovina je dio Velike Srbije...." viel besser passt. Tatsächlich heisst es: "Socijalistička Republika Bosna i Hercegovina je demokratska suverena država ravnopravnih građana, naroda Bosne i Hercegovine – Muslimana, Srba i Hrvata i pripadnika drugih naroda i narodnosti koji u njoj žive."

    Den Schwachsinn kannst Du im Sluzbeni List der SRB BiH Ausgabe46 /31.7.1990 nachlesen, konkret um den Zusatz "Amandman na Ustav SRBiH: LIX-LXXX.

    In der 74-er Verfassung klang es noch etwas Sozialistischer: Socijalistička Republika Bosna i Hercegovina je socijalistička demokratska država i socijalistička samoupravna demokratska zajednica radnih ljudi i građana, naroda Bosne i Hercegovine – Muslimana, Srba i Hrvata, pripadnika drugih naroda i narodnosti, koji u njoj žive, zasnovana na vlasti i samoupravljanju radničke klase i svih radnih ljudi i na suverenosti i ravnopravnosti naroda Bosne i Hercegovine i pripadnika drugih naroda i narodnosti, koji u njoj žive.

    Natürlich definierten beiden Verfassungen die SRBiH als Zugehörig zum Staat SFRJ. Und hier ist der Punkt wo wir zu Badinter kommen. Die Badinter-Kommission stellte in einem ihrer Gutachten fest, dass sich Jugoslawien im Zerfallsprozess befindet. Milosevic setzte zum entscheidenden Tritt an, als er zwar die Verfassung Serbiens auf vor 1974 zurücksetzen liess, die Stimmvorteile von 1974 aber behielt (Das beste aus beiden Welten). Der endgültige Arschtritt für Jugoslawien war seine Aktion im Oktober 1991, als er gegen die Stimmen der SR Bosnien und Mazedonien die einfache Beschlussfähigkeit des Staatspräsidiums auf dem gesamten jugoslawischen Bundesgebiet durchsetze. Das war ebenfalls das stets von Dir bejaulte Überstimmen von kontitutiven Völkern, oder um es in Deiner Logik zu sagen: "Wer Völker überstimmt, riskiert Krieg". Also haben die Serben sich hier für Krieg entschieden, ne ?

    Zitat Zitat von Ratko Beitrag anzeigen
    Der Argumentation zu folge steht einer Unabhängigkeit der RS nichts im Wege.
    Na ja, die Präambel der RS-Verfassung lautet wie folgt: "Republika Srpska je jedinstven i nedjeljiv ustavnopravni entitet. Republika Srpska samostalno obavlja svoje ustavotvorne, zakonodavne, izvršne i sudske funkcije. Republika Srpska je jedan od dva ravnopravna entiteta u Bosni i Hercegovini. Srbi, Bošnjaci i Hrvati, kao konstitutivni narodi, ostali i graðani, ravnopravno i bez diskriminacije sudjeluju u vršenju vlasti u Republici Srpskoj".

    Ein Vergleichbarer Ausdruck von Staatlichkeit im Amandman LVI der Verfassung der RS zum Amandman LIX-LXXX BH-Verfassung von 1990 fehlt. Aber das ist irrelevant, denn entscheidend ist nicht der Verfassungszusatz, sondern die Bereitschaft anderer Staaten eine Sezession anzuerkennen. Da Du ja an den Lippen von Dodik hängst sollte Dir aufgefallen sein, dass er eine Proklamation der staatlichen Souveränität der RS für eine Eskapade hält. Seine Argumentation ist stets der Zerfall BiH´s aus dem dann die Staatlichkeit der RS hervorgehen würde. Zuletzt beschrieb er dieses Szenation in Belgrad, ungefähr mit den Worten: "Republika Srpska je spremna za raspad BiH". Wie Du also schnell erkennen kannst, arbeitet er nicht auf eine unilaterale Sezession hin, sondern vielmehr ist eine Situation wie 1991 hilfreicher. Dann nämlich, wenn BiH auseinanderfällt stehen die Chancen gut, dass die RS nach dem Prinzip "utis-posseditis-iuris" anerkannt wird. Na ? Klingelt´s ? Schon eine Vorstellung warum Dodik blockiert ? Nicht weil die Bosniaken so quaken, sondern weil dies ein probater Weg ist. Er verpackt es halt marketingmässig besser und agiert besser als all seine Vorgänger zusammen.

    Wenn es da so stand wozu noch die Unabhängigkeitserklärung?
    Weil nach der gleichen Verfassung BiH Teil der SFRJ war. Nun aber ist die SFRJ de fakto zerfallen, wie die Badinter Kommission richtig festgestellt hat und was auch jeder der 1990/91 real als Jugoslawe erlebt hat, nachvollziehen kann. Die Bundesbehörden und Bundesgesetze hatten auf weiten Teilen der SFRJ keine Gültigkeit mehr. Jeder machte was er wollte. Die JNA marschierte illegal in Slowenien ein, in Kroatien rüstete die JNA unter Bruch der SR Hrvatska Verfassung und auch der Bundesgesetze illegale militärische Formationen aus. Gleiches auch in Bosnien.

    Übrigens zum Thema Unabhänigkeitserklärung: Die ist ja auch nicht so vom Himmel gefallen. Am 16.12 forderte die EG die Nachfolgestaaten der SFRJ dazu auf, ein förmliches Anerkennungsgesuch binnen 7 Tagen einzureichen. Izetbegovic reizte die (zugegeben kurze) Frist bis zum letzten Moment aus, um mit der SDS eine Verhandlungslösung zu finden. Diese scheitere jedoch an den Extremforderungen der SDS. Und die schauen wir uns hier mal an:

    sdsgw.jpg

    Im Grund bedeutete diese serbische Verhandlungsvorschlag im Dezember 1991 nichts weiter als die totale Enklavierung der Bosniaken, ganz speziell in Ostbosnien. Das die Bosniaken so einen Vorschlag ablehnen sollte niemanden wundern, ausser Dir, der ja mehr oder weniger die bedinglungslose Kapitulation des von serben total angekündigten Krieges von den Nichtserben einfordert. Diesen Kartenvorschlag reichten sie Serben übrigens auch Anfang März im Rahmen der Lissabon-Verhandlungen in Brüssel ein, die sie dann selbst platzen liessen. Vornehmlich weil dort Bosnien als Bundeststaat (Nicht Staatenbund) definiert wurde und sie diese Territorialvorstellungen nicht durchsetzen konnten. Kroaten und Bosniaken akzeptierten zwar nicht die Karte, wohl aber den Lissaboner Entwurf mit der Definition der Bundestaaten. Das war für die Serben problematisch, denn eine Einigung auf die leicht geänderten Prinzipien des LB-Abkommen haette am darauffolgenden Tag in einem Gipfeltreffen der USA-EZP dazu geführt, dass man BiH nun doch anerkennt, weil auch die innere Verfassung geregelt ist. Ach ja....klar....auch hier gilt in Deiner Welt sicher: Die Bosniaken wollten den Krieg, also unterschrieben sie den Plan, ne ?

    Und als Freund von Quellen:
    screenshot20120429at233.jpg

    Is übrigens von TANJUG. Kannst Du aber auch als erfahrener und studierter und Akademiker der Du nun mal bist, auch in den einschlägigen Uni/FH-Suchmaschinen selber finden, die kennst Du ja, ne ? Und nicht vergessen Rale, bitte dringend das Wort "DRAFT" beachten, genau so wie "Prinzipien" oder "Verhandlungsgrundlage". Das für denn Fall der Story mit fertiges "Friedensabkommen von Lissabon" und so....(siehe hierzu auch Donia, ICTY, Karadzic-Prozess)

    Wie auch immer: Das Gesuch ging raus, war aber nur so lange relevant wie auch BiH jemand anerkennen würde. Entgegen der faktischen Legitimität des Gesuches, die von der EG nun anerkannt wurde, forderte man darüber hinaus noch das Referendum, was ja bekanntermassen ausging. Jugoslawien war zerfallen und 66% gegen ein Gross Serbien waren demokratisch legitimiert, denn niemand akzeptiert ein Referendum, bei dem 33% dem Rest sagen wo es künftig in einem NEUN STAATSMODELL langzugehen hat. Das war der Grund für die Serben zu den Waffen zu greiffen.

    Den Krieg wollten die Kroaten und Bosniaken weil sie wussten das sie friedlich niemals ihre Maximalforderungen durchsetzen konnten.
    Krieg will nur jener, der stets damit droht. Denn dieser ist darauf vorbereitet. Für Krieg ist nur der verantwortlich, der auch mächtig am Abzug zieht, das waren die Serben. Das was Du hier von Dir lässt ist typische serbische Propaganda und Tatsachenverdrehung, oder auch die "Aufgezwungene Krieg" Nummer. Betrachtet man die militärischen Gewinne der Serben in den ersten Kriegsjahren, gleichwohl auch die Opferzahlen im Verhältnis Serben / Nichtserben, dann ist dieser Satz ein schlechter Witz und Ausdruck eines totalen geistigen Rückschritts.

    Um es aber noch einmal klar zu sagen: Die Extremforderungen, insbesondere in BiH, stellten die Serben mit Forderungen nach Territorien mit serbischer Präfixierung, wo z.t. nicht einmal 5% Serben lebten. Das erfolgte nach dem Prinzip: Friss oder Stirb. Anders gesagt: Die Tatsache das Bosniaken und Kroaten nicht in einem Grossserbien, zerstückelt in Reservaten (Siehe SDS Karte Dezember 1991) leben wollten und vor der militärischen Übermacht nicht gleich kapitulierten, bedeutet nicht das sie einen Krieg wollten. Das Du es so auslegst gereicht Hilter zu Ehre. James Gow, Jugoslawienexperte der CIA und ein paar mal Sachverständiger vor dem ICTY, verglich die Strategie Milosevics / Karadzics mit jener von Hitler 1938 bezüglich der Tschechoslowakei und dem Anführer Haenlein. Die Deutschen stellten dermassen überzogene Anforderungen an die CSSR, was einer Kapitulation gleichkam. Die CSSR kapitulierte zwar, doch im Nachhinein würde niemand auch nur annähernd auf den Gedanken kommen, das in einem gegenteiligen Fall -nämlich der Ablehnung der deutschen Forderungen- die CSSR einen Krieg gewählt haette, weil sie den deutschen Forderungen nicht nachkam. In deiner Denkwelt sollte das anders sein. Die Parallelen von Gow kannste -als Freund von Quellen- ja gerne auf seinen 1997 veröffentlichten Buch "Triumph of the Lack of Will" durchlesen (Seite 83).

    Wenn man Serben heute fragt ob sie im Nachinein lieber den Krieg wollen würden oder lieber ein Zusammenleben in Jugoslawien. Entscheidet sich 90% für ein Zusammenleben in Jugoslawien.
    Bei den Bosniaken würden ihn im übrigen auch 90% mit Ja beantworten, wenn wir hier aber von dem Jugoslawien Titos, und nicht dem Jugoslawien Milosevic sprechen. Das ist eine absolut belegbare Realität, auch heute in BiH. Wenn man die Dinge so simplifiziert wie Ratko, um letzlich zu einem gewünschten Resultat zu kommen, dann wäre -klar- sind die Bosnjos die Bösen . Dummerweise für Ratko muss man sich hier aber mit der damaligen Realität auseinandersetzen. Die Frage die sich damals nämlich wirklich stellte war: "Wenn man Serben heute fragt ob sie im Nachinein lieber den Krieg wollen würden oder lieber ein Zusammenleben in Gross Serbien. Entscheidet sich 90% für ein Zusammenleben in Gross Serbien.

    ...und 90% der Bosniaken werden dann sicher lieber "Nicht Gross Serbien" wählen, was aber nicht "Krieg wählen" als ultimative Auswahl bedeutet. Denn dieses Ultimative kommt von den Serben, ganz im Sinne von: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns (Na...woher kennen wir dass denn ?) und legitimieren damit unseren Krieg und definieren euere Verantwortung.

    Karadzic äusserte sich im März 1991 äusserte sich da zum Glück wesentlich deutlicher als unser "Jugoslawe" Ratko. Dort nämlich sagte er zwei entscheidende Sätze (sinngemäss): "Je mehr Jugoslawien zerfällt, um so grösser die Chance für ein Gross Serbien" und -besonders wichtig-: "Wir hoffen aufrichtig, dass sich die bosnischen Moslems dazu entscheiden mit uns zusammen in einem Gross Serbien zu leben". Tjaja....wie "verlockend" für die Bosniaken.

    Ein weiteres Merkmalder Ratkoischen Realitätsferne sind die erwiesenen Tatsachen. Weder die Kroaten, noch uns ganz insbesondere die Bosniaken waren für einen Krieg gerüstet. Wo es bei den Kroaten an simplifizierenden Erklärungen mangelt, wird bei Izetbegovic natürlich mit dem Verweis auf seinen Islamismus erklärt. Ratkos "Logik": "Izetbegovic wollte den Krieg und rüstete sich nicht auf um viele Opferzahlen zu produzieren um so letzlich einen islamischen Staat zu schaffen.". Joa, kling plausibel...ja ne wirklich...

    Im Umkehrschluss wäre die Frage dann interessant welche Feststellung Ratko treffen würde, wenn sich Izetbegovic wirklich für einen Krieg entschieden und dafür aufgerüstet hätte ? Na ? Quizfrage? Dann bliebe doch -in Ratkos Logikwelt- richtigerweise nur: "Izetbegvic wollte keinen Krieg und keine Bosniakischen Opfer und auch keinen islamischen Staat, weil er aufrüstete - Eben für den Krieg und gegen Jugoslawien". Also für mich klingt das völlig plausibel.

    Für meine kroatischen Landsleute die Izetbegovic mindestens genau so Schuldig sehen im Hinblick auf seine Zieleverfolgung ist die Sache da ganz klar: "Izetbegovic wollte keinen Krieg die feige Sau und hat sich nicht aufgerüstet". Joa...also mindestens genau so Schuldig wie bei Ratko, wo Izetbegovic Krieg wollte, sich nicht aufrüstete und seine Moslems den Serben zum rituellen Schlachtfest vorwarf.

    Fragen ?



    Hört endlich auf euch selber zu belügen.
    Der einzige der sich hier entgegen aller Tatsachen selber belügt bist Du, was ja nicht weiter schlimm wäre, gäbe es da nicht den tragischen Umstand das Du hier an Deiner Wahrheit festhälst, weil sie Dir am besten passt. So wie unsere gemeinsamen kroatischen Forumsfreunde von einst.

    Die Wahrheit ist tragisch: Zumindest die Bosniaken haetten sich in einem reformierten Jugoslawien wiedergefunden. Sie empfanden -so ungern Du es hören möchtest- Jugoslawien mehr als ihre Heimat als Dir lieb ist. Sogar Izetbegovic präferierte eher ein Jugoslawien als ein unabhängiges Bosnien. Das sind die Fakten und jeder der Bosnien wirklich kennt und die Bosniaken hier nicht per se in die Sezessionistenecke drücken will (Weil´s passt), wird meine Feststellung bestätigen. Milosevic liess den Bosniaken keine Wahl: Die bosnischen Serben setzten schon in BiH auf die ethnische Dividierung Bosniens als auf eine Integration BiH´s nach den bisherigen Verfassungsprinzipien in eine neue SRJ. Nachdem sie sich schon mit den Kroaten nicht einigen konnten Bosnien zu teilen wie es ihnen passt (Keine wirklich vertrauensfördernde Massnahme) sollte das Ganze mit den vielens SAO´s auch am besten mit Serbien in einen Staat. Haettet ihr das mit den Bosniaken damals anders angefasst, nicht zuerst mit den Kroaten über eine Teilung gesprochen u.s.w., wäre die Nummer besser abgelaufen und wir würden uns hier nicht streiten und im gleichen Staat leben. Dem hat aber Milosevic mit seinem entarteten Grossserbischen Nationalismus den Riegel vorgeschoben und für Izetbegovic blieb nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Die Bosniaken waren mehr und grössere Jugoslawen als es Dir passt oder Du glauben willst, das habt ihr nicht genutzt, weil ja überall Srbija draufstehen musste und der serbische Wahn in dieser Hinsicht begann mindestens genau so grotesk auszusehen wie in Kroatien (Stichwort: "Cisti hrvatski zrak" in Dosen).

    Seh Du es endlich ein: Ihr habt Jugoslawien versaut, weil Gross Serbien wichtiger war als eine Einvernehmliche Lösung für Serben und andere zu finden. Und da ihr die Waffen hattet, konntet ihr euch diese Arroganz auch erlauben, gerade im Hinblick auf die Bosniaken mit denen ihr prakisch die loyalsten Jugoslawen verloren habt. Vertue Dich da nämlich nicht, in weiten Teilen fand Tudjman & Sezession Anfangs *keine* Zustimmung. Auch ein unabhängiges Bosnien war in der Vorstellungswelt der meisten Bosniaken 1990 noch etwas Unmögliches. Tito wurde in diesem Jahren in Sarajevo noch gefeiert, als es in Belgrad und Zagreb schon längst nicht mehr schick war

    Und das es mit einem Milosevic und seinem zweifelhaften Charakter keine Einigung geben konnte, hast Du ja faktisch selber bestätigt. Also worüber redest Du noch ?

    Sei doch mal so ehrlich und leg Deine Jugo-Kutte ab und sag ganz einfach: Ihr wärt in einem Grossserbien besser dran gewesen, anstatt dieses Gebilde als Jugoslawien zu kaschieren, was es nicht war.

    Passt (inzwischen) besser zu Dir...

    Der jene der sich und andere belügt bist Du selbst Ratko. In dem Du bei bestimmten Sachverhalten wirklich tief ins Detail gehst und durchaus plausible Beweisketten aufbaust (Die ich durchaus an mancher Stelle anerkannt habe und anerkenne), entlarvst Du die Lücken Deiner Argumentation mit Festhalten an Mythologien von einst, wo Du fehlende Erklärungen einfach selber nachlieferst. Du willst in BiH nun das überstülpen, was Du in Kroaten an vielen Stellen richtigerweise erkannt hast. Passt aber nicht. Dein Verhalten kennzeichnet den klassischen, meinetwegen auch investigativen Verschwörungstheoretiker, der einen so lange belabert bis man freiwillig sagt das es einen 9/11 nicht gegeben hat. Genau so blendest auch Du einfach die mehr als zweifelhafte Politik von Milosevic und Karadzic in BiH aus, konstruierst hier die wildesten Thesen an allen Extremforderungen der Serben vorbei, um mit einer zusammengebastelten Argumentationskette zu einem Wunschziel zu kommen, dass ich wie folgt zusammenfasse: Die Serben haben die meisten Verbrechen begangen, aber Schuld am Konflikt tragen die Bosniaken weil sie dies & das wollten und dafür bereit waren ihre eigenen Leute zu opfern.

    Tut mir leid, aber in Ekel-Propagandacorba in Reinform und da furze ich Dir gerade kräftig rein.

  4. #284
    Avatar von Ciciripi

    Registriert seit
    26.03.2012
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    5.085
    100% Verräter

  5. #285

    Registriert seit
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    248
    Zitat Zitat von Ratko Beitrag anzeigen
    Egal welches Jugoslawien.
    Für die Serben war es ihre Heimat.
    Für die Anderen war es eine Zweckgemeinschaft.
    Da liegt wohl der Unterschied.
    Burn in Hell Mazza

  6. #286
    Avatar von Novljanin

    Registriert seit
    26.06.2011
    Beiträge
    1.394
    Zitat Zitat von Muhaxher Beitrag anzeigen
    100% Verräter
    weil du ein plan hast werdas überhaupt ist,hauptsache antiserbisch was :smash2:

  7. #287

    Registriert seit
    14.07.2004
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    2.536
    Zitat Zitat von Rover Beitrag anzeigen
    Burn in Hell Mazza
    Ich brenne schon.

    @Vader

    Das ganze Gesülze von Grossserbien bis in zur enklavisierung der Bosniaken kannst du dir sparen.

    Deine ganze Argumentation soll suggerrieren das die Lissabonner Verhandlingen an den Serben gescheitert ist weil sie Grosserbien wollten und die Bosniaken konnten nicht anders. So das der Friedensvertrag von Dayton nur durch den wiederstand der Bosniaken gegen grosserbien erreit werden konnte. das ist eine krankhafte Verdrehung der Tatsachen.


    Letztendlich sind die Aussagen der EU Vertreter Carrington und Cutileiro eindeutig.
    Bisset der Canadische Botschafter und Kenney, ranghoher Mitarbeiter des State Departments und Leiter des "Yugoslav Desk" äussern sich bestätigend.

    Die Lissabonner Verhandlungen sind an den Bosniaken gescheitert und Kenny, Carrington und Cutileiro waren direkt involviert.
    Die Serben haben nur mit Krieg gedroht wenn die einseitige Anerkennung BiHs als Option auf den Tisch kam.
    Es war demnach vollkommen klar das dieser Akt zu Krieg führen würde. Also wie willst du Izetbegovic als Zündfunken für den Krieg freisprechen?

    Die Serben hattten ein Recht mit Krieg zu drohen denn zu einer einseitige Unabhängigkeitserklärung hatten die Bosniaken und Kroaten kein Recht auch wenn eine Bandinter Kommission die nur beratende Funktion hatte zum Schluss kommt das Jugoslaiwen in ihren Augen zerfallen war. Für die Serben war es halt nicht so und die stellen in BiH 1/3 der Bevölkerung. Und auch wenn jugoslawien zerfallen war sind damit nicht die rechte der Serben zerfallen

    Wie gesagt.. deine Argumentation ist eine krankhafte Verdrehung der Tatsachen um durch Realitätsflucht vor der eigenen Verantwortung weg zu rennen. Nur die RS und ihr Bestätigung in Dayton wirft halt immer wieder die selbe Frage auf.
    Na welche ist das bloss? Vielleicht die Frage warum Dodik King ist?


    Das Einzige wo du reinfurzt ist deine eigene Hand und das die jetzt stinkt hat nichts mit serbischer Propaganda zu tun. ^^

  8. #288

    Registriert seit
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    2.273
    Zitat Zitat von Ratko Beitrag anzeigen
    Ich brenne schon.

    @Vader

    Das ganze Gesülze von Grossserbien bis in zur enklavisierung der Bosniaken kannst du dir sparen.

    Deine ganze Argumentation soll suggerrieren das die Lissabonner Verhandlingen an den Serben gescheitert ist weil sie Grosserbien wollten und die Bosniaken konnten nicht anders. So das der Friedensvertrag von Dayton nur durch den wiederstand der Bosniaken gegen grosserbien erreit werden konnte. das ist eine krankhafte Verdrehung der Tatsachen.


    Letztendlich sind die Aussagen der EU Vertreter Carrington und Cutileiro eindeutig.
    Bisset der Canadische Botschafter und Kenney, ranghoher Mitarbeiter des State Departments und Leiter des "Yugoslav Desk" äussern sich bestätigend.

    Die Lissabonner Verhandlungen sind an den Bosniaken gescheitert und Kenny, Carrington und Cutileiro waren direkt involviert.
    Die Serben haben nur mit Krieg gedroht wenn die einseitige Anerkennung BiHs als Option auf den Tisch kam.
    Es war demnach vollkommen klar das dieser Akt zu Krieg führen würde. Also wie willst du Izetbegovic als Zündfunken für den Krieg freisprechen?

    Die Serben hattten ein Recht mit Krieg zu drohen denn zu einer einseitige Unabhängigkeitserklärung hatten die Bosniaken und Kroaten kein Recht auch wenn eine Bandinter Kommission die nur beratende Funktion hatte zum Schluss kommt das Jugoslaiwen in ihren Augen zerfallen war. Für die Serben war es halt nicht so und die stellen in BiH 1/3 der Bevölkerung. Und auch wenn jugoslawien zerfallen war sind damit nicht die rechte der Serben zerfallen

    Wie gesagt.. deine Argumentation ist eine krankhafte Verdrehung der Tatsachen um durch Realitätsflucht vor der eigenen Verantwortung weg zu rennen. Nur die RS und ihr Bestätigung in Dayton wirft halt immer wieder die selbe Frage auf.
    Na welche ist das bloss? Vielleicht die Frage warum Dodik King ist?


    Das Einzige wo du reinfurzt ist deine eigene Hand und das die jetzt stinkt hat nichts mit serbischer Propaganda zu tun. ^^

    andere frage,hatten die kroaten&bosniaken die 2/3 der bevölkerung stellten keine rechte??
    wer gab der sr srbija das recht die autonomie aufzuheben?
    wer gab der sds das recht sao auszurufen?
    was tat belgrad um den konflikt einzudämmen?
    ratko jede seite sollte bei sich anfangen,kroatien hat es vorgemacht,was ist mit serbien?

  9. #289
    Avatar von Dr. Gonzo

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    Fiknet Abdi? War des nicht ein Eunuch im Harem des Sultans?

  10. #290
    Avatar von Vjecna Vatra

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    Zitat Zitat von Ratko Beitrag anzeigen
    Egal welches Jugoslawien.
    Für die Serben war es ihre Heimat.
    Für die Anderen war es eine Zweckgemeinschaft.
    Da liegt wohl der Unterschied.
    So ein Blödsinn. Bis zu Titos Tod war die breite gesamtjugoslawische Gesellschaft Jugoslawien treu ergeben, und auch paar Jahre danach.

    Erst als man sah was Milosevic und seine Handlanger aus Jugoslawien machen wollte, und wie viele Unterstützer er hatte, wendete sich das Blatt. Aber niemand, außer den großen Ujos, Balije und Cedos wird leugnen, dass Jugoslawien lange Zeit ihre Heimat war, in der es ihnen besser ging als heute und dadurch das Land liebten. Das späte Jugoslawien hat den Namen gar nicht mehr verdient.

    Dieses Märchen von den Serben als einzig wahren Jugoslawen ist lächerlich.

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